Arnstorf in alten Ansichten

Arnstorf in alten Ansichten

Auteur
:   Ludwig Kitzinger
Gemeente
:   Arnstorf
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2167-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Arnstorf in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Arnstorf liegt 'an dem Fluß Kollbach, einem fischreichen Wasser/entgegen ist allda nur ein rnittelmäßiger Traid boden und Viehzügl', so berichtet Michael Wening 1723. Die Namensgebung des Ortes geht vermutlich zurück auf die Zeit des Salzburger Erzbischofs Arn(o), im 8. Jahrhundert. Um 1130 zeichnet ein 'Wernhart de Arnsderf" als Zeuge in Schenkungen an das Kloster Fornbach. Um 1145 wird ein 'Roudegar de Arnesdorf' als Zeuge in einem Tauschgeschäft des Klosters Aldersbach mit Bischof Heinrich von Regensburg genannt.

Im Jahre 1419 verleiht Herzog Heinrich der Reiche dem Ort die Marktrechte. Die bisher im benachbarten Hainberg abgehaltenen Märkte werden nach Arnstorf verlegt. Damit ist Arnstorf Markt geworden mit den gleichen Rechten wie die Märkte Eggenfelden und Pfarrkirchen, Ursprünglich waren es sechsMärkte: am Sonntag vor Pauli Bekehrung, am Sonntag Reminiscere, vor Christi Himmelfahrt, zu Pfingsten, vor Maria Himmelfahrt und vor Martini. Später kamen Vieh-, Schweine-, Pferde- und Geflügelmärkte hinzu. Mit der Markterhebung war der Hofmarktstatus beseitigt, Das älteste Marktwappen stammt aus dem Jahre 1509.

Arnstorf steht in enger Beziehung zu dem Geschlecht der Closen, einem der ältesten Adelsgeschlechter AltBayerns, dessen Stammreihe um 1132 beginnt, das Gut Arnstorf an sich brachte und dieses über 600 Jahre im Familienbesitz verblieb. Das älteste Closen-

Siegel aus dem Jahre 1321 trägt die Umschrift: 'S ALWERDI ZLAUOSENER' (Siegel des Albert von Closen). Das Wappentier ist der Uttenschwalb. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts vermählte sich die Tochter des letzten Closen mit dem Grafen Christian von Königsfeld, und von diesem ging das Schloßgut über durch Verehelichung dessen Tochter auf die Grafen von Deym. Die Closen wurden 1623 in den Freiherrnstand und 1766 in den Grafenstand erhoben.

Die Closen waren die Lehensherrn zwischen dem Kollbachtal und dem Vilstal. Nur wenige Güter dieser Landschaft gehörten anderen Grundherrn. Die Closen vergaben die Güter an ihre Untertanen und sicherten ihnen als Inhaber der niederen Gerichtsbarkeit den richterlichen Schutz zu. Die Untertanen leisteten Steuern und Abgaben, Scharwerksdienste und Besitzveränderungsgebühren. Sie besaßen nicht nur die landwirtschaftlichen Güter als Lehensgüter; auch die 125 'Hausstätten' des Marktes (1614) waren ihnen untertan.

Die Closen-Wappen erscheinen in der Pfarrkirche und in den Filialkirchen. Als Patronatsherren hatten sie Einfluß auf das kirchliche Leben. Sie besaßen das Präsentationsrecht auf Pfarr- und Benefiziatenstellen und schlugen die Bewerber auf die Schul- und Mesnerstellen vor. In der hohen Gerichtsbarkeit unterstand der Markt drei Gerichten: Eggenfelden, Landau und Pfarrkirchen. Die Trennungslinie bildeten der Steinbach und die Kollbach.

Im Jahre 1614 wurde der Markt und alle zu den Closen gehörenden Güter aufgeteilt in einen Oberen Anteil und einen Unteren Anteil. Die Teilung währte bis zum Jahre 1809. Das Obere Schloß, ein Wasserschloß, stellt eine vierflügelige Anlage mit Innenhof dar. Von besonderer Bedeutung ist der Kaisersaal, benannt nach Kaiser Karl VII., der im Schloß geweilt haben soll. Die Fresken in diesem Saal stammen von Melchior Steidl (zwischen 1710 und 1714). Die Schloßkapelle St. Katharina erhielt ihre jetzige Form um 1720. Das Untere Schloß, eine zweigeschossige Barockanlage, wurde um 1720 vollendet.

Gegen Ende des 16. Jahrhunderts stellte der damalige Richter Michael Pexenfeldter eine eigene Gemeindeordnung auf. Die Handwerker hatten sich in den Zünften zusammengeschlossen. Schon um 1550 gab es die Zünfte der Schuhmacher und Weber. Es folgte die Zunftordnung für die Lederer (1603), für die Huf-, Waff'en- und Nagelschmiede (1713), für die Lein- und Zeugweber (1758) und für die Wagner (1777). Zu diesen Handwerkern kamen hinzu Binder, Büchsenmacher, Gerber, Germsieder, Glockengießer, Krärner, Melbier, Nadler, Riemer, Säckler, Schmiede, Seifensieder, Seiler, Stricker und Tuchmacher. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) kam wiederholt Kriegsvolk in den Markt. Der Ort blieb zwar vor Brandschatzung verschont, hatte aber sehr viel zu leiden, Bürgerund Closen verarmten. Viele Güter auf dem Lande wurden nicht mehr bewirtschaftet, sie

waren verlassen oder abgebrannt. Auch im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714) und im ÖsterreichischBayerischen Erbfolgekrieg (1740-1748) blieb der Markt nicht verschont. Durchziehende Soldaten brachten Einquartierungen und forderten Abgaben. Als Pfarrei ist Arnstorf urkundlich belegt im Jahre 1253, als zwei Huben an Oaterhofen übergeben wurden. Die Pfarrkirche St. Georg trägt die Jahreszahl 1477. Zur Pfarrei gehören sieben Filialkirchen: Blumdorf, Döttenberg, Hainberg, Kühbach, Neukirchen, Ruppertskirchen, Steindorf und die Kapelle Maria Schnee.

Die jüngste Vergangenheit ist in den Begleittexten zu den Bildern aus dem Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts festgehalten. Die folgenden Bilder zeigen Ansichten des Marktes, einzelner Straßen und Gebäude, geben Einbliek in das Geschäftsleben und berichten vom Vereinsleben.

Abschließend bedanke ich mich besonders bei Herrn Josef Graf von Deym, aus dessen Schloßarchiv viele Bilder stammen, und aus dessen Archivmaterial die geschichtlichen Texte entnommen sind.

Ludwig Kitzinger

1. Die Aufnahme zeigt den Markt um 1870. Die Türrne der Pfarrkirche und des Oberen Schlosses tragen noch Zwiebelhauben. Vor dem Oberen Schloß erheben sich die Hofmühle mit der Schneidsäge und das im Jahre 1862 errichtete königliche Landgericht mit dem Gefängnisgebäude, ab 1878 königliches Amtsgericht, aufgehoben 1957. Im Hintergrund steht die Schneekapelle; links davon sind die Häuser der Schleeburg mit dem aufsteigenden und von Lärchen und Akazien bepflanzten Kalvarienberg erkennbar. Die auf Pfählen errichtete Kollbachbrücke, abgebrochen und neu aufgebaut im Jahre 1905, führt nach Simbach bei Landau. Aufder Straße im Vordergrund gelangt man über Mühlberg nach Eichendorf, früher die Reitberger Gasse, heute Eichendorfer Straße. Das Gallinger-Anwesen an der Straße wurde am 3. September 1912 durch Blitzschlag eingeäschert und weiter flußabwärts wieder aufgebaut.

2. Der Kirchturm der Pfarrkirche erhielt im Jahre 1879 an Stelle der Zwiebelhaube eine gotische Turmspitze. Beachtenswert ist das Gebäude rechts im Vordergrund an der Straßengabelung. Es ist das im Jahre 1548 von Hans Georg von Closen erbaute Siechhaus, davor die Krankenhaus- oder Nepomukkapelle. Die Kranken und Armen wurden in vier großen und vier kleinen Zimmern aufgenommen. Für auswärtige Kranke war der Aufenthalt beschränkt. Der Gemeindehüter hatte in den sogenannten Bettelfuhren 'anher kommende Arme, Blinde und Lahme, die presthaften und krump Leuth' in das nächstliegende Armen- oder Siechhaus zu befördern. Im Jahre 1829 wurden 21 'Individuen' aufgenommen. Als im Jahre 1894 Bestrebungen zur Errichtung eines neuen Krankenhauses im Gange waren, wurde der Einwand vorgebracht, daß es von Vorteil sei, daß das Krankenhaus außerhalb des Marktes stehe, denn 'wenn im Krankenhaus eine ansteckende Krankheit ausbricht, reißt der dort ständig wehende Wind jeden Bazillus weit fort. Im Krankenhaus sind die Wände so dünn, daß frische Luft jederzeit ungehindert Zutritt hat. - Item, wozu also ein neues Krankenhaus? ' Im Jahre 1908 wurde an der Schönauer Straße das Distriktskrankenhaus eröffnet.

3. Mit Wirkung vom 1. Januar 1900 wird das Notariat errichtet. Es wird im Jahre 1903 folgendermaßen beschrieben: Miethaus, Kanzlei im Erdgeschoß, Wohnung im 1. Stock, einige Minuten vom Amtsgericht entfernt, steht im Umzug in einen nicht weit entfernten Neubau (an der Unteren Marktstraße). Neben der Schneekapelle, die an Stelle einer Kreuzsäule von Franz Joseph Christoph von Closen erbaut und im Jahre 1751 von Fürstbischof Graf von Lamberg, Passau, eingeweiht wurde, steht das Klausner-Häusl, in dem von 1688 bis 1818 Einsiedler hausten. Zur Schleeburg gehören drei Häuser. Sie wurden im Jahre 1852 von der Gemeinde Hainberg in die Marktgemeinde Arnstorf eingegliedert. Die Knabenschule (mit zwei Unterrichtsräumen und Lehrerwohnung) an der Kirchengasse wurde im Jahre 1859 ihrer Bestimmung übergeben. Am Marktplatz erhebt sich die Mariensäule mit dem Marktbrunnen; dahinter Bäckerei Peter Wolferseder, Laden und Köhlerhütte Anton Zöllner, Mitterwirt, Bäckerei Georg Hofer, Oberwirt mit Kellergebäude.

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4. Schon im Jahre 1871 klagt der Marktrat, daß wegen zu weiter Entfernung der Eisenbahn Verkehr und Handel zu stark beschränkt sind. Am 25. Januar 1890 fand auf Veranlassung des Bürgermeisters Reisinger eine Versammlung von Vertrauensmännern aus 23 Gemeinden statt, in welcher 'die Herstellung einer Lokalbahn Eggenfelden-Arnstorf-Eichendorf eingeleitet' wurde. Zugleich wurde ein Lokal-Comité gewählt, welches 'rnit dem weiteren Betrieb der Sache beauftragt wurde'. Zur Beurteilung der Baunotwendigkeit einer Bahnverbindung Eggenfelden-Arnstorf wurden Erhebungen durchgeführt: Einfuhr (Angaben in Zentnern): Kaufmannsgüter 14920, Kalk und Düngemittel 10 500, Baumaterialien 16030, Getreide 20100, Mehl 4040; zusarnmen: 65 590 Zentner; Ausfuhr (Angaben in Kubikmetern): Langholz 14980, Brennholz 5 400, Schleifholz 1 200; zusammen: 26780 Kubikmeter; Getreide 75500 Zentner, Geflügel, Wild 18 240, Pferde 475, Großvieh 11 250, Kleinvieh, Schweine 17 800. Zeitungsinserat aus dem 'Rottaler Anzeiger' vom 7. Dezember 1895.

5. In der Sitzung der Reichskammer vom 12. Mai 1900 wurde die Errichtung der Lokalbahn Arnstorf-Landau genehmigt. Zum Bahnbau wurden 50 Kroaten angeworben. Als die Löhne in der versprochenen Höhe nicht ausbezahlt wurden, zogen sie, 'mit Schaufel, Menage-Geschirr und Säcken beladen', am 3. November 1902 durch die Stadt Landau zum Bahnhof, um in ihre Heimat abzufahren. Daraufhin wurden Italiener eingestellt, die aber im März 1903 auch die Arbeit niederlegten. Nun wurden nur mehr einheimische Arbeitskräfte beschäftigt. Am 31. Dezember 1903 wurde die Bahnlinie offiziell eröffnet. Am Tage vorher fand für die Schulkinder von Arnstorf und Hainberg eine Sonderfahrt nach Landau statt, begleitet von ihren Lehrern und Katecheten. Täglich verkehrte der Zug dreimal in jeder Richtung; die Fahrzeit betrug 1 Stunde 29 Minuten. Die Karte zeigt die Bahnlinie aus der Vogelschau mit den Bahnhöfen und Haltestellen Arnstorf, Ruppertskirchen, Simbach, Haunersdorf, Aufhausen, Wildthurn, Möding, Landau.

6. Mit der Erbauung der Bahnlinie wurden Bahnhofsgebäude errichtet. Die Maurerarbeiten führte, 'zur Überraschung der hiesigen Gewerbetreibenden', Baumeister Renkl aus Frontenhausen aus, während für die Zimmererarbeiten die hiesige Baumeister Otteneder den Zuschlag bekarn, Die Schlosserarbeiten wurden den Schlossermeistern Josef und Gottlieb Hochrain aus Deggendorf übertragen. Die Spenglerarbeiten erhielt der Arnstorfer Spenglermeister Heinrich Widmann zugeteilt. Die Schreinerarbeiten zu den Stationsgebäuden Arnstorf und Simbach wurden dem Schreinermeister Bollinger von Aufhausen übertragen. Im Erdgeschoß sind die Diensträume und der Wartesaal, in den oberen Stockwerken die Wohnungen für die Bahnbediensteten untergebracht. 'Das Bahnhofsgebäude präsentiert sich wie ein kleines Schlößchen.' ('Rottaler Anzeiger' vom 31. Dezember 1903.)

ARNSTORF. Bahnho]

7. Die erste Fahrkarte zum Zug am 31. Dezember 1903 um vier Uhr früh von Arnstorf nach Landau löste der Bauer Xaver Bachmeier von Hinteröd. Der Fahrpreis für die Rückfahrkarte betrug 1.40 Mark. Ein lebhafter Verkehr mit Holz herrschte auf den Lagerplätzen. 'Von dem Ho1zreichtum unseres Hinterlandes sind zahlreiche Ankäufe gemacht worden. Der Abhieb erfolgt bereits in diesem Winter. Eine Holzgroßhandlung hat den Transport von 500 Doppelwaggons Holz angemeldet. Bei Malgersdorfwurden Kaolinlager entdeckt. Die Firma Schmied aus Traunstein erwarb das Schürfrecht. Der Àbbau soll jährlich auf 1 000 Waggons gesteigert werden.' Schon vor Eröffnung des Personenverkehrs wurde die 'Malgersdorfer Weiß-Erde', die als Schleif- und Poliermittel Verwendung fand und in Deutschland nur in der Lahngegend und im Westerwald vorkam, täglich zum Bahnhof gefahren und verladen. Die Lagerplätze am Bahnhof waren bereits 1903 verpachtet.

_____ -- __ ~ 1853 -190'+. ;,

8. Zum SOjährigen Jubiläum brachte der Krieger- und Veteranenverein eine eigene Postkarte heraus. In Anbetracht der Eröffnung der Bahnlinie im Jahre 1903 wurde das Gründungsfest um ein Jahr verschoben. Die noch lebenden Gründungsmitglieder Privatier Sebald Gaar, Austragsbauer Schied von Kohlstorf und der Wachtmeister a.D. Sachs fuhren mit der Kutsche im Kirchenzug, der von einheimischen und 31 auswärtigen Vereinen gebildet wurde, die mit einem Extrazug aus Landau oder mit reichgeschmückten Fuhrwerken eintrafen. Der erste Vorstand des Vereins, Max Joseph Graf von Deym, sandte an den Prinzregenten Luitpold von Bayern ein Telegramm: Die aus Anlaß des 50jährigen Griindungsfestes des Krieger- und Veteranenvereins A rnstorf versammelten Vereine emeuern Euer Koniglichen Hoheit das Gelobnis unverbrûchlicher Treue und Anhängiichkeit. Das Antworttelegramm lautete: Seine Königliche Hoheit, der Prinzregent, entbietet den versammelten Veteranen- Vereinen fûr die Allerhöchst demselben bekundeten loyalen Gesinnungen Ihren huldvollsten Dank!

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