Berkheim in alten Ansichten Band 3

Berkheim in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Gerd Moßler
Gemeente
:   Berkheim
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6712-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Berkheim in alten Ansichten Band 3'

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Geleitwort

Zwei Bildbände 'Berkheim in alten Ansichten' sind bereits erschienen und die Gesamtauflagen vergriffen. Dies macht deutlich, welches große Interesse den Erinnerungen an vergangene Tage entgegengebracht wird.

Die jetzigeAuflage zeigt neues Bildmaterial gefundener Schätze, die in so mancher Schublade und Album in Berkheim liebevoll aufbewahrt werden.

Wir haben allen Grund stolz daraufzu sein, was in den Generationen vor uns geschaffen wurde. Es war ein langer Weg von den ersten Siedlungsversuchen bis hin zur ehemaligen selbständigen Gemeinde Berkheim mit 8 000 Einwohnern als eine moderne Wohngemeinde mit einer sehr guten Infrastruktur.

Tatkräftige Schultheißen und Bürgermeister führten die Gemeinde bis zum 1. Mai 1974, als anlässlich der Gemeindereform Berkheim in die Stadt Esslingen a.N. eingegliedert wurde. Zwischenzeitlich ist daraus eine gute Partnerschaft geworden.

Unterstützt von Ortschaftsrat und Ortsverwaltung sind es mittlerweile über vierzig Vereine und Organisationen, die zusammen mit den kirchlichen und öffentlichen Einrichtungen das örtliche Leben gestalten und prägen.

Der Reinerlös des Bildbandes kommt dem Heimatverein Berkheim e.v. zu Gute. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Brauchtum zu pflegen, das Kulturgut zu bewahren und die Bindung zu unserem Heimatort zu vertiefen.

Ich danke der Europäischen Bibliothek in Zaltbommel/Niederlande für die Herausgabe des dritten Bildbandes.

Viele schöne Erinnerungen an die gute alte Zeit wünscht Ihnen Ihr

Gerd Moß1er, Ortsvorsteher

Die Geschichte unserer Gemeinde ist zu allen Zeiten die Geschichte ihrer Bürger

Der dritte Band 'Berkheim in alten Ansichten' soll vergangene Tage wachrufen. Vieles ist so manchen Zeitzeugen noch in guter Erinnerung. Jüngere sollen durch die Bilder eine engere Beziehung zu ihrem Heimatort bekommen.

Die Landschaft und seine Menschen

Die ehemalige freie Reichsstadt Esslingen kann in diesem [ahr 2002 aufgrund der urkundlichen Erwähnung auf eine 1 225jährige Geschichte zurückblicken. Das DorfBerkheim am Rande der Filderebene wurde erstmals im [ahr 1 190 urkundlich erwähnt. Eine imAnhang beigefügte Zeittafel gibt einen Gesamtüberblick.

1781 schreibt der Berliner Philosoph Friedrich Nicolai auf einer Reise in sein Tagebuch: 'Die ganze Gegend um Esslingen bis nach Stuttgart ist von unbeschreiblicher Schönheit. Weingärten wechseln sich mit Welschkorn - und Weizenfeldern ab, die naheliegenden Höhen sind teilweise mit Wald bedeckt, teils nähren sie die edelsten Reben.'

Zum Zeitpunkt dieser Esslinger Beschreibung war Berkheim bis zum [ahre 1800 ein kleines und hauptsächlich von der Land-

wirtschaft geprägte Bauerndorf mit 95 Häusern und 490 Einwohnern. Allerdings reichten die bäuerlichen Erzeugnisse vom Stall und Acker nicht mehr aus, um die Menschen zu ernähren. Not- und Hungerjahre folgten immer häufiger. Und trotzdem, wer in das Bürgerrecht von Berkheim aufgenommen werden wollte, musste immerhin fünf Gulden entrichten, einen Feuerwehreimer stellen und gleichzeitig einen Baum pflanzen. Es war immer, wie uns die Geschichte lehrt, ein langer, harter Weg von damals bis heute.

1816 besaß jedes zweite Berkheimer Haus einen Webstuhl. In dunklen, feuchten Kellerräumen schufteten Männer, Frauen und Kinder bei geringem Lohn ums Überleben. Ist es da verwunderlich, wenn die Menschen damals ihre Hoffnung auf den Heiland als Erlöser bezogen?

Auswanderungen mit dem Dampfschiff über den großen Teich waren für viele Berkheimer die letzte Hoffnung der Not, dem Hunger, den Missernten und der Armut zu entfliehen. Viele Familien versuchten mit dem letzten Hab und Gut vor allem 1848-1854 ihr Glück in Nordamerika.

Der Wandel im DorfBerkheim

Erst vor diesem Hintergrund kann man sicherlich verstehen, welchen Chancen sich unseren Vorfahren eröffneten, als die Industrialisierung im Neckarraum begann, als sie in den Esslinger Fabriken Arbeit fanden. Der Aufbruch in eine neue Zeit fing an, als Ende des 19. [ahrhunderts mehr als die Hälfte der Berkheimer täglich zu Fuß nach Esslingen zur Arbeit gingen und nach etwa 14 Stunden müde heimkehrten. Nur all zu gut sind in Berkheim

heute noch die Essensträgerinnen bekannt, die jeden Tag punkt elf Uhr bei Wind und Wetter das Dorf verließen, den Essenskorb auf dem Kopf, um den Männern in Esslingen eine warme Mahlzeit zu bringen. Aber gerade diese harte Zeit hat die Menschen stark gemacht. Mit einem kämpferischen Selbstbewusstsein und einer Leistung, ohne die die industrielle Entwicklung kaum möglich gewesen wäre.

Die Einwohnerzahlen stiegen. Baulücken im Dorf wurden ausgefüllt. Neue Straßenzüge entstanden imAnschluss an den alten Ortskern. Die Vergrößerung der damaligen Gemeinde zwang zum Neubau eines Schulhauses sowie der Ausbau und Modernisierung von Kanalisation und Straßennetz.

1904 wurde ein Pumpwerk errichtet, um die Wasserversorgung zu verbessern. Diese erheblichen Aufwendungen ließen die Gemeindeausgaben und die Gemeindesteuern sowie die Gemeindeschulden kräftig ansteigen.

Der Plan, Berkheim an eine elektrisch betriebene Filderbahn und damit an die Hauptlinie derWürtt. Eisenbahn im Neekartal anzuschließen, lehnte der damalige Gemeinderat als zu wenig vorteilhaft ab.

Der Ort wurde jedoch 1900 an das Stromnetz angeschlossen. 1902 erhielt Berkheim eine Telefonstelle; 1908 eine eigene Postagentur.

Neben dem bürgerschaftlichen Engagement sind gleichrangig in dieser Zeit die Leistungen von Einzelpersönlichkeiten hervorzuheben. Neben den Schultheißen und Unternehmerpersönlichkeiten wird unvergessen der erste Berkheimer Pfarrer Hermann Ortlieb bleiben, der dreißig Iahre lang bis 1919 in Berkheim gewirkt hat.

Gerade er war es, der sich immer um die Sorgen und Nöte der Menschen gekümmert hat. Er war ein Mann von tiefer Frömmigkeit, aber auch, wie der Volksmund sagt, von echtem Schrot und Korn, mit Geist, Witz und Humor begabt. Er scheute sich nicht, sonntagmorgens in der Wirtschaft seine Schäflein aufzusuchen und zum Gottesdienst zu bitten. Bereits 1886 gründete er einen Jünglings- und einen Jungfrauenverein, 1891 einen evangelischen Arbeiterverein, 1901 richtete er den ersten Kindergarten ein und 1913, man höre und staune, die erste Berkheim er Sozialstation mit Gemeindeschwester. Das seine Arbeit Erfolg hatte, hielt er im [ahre 1901 im Kirchenbuch fest:

Im übrigen vertragen sind die 160 Ehepaare in den letzten 15 Jahre ganz ordentlich, da die Männer einsehen und anerkennen müssen, welch wertvolle Arbeitskräfte für ihren landwirtschaftlichen und häuslichen Betrieb sie in ihre Frauen besitzen, die vielfach über die Kraft belastet und geschunden sind, und da wiederum die Frauen durch ihre angestrengten Arbeitsleistungen die Männer im allgemeinen moralisch zwingen, dass sie hausen und sparen lernen. Von rohen und wüsten Misshandlungen der Frauen durch ihre Männer hört man selten etwas ...

Der allgemeine Charakter des ehelichen Lebens habe sich daher im Vergleich zu früher entschieden gebessert.

Zahlreiche Anekdoten erzählt man sich über ihn. Er war beliebt und hatte die Zunge auf dem rechten Fleck.

Tatkräftige Schultheißen und später Bürgermeister versuchten nun die Gemeinde vorwärts zu bringen. Das soziale Bewusstsein und die Entwicklung der Technik verändern das Dorf immer mehr. Der Erfolg dieser Bemühungen wurde, wie anderorts auch, durch die beiden Weltkriege jäh unterbrochen.

Die größten Veränderungen vollziehen sich nach dieser Zeit. Ab 1950 steigen die Einwohnerzahlen rapide an. Berkheim wird zu einer beliebten Wohngemeinde am Rande der Stadt. Viele Flüchtlinge finden hier eine neue Heimat. Neubaugebiete werden erschlossen. Es entstehen Gewerbegebiete und nicht zuletzt siedeln sich bedeutende Firmen an. Handwerk und Gewerbe weiten sich aus.

Gemeindereform im ganzen Land Eingliederung in die Stadt Esslingen

Die Hand zum Bunde nach Esslingen musste 1974 im Zuge der Gemeindereform gereicht werden. Dies war mit Sicherheit ein erneuter Einschnitt in die geschichtliche Entwicklung von Berkheim.

Zusammen mit der großen Kreisstadt Esslingen am Neckar werden wir eine gemeinsame Zukunft und Fortenwicklung haben. Unser fester Glaube an Freundschaft und Partnerschaft, aber auch unsere liebenswerte Eigenwilligkeit, die bis heute zu spüren ist, haben Berkheim in allen Wechselfällen des Lebens unbeschadet überstehen lassen.

Wir sind uns jetzt der großen kommunalen Einheit bewusst. Heimatgefühl wird bestehen bleiben mit selbstbewussten Bürgern, die miteinander leben, kritisch denken, mit entscheiden und nicht zuletzt Mitverantwortung tragen.

Das Leben der Menschen hat gezeigt, dass Geschichte keineswegs ein abgeschlossener Prozess ist, der strikt einzugrenzen ist. Vielmehr wirkt Geschichte mehr oder weniger sich direkt auf die Gegenwart aber vor allem auch auf die Zukunft aus.

Erinnerungen an ein großes Ereignis 800 jahre Berkheim 1990

Unvergessen wird die 800-Jahre-Feier im Iahr 1990 mit Festakt, Festumzug und Festwoche in Erinnerung der Bürgerschaft bleiben. Eine anerkennenswerte Gemeinschaftsleistung sämtlicher Berkheimer Vereine und Organisationen, den Kirchen und der Schule.

Eine Woche lang wurde gefeiert vom 23. Juni bis zum 1. Juli 1990.

Am Sonntag, 24. Juni 1990 fand der ökumenische Gottesdienst mit anschließendem Frühschoppen im großen Fesrzelr statt. Trotz stömendem Regen waren die Bänke voll besetzt, obwohl man beim Meisenfest am Tag zuvor bis spät in die Nacht gefeiert hatte.

Platrer RolfScheiffele ließ an diesem Morgen mit seiner Predigt 800 Iahre Berkheim Revue passieren. Er begrüßte die anwesenden Kirchengemeinde auf seine Art:

Ein Erlebnis wie nie zuvor: Man sitzt in einem Berkheimer Gasthaus und erhält zum bestellten Pils einen Bierdeckel, auf dem der heutige ökumenische Gottesdienst angekündigt ist.

Was hat Bier mit einem Gottesdienst zu tun?

Ja, wenn man der Bierreklame vergangener Monate auf Plakatwänden glaubt, kommt man der Sache näher; denn da hieß es freiweg 'Hirnmel auf Erden'.

So mischt sich auch in dieser Stunde in etwa Himmel und Erde. Nicht wenige saßen gestern hier und sind jetzt schon wieder da. So ist es sicher nicht ganz daneben, wenn ich Sie anrede:

Liebe Trinkerinnen und Trinker von gestern! Liebe Evangelische, Methodisten, Katholiken und sonstige von heute!

Beides hat seine Zeit. Werden nun etwa deftige Bierzeltsprüche von gestern heute von sogenannten frommen Sprüchen abgelöst? Beides hat seine Zeitkönnte man in etwa mit dem Prediger Salomo sagen. Entscheidend ist - ob im FestzeIt oder Kirche -, dass Zutreffendes, Bedenkenswertes, Hilfreiches gesagt wird. Nicht bloß jetzt von hier vorne nach hinten, sondern die ganzen Tage über auch von Mensch zu Mensch.Auch dann, wenn jemand zu tief ins Glas geschaut hat.

700 [ahre ohne Presse und Funk

Da steht dieses Festzelt, weil es 800 Jahre Berkheim gibt. Und in 800 Jahren haben hier zigtausende Menschen gelebt, zusammengezählt sicher eine ganze Großstadt. Über 700 Jahre davon haben sie Weisheiten nicht aus der Presse, Funk und Fernsehen bezogen, sondern erfreut und getröstet aus den Worten des Psalms 103 gelebt, den wir vor wenigen Minuten als Schriftlesung des heutigen Tages hörten.

Auch Schattenseiten in der Geschichte Berkheims

So sehr der Psalm ein Lobgesang ist: Der Verfasser bleibt Realist und spricht auch von dem, was eines Menschen Leben belastet. Und wie es in der Lebensgeschichte des Einzelnen dunkle Schattenseiten gibt, so wird es ebenfalls mit den 800 Jahren der Geschichte Berkheims gewesen sein, wie im Psalm: 'Der dir all deine Sünde vergibt und heilet alle deine Cebrechen ' Sünder waren die Menschen hier allzumal: Vor der Reformation katholische, nochher evangelische und heute gemischte.

'Der dein Leben vom Verderben erlöst: Es ist sicher mannigfach über unser Dorf gekommen.Vermutlich wurde es früher gottvertrauend und betend nicht schlechter durchgestanden als durch unsere tablettenschluckende Generation. 'Der Herr vergibt uns nicht nach unserer Missetnt. Missetäter sterben nicht aus. Mögen es in vergangenen Zeiten eherWilderer und Häuseranzünder gewesen sein; heute werden Menschen schuldig mit Kavaliersdelikten, Mietpreiswuchter und Fahrerflucht.

'Ein Mensch blüht wie eine Blume auf dem Felde. Wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da und ihre Stätte kennt sie nicht rnehr' Ja, wie viele mussten dies in 800 Jahren bitter erfahren! Umgekommen bei Seuchen, verhungert als Kleinkind, erstochen bei Plünderungen, jung in den Krieg gezogen und nicht mehr nachhouse gekommen trotz 'Cotr mit uns' aus dem Koppelschloss.

Nicht auf einer Insel

'Leben in Berkheim. Es konnte und kann vom Ellenbogengebrauch beim Konsumieren, vom vordergründigen Nur-an-sich-selbst-denken bestimmt sein. Doch letzten Endes waren sie im Gesamten der Menschheit 800 Jahre lang nur wie ein Rädchen.Wir konnten nicht wie auf einer Inselleben. So war es nicht möglich, mitten im Krieg 1940'750 jihre Berkheim' zu feiern. Und heute ist es bei all unserem Bemühen um ein beglückendes Leben über unseren Berkheimer Horizont hinaus wichtig, wie Gorbatschow und Bush, wie Kohl und Lafontaine miteinander umgehen, damit das große Thema des Psalmes stimmt: Lobe den Herren!

Es möge nützen

Leben in Berkheim - Leben im Angesicht Gottes! Wir sind uns dessen heute nicht gewisser als vor 800 jihren. Es wird nicht auf die Routine ankommen oder gar auf konfessionell-etikettierte Christlichkeit, sondern auf Gottes Gnade und unsere Einsicht. In dieser Hinsicht kann ich unserem Gottesdienst von Herzen in 'Prosit'wiinschen. Das hat in Italien nichts mit Bier oderVino zu tun.Vielmehr sagt es der Mesner zum Priester, wenn dieser nach der Messfeier in die Sakristei zurückkehrt. Es heißt: Es möge nützen!

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1. So fing alles an. Berko, Berchen, Berken, Berkhain, Berkheim. Erste urkundliche Erwähnung im Wortlaut 1190. Original befindet sich im Hauptstaatsarchiv Stuttgart und ist in einem gut erhaltenen Zustand auf Pergament in alter Handschrift geschrieben.

2. Das Dorf Berkheim auf der noch mit Hand gezeichneten Oberamtskarte von 1806. Der Hofweg war schon damals eine direkte Verbindung nach Sirnau.

3. Das [ahr 1816. Das in Berkheim häufig gesungene Weberlied drückt die damalige Situation der Menschen dramatisch aus: Ich schätze meinen Weberstuhl / viel höher als die Hohe Schul. / Jesu, halte mit mir Schul, / wenn ich sitz urn Weberstuhl. /Wenn ich meinen Faden bind, / so versetze mich geschwind, / hin im Geist auf Golgatha, / wo man Dich liebend sterben sah . ... und der letzte Vers des langen bedrückenden Liedes lautet: Wenn ich meinen Lohn bekomm, / denk ich:All mein Gut und Fromm, / reicht nicht aus, vor Gott zu stehn, / Gnade ists, worum ich fleh.

4. Gruß aus Berkheim. Dies ist eine der älteste Postkarten aus dem Dorf. Sie wurde September 1898 nach Winnenden verschickt. Die Bilder zeigen die Michaelskirche, Rathaus und Schulhaus sowie das Gasthaus 'Lówen'. Erinnerungen an die gute alte Zeit.

S. Wahrzeichen des ehemaligen Bauerndorfes bis heute ist die Michaelskirche im nördlichen Teil des Ortes. Mit 27 m Länge, 8 m Breite und einerTurmhöhe von 23 m hat sie recht bescheidene Maße. Wir wissen heute, dass Berkheim in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts vom Neckertal aus, als Heimstatt auf dem Berg, gegründet wurde. Es dürften zwei bis drei Höfe gewesen sein. Als dann der Schwäbische Adel das Christentum angenommen hatte, errichtete man im 7. [ahrhundert die Berkheimer Kirche als Wehrkirche und weihte sie als Missionskirche dem streitbaren Erzengel Michael. Es folgte ein Herrenhof an der Wilhelmstraße und ein Widdumgut von 31 ha Land, das dem Unterhalt der Pfarrei diente. Bald entstand ein kleiner Weiler mit etwa 80 Personen, dem späteren Oberdorf. So war bald eine Siedlung entstanden mit Missionskirche, Herrensitz, Gehöften und Feldflur. Sie könnte viel erzählen und berichten vom Leben der Menschen im Dorf.

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