Braunschweig in alten Ansichten Band 2

Braunschweig in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Ralf Busch
Gemeente
:   Braunschweig
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0136-3
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Braunschweig in alten Ansichten Band 2'

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EINLEITUNG

Der erste, 1976 erschieneneBand über Braunschweig in dieser Reihe hat eine so freundliche Aufnahme gefunden, daß der Verlag einen zweiten Band folgen läßt. Es fiel dem Verfasser nicht schwer, eine neue Bildauswahl zu treffen und unbekannte Motive auszuwählen, ohne auf Wiederholungen aus dem ersten Band zurückzugreifen. Neue Akzente sind gesetzt worden, aber auch dieser zweite Band soll für sich ein anschauliches Bild einer so reichen und schönen Stadt zeichnen, die 1944 weitgehend vernichtet wurde.

An manchen Beispielen wird man den Wandel des Stadtbildes in den ersten Jahrzehnten unseres Jahrhunderts erkennen, Entwicklungen ohne Zwang der späteren Kriegsereignisse. Das zeigen besonders die Veränderungen am Burgplatz, der bereits seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ernsthafte denkmalpflegerische Bernühungen erkennen läßt.

Braunschweigs Anfänge sind keineswegs abschließend geklärt, dürften aber bis in das 9. Jahrhundert zurück-

reichen. Urkundlich wird die Stadt aber erst 1031 greifbar. Ihre erste, entscheidene Hochblüte erlebt sie als Residenz Herzog Heinrichs des Löwen, dessen Wirken im Stadtbild bis heute ablesbar geblieben ist. Das von ihm errichtete Löwenstandbild auf dern Burgplatz ist Symbol seiner Herrschaft und Gerichtshoheit. Der Dom wurde von ihm neu zu bauen begonnen und weitere Kirchen der Stadt sind von ihm begründet worden.

Wenn wir im ersten Band stärker das Bild der Bürgerstadt mit ihren Fachwerkbauten betont haben, setzen wir hier einen Schwerpunkt in der Darstellung der Kirchenarchitektur. Dabei konnten wir zum Beispiel beim Dom dessen Innengestaltung im 19. Jahrhundert nachgehen. Architektur und Kunst dieses Jahrhunderts werden inzwischen zunehmend gewürdigt, sind aber in Braunschweig noch nicht hinreichend untersucht. Das gilt auch für das beginnende 20. Jahrhundert, das wir mit seiner Architektur in einigen Beispielen berücksichtigt haben.

Das Bild Braunschweigs, das wir hier in ausgewählten Beispielen vorstellen, ist weitgehend historisch geprägt von Baudenkmälern und bemerkenswerten Leistungen der Architektur, An wenigen Abbildungen zeigen wir auch die Schattenseiten einer mirtelalterlichen Stadt, die Armenviertel oder Hinterhöfe. Nicht in Erscheinung treten die Armenvierte1 des J 9. Jahrhunderts und Industriebetriebe, die der Stadt seit Mitte des 19. Jahrhunderts neue Lebenskraft gaben, allerdings im Laufe der Zeit auch negative Auswirkungen mit sich brachten, die noch heute zu spüren sind. Daß Braunschweig eine positive Entwicklung als Wirtschaftszentrum erleben konnte, lag auch an der Begründung der Staatsbahn 1838; daß heute viele dieser Entwicklungen rückläufig sind, liegt an dem Verlust des natürlichen Hinterlandes seit 1945.

Mögen diese hier ausgebreiteten Blätter dazu beitragen, Braunschweigs Bedeutung in der Vergangenheit zu erkennen. Sie führen aber wohl auch vor Augen, daß das weinige Überlieferte der Pflege bedarf.

Die Bilder stammen überwiegend aus dem Braunschweigischen Landesmuseum für Geschichte und Volkstum und aus privatem Besitz.

INHALTSVERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN

Gesamtansichten Burgplatz und Dorn Kirchen und Kapellen Synagoge

Plätze und Märkte Öffentliche Gebäude

Straßen, Häuser, Details an Fachwerkbauten Höfe

Das Stadbild im Wandel:

Das 19. Jahrhundert Ausflugsziele Denkmäler

Oelper und Riddagshausen

1 - 4 5 - 21 22 - 43 44 - 46 47 - 59 60 - 75 76 - 95 96 - 103

104-120 121 - 127 128-132 133 - 140

1. Die Innenstadt aus der Vogelschau. Lithographie von A.H. Payne nach einer Zeichnung von A. Eltzner. Die Ansicht, die bald nach 1850 entstand, zeigt die Kirchen der Stadt, die neben dem Schloß das Stadtbild prägten. Im Vor dergru nd ist der Windmühlenweg zu erkennen. Auch die Hauptstraßenzüge sind deutlich hervorgehoben, wie der Bohlweg (von St. Ägidien bis zum Schloß).

Brau nschweig

2. Auch die Totalansicht aus der Zeit um die Jahrhundertwende läßt deutlich erkennen, welch markante stadtbauliche Akzente die Kirchtürme setzten. Fabrikschornsteine verdeutlichen aber auch, daß die Stadt besonders in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Industrieansiedlungen, hauptsächlich im Norden gelegen, erfuhr.

3. Der Bliek vom Andreaskirehturm führt über den Hagenmarkt mit St. Katharinen, das Theater und den Wasserturm bis hin zum Elm, dem beliebtesten Naherholungsgebiet der Stadtbewohner.

Brau nschweig

Bliek 110m Prinzenpark.

4. Nahe der Stadt bildet ein breiter Grüngürtel die Begrenzung der Stadt, wie hier der Prinzenpark mit der Garnisonskirche (siehe Abbildung 117).

5. Die Stadt wird bis heute trotz weitreichender Kriegszerstörungen durch die herausragenden Bauten aus der Zeit Heinrichs des Löwen geprägt. Zeichen seiner Hoheit ist das Löwenstandbild von 1166, zum Wappentier des Geschlechts der Welfen geworden, aber auch der Stadt. Trotz mancher Erneuerung ist auch der Sockel weitgehend ursprünglicher Gestalt.

Braunschweig

Der Dom mil dem Löwen

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Alte Burgkaserne ..,/ ~m Burgplarz.

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6. Auch der Burgplatz hat im Laufe der Jahrhunderte sein Gesicht häufig gewandelt, erhalten blieb seine Grundform. Die Burg Heinrich des Löwen war durch zahlreiche Umbauten vollständig verändert. Zuletzt diente sie seit 1808 als sogenannte Burgkaserne.

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7. Ein Brand im Jahre 1873 griff die Substanz der Kaserne derart stark an, daß urnfangreiche Erneuerungen notwendig wurden. Dabei entdeckte man criginale rornanische Bausubstanz, die ab 1878 Ludwig Winter die Möglichkeit eines Neubaus der Burg in Anlehnung an die historischen Baubefunde eröffnete.

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8. Der Burgplatz wurde schon lange als 'Traditio nsinsel' verstanden, so wurde hierher das 1526 an anderer Stelle errichtete sogenannte Gildehaus versetzt. Seine reichen Schnitzereien, die dem Bildschnitzer S. Stappe zugeschrieben werden (dem wir unter anderem das 'Brusttuch' in Goslar verdanken), sind von besonderem Reiz.

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