Allersberg in alten Ansichten Band 3

Allersberg in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Robert Unterburger
Gemeente
:   Allersberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6419-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Allersberg in alten Ansichten Band 3'

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Einleitung

'Allersberg in alten Ansichten Band 3' versteht sich als eine Fortführung der vorangegangenen beiden Bände.

Franz Hirscheider, der bedeutende Ehrenbürger, Chronist und Heimatforscher, hat Anfang der achtziger [ahre den Grundstein gelegt für eine begehrte 'Damals-Reihe'. Sein Band Nr. 1 ist leider vergriffen und zu einem kostbaren Sammelstück geworden. Nach der guten Resonanz auf Band 2, der im [ahre 1995 erschien, bot mir der Verlag an, einen dritten Band herauszugeben, zumal genügend Fotomaterial vorlag.

Wie die beiden vorausgehenden Bände soll auch dieses Büchlein wieder kein wissenschaftliches Werk sein, sondern ein Fotoband mit historischen Aufnahmen für jedermann.

Dem Verfasser und Herausgeber geht es vielmehr darum, das 'altc' Allersberg zu dokumentieren und der Nachwelt - zumindest auf alten Fotos - zu erhalten.

Unsere Welt ändert sich ständig. Jede Generation hat neue Ideen und verändert ein Ortsbild. Oft wurden in der Vergangenheit gedankenlos Gebäude abgerissen, um einem falsch verstandenen 'Fortschriu' zu huldigen. Glücklicherweise besinnt man sich heute wieder mehr auf das Überkommene, der Denkmalschutz verhindert, daß Baudenkmäler dem Erdboden gleichgemacht werden oder daß man sie bewußt verfallen läßt.

Doch nicht nur um Gebäude geht es im vorliegenden Bildband. Immer steht der Mensch im Mittelpunkt, der Mensch in den verschiedensten Lebenssituationen.

Es ist immer wieder beglückend, wenn Betrachter ihre nahen Verwandten, Eltern oder Bekannten wiedererkennen. Geradedazu ist dieses Büchlein auch gemacht worden: Freude zu vermitteln, Freude zu haben über Menschen, von denen man selbst keine oder nur sehr wenige Fotografien besitzt.

Zu danken habe ich allen Verleihern der Fotos, die ebenfalls wertvolle Informationen über die Bilder gegeben haben. In manchen Fällen jedoch konnten auch die Verleiher von Fotos keine Hinweise auf Personennamen oder Datierung geben. Manchmal war es auch so, daß die Verleiher von Bildern inzwischen verstorben sind und es deshalb oft kaum mehr möglich war, Fotos zu datieren bzw. Personen auf den Fotos zu identifizieren. Deshalb ist es - wie auch schon bei Band 2 - möglich, daß sich Fehler bei der Abfassung der Texte eingeschlichen haben. In manchen Fällen entstehen auch Fehler dadurch, daß die Verleiher von Fotos unpräzise oder unrichtige Angaben gemacht haben. Ich bitte dies zu entschuldigen und hoffe, daß Fehler so wenig als möglich auftreten.

Allersberg, im April 1997, Robert Unterburger

1 Hier sehen wir eine Hochzeitsgesellschaft um die [ahrhundertwende. Braut und Bräutigam halten sich sittsam bei der Hand, ein Hochzeitsgast hält bereits eine frische Maß Bier in der Hand -

untrügliches Zeichen, daß nach der kirchlichen Trauung kräftig gefeiert wird. Wirt und Wirtin sind erkennbar an ihren weißen Schürzen. Sie stehen am linken und rechten Bildrand. Man hat sich fein

herausgeputzt und das 'Sonntagsgwand' angezogen. Leider können über die Hochzeitsgesellschaft keine näheren Angaben gemacht werden. Die Aufnahme entstand in Lampersdorf. Untere Reihe,

ganz links: Maria Haußner und ihre Mutter. Links sehen wir die Brauteltern, rechts die Eltern des Bräutigams. Das Hochzeitskleid hat vermutlich Käthe Bald geschneidert. Aufnahmeum 1935.

2 Hier sehen wir eine stolze Jagdgesellschaft. Dreizehn Buben präsentieren auf einer langen Stange zehn erlegte Hasen. Im Hintergrund haben sich zwölf, zum Teil recht

grimmig dreinschauende Treiber undjäger postiert, sieben von den Männern sind bewaffnet. Lodenmantel, Hut und 'Hakelstecken' waren damals 'in' für eine standes-

gemäße Treibjagd. Allersberg als die waldreichste Gemeinde im heutigen landkreis Roth bot immer schon ideale Voraussetzungen für eine Treibjagd. Auch die

Buben trugen Hut. Sie standen den älteren Waidmännern in Tüchtigkeit und 'Schneid' in nichts nach. Aufnahme vermutlich aus den zwanziger [ahren .

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~ 3 Noch eine Hochzeitsgesellschaft mit zahlreichen Gästen. Selbst die Musikanten haben sich auf dieser historischen Aufnahme fotografisch verewigen lassen. Im Vorder-

grund die beiden Festwirte mit einem Faß Bier und zwei Maßkrügen.

Aufnahme vermutlich aus den zwanziger [ahren.

4 Hier sehen wir einen Schnappschuß vom Richtfest des Scheunenumbaus, den die Familie Lehner aus Heblesricht im [ahre 1932 vornahm. Die Zimmerleute tragen Hüte, aber keine der typischen schwarzen Zimmermannstrachten. Wir erkennen, daß der Stadel komplett aus Holzbalken erbaut ist. Die Zimmerer arbeiten noch wie ihre Väter und Vorväter alles mit der Hand. Der Dachstuhl ist aufgerichtet, jetzt fehlt nur noch das Richtbäumchen! Aufnahme von 1932.

5 Hier sehen wir eine Aufnahme von pfarrer Anton Rupps Primiz. Pfarrer Rupp, geboren am 23. August 1907, war ein gebürtiger Allersberger und stammte aus der Vorstadt. Später wurde er Pfarrer in Öning bei Berching. Wer das kleine Allersberger Mädchen ist, konnte nicht ermittelt werden. Möglicherweise handelt es sich um Erna Reichel. Pfarrer Rupp starb am 6. [anuar 197 S. Er wurde im Priestergrab im Allersberger Friedhof beigesetzt. Aufnahme Anfang der dreißiger [ahre.

6 Hier nimmt Lorenz Schuster Entwässerungsarbeiten bei Heblesricht vor, um die feuchten Wiesen und Äcker trockenzulegen. Alles geschah noch per Handarbeit. Die historische

Aufnahme stammt aus dem [ahre 1929.

7 Diese Aufnahme aus dem [ahre 1933 zeigt den Bau einer sogenannten Württembergischen Dunglege mit [auchegrube imAnwesen Lehner in Heblesricht (vergleiche auch 'Allersberg in alten Ansichten' Band 2, Bild 3 1). Zweiter von links: Lorenz Schuster. Die Arbeiter blicken recht skeptisch und abwartend in die Kamera. Alle tragen eine einheitliche Arbeitskleidung, nämlich weißes Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln, Hose mit Hosenträgern. Lediglich einer (Mann mit Mütze und Schürze) fällt etwas aus der Rolle. Aufnahme von 1933.

8 Diese Aufnahme zeigt den Stallneubau der Familie Schuster in Heblesricht. Der Stall wurde an das bestehende uralte Bauernhaus angebaut. Man beachte die kunstvolle Haustüre und den auffälligen Türstock des Bauernhauses. Die 'windschiefen' Fensterläden geben dem Wohnhaus einen zusätzlichen Reiz. [ahrhundertelang waren Wohnhaus und Stall eine Einheit. Die Wärme der Kühe machte auch das Bauernhaus, in dem meist nur wenige Räume beheizt waren, angenehm warm. Vor der neuen Stalltüre stellt sich der stolze Besitzer dem Fotografen. Aufnahme vom Frühjahr 1934.

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