Bedburg in alten Ansichten Band 1

Bedburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Josef Gülpers und Viktor Steffens
Gemeente
:   Bedburg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4946-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bedburg in alten Ansichten Band 1'

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Bedbu.rg in alten Ansichten Band 1

von ]osef Gülpers und Viktor Steffens

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REIHE

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© 1990 Europäische Bibliothek - ZaltbommeliNiederlande ©2010 Reproduktionvom 2. Druckaus 1995

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EINLEITUNG

Bedburg an der Erft

Im Tal der Erft gelegen findet sich unser heutiges Bedburg - eine Flächenstadt von rund 80 qkm mit etwa 21 000 Einwohnern - im nördlichen Teil des Erftkreises und des Regierungsbezirks Köln. Diese, im Zuge der Gebietsreform 1975 entstandene Stadt, umfaßt die heutigen Stadtteile Bedburg, Blerichen, Kirdorf, Rath, Lipp, Kaster, Königshoven, Kirch- und Kleintroisdorf, Pütz und Kirch- und Grottenherten. Blickt man zurück in die Vergangenheit, so stellen sich die vorgenannten Orte überwiegend als eigenständige Gemeinden dar. Sie alle haben ihre eigene geschichtliche Entwicklung gehabt.

Greifen wir den namengebenden Ort, die Stadt Bedburg, heraus, so wird eine mittelalterliche WeH sichtbar, die sich im heutigen Schloß deutlich manifestiert. Im Jahre 893 wurde der Ort als 'Betbure' erstmals im Güterverzeichnis der Abtei Prüm zusammen mit 'Hertene', dem heutigen

Kirchherten, genannt. Ein Geschlecht der Betbure ist im 12. Jahrhundert genannt, bevor Anfang des 13. Jahrhunderts das Eifelgeschlecht der Reifferscheider hier Fuß faßte. Sie - die Reifferscheider - haben bis zum Ende des 18. Jahrhunderts weitgehend die Entwicklung der heutigen Schloßstadt mitbestimmt.

Auch die alte Stadt Kaster paßt in diesen historischen Rahmen. Kasters erste Nennung liegt im 12. Jahrhundert. Am Ende des 13. Jahrhunderts kommt der Ort in die Hände der Jülicher, Die heute noch sichtbaren Reste der alten Burg mit Gräben und Stadtmauer erinnern an diese Zeit. Während das mittelalterliche Kaster weitgehend bis auf den heutigen Tag sein Ortsbild erhalten hat, hat sich Bedburg im Laufe der Zeit weiterentwickeln können. Gerade am Ende des 19. Jahrhunderts gab es hier eine starke industrielle Aufbauphase.

Die Zuckerfabrik Bedburg wurde 1883 als Aktien-

gesellschaft gegründet. Im Jahre 1891 folgte die Gründung der 'Bedburger Wollindustrie A.G.'. Die Gründung der 'Rheinischen Linoleumwerke Richard Holtkott, Bedburg' durch Adolf Silverberg - Ehrenbürger der Stadt - erfolgte 1897. Entscheidender Standortfaktor für diese Entwicklung war der Anschluß Bedburgs an die bereits 1986 eingerichtete Eisenbahnstrecke DürenElsdorf - Bedburg- N euss.

Diese Verkehrsverbindung förderte auch die Erschließung des Umlandes. So besuchten nicht nur Käufer und Verkäufer unsere Stadt, sondern auch Schüler aus der näheren Umgebung konnten mit Hilfe der Bahn das alte vom Kloster der Augustinereremiten Ende des 17. Jahrhunderts gegründete Gymnasium besuchen, das 1802 aufgelöst wurde. Diese alte Einrichtung 1842 vom rheinischen Adel zur Ritterakademie im Schloß der Fürsten vom Salm- Reifferscheid erneuerte und ausgebaute Schule wurde weit über die Gren-

zen der Stadt hinaus bekannt.

Das Einzugsgebiet unserer Stadt erweiterte sich mit steigender Mobilität und umfaßte - das tut es auch heute noch praktisch den ganzen nördlichen Erftkreis.

Die hier vorgelegten Bilder sollen mit dazu beitragen, Erinnerungen an vergangene Zeiten wachzuhalten. Es ist keine geschichtliche Dokumentation, deshalb wurde auch, bis auf wenige Ausnahmen, darauf verzichtet, geschichtliche Zusammenhänge aufzuzeigen. Vielleicht regt das vorliegende Buch einmal an, wieder nach eigenen alten Bildern zu suchen, die schon Vergessenes in Erinnerung rufen, Erinnerungen an eine damals scheinbar heile Welt, an eine vielleicht 'gute alte Zeit'.

Allen, die uns diese Bilder zur Verfügung stellten, sei herzlich gedankt.

Bedburg, im Mai 1990.

Gr ss aus BEDB RG a. Erft Total - Ansicht

1. Bliek über die Stadt (um 1911) von Osten her. Im Vordergrund rechts der sogenannte Feuerwehrturm und die St.-Lambertus-Kirche. In der Bildmitte das Schloß und links der alte Wasserturm. Hier in unmittelbarer Nähe nach rechts Schule und Rathaus, Alleestraße 1 (heute Bergheimer Straße).

2. Bliek auf Schloß Bedburg durch das Tor des nach 1918 erstellten Eingangsgebäudes um 1932.

Bedburg a. d. Erft

Eingang zur Ritter-Akademie

3. Die Graf-Salm-Straße um die Jahrhundertwende. Eingang zur Ritterakademie, dem ehemaligen Schloß der Grafen und späteren Fürsten von Salm-Reifferscheid. Das Tor befindet sich heute am Eingang zum Schloßpark in der Bergheimer Straße, früher AIleestraße.

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4. Eingang zur Ritterakademie von der Graf-Salm-Straße aus um 1911. 1842 wurde diese Schule für die Nachkommenschaft des Adels gegründet. Im Internat waren Schüler aus ganz Europa, Rußland und Nord- und Südamerika untergebracht. Aus dieser SchuIe ging das heutige Bedburger Gymnasium hervor.

Bedburg a. d. Erft

Rittes-Akademie

5. Schloß Bedburg um 1915 mit Schultrakt der Rheinischen Ritterakademie in der Sicht von Westen. Das Schloß war ursprünglich durch die beiden Türme begrenzt. Später baute man zwischen Schloß und der neugotischen Kapelle den Schultrakt.

Bedburg a. d. Erft

Schloß

6. Das Schloß Bedburg um die Jahrhundertwende - Ansicht von Südosten. Besonders sehenswert ist der Renaissancehof im Inneren mit den toskanischen Säulen.

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