Aichtal in alten Ansichten

Aichtal in alten Ansichten

Auteur
:   Günther Klock
Gemeente
:   Aichtal
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6566-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Aichtal in alten Ansichten'

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Aichtal in alten Ansichten

von Günter Kloek

15BNIO: 90 288 6566 7 15BN13: 978 90 288 6566 2

© 1998 Europäische Bibliothek - ZaltbommeliNiederlande

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Einleitung

Im Iahr 1975 vereinigten sich die Gemeinden N euenhaus, Aich und die Stadt Grötzingen zur StadtAichtal.

Dieses Buch soll helfen, Einblicke in die Vergangenheit der einzelnen Stadtteile zu geben.

Urkunden, Fotos, Zeichnungen und Geschichten aus längst vergangenen Zeiten - haben sie Anspruch, heute noch Aufmerksamkeit zu finden? Können sie bestehen neben den Sensationen unserer Zeit? Welche Wünsche und Sehnsüchte, aber auch Sorgen und Nöte bewegten die Menschen, die vor uns lebten?

Das Buch soll Fragen beantworten und auch schöpferische Kräfte in uns wecken, die uns helfen, die Bindungen und Beziehungen zu dem Lebensraum, den wir Heimat nennen, zu stärken und zu vertiefen.

Dank gilt allen, die an der Entstehung mitwirkten, vor allem Herrn Otto Harrer aus Neuenhaus und Herrn Erwin Weiler aus Aich.

Hier hat sich ein lebendiger Gemeinsinn gezeigt, ohne den unser Zusammenleben in den einzelnen Stadtteilen nicht denkbar wäre.

Ihr GÜllter Kloek - Aichtal1998

1 Die drittälteste bildliche Darstellung von Aichtal stammt von dem Universaltalent Wilhelm Schickard aus dem Iahr 1633. Diese

Karte übertraf die vorausgegangenen Darstellungen an Genauigkeit.

Die Gemeinden Neuenhaus, Aich und die Stadt

Grötzingen lagen damals am Fluß Aicha.

Er zeichnete auch eine Quelle mit dem Zufluß zur Aich van Bonlanden kom-

mend. Ein weiterer Zufluß in die Schaich war der Heilige Bron.

2 Neuenhaus, gezeichnet vom württembergischen Kriegsrat und Obristleutnant Andreas Kieser 1683.

Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.

Das Bild zeigt rechts das (Nuwe Hus) Schlößle und

links die Welschengasse mit den Häusern der angesiedelten Töpfern. Hinter der Kirche mit dem hohen

schlanken Turm sieht man die bewaldete Hügellandschaft des Schönbuchs.

3 Aich, gezeichnet von A. Kieser 1683.

Schön zu erkennen sind die landwirtschaftlichen

Gebäude inmitten von Streuobstwiesen und Gemüsegärten. Hinter dem Kirchberg mit dem Pfarr-

haus und der Zehntscheune sieht man die Ackerfläche der Filder. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.

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4 Grötzingen gezeichnet van A. Kieser 1683.

Das Bild zeigt die Stadt Grötzingen aus dem 13.

Jahrhundert. Ganz rechts sieht man die Bannmühle von Graf Ulrich für die Bauern von Grötzingen,

Wolfschlugen und Neckartailfingen. Links im Bild kann man die Lage der ehemaligen Burg erken-

nen. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.

5 Neuenhaus. Der Erbauer des Jagdschlößchens war im 13. Jahrhundert Pfalzgraf Rudolf II. van Tübin-

gen. Er war der Besitzer des Schönbuchs, der Markungen Schlaitdorfund Neuenhaus ( unter anderem) .

Das Gebäude in Neuenhaus mit seinem angelegten Wassergraben hieß 'Nuwe Hus' (Neues Haus) und

war zeitweise Residenz des Grafen, die sogenannte Pfalz.

6 Aich. Die Bombachmühle der Grafen von Württemberg in Aich war eine Bannmühle, das heißt alle Aicher Bürger mußten bis ins 19. Jahrhundert ihr Getreide in der Mühle mahlen lassen.

Die Zeichnung zeigt den ersten Bauabschnitt der Anlage. Der Hof, die Mühle und sämtliche Güter verkaufte Benz, der Sperber von Reutlingen, 1369 dem Grafen Eberhard 1I.

In einem Vertrag 1404 verpachtet Graf Eberhard Ill. von Württemberg die Bombachmühle in Aich dem Haintzen Stolln von Bernhausen. Die Mühle stand außerhalb des Dorfes in Richtung Neuenhaus.

Im 19. Jahrhundert wurde sie privatisiert und nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen.

7 Grötzinger Ritterburg. Wer diesen (8 x 8 m) Wohnturm gebaut hat ist nicht bekannt. Waren es die Dorfadeligen von Grötzingen (ab dem 11. Iahrhundert) oder Ritter Diepold 1. van Bernhausen 1270?

Bei Aushubarbeiten in der uferstraße wurde 1996 ein 8 m langer Brückenbalken geborgen, der bei einer Datierung das Fälldatum 1270 aufwies. Ritter Diepold Il. verkaufte 1337 die Stadt Grötzingen, die Leute, das Kirchenrecht und die Burg dem Grafen von Württemberg.

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