Bad Reichenhall in alten Ansichten

Bad Reichenhall in alten Ansichten

Auteur
:   Fritz Hofmann
Gemeente
:   Bad Reichenhall
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2481-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bad Reichenhall in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Dem Autor dieses Büchleins war von Anfang an klar, daß mit einem an Umfang, Aufmachung und Format hier so bescheidenen und kleinen Büchlein mit dem Titel 'Bad Reichenhall in alten Ansichten' kein Geschichts- oder Standardwerk über Bad Reichenhall geschaffen werden kann.

Die Geschichte einer Stadt wie Bad Reichenhall als Salzsiederstadt, Kurort, Staatsbad, Garnisens- und Einkaufsstadt, reicht von der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart und ist zu umfangreich, um sie in einem kleinen Büchlein umfassend wiederzugeben. Der Zeitraum von 1880 bis 1930 ist für dieses Büchlein gut gewählt, hat doch die Stadt nach dem großen Stadtbrand von 1834 ihr Gesicht bis 1890 sprunghaft verändert. Mit der Ernennung zum 'Bad' irn Jahre 1890 begann eine neue Phase des Aufbaues, die bis etwa 1925 anhielt. In die Zeit nach 1900 fällt auch die technische Entwicklung - Strom, Gas und Kohle der die alten Triftanlagen mit ihren Stadtbächen zum Opfer fielen. Gefallen sind auch die vierzehn Türme und sieben Stadttore. Der Autor hat versucht, ein 'Bilderbüchlein' aus vergangener Zeit zusammenzustellen und bei der Auswahl und Gliederung so vorzugehen, daß dem Betrachter die Zusammenhänge leichter verständlich werden. Hervorzuheben ist noch, daß etwa neunzig Prozent der ausgewählten Bilder bisher nicht veröffentlicht wurden.

Die Bilder Nummer 1 bis 3 dienen als Einleitung, Es folgt bis Nummer 7 die 'Obere Stadt'. Die 'Gewässer' nehmen einen breiten Rahmen ein und reichen bis Bild 23. Anschließend wird die 'alte Poststraße' bis Nummer 31 und die 'Ludwigstraße' bis Bild 45 vorgestellt. Dem 'Salz' sind die folgenden Bilder gewidmet bis Nummer 52. 'Der Kurort' repräsentiert sich mit Bildern bis Nummer 63. Aus der 'übrigen Stadt' sind einige Motive ausgewählt, die von Nummer 64 bis 69 reichen. Es folgen die längst vergessene 'Zahnradbahn' und der Bau der Seilbahn auf den Predigtstuhl sowie die 'Unterkunftshütte' am Staufen, bis Bild Nummer 73. Den Schluß bilden die Feuerwehr und die Pfannenflicker. Der Autor glaubt, mit dieser Auswahl und Gliederung der Fotos und Postkarten ein Bild vom alten Reichenhall wiedergegeben zu haben, das auch dem Fremden einen Einbliek in die Entwicklung der Stadt in bereits historischer Zeit gibt,

Bleibt noch Dank zu sagen dem Verlag, der von sich aus an die Stadt herangetreten ist und das Büchlein selbst finanziert, dem Oberbürgermeister der Stadt Bad Reichenhall, DI. Max Neumeyer, der mich dem Verlag als Autor benannte, für sein Vertrauen und seine Unterstützung und Ernst Baumann, der die gesamten - zum Teil schwierigen - Reproduktionen fertigte.

1. Gesamtansicht der Stadt Reichenhall um das Jahr 1650. Die Stadt ist umgeben von einer Stadtmauer mit Wehrtürmen und Toren. Am oberen Bildrand in der Mitte ist das Schloß Gruttenstein zu erkennen, rechts der noch erhaltene 'Pulverturm' und rechts unten - mit der Zahl 6 gekennzeichnet - die Pfarrkirche St. Nikolaus. Bei den großen Gebäuden in der Bildmitte handelt es sich um die Salinenanlagen. Entlang des unteren Bildrandes verläuft die 'Saalach' ; die symbolisch dargestellten Baumstämme weisen darauf hin, daß auf diesem Gebirgsfluß das zur Salzerzeugung so dringend benötigte Holz zu den Salinenanlagen getriftet - geschwemmt - wurde.

2. Der Stadtbrand in der Nacht vom 8. auf den 9. November 1834, ausgebrochen in einem Sudhaus der Salinenanlagen, zerstörte den größten Teil Reichenhalls; von der Feuersbrunst verschont blieben nur wenige Häuser im Süden, der heutigen oberen Stadt. Vom Jahr 1196 bis in die heutige Zeit zerstörten sieben Brände und ein Bombenangriff in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges große Teile der Stadt.

3. Die wertvolle Luftaufnahme aus dem Jahre 1927 von Karl Kruse zeichnet das Bild einer Kleinstadt, die sich vor der einzigartigen gewaltigen Kulisse der Alpen in den schützenden Talkessel der Saalach schmiegt. Im Hintergrund links der Großglockner, daran anschließend die Zillertaler Alpen. Links davor erhebt sich der Hochkalter mit dem Blaueisgletscher, in der Mitte das gewaltige Bergmassiv der Reiteralpe und rechts davon die Loferer Steinberge. Links vom Saalachsee der Komplex des Lattengebirges; die Seilbahn auf den Predigtstuhl gibt es noch nicht. Rechts schließt sich das Müllnerhorn an und dahinter ist die Kuppe des Wendelbergs zu sehen. Im Vordergrund rechts die noch unbebaute Weitwiese in Karlstein, links und am unteren Bildrand die freien Wiesenflächen von Bayerisch Gmain und St. Zeno.

4. Die obere Stadt, als einziger Stadtteil vom Brand des Jahres 1834 verschont, mußte ihr Gesicht zwangsläufig ändern. Aufgrund feuerpolizeilicher Vorschriften verschwanden die Holzschindeldächer, ein markantes Zeichen des alpenländischen Baustils. Das etwa um 1890 entstandene Bild zeigt einen Ausschnitt der Dachlandschaft vom oberen Lindenplatz über die Tirolerstraße bis zur Saalach. In der Bildmitte am rechten Saalachufer ist noch ein Triftgebäude zu sehen; an dieser Stelle befindet sich heute die Talstation der Predigtstuhlbahn.

5. Der Florianiplatz mit dem alten Brunnen, wie ihn wohl niemand mehr kennt. Wenn auch die Häuser einige bauliche Veränderungen erfahren haben, die Grundsubstanz ist bis heute unverkennbar erhalten. Eine vordringliche Aufgabe für die nächsten Jahre ist die Sanierung und Revitalisierung dieses wertvollen Altstadtgebiets Reichenhalls.

6. Das Bild zeigt uns die noch unbefestigte Tirolerstraße zur Zeit der Gasbeleuchtung. Im Vordergrund links sehen wir das 'Harlhaus' mit Erker; die Aufschrift weist darauf hin, daß hier der Holzwarenverleger Harl seine Niederlage mit Berchtesgadener Holzwaren besaß. Im Hintergrund erkennen wir das Gasthaus 'Zum weißen Rößl' und rechts davon - zur Hälfte verdeckt - das Bäcker-Stallinger-Haus. Vorne rechts ist der Fischerbräu (im Zweiten Weltkrieg zerstört) zu erkennen.

7. Dort, wo heute das Kaufhaus 'Unterforsthuber' steht, befand sich einst das 'Tommerlwirtshaus'. Im Jahre 1872 eröffnete der Kaufmann Zellner in diesem Haus eine sogenannte 'Fragnerei', ein Geschäftshaus, in dem man alles 'erfragen' und selbstverständlich kaufen konnte, angefangen von der Wagenschmiere über Spezereien, Haarpuder, Steinzeug, Farben, Hutzucker, bis hin zu Kaffee, Bettwäsche, Wein und so weiter.

8. Das Foto wurde vor 1914 aufgenommen, als es noch keinen Saalachstausee gab, Im Hintergrund links sehen wir die Reiteralpe, in der Mitte die Loferer Steinberge und rechts einen Teil des Müllnerberges, auf der linken Seite im Vordergrund Teile des Lattengebirges. Der Bauernhof zwischen Saalach und Straße mußte 1914 dem Saalachstausee weichen. Die Trassenführung der Straße nach Jettenberg ist auch heute noch nahezu unverändert; die Straße verläuft jetzt unmittelbar am Seeufer.

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