Achim in alten Ansichten

Achim in alten Ansichten

Auteur
:   Karlheinz Gerhold
Gemeente
:   Achim
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6217-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Achim in alten Ansichten'

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Einleitung

Achim an der Weser - die größte Stadt in Landkreis

Mit über 30 000 Einwohnern ist Achim die größte Stadt im Landkreis Verden und das attraktive Mittelzentrum im Nordkreis. Sie liegt am Unterlauf derWeser und grenzt unmittelbar an den südöstlichen Stadtrand von Bremen - ihre Stadtgrenze ist gleichzeitig die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Bremen.

In das Licht der Geschichte trat der Ort im Jahre 1 091 , als in einem Rechtsstreit zwischen dem bremischen ErzbischofLiemar und dem Hoyaer Adligen Gerhard von Stumpenhusen die 'villa Acheim' als Verhandlungsort in einer Urkunde genannt wurde, was gleichzeitig die erste urkundliche Erwähnung des Ortes bedeutete und letztlichAnlaß wurde für die ein ganzes jahr andauernden 900-Jahr-Feierlichkeiten im Iahre 1991. Achim dürfte aber wesentlich älter sein und wohl auf eine fränkische Gründung etwa im 9. Jahrhundert in der Entfernungsmitte zwischen Bremen und Verden zurückgehen. Das ergibt sich schon allein daraus, daß der Ort über Jahrhunderte Zentrum des gleichnamigen sächsischen Hundertschafts-, später Gohgerichts war. Der Ortsname setzt sich aus den Bestandteilen 'ach' (indogermanisch ak, verwandt rnit dem lateinischen aqua) mit der Bedeutung 'Wasser' und 'heim' mit der Bedeutung 'Haus' oder 'Siedlung' zusammeneben Achim an der Weser, eventuell zu der Zeit sogar an der Mündung eines Allerarms in die Weser gelegen.

Das älteste Gebäude ist die Achimer St.-Laurentius-Kirche, die zwar erstmals 1257 urkundlich erwähnt wurde, deren romanische Bauteile jedoch wesentlich älter sein dürften. Das herrschende Adelsgeschlecht in Achim ist im Mittelalter die Familie der Clûver, die über lange Zeit auch die Gohgräfen stellen. Im jahre 1559 nimmt der erste protestantische Geistliche seine Arbeit in Achim auf. Während des Dreißigjährigen Krieges weilte 1626 der Dänenkönig Christian in Achim: Durch einen

explodierenden Pulvenvagen brennt der Ort bis auf die Kirche ab. Am meisten hat die Bevölkerung unter der Besetzung zu leiden. Von 'Kindern, die in Backöfen gesperret' werden, berichten die Quellen.

Die Landesherrschaft des Erzbischofs von Bremen über Achim endet 1648, als Bestandteil der Herzogtümer Bremen und Verden wird die Region schwedischer Besitz. Nach dem Nordischen Krieg endet die darm folgende dänische Besetzung durch Friedensvertrag und Erwerb der Herzogtümer durch den Kurfürsten von Braunschweig-Lüneburg/Hannover.

1810 war Achim sogarTeil des napoleonisch kontrollierten Königreiches Westphalen und ab Dezember 1810 bis 1813 sogar als Hauptort des 'Canron Achiru'Teil des Kaiserreiches Frankreich. Danach war der Ort wieder hannoversch, bis das Königreich Hannover nach dem Preußisch-Österreichischen Krieg 1 866 von Preußen annektiert wurde. Als Affront gegen die Preußische Obrigkeit lassen Hannoversche Patrioten ausAchim im Iahre 1875 vor dem Schützenhof das Langensalza-Denkmal errichten, das sich heute im alten Rathausgarten befindet.

Seine Stadtwerdung, das heißt die Entwicklung vom bäuerlichen Gemeinwesen mit dörf1ichem Charakter zur städtischen Siedlung mit hoher Bevölkerungsdichte und Industrie- und Gewerbeansiedlung, hat Achim den Zigarrenmachern und einer zollrechtlichen Besonderheit zu verdanken. Als im Iahre 1853 das Königreich Hannover dem Deut'schen Zollverein beitrat, Bremen jedoch nicht, wurde die Zigarrenproduktion für die Bremer Fabrikanten in Achim und damit im HannoverschenAusland wesentlich preiswerter als in Bremen. Das veranlaßte sie, in Achim Fabriken zu gründen, in deren Folge zahlreiche Zigarrenund Tabakarbeiter hierher zogen. Die Bevölkerungszahlen stiegen drastisch. Die Industrialisierung erreichte den Ort.

Wohl vom ersten Streik der Arbeiter erfahren wir in mehreren Presse-

berichten im 'Botschafier', dem Organ der deutschen Zigarrenarbeiter. Im Mai 1869 wurde die Bade und Burgersche Cigarrenfabrik nach einem Aufruf des 'Comites der streikenden Achimer Cigarrenarbeiter' bestreikt. weil gegenüber allen anderen Fabriken der Lohn pro 1 000 Zigarren um 20 bis 25 Silbergroschen unterschritten wurde. Der Streik verlief erfolgreich. Aus ganz Deutschland wurden die Streikenden finanziell von anderen Arbeitern unterstützt. Am 20. September 1869 schreibt der Achimer Bevollmächtigte: 'Es ist uns mit Eurer Hilfe gelungen, den Strike siegreich durchzuführen. Nehmt unsern Dank dafür':

Ein Stück praktizierter Achimer Arbeitersolidarität.

Zu [ener Zeit kann Achim mit Recht als eine der Hochburgen der Arbeiterbewegung angesehen werden. Schon seit 1868 gab es eine Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV). 1874 findet hier der Norddeutsche Cigarrenarbeitertag statt, der Forderungen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter aufsrellt, so zum Beispiel Verbot der Kinderarbeit.

Nach dem Ersten Weltkrieg übernimmt im November 1918 ein Arbeiter- und Soldatenrat die Ordnungsfunktion im Ort.

War Achim im 19.Jahrhundert noch eine der Keimzellen der deutschenArbeiterbewegung, konnten bereits Ende der zwanziger Iahre des 20. [ahrhunderts die Nazis Fuß fassen undAchim sogar zu einer ihrer Hochburgen in den dreißiger [ahren ausbauen. Die Arbeiterbewegung bemühte sich vergeblich, dern braunen Spuk Einhalt zu gebieten. 1938 zerstörten Nazis die Achimer Synagoge. Fast alle Achimer Iuden wurden in Konzentrationslager deportiert.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges befreien am 22. April 1945 die Engländer mit ihrer Besetzung Achim vom Faschismus.

Am 31. März 1948 verlieh der Niedersächsische Minister des Inneren der Gemeinde Achim das Recht, ein Wappen zu führen. Es ist ein gespaltener Schild, heraldisch, also aus der Sicht des Schildträgers betrachtet, rechts auf rotem Grund ein nach links gekehrter silberner Kreuzbartschlüssel, links eine vom linken Schildrand ausgehende schwarze Bärenklaue auf silbernem Grund. Während der Schlüssel auf

die frühe Landesherrschaft der Erzbischöfe von Bremen hinweist, ist

die Klaue (plattdeutsch: Kluv) wohl als redendes Wappen mit Bezug auf das alteingesessene Adelsgeschlecht der Clüver zu deuren. 1949 erhält die Gemeinde das Stadtrecht. Durch die Gebietsreform 1972 werden die Gemeinden Achim, Baden, Bierden. Bollen, Embsen, Uesen und Uphusen zur StadtAchim zusammengeschlossen. 1989 wirdAchim selbständige Stadt. 1 993 wird nut der Fertigstellung des neuen Rathauses und der Eröffnung der Fußgängerzone die Innenstadtsanierung vollendet. Damit stellt sich 'Achim - die Stadt' (so das neue Stadtlogo ) als attraktives Mittelzentrurn vor den Toren Bremens vor, das allen Ansprüchen an sozialer Dienstleistung, kulturellem Angebot, vielseitigen Freizeitmöglichkeiten, hoherWolm- und Lebensqualität und den Erholungswert in der natürlichen Umwelt im Wesernähe genügt.

Aber auch als Wirtschaftsstandort ist Achim aufgrund seiner zentralen Lage mit dreiAutobalmanschlüssen und der Nähe Bremens gefragt. Seit dem Gebietszusammenschluß 1972 stellen die Achimer Sozialdemokraten den Bürgermeister: Christoph Rippich, Zur Zeit setzt sich der Rat der Stadt Achim so zusammen: SPD 15 Sitze, CDU 11 Sitze, Grüne 4 Sitze, FDP 2 Sitze, andere 5 Sitze.

Literaturangaben:

Zur Achimer Geschichte

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Die St.-Laurentius-Kirche, Achims ältestes Gebäude, wurde erstmals in einer Urkunde des Bremer Erzbischofs Gerhard 11. aus dem Iahre 1257 erwähnt, in der der Erzbischof der Achimer Kirche den Zehnten zu Oenigstedt überträgt; das Gebäude dûrfte aber wesentlich älter sein hinsichtlich seiner ältesten Teile. Darauf deutet auch die Verehrung der Achimer Kirchenheiligen Laurentius, Cyriakus und Lazarus hin, die als Anzeichen eines frühmittelalterlichen Patroziniums zu werten sind. Der Achimer Kirchenpatron Laurentius wurde einer Legende des 4. [ahrhunderts zufolge im]ahre 258 im

Rom des Kaisers Valerianus als Märtyrer auf einem Rost verbrannt.

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2 Im pfarrhaus an der pfarrstraße, das als Bauernhaus 1836 für den evangelischen Pastor erbaut wurde, ist das Pfarramt untergebracht, in dem als kostbarstes Inventar die fast bis zum Dreißigjährigen Krieg zurückreichenden Kirchenbücher der evangelischen Kirchengemeinde zu Achim gehütet werden. Die Kirchenakten aus noch älterer Zeit wurden ein Raub der Flammen, als fast ganz Achim mit Ausnahme der Kirche in denjahren 1573 und 1626 abbrannte.

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3 Von der ersten Achirner Schule erfahren wir aus den Kirchenrechnungsbüchern, die fûr das [ahr 1586 ein Iahresgehalt von eineinhalb Reichstalern für einen vorübergehend in Achim tätigen Schulmeister verzeichnen. Allerdings ließ der damalige Gohgräfe Lüder Clüver erst im Iahre 1598 auf seine Kosten auf dem Kirchhof ein Schulgebäude errichten. Die hier auf einer Ansichtskarte aus der Zeit kurz nach der Jahrhundertwende abgebildete Marktschule entstand dagegen erst im jahre 1894. Heute befmdet sich in dem Gebäude die Orientierungsstufe Am Markt.

4 Das im Iahre 1885 erbaute Kaiserliche Postamt in der Bahnhofstraße (1 972 im Zuge der Niedersächsischen Gebietsreform zur Vermeidung mit einerVerwechslung mit der Bahnhofstraße im neuenAchimer Stadtteil Baden umbenannt in 'Zum Achimer Bahnhof') beherbergt noch heute das hiesige Postarnt. An der Stelle des im Iahre 1914 abgebrannten Bahnhofshotels befindet sich seit Mitte der siebziger [ahre die älteste Achimer Traditionspizzeria Davide.

Achim

Bahnhofstra6e

5 Im Iahre 1847 erreichte Achim mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie BremenWunstorf den Anschluß an das Industriezeitalter. Der Achimer Bahnhof hat sein grundlegendes Äußeres bis heute bewahrt. Erst am 1. Juli 1899 erhielt der Nachbarort Baden, heutiger Achimer Stadtteil, eine Eisenbahnhaltestelle, nachdem zahlreiche Badener Bürger entsprechende Petitionen an 'die hochlöbliche Eisenbahn-Direction' gerichtet hatten.

Achim

Bahnhof

6 Bevor die Brücke als Bahnüberführung fertiggestellt war, sollte die auf dieser Ansichtskarte abgebildete Schrankenanlage für Sicherheit sorgen. Die Schienen trennten die damalige Bahnhofstraße von der Embser Landstraße (L 167).

Achim.

Bahnhof.

Bahnhofstrasse.

7 DieseAbbildung zeigt die Sparkasse des Alt-Kreises Achim. Während das Hauptgebäude (linker Teil) in den [ahren 1890 bis 1891 entstand, wurde der Anbau erst im [ahre 1912 fertiggestellt, in dem sich vor der Zusammenlegung der Kreise Achim undVerden im Iahre 1932 zeitweise auch derVerwaltungssitz des Kreises Achim sowie die Kreisbücherei befanden. Heute präsentiert sich das Gebäude nach einer umfassenden Restaurierung als würdiges Gegenstück vis à vis zum neuen Achimer Rathaus in altem Glanz.

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