Bienenbüttel in alten Ansichten

Bienenbüttel in alten Ansichten

Auteur
:   Eberhard Behnke
Gemeente
:   Bienenbüttel
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6697-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bienenbüttel in alten Ansichten'

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Einleitung

Die Aufnahmen dieses Bildbandes sind hauptsächlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in unserer Einheitsgemeinde entstanden. Sie zeigen nicht nur die gravierenden Veränderungen der Höfe, Dörfer und Landschaften, sondern geben auch einen Einblick in das vielfältige kulturelle Leben in dieser Gemeinde. Die Texte wurden, wo es möglich war, mit zusätzlichen Informationen versehen. Die Aufnahmen werden bei Altbürgern sicher die eine oder andere Erinnerung wach rufen. Neubürgern möge dieser Bildband einen interessanten Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse in ihrer neuen Heimat geben. Gästen unserer Region könnte dieser Bildband Anregungen geben, einmal auf Spurensuche zu gehen.

1972 entstand im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform die Einheitsgemeinde Bienenbüttel. Aus den ehemals selbstständigen Dörfern Bargdorf, Beverbeck mit Grünewald, Bienenbüttel, Bornsen mit Wichmannsdorf, Edendorf mit Solchstorf, Eitzen I mit Bardenhagen, Grünhagen, Hohenbostel, Hohnstorf Niendorf, Rieste mit Neu-Rieste, Steddorf, Varendorf, Wichmannsburg und Wulfstorf wurden Ortsteile der Einheitsgemeinde Bienenbüttel. Heute leben hier auf einer Fläche von rund 1 00 km 2 fast 7 000 Einwohner.

Die ausgewählten Fotos aus unserem Gemeindegebiet wurden im Rahmen heimatkundlicher Arbeiten in den vergangenen Jahren zusammengetragen. Dank sagen möchte ich allen, die hierfür Postkarten und Fotos zur Verfügung gestellt haben. Die umfangreiche Darstellung der Einheitsgemeinde in diesem Bildband wäre ohne ihre Mithilfe nicht möglich gewesen.

Bienenbüttel, im März 2002 Eberhard Behnke

Bildnachweis
Postkarten und Fotos wurden zur Verfügung gestellt von:
Bast, Ingetraud: 33, 37
Behnke, Eberhard: 7,8,9,17,18,20,22,23,26,29,30,31,
32,35,42,43,45,46,48,51,63,72,73 Böhnk, Familie: 1
Boldt, Hans-Joachim, Reppenstedt: 16 Cors, Familie: 15
Freiwillige Feuerwehr Varendorf-Bornsen: 66 Gröll, WaIter, Winsen/Luhe: 49,50
Harms, Hans-Hinrich: 13,28,36,44,56 Held, Marie-Louise, Bredenbeck: 52 Hoffmann, Horst, Uelzen: 21
Iarfe. Jürgen: 75, 76
Jünemann, Helmut: 41
Kathmann, Heinrich: 24, 25
Kindlein, Museum der 50er Jahre, Bad Bevensen: 19,34,47, 59,62
Kirchengemeinde Wichmannsburg: 70 Köhler, Ursula: 61
Krecklow, Elfriede: 55
Landwirtschaftsmuseum, Hösseringen, Slg. Zibelius: 4,60 Makovec]., Lüneburg: 11
Meyer, Irmgard, Natendorf: 57, 58, 67 Meyer, Karl: 5
Mocek, Wolfgang, Uelzen: 14, 64 Müller, Familie: 68
Neumann, Familie: 27
Pesel, Familie: 38, 53, 74 Rademacher, Hermann: 54, 71 Scheele, Familie: 39, 69 Schröder, Familie: 65
Schulz, Otto: 6
Wagner, Lisel: 10, 1 2

1. 'H.B.' lauten die Initialen auf dem Gürtel. Hier stellte sich Schäfer Hans Böhnk mit seinen Hütehunden und der weidenden Bardenhagener Schafherde ins profil. Schon sein Vater, Schäfermeister Johannes Böhnk, hatte vor ihm lange J
Jahre die Herde betreut. 1952 konnte er sein SO-jähriges Berufsjubiläum feiern. Er bildete seine Hütehunde selbst aus, war heilkundig und besprach auch Gürtelrosen. Das Foto wurde in den fünfziger Jahren aufgenommen.

2. Dieses Foto aus dem 'Album des Deutschen Rennsports 1933' zeigt den Trabernachwuchs in Bardenhagen bei der Morgenarbeit. Otto Kloß, Besitzer einer der größten Brotfabriken Deutschlands in Hamburg, erwarb 1917 das Gut Bardenhagen zur Traberzucht. Um optimale Zucht- und Trainingsbedingungen zu schaffen, entstand südlich des Gutsbetriebes eine 1000 m lange Trabrennbahn mit angegliederter Reithalle und entsprechenden Pferdestallungen. Kloß importierte mit den beiden Hengsten 'Peter Speedway' und 'St. Roberts' erstklassiges Zuchtmaterial aus den USA. Das Gestüt zählte in den Folgejahren zu den größten und erfolgreichsten Traberzuchtstätten Deutschlands. Im erfolgreichsten Jahr 1931 konnte der damalige Trainer]. Spieß das begehrte Championat der Berufsfahrer erringen. In 1 14 Rennen sah man die gelbe Jacke, die Bardenhagener Farben, vorn. Die Kriegsereignisse 1939-1945 bedeuteten auch für das Gestüt den Niedergang und die Auflösung.

3. Das repräsentative Herrenhaus in Bardenhagen ließ Alex Meyer, später Gastwirt in Bienenbüttel, im Jahr 1908 von dem bekannten Bardowicker Architekten Wilhelm Matthies errichten. Dieser hatte vier Jahre zuvor auch schon die Zeichnungen für den Bienenbütteler Kirchturm entworfen. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1933.

4. Diese Aufnahme aus dem Jahr 1939 vom Jelmstorfer Fotografen Kurt Zibelius zeigt das alte Bauernhaus des Hofes Nr. 4 in Bargdorf. Es wurde 1803 von Johann Hinrich Röper errichtet. Der Hof war seit dem Dreißigjährigen Krieg im Familienbesitz. Anfang des 2 O. Jahrhunderts baute sich der damalige Hofbesitzer ein massives Wohnhaus, und das nun ungenutzte Fachwerkhaus verfiel langsam. Der Hof existiert seit dreißig Jahren nicht mehr.

S. Die Freiwillige Feuerwehr Bargdorfwurde 1905 gegründet. Man konnte sich zuvor mit den Nachbargemeinden nicht auf den Zusammenschluss eines Spritzenverbandes und die Anschaffung einer gemeinsamen Spritze einigen. 'Die Bienenbütteler wollen zu viel Geld haben und die Steddorfer wollen sich nicht anschließen, da jeder die Feuerspritze haben will' berichtete Gemeindevorsteher Röper dem Landratsamt. Als Gründungsmitglieder sind die Löschdienstmänner Kuhlmann, Heinrich und 1. Hammelmann, Schröder, Meyer, Müller, Steinberg und Mohs benannt. Steiger waren Hallensleben, Hartig und Moerke; Hornisten Schröder und Kahlbohm; Rohrführer Hermann Hahn. Die Führung der Gruppe lag in den Händen der beiden Zugführer Albers und Röper. Jürgen Hallensleben stand als Hauptmann dreißig Iahre der Wehr vor, sein Stellvertreter war Fritz Schlüter. Es wurde seinerzeit ein Eintrittsgeld von Sopf erhoben, der Monatsbeitrag betrug 10 Pf.

6. DieseAufnahme zeigt den Fuhrpark der Spedition Schulz in Bargdorf Anfang der fünfziger Jahre. Jeweils 1 SO PS stark waren die LKW's der Marken Faun und Büssing. In der Mitte der Dyermon, ein umgebauter amerikanischer Militärtransporter. Davor das Fahrpersonal und die Speditionsinhaber. Das Fuhrgeschäft wurde 1931 gegründet und neben der bestehenden Landwirtschaft auf dem Hof Nr. 3 betrieben.

7. Die Mädchen des Landjahrlagers 1937 in Bargdorf beim Volkstanz. Landjahrlager waren Einrichtungen für schulentlassene Jungen und Mädchen aus den Großstädten des Ruhrgebietes, die bei achtmonatigem Aufenthalt mit ländlichem Leben und landwirtschaftlicher Arbeit vertraut gemacht werden sollten. 1936 wurde dieses Mädchenlager in Bargdorf eingerichtet. Die Mädchen hatten den Lagerhaushalt eigenverantwortlich zu führen. Im Wechsel halfen sie im Außendienst bei den Bauern in der Hauswirtschaft, auf dem Hofund bei der Feldarbeit. Höhepunkt dieses Landjahrlagers war die Großfahrt nach Kiel, durch den Nord-Ostsee-Kanal und über Cuxhaven zurück. Die Landstrecken wurden natürlich zu Fuß zurückgelegt. Auch die Teilnahme mit etwa 2000 Jungen und Mädchen aus weiteren Lagern an der 1000-Jahr-Feier in Soltau hinterließ einen tiefen Eindruck. In späteren Jahren wurde das Lager vom Landdienst belegt.

8. Diese Ansichtskarte mit Mehrfachmotiven von Beverbeek ist 1907 gelaufen. Abgebildet sind neben der Dorfansicht Gasthaus und Tischlerei A. Benecke und das Schulgebäude. Dieses war vier Jahre vorher für rund 15 000 Mark neu errichtet worden. Im neuen Gebäude brachte Lehrer Benecke auch die Schriften des Volkslesevereins unter, der 1895 in Beverbeek gegründet worden war. Auch der Gesangverein konnte seine regelmäßigen Übungsabende nun im neuen Schulraum abhalten. In den Vorkriegsjahren wurden hier etwa sechzig Schüler pro Jahr aus Beverbeek, Eitzen I, Bardenhagen, Grünewald, Rieste, Neu-Rieste und Bornsen unterrichtet. Mit dem Kriegsende und dem Flüchtlingsstrom stiegen auch die Schülerzahlen drastisch an. 167 Schüler waren 1946 zu unterrichten, obwohl Bornsen und Rieste inzwischen aus dem Schulverband ausgeschieden waren. Man entschied sich, das alte Gebäude aufzustocken. 1949 wurde der 2. Klassenraum übergeben.

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