Blasewitz, Loschwitz und Weißer Hirsch in alten Ansichten Band 2

Blasewitz, Loschwitz und Weißer Hirsch in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Christoph Schölzel
Gemeente
:   Blasewitz, Loschwitz und Weißer Hirsch
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6495-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Blasewitz, Loschwitz und Weißer Hirsch in alten Ansichten Band 2'

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Vorwort

EinAbgesandter der 'Gesellschaft der Ansichtskarten-Abonnenten' startete am 1. September 1898 von Dresden aus eine Fahrt um die Welt.

Sein sonderbarer Auftrag bestand darin, den Mitgliedern der Gesellschaft von den jeweiligen Aufenthaltsorten Ansichtskarten zu schicken. DiesenAnlaß nahm im gleichenjahr die ZeitschrifiDer Kunstwart' auf, um über den Sinn des Ansichtskarten-Sammelns nachzudenken. Natürlich sei eine solch ungewöhnliche Beschaffungsmethode ein deutliches Zeichen des Verfalls dieser Leidenschaft. Der eigentliche Sinn liege nicht im geistlosen Anhäufen Tausender Postkarten, sondern in dem Bewahren der Karten als Träger 'wichtiger, freudiger oder schmerzlicher Erinnerungen'.

Auch im zweiten Band 'Blasewitz, Loschwitz und Weißer Hirsch' soll eine Auswahl historischer Ansichtskarten an geschichtliche Ereignisse, an bauliche Entwicklungen und an bedeutende Persönlichkeiten erinnern. Eine besondere Beachtung gebührt dabei den Künstlern. Sie entdeckten die landschaftlichen Schönheiten der Gegend. Sie waren an der Ausgestaltung der drei Ortschaften beteiligt und sie fanden Anregungen für ihr Schaffen in dieser Landschaft. Mit der Benennung von Straßen und Plätzen wird in den drei Orten ihrer gedacht: Allein der kurze Aufenthalt Friedrich Schillers in Körners Weinberg war Anlaß genug, um einen Platz, eine Straße, einen Grund an der Prießnitz, eine Schule, ein Gymnasium und eine Gaststätte nach dem Dichter zu benennen.

Zwei Musiker, deren Namen nicht auf den Straßenschildern zu finden sind, haben frühzeitig die Vorzüge der Gegend erkannt. Heinrich Schütz war nur besuchsweise in Loschwitz, aber seinen Schüler, den Kapellmeister Christoph Bernhard verbinden der Kauf eines Weingutes 1685 auf der Höhe und dessen Ausbau zum Gasthof'Weißer Hirsch' mit dieser Region.

Johann Gottlieb Naumann ließ sich, als er 1776 das Amt des Hofkapellmeisters in Dresden erhalten hatte, ein stattliches Anwesen mit schönem Garten in Blasewitz bauen. Wie Friedrich Schiller, so gehörte auch der

Porträtmaler Anton Graff zum Freundeskreis von Christian Gottfried Körner. Graff schuf um 1800 während eines Aufenthaltes in Loschwitz zwei kleine Landschaftsbilder, die die EIbe bei Blasewitz im Morgenlicht und die Blasewitzer Fährstelle bei Mondschein zeigen. Diese Bilder gehören zu einem Tageszeitenzyklus und sind ursprünglich in zwei Versionen ausgeführt worden. Sie wecken, neben den topographischen Ansichten vonAdrian Zingg und Heinrich Friedrich Laurin, das Interesse besonders für die malerischen Reize der Elbregion - ein Interesse, das viele nachfolgende Künstler hierher führte.

Caspar David Friedrich verbrachte den Sommer 1803 in Loschwitz und schrieb am 5. August in sein Tagebuch: 'Loschwitz wird mir immer werter, und mit jedem Tage entdecke ich neue Schönheiten in dem Grunde. Glücklicher wie ich mich jetzt dünke, kann wohl keiner sein.'

Friedrichs Freund, der Maler Gerhard von Kügelgen, hielt sich 1811 erstmals in Loschwitz auf Im Iahr 1819 kaufte die Familie Kügelgen einen eigenen Weinberg und trug sich mit der Absicht, von Dresden aufs Land überzusiedeln. Der Mord an Gerhard von Kügelgen am

27. März 1820 beendete jäh diesesVorhaben.

August Heinrich, ein Schüler Caspar David Friedrichs, war in den Sommern 1819, 1820 und 1822 in Loschwitz und schufhier eineAnzahl von Zeichnungen undAquarellen.

Ludwig Richter verbrachte 1852 zum ersten Mal die Sommermonate in Loschwitz und wohnte bei dem Maler August Niemann. Jedes Iahr kam er wieder in den Ort, bis er sich hier niederließ. Besonders im dörflichen Leben fand er viele Anregungen für seine Zeichnungen und Holzschnitte. Unter Richters Freunden und Schülern, die ihm nach Loschwitz folgten, war anfangs der Hofmaler Ernst Ferdinand Oehme. Dessen Sohn, Ernst Erwin Oehme, wohnte später in Blasewitz, Residenzstraße 37. Durch den Dichter Moritz Heydrich lernte Richter den Schriftsteller Otto Ludwig kennen. Auch die Schüler von der Kunstakademie Johann Friedrich Hoff, Wilhelm Porst undAlbert Zeh, folgten ihrem Lehrer.

Eduard Leonhardi lebte seit 1859 in Loschwitz und verarbeitete Motive aus dem Ort in seinen Bildern. Er gestaltete sein Atelierhaus zu einer romantischen Anlage um, die zum Inbegriff des Loschwitzer Romantikerkreises wurde.

In der Nachfolge Richterscher Kunst stand Hermann Vogel, der Plattleite 6 wohnte, jedoch die Sommerzeit gern in seinem Waldhaus in Krebes im Vogtland verbrachte, wo er die meisten Motive für seine Landschaftsbilder fand.

Joseph Hermann hatte lange Zeit in Rom bei Thorwaldsen gearbeitet. Er ließ sich eine prächtige, an Italien erinnernde Villa am Elbhang bauen. Hermann beteiligte sich an der Ausgestaltung und Verschönerung des Dorfes und rief dafür eine Stiftung ins Leben.

Unweit von seinem Anwesen bezog im August 1873 der Maler und Direktor der Dresdner Gemäldegalerie Julius Hübner ein nach seinen Vorstellungen gebautes Haus an der Schillerstraße. Von Hübner stammt der Entwurf für ein Glasfenster in der Kapelle des Königlichen Weinberges im Nachbarort Wachwitz und auch ein kleines Giebelfeld mit einem Engelskopf aufGoldgrund über derTür seines Hauses ist nach seinen Zeichnungen in Keramik ausgeführt worden. Zu Hübners Freundeskreis gehörte der Landschaftsmaler und Professor an der Kunstakademie Friedrich Preller d.]. Im Iahr 1880 zog er in die Friedrich-August -Straße 6c in Blasewitz, wo er 1901 starb. Auch seinen Schüler, den Landschaftsmaler Franz Schreyer, zog es nach Blasewitz.

Viele Künstler schätzen die Vorzüge dieser Wohngegend: Allein für Loschwitz weist das Adreß- und Geschäftshandbuch von 1883 achtzehn Maler, Bildhauer und Schriftsteller auf So verwundert es nicht, daß nahezu jede der im 19. und 20. Jahrhundert in Dresden zu findende Kunstströmung in biographischen Linien mit dieser Gegend verbunden ist.

In Loschwitz wohnten die beiden Künstler Hermann Prell und Robert Dietz. Die Skulpturen 'Kleiner Gänsedieb' und 'Waldmärchen' von Dietz fanden einst im Park an der Grundstraße, der nach dem Abriß einerTintenfabrik 1936 angelegt worden war, Aufstellung.

Bei Prell und Leon Pohle hatte der aus einer Künstlerfamilie stammende Georg Schwenk Unterricht an der Kunstakademie erhalten. Er war auf Historiengemälde spezialisiert, wohnte in der ehemaligen Bergstraße 2

in Loschwitz und die Loschwitzer Schillerschule verdankte ihm ein Wandgemälde. Neben Landschaftsbildern von Ostfriesland malte Adolf Fischer Gurig - er wohnte in der Parkstraße 1 - auch heimatliche Motive in einem der Dresdner Freilichtmalerei verpflichteten Stil.

N eben den Künstlern trugen auch Sammler zur künstlerischen Atmosphäre bei. Die Kollektionen französischer und deutscher impressionistischer Kunst von AdolfRothermund und Oscar Schmitz in Blasewitz seien dafür stellvertretend genannt.

Zu den wichtigsten Vertretern der Kunst um 1900 in Dresden gehören Oskar Zwintscher, Sascha Schneider und Hans Unger, die auch in Loschwitz wohnten bzw. im 1898 errichteten Künstlerhaus arbeiteten. Die Plastik eines 'Sonnenanbeters' von Schneider auf der Terrasse des Schlosses Eckberg ist eine der besten bildhauerischen Leistungen, mit denen der Künstler in seiner Wohngegend hervortrat.

In Blasewitz lebte GeorgWrba. Er war seit 1907 Lehrer der Bildhauerklasse der Dresdner Kunstakademie und entwarf den 'Europabrunnen' am Königsheimplatz - die größte Denkmalanlage des Ortes.

Mit Loschwitz ist der Beginn der Dresdner Zeit von Oskar Kokoschka verbunden. Als Kriegsverletzter im Sanatorium von Dr. Teuscher malte er 1916/17 aus dem Fenster seines Zimmers den winterlichen Loschwitzgrund mit den Oberloschwitzer Höhenzügen und dem Ortsteil Kamerun als seine erste Dresdenansicht.

Wenn auch die geringe Entfernung der drei Orte zur Stadt Dresden die Herausbildung eines eigenen Stiles oder gar einer Künstlerkolonie verhinderte, so zeigen doch diese Beispiele, welche Rolle die Gegend als Wohnort, als Arbeitsstätte und als Inspirationsquelle für viele Dresdner Künstler gespielt hat. Bis zur heutigen Zeit fühlen sich viele Künstler von dieser Gegend angezogen, wodurch sie zu einem wichtigen Bestandteil der Dresder Kunst wird.

Nach den Eingemeindungen von Loschwitz, Blasewitz und Weißer Hirsch zu Dresden 1921 mußten viele Straßennamen aus postalischen Gründen geändert werden. Die Adressenangaben im Text erfolgen, wenn nicht anders vermerkt, mit den jetzigen Namen.

Für die Durchsicht des Manuskriptes bin ich meinen Eltern dankbar.

1 August Kotzsch arbeitete als erster Fotograf ab 1861 gewerblich in Loschwitz. Er schuf zahlreiche Landschaftsaufnahmen des Dorfes und seiner Umgebung und hielt viele Ereignisse des Dorflebens mit der Kamera fest. Eine Serie von Fotografien mit Blasewitzer Motiven erschien 1877 im Blasewitzer Verlag von Leopold Frankling. Diese Fotos im Format

9 x 12 cm, aufgezogen auf Karton, mit Beschriftung und einer Schmuckkante versehen, waren als Andenken beliebt und sind Vorläufer der Ansichtspostkarte. Im Visitkartenformat von 6 x 9 cm zeigt diese Aufnahme eine Ansicht von Loschwitz, von Calberlas Weinberg geblickt, mit der Kirche, den Feldern, die noch bis zur Pillnitzer Straße reichen, und den Albrechtsschlössern im Hintergrund.

2 Aus Anlaß des 100jährigen Bestehens der Personendampfschiffahrt auf der oberen Elhe fanden am 2. Juli 1936 ein Schiffskorso und ein Feuerwerk statt. Besondere Attraktion war der zur 'Kónigin Maria' umgestaltete Dampfer 'Lobosltz'.

Nach dem ersten Dampfschiff, das Heinrich Wilhelm Calberla 1833 bei Krippen bauen ließ, leitete [ohann Andreas Schubert die Konstruktion und den Bau der ersten aus Stahl hergestellten Dampfboote 'Königin Maria' und 'Prinz Albert' in der Übigauer MaschinenbauAnstalt. Die Dampfmaschine für die 36, 1 m lange 'Königin Maria' bezog man von der Firma Egells aus Berlin und am 6. Juni 1837 fuhr das Schiff zur Probefahrt von Übigau nach Briesnitz.

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3 Zu den wichtigsten Anliegen des auf Initiative von Fabrikbesitzer Friedrich Eduard Schnorr von Carolsfeld am 4. November 1882 gegründeten Ortsvereins Loschwitz gehörte 'die Verbesserung des Verkehrs mit Dresden'. Bereits am 1 S. Mai 1883 stellte der Gemeindevorstand Strauß in einer Vereinssitzung Studien zum Brückenbau vor, die in erste Projekte durch die Königliche Marienhütte in Zwickau und die Ingenieurfirma Scharofsky und Dr. Proell in Dresden mündeten. Mit der Präsentation der Pläne arn 6. und 7. Juni im Gasthof'Demnitz' hatte der Verein wichtige Anstöße für den Brückenbau gegeben und das Vorhaben konnte nun vom Gemeinderat Loschwitz weiter betrieben werden.

4 Aus Mitteln der am

1. August 1869 gegründeten Joseph- Hermann -Stiftung entstand im selben [ahr auf dem Dorfplatz von Loschwitz, nahe dem Loschwitzbach, ein Denkmal. Der klassizistische Rundtempel beherbergt ein Marmorrelief von Joseph Hermann. Es zeigt die Rettung zweier Schiffsleute aus Prossen durch den Vater des Bildhauers, Joseph Hermann sen.; Mit Hilfe eines schnell ausgeborgten pferdes gelang es ihm am 24. Februar 1799 die vom Ertrinken bedrohten Schiffer in der Nähe des Dorfes Kaditz aus der EIbe zu ziehen. Das Tier wurde jedoch von den Eisschollen erfaßt und ertrank.

In der Folgezeit dienten die Zinserträge der 15 000 Mark umfassenden Stiftung der Pflege des Denkmals und seiner Umgebung, der Bezahlung eines Aufsehers und zur

Unterstützung armer Loschwitzer Bürger.

5 Bei angemessenen Preisen und guter Hausmannskost war die volkstümliche Gaststätte 'Mutter Unger' in der Nähe des Hermann-Denkmals ein beliebterTreff der Loschwitzer. Zu den Stammgästen gehörten die Künstler Ludwig Richter, ]oseph Hermann, Moritz Heydrich und der Maler Törmer, die sich sogar an der Ausgestaltung der Weinstube beteiligt haben sollen.

Nachdem auch das Gewerbe des Böttgermeisters Unger, der seit 1835 das Haus bezogen hatte, mit dem Rückgang des Weinanbaus durch den Reblausbefall stagnierte, richtete seine Frau in den Wohnräumen einen kleinen Ausschank für 'Roten' und 'Weißen' ein. Daraus entwickelte sich 'Mutter Ungers Weinstuben', wie die Gastwirtschaft seit der ]ahrhundertwende genannt wurde.

6 Ohne ihren Mann Fjodor Dostojewski unternahmAnna Grigorjewna Dostojewski in Begleitung ihrer Dresdener Wirtin 1867 einen Ausflug zum Loschwitzer 'Burgberg' und notierte in ihrTagebuch: 'Wir langten bei dem Gasthofe an, durch dessen Garten wir über eine kunstvoll gemeißelte Treppe immer höher stiegen. Je höher wir kamen, desto schönere Aussicht eröffnete sich. Die mit Wein bedeckten Berge, die Wälder in der Ferne und die hohen Gebirge im Nebel, dann das Dörfchen mit seinen Straßen, die so gerade in die Höhe steigen und mit seiner ländlichen Kirche, von der eben das Abendläuten heraufklang - alles das bot ein wundervolles Bild.'

7 Links: Der Kantor Friedrich Wilhelm Pohle hatte große Verdienste bei der musikalischen Erziehung der Loschwitzer Kinder. Seine gelungenen Vorträge zweiund dreistimmiger Chorsätze fanden viel Anerkennung bei dem Kappellmeister, Komponist und Theorielehrer von Clara Wieck und Robert Schumann, Heinrich Dorn. In den Sommern 1856-1880 hielt Dorn sich in Loschwitz auf, wo er viele Lieder und die komische Oper 'Der Botenläufer von Pirna' schrieb. Im [ahr 1857 traf er mit Friedrich Wieck zusammen, der in seiner Wohnung auch Gesangsstunden erteilte. Mit der Gründung des Kirchenchores von Loschwitz 1884 erhielt die Gesangstradition des Dorfes eine feste Institution.

8 Rechts: Die Feier zur Inbetriebnahme der Schwebebahn fand am Nachmittag des

6. Mai 1901 in Gegenwart Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Friedrich August und dessen Söhnen statt. Am

Tag darauf nahm die Bahn ihren regulären Betrieb auf Mit vier Wagen zu je vierzig Sitzplätzen konnten in 16 Betriebsstunden IS 500 Personen befördert werden. Bereits im ersten Betriebsjahr

nutzten 385 000 Passagiere dieses attraktive Beförderungsmittel. Für die Bergfahrt mußte man 20 Pfennige, für die Talfahrt 10 und für Hinund Rückfahrt 25 Pfennige bezahlen.

9 Nach dem Beschluß zum Bau einer neuen Schule für Loschwitz am 6. Oktober 1902 kam es zu einer langen Planungsphase. Bei einem Preisausschreiben gingen 105 Entwürfe ein. Ein überarbei tetes Projekt des Ortsbauinspektors Glaß fand dennoch beim Heimatschutzverein, beim Architektenverein und bei der Künstlerschaft keine Zustimmung und wurde als unpassend für Loschwitz abgelehnt. Die unmittelbare Nähe zur barocken Kirche ließ auch einen weiteren Fassadenentwurf von Professor Georg Schramm scheitern. Nach fünf]ahren Diskussion reichte man am 24. April 1907 schließlich ein überarbeitetes Projekt, an dem die Architekten Lossow und Pietzsch und der Bildhauer Brodaufbeteiligt waren, zur Genehmigung ein.

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