Bredstedt damals und heute

Bredstedt damals und heute

Auteur
:   Helmut Hansen
Gemeente
:   Bredstedt
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6134-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Bredstedt damals und heute'

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Einleitung

Dieser Bildband erscheint als Nummer 3 der Schriften des BredstedterVereins für Stadtgeschichte und Stadtbildpflege e.Y.

Mit seinen kurzen Texten erhebt er nicht den Anspruch einer umfassenden Darstellung der Stadtgeschichte. Die Erläuterungen und Bildpaare sollen in den älteren Mitbürgern Erinnerungen wachrufen und der jüngeren Generation sowie den Neubürgern nahebringen, wie sich im Laufe der ZeitVeränderungen im Stadtbild ergeben haben. Ob zum Vor- oder Nachteil, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Dabei muß bedacht werden, daß in einer lebendigen Stadt, die sich in den letzten Iahrzehnten in ihrer wirtschaftlichen und verkehrlichen Entwicklung den zeitgemäßen Erfordernissen anpassen mußte, zum Teil tiefgehende Einschnitte an Häusern und Verkehrsflächen unverzichtbar waren. Das Gesicht des alten Stadtkerns darf dabei allerdings nicht verloren gehen, weil es im Gegensatz zu dem der Neubaugebiete unverwechselbar ist. Bei der vorgesehenen Neugestaltung 'unserer guten Stube', des auf Fremde wegen seiner Größe so beeindruckenden Marktplatzes, sollte behutsam und mit Rücksicht aufGewachsenes vorgegangen werden.

Es wäre wünschenswert, wenn dieses Buch junge Leser dazu anregen könnte, sich mit der Geschichte unserer Stadt zu beschäftigen. Umfangreiche Schriften darüber können beim Geschichtsverein oder im Nordfriisk Instituut eingesehen werden.

Es sind dies vor allem die Chronik von Dr. Iürgen Schrnidt-Petersen, die Kirchenchronik von Peter Nissen undAufzeichnungen von Iohannes von Holdt und Detlev Schmidt-Petersen. Desweiteren geben viele Artikel, die in den Husumer Nachrichten erschienen sind, Auskunft über das frühere Geschehen in Bredstedt. Auch mir sind diese Schriften bei der Abfassung der Texte dienlich gewesen.

Ich bedanke mich bei vielen Bredstedtern, die alte Postkarten zur Verfügung gestellt haben. Mein weiterer Dank gilt dem Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Dr. Thomas Steensen, für die Ermunterung, dieses Buch in Wort und Bild zu gestalten.

Bredstedt, im Juli 1995 Helmut Hansen

1 Bereits 1 903, als die ältere Aufnahme des Marktes entstand, gaben die stattlichen Bürgerhäuser der erst drei [ahre '[ungen' Stadt ein angemessenes Gepräge. Der Marktplatz, nach Heide einer der größten im Lande, war schon immer ein Ort des Handels. Erstmals 1 530, dann mit weitergehenden Prrvilegien 1630 und 1633, wurde den Einwohnern des Fleckens durch königliche Dekrete der jeweiligen dänischen Herrscher das Recht zum Abhalten von Märkten erteilt. Seitdem fanden hier regelmäßige Vieh- und Krarnmärkte statt. In der heutigen Zeit, in der flanierende Passanten, bunte Werbung und parkende Autos das Bild des Marktes bestim-

men, finden freitags die Wochenmärkte das Interesse der Einwohner Bredstedts und des Umlandes.

Zum Gedenken an das 1633 erteilte Marktprivileg veranstaltet der Bredstedter Han-

dels- und Gewerbeverein im August eines [eden Iahres die schon zurTradition gewordenen 'Markttage'.

2 Innerhalb der Häuserzeile auf der Südseite des Marktes vermitteln uns nur noch die beiden giebelständigen Häuser mit der Jahreszahl1790 (Friseur Momsen ) und mit der Iahreszahl 1799 (Optik Rief) ein Bild davon, wie vor zweihundert Iahren die Häuser ausgesehen haben, die den Markt umsäumten. Die erste Aufnahme ist um 1908 entstanden.

Beim Bildervergleich fällt auf, daß zumindest die ersten Häuser, von nutzungsbedingten Veränderungen abgesehen, in ihrer baulichen Grundsubstanz erhalten wurden.

6russ aus Bredsfedt.

Am Markt.

3 In der Mitte der Postkarte von 1908 ist noch das sogenannte Stadthaus zu sehen, das der notwendigen Verbreiterung der Herrmannstraße weichen mußte und zu diesem Zweck schon früh von der Stadt erworben wurde. Zwischen diesem Haus und der Friesenhalle befand sich nur der recht enge Gösegang, In dem Stadthaus waren während des Zweiten Weltkrieges die örtliche Polizei und Teile der Stadtverwaltung untergebracht. Die Kellerräume, zu betreten unter dem auf dem Foto sichtbaren Vordach dienten zeitweise als Unterkunft für die Hitlerjugend.

Gruss aus Bredstedt

4 Der moderne Geschäftsneubau der E1ektrofirma Timm wirkt gegenüber dem alten Landschaftlichen Haus sachlich-nüchtern. Vergleicht man die beiden Bilder, erkennt man, daß scheinbar überflüssiges Zierwerk mit der Zeit von den Häusern verschwunden ist. Der ursprüngliche Charme dieses Marktteils ist dabei verlorengegangen. Hinter dem Kandelaber erkennt man noch einen Teil des Wiegehäuschens der Brückenwaage, die neben der Fahrbahn vor Reimers Gasthof betrieben wurde. Daß sich vor dem Landschaftlichen Haus früher eineTanksäule befunden hat, dürfte

auch vielen Alteingesessenen nicht mehr in Erinnerung sein.

5 Mit seinem Eekturm ist das im neugotischen Stil erbaute Rathaus eines der schönsten Häuser in der Stadt und bestimmend für das Erscheinungsbild des Marktplatzes. Das Gebäude wurde im Mai 1894 fertiggestellt und durch den Königlichen Landrat als Unterkunft der Flekkensverwaltung und der Sparund Leihkasse eingeweiht. Die an dem Eekturm aufPodesten stehenden Figuren symbolisieren Wohlstand und Gerechtigkeit. In drei angedeuteten Fenstern der Nordseite befinden sich die von Ornamenten umrahmten Wappen von Schleswig-Holstein, Nordfriesland und Bredstedt.

1930 ließ die Spar- und Leihkasse eine Erweiterung des

Gebäudesvornehmen.Der Anbau paßt sich mit seinem wuchtigen Giebel dem ursprünglichen Stil in gefälliger Weise an. Der Eingangsbereich der Sparkasse wurde 1974/7 5 'modernisiert'.

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