Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten

Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten

Auteur
:   Rudolf Koch und Hugo Düsterhus
Gemeente
:   Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6699-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Altenbekener Höfe und Fachwerkhäuser aus früheren Jahrhunderten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Einleitung

In diesem Buch sehen wir Bilder von ehemaligen Altenbekener Häusern, Bauernhöfen sowie besonders schönen alten Fachwerkhäusern aus früheren Jahrhunderten.

Aus dieser in all den [ahren gewachsenen Zweckmäßigkeit, mit den Baustoffen der Natur wie Holz, Lehm, Stroh und Steinen, Häuser zu schaffen, entwiekelten sich in unserem Dorf diese für jene Zeit charakteristischen Bauformen.

Die überwiegend aus Köttern, Land- und Hûttenarbeitern. Handwerkern und Tagelöhnern bestehende Bevölkerung Altenbekens lebte anders als in der heutigen Zeit. Es stimmt trotzdem nachdenklich, wenn nach den [ahrzehnten der Kriegszerstörung und der Urn- und Neubauphasen heute so achtlos mit wertvollen Zeugnissen der Vergangenheit umgegangen wird. Durch die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft sind deshalb auch fast alle in diesem Buch aufgeführten Fachwerkbauten aus unserem Dorfbild verschwunden.

Unser Anliegen war es deshalb, die vergangene Zeit wieder aufleben zu lassen, denn viele unserer älteren Mitbürger und Mitbfugerinnen können sich vielleicht noch an verschiedene Hausoder Hofstätten erinnern, Den jüngeren Generationen soll hiermit vermittelt werden, wie unser Eggedorf einmal ausgesehen hat.

Rudolf Koch, Ortsheimatpfleger Hugo Düsterhus

1. Dieses Bild zeigt den Bessenhof. Er wurde erstmals im Iahre 1703 in einer Urkunde unter dem Besitzer joann Baersen oder auch Bessen erwähnt. Da es sich damals um den größten Hof handelte, ist in einer Geldrechnung von 1583 der Hof des Hermann Bersen aufgeführt, der eine eigene Schäferei hatte. In einer Liste der abgabepflichtigen Meierstätten zuAltenbeken von 1655 ist der Hof Bessen deshalb nicht erwähnt, weil dieser Hof, wie aus einer Urkunde von 1749 bestätigt wird, eine 'Freye Meierstätte' war. Sie war mit besonderen Vorrechten ausgestattet und besaß eine eigene Schaftrift. Die übrigen Tiere des Dorfes waren in der Gemeindetrift zusammengefasst. Im Iahre 1965 siedelte der damalige Besitzer [osef Driller an die Winterbergstraße um und der Bessenhof mit Wirtschafis- und Wohngebäude wurde an die Gemeinde verkauft. Heute befindet sich hier das 'Eggemuseum' .

2. Der BauernhofHubertus Struck vulgo Busch oder Busker ist einer mit der ältesten Höfe van Altenbeken. Er muss schon um 1500 bestanden haben. Nachweislich wurde um 1690 der Hof von Johan Busch und Maria Mires erbaut. Dieses geht aus einer alten Torbogeninschrift hervor. Um 1734 war dieser Hofin Besitz des Christoffel Claes und der Anna Margarethe Drewes. Weitere Generationen Claes waren auf diesem Hof, immer mit den Beinamen Busch. Einige jahrzehnte später heiratete die Erbtochter den Sohn des Mittelmüllers Heinrich Brockmann. Um 1890 heiratete die Erbtochter Gertrud Brockmann den [ohann Struck aus Born, der den Beinamen Busker bekam. Seitdem ist der Name Struck auf diese Stätte. 1958 fiel das Haus einem Brand zum Opfer - der Hof wurde dann in Massivbauweise wieder aufgebaut.

3. Der Bauernhof]osefClaes vulgo Massens wurde 1655 erstmals unter dem Namen Martin Massens urkundlich erwähnt. Um 1 730 war der Name 'Massens' auf dem Hof ausgestorben und die Meierstätte ging dann in den Besitz der Familie Drewes über und danach durch Heirat auf die Familie Claes. Der heutige Besitzer Iosef Claes hat die Landwirtschaft im Oktober 1988 aufgegeben.

4. Der Bauernhof Bernhard Bruns vulgo Wieschuster an der Badestraße wurde 1801 von dem Schuhmacher Conrad Breker erbaut. Der Volksmund gab dem Hof den Beinamen 'Wiesenschuster' oder auch 'Wieschuster' . Der Bauernhof wurde 1988 'Am Hammer' ausgesiedelt und wird heute noch bewirtschaftet.

5. Der frühere ViertelmeierhofDickers ist schon um 1655 erwähnt worden und wurde seinerzeit von dem Kolon [ohann Diekers bewirtschaftet. Nach 1 762 ging der Hof auf die Familie Henricus Welschlau über, die auch den Beinamen Diekers bekam. Im [ahre 1795 heiratete die Erbtachter Anna Maria Welschlau den Johannes Niggemeier aus Buke, Bis zum [ahre 1981 war der Hof im Besitz dieser Familie. Heute befindet sich hier die Firma Schleupen Computer.

6. Der Hof Dommes in den Gründen ist erst in den letzten [ahrzehnten des 19. Iahrhunderts aus einer Einsiedlerklause entstanden. Seit dieser Zeit ist der Hof im Besitz der Familie Dommes. Er wird auch heute noch bewirtschaftet von Theo Dommes. auch 'Gründenbauer' genannt.

7. Das Bauernhaus Broekmeyer vulgo Feldmeier wurde 1791 von dem Conradus Hoischen erbaut. Als die Erbtochter Maria Hoischen den Christian Broekmeyer aus Dahl heiratete, kam dieser Name auf diese Stätte. Sein Nachfolger wurde Sohn Christian und heute ist dessen Sohn Bernhard Besitzer dieser Stätte, der mit Zita Stupler verheiratet ist. Der Hof wird seit 1984- nicht mehr bewirtschaftet.

8. Der BauernhofKlahold vulgo Grolmes hat schon 1583 bestanden. In einer Akte aus diesem [ahr wurde der Name Rotger Fridag genannt. Im Iahre 161 8 wurde Iaut Torbogeninschrift der Hof von [ohann Fridag und Anna Maria Tollen neu erbaut. Um 1 794 ging der Hof in den Besitz des [ohann Dirks Niggerneier und im jahre 1895 auf den Neffen Franz Klahold über. Danach erbte Sohn [ohann das Vermögen. Nach dem frühen Tod des Sohnes Franz wurde der Hof aufgegeben. Das alte Bauernhaus wurde im [ahre 1995 abgerissen.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2017 Uitgeverij Europese Bibliotheek