Bevern damals und heute

Bevern damals und heute

Auteur
:   Friedrich Dörnemann
Gemeente
:   Bevern
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5973-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bevern damals und heute'

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VORWORT DES VERFASSERS

Im Jahre 1987 habe ich in einem Bildband der Samtgemeinde Bevern die 'gute alte Zeit' in Erinnerung gebracht und hierfür von vielen Seiten Dank und Anerkennung bekommen. Inzwischen ist dieses Buch längst vergriffen und es kann mit gutem Gewissen ein neues Werk entstehen.

Schon damals wurde deutlich, daß insbesondere das Bildmaterial aus dem Flecken Bevern sehr reichhaltig war und nur ein geringer Teil berücksichtigt werden konnte. Diese Chance gilt es jetzt zu nutzen. Wie der Titel dieses Buches es ankündigt, sollen Vergangenheit und Gegenwart im Verleich zueinander die Entwicklung der Gemeinde zeigen.

Die Fotos aus der Gegenwart wurden meist vom gleichen Standort aufgenommen und somit wird ein echter Vergleich zwischen früher und heute möglich. In vielen Fällen sind wesentliche Veränderungen aufgetreten, ja ganze Häuser für immer verschwunden. In manchen Fällen meint man, es sei noch wie damals. Doch bei aufmerksamer Betrachtung erkennt man doch Veränderungen an den Fassadeh, Dächern und Fenstern.

So soll dieser Bildband auch einen Beitrag zum Erhalt unserer wertvollen Bausubstanz leisten. Viele abgebildete alte Häuser stehen unter Denkmalschutz und werden so der Nachwelt erhalten bleiben. Doch das Verständnis unserer Bürger für die Bewahrung des kulturellen Erbes ist eine weitere Notwendigkeit, damit einer der ältesten Orte unseres schönen Landkreises in seiner Vielfalt erhalten bleibt.

Mein Dank gilt allen, die mit alten Fotos zum Entstehen dieses Buches beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt meinem ehemaligen Kollegen Günter Kohlenberg, der zusammen mit seinem Sohn Uwe das alte und neue Bildmaterial zusammengetragen hat.

(Friedrich Dörnemann) Gemeindedirektor

GRUSSWORT DES FLECKENS

Mit diesem Bildband über die Entwicklung der Gemeinde in den letzten hundert Jahren wird die vorhandene Heimatliteratur um einen weiteren Baustein ergänzt. Eindrucksvoll werden Entwicklung und Fortschritt, Nutzungsänderung und Verlust von alten Gebäuden, aber auch das vielfältige Bemühen um den Erhalt wertvoller und schöner Bauwerke dokumentiert.

Der ständige Wandel unserer Lebensgewohnheiten, der Wunsch nach den eigenen vier Wänden, die Verkehrsentwicklung und Versuche zur Verkehrsberuhigung verändern unser Umfeld. Nur kurzzeitig nehmen wir diese Veränderungen wahr und schon bald werden sie uns zur Gewohnheit. Dieses alles in einem Bildband festzuhalten, bedarf Dank und Anerkennung. Möge das Werk einen großen Leserkreis finden

und den heutigen und auch nachfolgenden Generationen noch viel Freude bereiten.

Bevern, im September 1994

(Karl Bertram) Bürgermeister

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(Günter Schlag) Stellv. Gemeindedirektor

1. Freibad Bevern. Bereits im Jahre 1928 wurde vom Flecken Bevern eine Badeanstalt gebaut, die sich schon damals bei den Kindern und Jugendlichen größter Beliebtheit erfreute. Das Bad war wettkampfgerecht ausgebaut und unterteilte sich in drei Bereiche - für kleinere Kinder. Nichtschwimmer und Schwimmer. Es wurde mit dem Wasser des Beverbaches gespeist und war nicht beheizt. Zeitzeugen bekunden, daß nach zwei, drei Wochen, je nach Badebetrieb, das Wasser wieder abgelassen werden mußte und die Schüler der damaligen Volksschule mit dem Schrubber in der Hand die Algenbildung zu entfernen hatten. Dann wurde wieder frisches Wasser eingelassen und die Sonne mußte erst einige Tage für eine Erhöhung der kühlen Bachtemperatur sorgen. Zu Beginn der siebzigcr Jahre wurde der Neubau eines Freibades notwendig, da das alte Bad sicherlich auch die hygienischen Anforderungen nicht mehr erfüllen konnte. Dieses neue Bad, das sich jetzt Schwirnmund Freizeitzentrum 'Burgbcrg' nennt, wurde am 10. Mai 1975 eröffnet. Die Gesamtkosten betrugen etwa 4 Mio. DM, wobei die Trägerschaft von der Samtgemeinde Bevern übernommen wurde. Die Fotos zeigen die damalige Gesamtanlage und das neue, moderne Schwimrnbad, das sich insbesondere an heißen Sommertagen großer Beliebtheit erfreut und auch Badegäste aus den urnliegenden Gemeinden nach Bevern zieht.

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2. Brink 3. Im Jahre 1854 erbaute der Schuhmacher August Raulfs dieses Haus und verkaufte es 1894 an den Schäfer Heinrich Meyer. Sein Sohn war Gemeindeeinnehmer (Innühmer) und Standesbeamter. Von 1925 bis 1946 wurden hier die Gemeindeabgaben bezahlt und die standesamtlichen Trauungen vorgenommen. Jetzt, im Jahr 1994, ist das Haus in der fünften Generation im Besitz der Familie Meyer.

3. Brink 5. Dieses schöne Fachwerkhaus wurde 1824 von einer Familie Teiwes erbaut; später befand sich hier die Schlachterei Beermann. 1931 machte sich der Schwiegersohn Hennann Jäger selbständig und betrieb dort eine Stellmacherwerkstatt. Die heutige Eigentümerin ist die Tochter Hannelore Jäger-Frerksen.

4. Holzmindener Straße 1 b (ehemaliges Schulgebaude}, Im Jahre 1870 wurde vom Flecken Bevern dieses Gebäude als Schule erbaut und bis zum Jahre 1953 entsprechend genutzt. Im Anschluß daran bis 1971 war in den unteren Räumen die Gemeindeverwaltung untergebracht und die oberen Räume wurden nach Aufgabe als Schulgebäude zu Wohnungen umgebaut. 1971 wurde das Grundstück an den jetzigen Eigentümer W. Timmermann aus Negenborn verkauft, der es nach Umbau und Renovierung zunächst an den Lebensmittelmarkt Interkauf verpachtete. Heute befindet sich darin der Drogeriemarkt Schlecker.

5. Breslauer Straße 12. Das Haus wurde 1856 von Christian Hesse erbaut. Spätere Eigentümer waren: Christian Hesse, Wilhelm Klie in drei Generationen, heute Andreas Klie. Zu dem Gebäude gehörten eine kleine Landwirtschaft und eine Stellmacherei. Der Beruf Stellmacher ist inzwischen ausgestorben, da die Erntewagen mit Holzrädern in den fünfziger Jahren durch moderne Wagen mit Gummibereifung ersetzt wurden.

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