Büren damals und heute

Büren damals und heute

Auteur
:   Aloys Wüller-Cubick
Gemeente
:   Büren
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4959-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Büren damals und heute'

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EINLEITUNG

Unser Büren, eine Stadt zwischen der Alme und dem Unterlauf der Afte, ist fast 800 Jahre alt. Aus kleinen Anfängen hat sich ein Gemeinwesen von Landwirten und Handwerkern im Schutz der Edelherren 'von Büren' zur Stadt entwickelt. Von ihrer Burg aus, die hoch über dem Ufer der Alme stand, nahmen die Edelherren Berthold und Detmar 'von Büren' Einfluß auf die Entwicklung der Stadt. Ihnen ist es wahrscheinlich auch zu verdanken, daß die Stadt von alters her schon planerisch günstig gestaltet wurde, so daß ein Stadtplan aus der Zeit um 1730 fast genau mit dem heutigen Stadtplan übereinstimmt. Ansonsten aber hat sich doch viel geändert. Wir wissen ja, daß alles auf der Welt sich in einem dauernden Umwandlungsprozess befindet, im großen wie im kleinen. Das gilt natürlich auch für unser Büren.

Moritz von Büren war der Letzte des Geschlechts derer 'von Büren'. Er wurde Jesuit und vermachte seinen recht umfangreichen Besitz dem Jesuitenorden, der dafür in Büren eine Niederlassung des Ordens errichten mußte. Auf dem Fundament der

alten Burg erbauten die Jesuiten im Jahre 1719 das neue Kloster. Dem Bau des Klosters folgte 1754 der Bau der prächtigen Jesuitenkirche.

Über 100 Jahre haben die Jesuiten in Büren gewirkt. Dann wurde in dem Kloster ein Lehrerseminar eingerichtet, aus dem sehr viele Lehrer (auch unser Onkel Paul) hervorgingen. Das Seminar bestand über 100 Jahre. Ihm folgte ein Gymnasium, das im Hinblick auf Moritz von Büren den Namen 'Mauritiusgymnasium' bekam. Es erfreute sich bald eines guten Rufes und fand deshalb guten Zuspruch. Überhaupt hat sich Büren nach und nach zu einer Schulstadt mit großem Ausbildungsangebot entwickelt.

Es hat sich in einem für uns überschaubaren Zeitraum in Büren vieles verändert. Wir wollen einen kleinen Teil davon in alten und neueren Abbildungen darstellen und damit beim Leser einige Gedanken an die Vergangenheit wachzurufen versuchen.

Büren, April 1990

1. Ein um 1656 entstandenes Merianbild von einem befestigten, mittelalterlichen Städtchen mit einer Burg und vielen Türmen. Wir erkennen es gleich: Es ist unser Büren. Da ist die große Mauer, die Aftebrücke, der Hegensdorfer Turm und in der Ferne das Kloster Holthausen. Der Turm von der Nikolauskirche aber ist heute anders. Er ist im 17. Jahrhundert abgebrannt und hat 1682 seine heutige Form erhalten.

2. Die Burg der Edelherren 'von Büren', wie sie 1665 von Fabritius gemalt worden ist. Der letzte Burgherr, Moritz von Büren, der in den Jesuitenorden eingetreten war, vermachte seinen gesamten Besitz dem Jesuitenorden , der davon in Büren eine Niederlassung des Ordens errichten mußte.

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3. In Erfüllung des Testamentes erbauten die Jesuiten 1719 dieses Kloster. Als der Orden aufgehoben war, wurde in den Klosterräumen ein Lehrerseminar eingerichtet, das etwa 100 Jahre bestand, bis die Lehrerausbildung umgestaltet wurde. Nun wurde ein Gymnasium errichtet, das sich bald einen guten Ruf erworben hatte.

4. Aus der Zeit um 1912 stammt dieses Bild, das das Kolleg zeigt und die Kirche, die die Jesuiten um 1754 erbauten. Zwischen der Alme mit der schönen Bogenbrücke und dem Klostergebäude war ein idyllischer Park mit einem großen Teich.

5. Der gute Ruf des Gymnasiums brachte es mit sich, daß die Zahl der Schüler so erheblich anstieg, daß ein Wohnheim errichtet werden mußte. Hier am 'neuen Weg' entstand es auf dem Parkgelände, Die Kirche im Hintergrund. die zur Zeit überprüft wird, wird bald wieder in vollem Glanz erstrahlen.

6. Der 'neue Weg' führt weiter zur Stadt. Dort sieht man ein Stückchen der alten Stadtmauer und darüber stark verdeckt die Bäckerei Steinmeier sowie rechts davon das alte Bauernhaus SchütteBartels. Ganz rechts ist noch ein Stück der Mittelmühle zu sehen. 1923, als dieses Bild entstand, war sie noch in vollem Betrieb. Daneben die eingestürzte Stadtmauer.

7. Hier hat sich viel geändert: Die Bäckerei Steinmeier ist neu erbaut, das alte Bauernhaus ist entfernt und statt dessen wurde ein Wohnhaus errichtet.

8. Hier läuft die alte Stadtmauer aus. Sie ist zum Teil eingestürzt, und die Leute, die von der Rosenstraße zur Mühle wollen, steigen über die Trümmer, wie die Frau auf dem Bild es gerade zeigt. Über der Mauer sieht man wieder das alte Bauernhaus, die Bäckerei Steinmeier und die alte Scheune von Ostermann, ganz links im Bild.

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