Dahlenburg in alten Ansichten

Dahlenburg in alten Ansichten

Autor
:   Claus Dietrich
Gemeinde
:   Dahlenburg
Bundesland
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4775-0
Seiten
:   80
Preis
:   EUR 16.95 inkl. MwSt. *

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Auszüge aus dem Buch 'Dahlenburg in alten Ansichten'

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59. Von 1903 bis 1905 dauerten die Bauarbeiten, Die Gottesdienste hielt man während der Bauzeit in der Schule. Die Baukosten betrugen 153 000 Mark. 750 Gläubige fanden in dem neuen Gotteshaus Platz. Der im 15. Jahrhundert hergestellte Altar sowie die Kanzel wurde übernommen. Eine 1624 datierte Tür eines Ratstuhls baute man mit ein. Die Deckenmalerei wurde bei einer gründlichen Renovierung in den sechziger Jahren überstrichen. Bei diesen Arbeiten trennte man den oberen Besucherraum und wurde ein Gemeindesaal geschaffen.

Dahlenburg

Johannesstra6e

60. Pastor Hofmeister, der dreißig Jahre, von 1907 bis 1937, Seelsorger in Dahlenburg war, steht hier 1914 vor seinem Pfarrhaus. Dieses Gebäude, einst Brauerei, wurde 1867 von der Kirchengemeinde. Erbaut wurde es 1856. Vor einigen Jahren renovierte man das Haus und brachte es auf dem zeitgemäßen Stand. Der Putzbau in der Bildmitte gehörte Malermeister A. Lemitz. 1988 wurde es umgebaut und er beherbergt jetzt die Sozialstation.

Dahlenburg - Straßenansicht -

X .

61. Ein Bliek in die Johannisstraße, 'Nach der Pfarre' hieß sie 1909. Vorne rechts das Haus von Bäckermeister Meyer. Es wurde 1934 umgebaut. Der Eingang, der sich zum Moorweg hinaus befand, wurde zur Johannisstraße hin verlegt. Dahinter, mit dem hohen Giebel, das Haus von Dr. Weicht. Später gehörte es dem Tierarzt Ernst Hattesohl. Man beachte vorne links den Mast der Stromversorgung mit der modernen Straßenbeleuchtung. Bereits 1909, ein Jahr nach der Inbetriebnahme des E-Werks, wurde in Dahlenburg eine Straßenbeleuchtung installiert.

62. So wie auf diesem Bild von 1905 stehen noch heute die Häuser. Das Lindlofsche Haus, jetzt Inhaber Dieter Kurlbaum, hat beidseitig Schaufenster. Früher hieß es, das Haus hat eine neue Schürze bekommen. Vor dem Hotel 'Zum Deutschen Hause' lagern etliche Bierfässer, der Besitzer Lois Masson steht vor der Tür. Vor der Volksbank stehen noch Bäume, die Straße ist schmal, aber schon gepflastert. Da es noch keine Kanalisation gab, wurde das Oberflächenwasser und sicher auch Abwässer durch die Gosse in die Neetze gespült.

Dahlenburg

Dannenbergerstra6e

63. Das Hotel 'Zum Deutschen Hause', hatte 1913 den Besitzer gewechselt. Wilhelm Wessel war jetzt Gastwirt in diesem alten Dahlenburger Wirtshaus. Später erwarb Otto Schoop das 'Deutsche Haus', wie es dann genannt wurde. Er baute es zu einem der führenden Häuser in Dahlenburg aus. Auf dem Foto macht sich die moderne Zeit bemerkbar, zwei Radfahrerinnen überholen einen berittenen Schutzmann mit Pickelhaube. Links das Gebäude gehört dem Posthalter und Postspediteur Buhlert, seit 1927 ist es Eigentum der Volksbank Lüneburg.

64. Der Saal vom 'Deutschen Haus' hat viele Veranstaltungen gesehen. Generationen von Dahlenburgern feierten hier fröhliche Feste. Konzerte, Theateraufführungen, Tanzveranstaltungen und Versammlungen wurden hier abgehalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war hier ein Lichtspieltheater. Die Kasse war ein kleines Guckloch zum Hof, im Winter mußte man ein Brikett mitbringen, damit der Saal geheizt werden konnte. Wegen Baufälligkeit ist der Saal in diesem Jahr abgerissen worden. Das Foto stammt aus dem Jahre 1930.

65. Gegenüber dem 'Deutschen Haus' in der Darmenberger Straße befindet sich seit 1880 die Apotheke. Georg Halle erwarb das Gebäude von Zimmermeister Hansen. Diese Aufnahme wurde um die Jahrhundertwende gemacht. 1907 ging sie in den Besitz der Familie Schünemann über. 1950 erhielt das Haus sein heutiges Aussehen. Seit 1984 führt die Familie Maas unter dem Namen 'Alte Apotheke' die Tradition dieses Hauses weiterfort.

GruD aus Dahlenburg

DannenbergerstraO e

66. Dem Fotografen Carl Müller aus Barskamp verdanken wir sehr viele Aufnahmen aus Dahlenburg, so auch diese Aufnahme aus dem Jahre 1913. Sie zeigt die Darmenberger Straße, rechts das Wohnhaus von Bürgermeister Uhthoff, 1925 wurde es von Dr. Bartel erworben. Völlig untypisch für Dahlenburg war die Holzverkleidung. Links das Haus mit dem Erker gehörte dem Schuhmachermeister Ernst Harms. Das Haus wurde 1943 abgerissen, es war bis dahin das älteste Haus in Dahlenburg, erbaut 1663. Der Torbalken ist im Museum zu besichtigen.

67. Hier ein typischer Dahlenburger Hinterhof mit Stallungen für Schweine und Hühner. Auch das 'Plumpsklo' befand sich etwas abseits auf dem Hof. Misthaufen und Güllegrube gehörten zu jedem Hause. Dieser Hinterhof gehörte zum Haus von Amtsvogt und Bürgermeister Uhthoff, der von 1839 bis zu seiner Zwangspensionierung 1885 die Geschichte von Dahlenburg maßgeblich bestimmte. Von Uhthoffs Erben erwarb Dr. Bartel1925 das Grundstück und richtete sich hier seine Praxisräume ein, die wohl jeder damalige Dahlenburger kannte.

68. Die Dannenberger Straße 1924. Hier an der aus Holz erbauten Brücke endet der Weg 'Hinter der Mühle'. Das Steinhauersche Haus, rechts im Bild, wurde Mitte der fünfziger Jahre abgerissen. Heute steht hier das Wohn- und Geschäftshaus von Walter Kurlbaum. Das Pferdegespann strahlt eine gewisse Gemütlichkeit aus. Es gab in Dahlenburg mehrere Betriebe, die ihren Lebensunterhalt als Fuhrleute verdienten.

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