Arnstein in alten Ansichten

Arnstein in alten Ansichten

Auteur
:   Günther Liepert
Gemeente
:   Arnstein
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5182-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Arnstein in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Im Zentrum des malerischen Werntals, das das Maindreieck im Norden des Mittelmains abschließt, liegt unser romantisches Arnstein. Es befindet sich an den Schnittstellen der Städte Würzburg und Hammelburg, sowie Karlstadt und Schweinfurt. Nach neuesten Zählungen (März 1991) hat es mit seinen elf Ortsteilen 7 880 Einwohner.

Wie zahlreiche archäologische Funde beweisen, war die Gegend um Arnstein schon sehr früh besiedelt. Aufgrund der sanft geneigten Hänge oder weiten Talniederungen, sowie der Wern mit ihren zahlreichen Seitenbächen kann man davon ausgehen, daß bereits in der Altsteinzeit Siedlungen bestanden. Zur Römerzeit an Rhein und Main gehörte das Werntal wie das Maindreieck zum freien Germanien, das außerhalb des römischen Reiches rechts des Rheins lag. Später lebten hier die Merowinger, auf sie folgten dann die Thüringer. Als nach 716 das thüringische Herzogtum der Hedene, das einen Mittelpunkt in Würzburg hatte, erlosch, wurde der König in Ostfranken zum größten Grundbesitzer des Landes.

Das Werntal gehörte zunächst zum Einfluß-

bereich des Klosters Fulda. Aus dem 8. Jahrhundert gibt es viele Schenkungsurkunden, die Orte im Werntal betreffen. Arnstein selbst, das zu dieser Zeit sicherlich bereits besiedelt war, wird noch nicht erwähnt. Der erste sichere Beleg für Arnstein, das damals noch Hemustesstein hieß, datiert für das Jahr 1034. Hier schenkten der Salierkaiser Konrad Il. und seine Gemahlin Gisela Güter an das Kloster Lorsch.

Zweifel sind immer noch vorhanden, woher der Name Arnstein kommt. Anzunehmen ist, daß es eine Zusammensetzung aus dem Personennamen Hernust (Ernst oder Am) und der Endung '-stein' ist, oder auch vom Wappen der Stadt 'Adler auf dem Stein' stammt.

Von Bedeutung ist noch, daß Amstein bereits 1317 die Stadtrechte besaß und 1333 das Gericht- und Marktrecht verliehen bekam.

Das Ortsbild Amsteins wird geprägt vom früheren fürstbischöflichen Jagdschloß, der Stadtkirche St. Nikolaus sowie dem Rathaus. Der schönste Profanbau in der Stadt ist das Huttenspital, das von dem 1503 in Arnstein geborenen Moritz von Hutten, dem spateren Eichstätter

Bischof und Domprobst von Würzburg, 1558 gestiftet wurde. Erwähnenswert ist vor allen Dingen auch die vor den einstigen Toren der Stadt stehende alte Wallfahrtskirche 'Maria Sondheim' , Arnsteins kulturgeschichtliches Schatzkästlein. Sie war und ist noch heute die eigentliche Pfarrkirche van Arnstein.

Verkehrstechnisch darf Arnstein als erschlossen bezeichnet werden. Wichtigste Trasse ist die Bundesstraße 26, die von Karlstadt nach Schweinfurt führt. Von zunehmender Bedeutung ist die B 26 a, die in den letzten Jahren den Weg nach Schweinfurt stark verkürzt hat. Gut ausgebaute Straßen führen nach allen Richtungen, insbesondere nach Würzburg und über Hammelburg nach Bad Kissingen. Auch eine Bahnlinie, die am 1. Mai 1879 eröffnet wurde, tangiert Arnstein. Leider ist diese Linie, die von Gemünden nach Schweinfurt führt, nur noch dem Güterverkehr vorbehalten. Die Wirtschaft eines früher stark von Landwirtschaft und Weinbau abhängigen Arnsteins hat in den letzten Jahren stark gewonnen. Während einige mittelständische Betriebe am Ort Arbeitsplätze bieten ist eine große Anzahl der Arbeitneh-

mer in der Industrie Schweinfurts oder auch in Würzburg beschäftigt. Zur guten Infrastruktur Arnsteins zählen neben Grundschule und Hauptschule auch eine Realschule. Etwa 150 Vereine und Verbände beleben das kulturelle und gesellschaftliche Leben. Für Freizeit und Erholung sorgen zahlreiche Sportvereine, ein Hallenschwimmbad, Reitanlagen, Tennisplätze und in letzter Zeit sogar eine Tennishalle. Herrliche Wander- und Spazierwege im Stadtwald Arnsteins oder auch Fischteiche in Büchold laden zum Erholen ein.

Für geschichtlich interessierte Bürger hat sich im letzten Jahr auch der Heimatkundeverein Arnstein e. V. gegründet.

Die folgenden Bilder zeigen Arnstein, wie es Großvater und Großmutter kannten nebst seinen Ortsteilen wie die 1972 eingegliederten Gemeinden Binsbach und Büchold mit Sachserhof, 1974 Altbessingen, Binsfeld, Halsheim, Heugrumbach, Müdesheim mit Dattensoll, Neubessingen und Reuchelheim mit Marbach sowie 1978 Gänheim mit Ruppertzaint und Schwebenried.

Arnstein, imApril1991

Günther Liepert

1. Das obige Foto zeigt die erste Ansichtskarte aus Arnstein, Ganz oben auf dem großen Bild sind die charakteristischen Gebäude wie Schloß, Pfarrkirche, Rathaus und Pfründnerspital zu erkennen. Auf dem kleinen Bild links ist das Wahrzeichen von Amstein, die Wallfahrtskirche Maria Sondheim, zu sehen. Bis 1905 durfte auf der Anschriftenseite kein Text geschrieben werden. Dies mußte auf der Bildseite erfolgen.

2. Eine schöne Zeichnung Arnsteins von Südwesten zeigt diese Ansichtskarte. Im Vordergrund ist die Eisenbahnlinie Gemünden-Schweinfurt und die Wallfahrtskirche Maria Sondheim zu erkennen. In ähnlicher Zeichnung gibt es einen Holzstich von etwa 1880.

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3. 'Arnstein aus der Vogelschau' nennt sich diese Karte, die die seit Jahrhunderten entwickelte Bauweise in Arnstein deutlich aufzeigt. Um den Bergsporn, der sich an der Mündung der Schwabbach in die Wem zeigt, reihen sich die Häuser um Berg und Kirche.

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4. 'Nachtexpress nach Arnstein' könnte einem bei dieser wunderschönen Mondscheinkarte einfallen. Vom Mondschein beleuchtet sehen wir den Bahnhof nebst der Gepäckhalle und im Hintergrund die Kernstadt mit Schloß, Kirche und Pfründnerspital. Als die Karte 1898 geschrieben wurde, dürften die meisten Besucher noch mit dem Zug in Arnstein angekommen sein.

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5. Eine ganz eigene Form hat dieser 'Gruß aus Arnstein bei Würzburg'. Vom Eulenberg aus sehen wir auch hier im Vordergrund den Bahnhof und dann das ganze damalige Stadtgebiet.

Arnstein (I nterfranken]

6. Ein weiteres Foto von Arnstein, wie es sich vor seiner 'Schokoladenseite' präsentiert. Blühende Obstbäume neben der Eisenbahnlinie zeigen an, daß es sich um eine Aufnahme im Frühjahr handelt.

7. Noch einmal eine Ansicht vom Eulenberg, die uns Arnstein in seiner ganzen Pracht und Größe zeigt. Links vorne der Bahnhof; rechts im Bild die damals noch neue evangelische Kirche, die 1905 erbaut wurde.

Arnstein, Ufr.

8. Im Vordergrund dieser Ansicht, die vom Bahnhof aus gemacht wurde, ist das WillertHaus zu erkennen, in dem jahrzehntelang Essig hergestellt und verkauft wurde.

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