Burgdorf in alten Ansichten

Burgdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Füllkrug
Gemeente
:   Burgdorf
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4555-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Burgdorf in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

'Burgdorf in alten Ansichten', wie es unsere Eltern und Großeltern gesehen und erlebt haben, soll die Aufgabe dieses kleinen Buches sein. Es soll all denen eine Freude bereiten, die Interesse an der Entwicklung der Stadt Burgdorf haben, sich an längst vergangene Zeiten erinnern wollen, oder einfach nur schöne alte Bilder betrachten möchten.

Angesprochen sind nicht nur alteingesessene Bürger der Stadt Burgdorf, sondern auch Fortgezogene und Neubürger, die wissen möchten, wie es früher einmal ausgesehen hat.

Zuvor aber ein kleiner Rückblick in die Geschichte: Burgdorf liegt zwischen Celle und Hannover und ist wegen seines Spargels berühmt geworden.

Über die Geschichte Burgdorfs und seine Gründung bleibt eine Reihe von Fragen offen. 1979 erfolgte die 700-Jahrfei-

er von Burgdorf. Das Bezugsjahr 1279 ist ein 'angenornmenes' Jahr, denn die erste Erwähnung erfolgte in der Lebensbeschreibung des Bischofs OUo I von Hildesheim, der von 1260 bis 1279 regierte.

Um 1600 zeigten sich in Burgdorf die ersten Ansätze zu einer städtischen Entwicklung. Bebaut war in etwa das Gebiet, das heute vom Wall, der Bahnhofstraße, der Straße Vor dem Celler Tor und der Aue umschlossen wird.

Eng zusammengedrängte und mit Stroh bedeekte Häuser säumten bis ins 18. Jahrhundert hinein die wenigen Straßen. Nur wenige Häuser haben den großen Brand von 1809, bei dem 201 von 283 Häusern vernichtet wurden, überstanden. Sie sind aber heute noch, trotz der durchgeführten Renovierungen, in ihrer Grundstruktur nicht verändert.

1. Dieses Bild wurde aus Richtung Auebrücke aufgenommen. Inzwischen sind die Häuser durch mehrfache Urn- und Ersatzbauten stark verändert. In dem ersten Haus auf der rechten Straßenseite, Poststraße 8, wohnte früher Maler Lange. Heute befindet sich hierin der Salon von Friseurmeister Fritz Reinecke. Daran schließt sich das Haus an, in dem die damalige Spar- und Darlehnskasse und heutige Volksbank ihr Domizil hatte. Später wurde das Haus gründlich umgebaut, doch seit Jahren ist es aus dem Stadtbild verschwunden. Es mußte einem zurückgesetzten modernen Neubau weichen. Auf der linken Straßenseite bestimmt heute das CityKaufhaus die Straßenfront.

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2. Links im Bild ist das Rathaus mit dem Ratskeller zu sehen. Davor surrten damals die Telefondrähte der Freileitungen. Schon immer war in dem Haus hinter dem Rathaus die Buchbinderei Börges. Die StraBe hat noch das alte Kopfsteinpflaster, auf dem die Pferdefuhrwerke verkehrten.

3. Das alte Kantorhaus von St. Pankratius, das auch heute noch in etwas veränderter Form steht, zeigte diese Ansichtskarte aus dem Jahre 1921. Große Bäume haben damals rund um die St.-Pankratius-Kirche gestanden (rechts im Bild). Links ist die Front des Gebäudes der Superintendentur zu erkennen (Spitta). Interessant ist auf dem Dach des Kantorhauses ein großes Gestänge für Femsprechfreileitungen. Das alte, baufällig wirkende Gebäude, das zwischen Kantorhaus und Kirche zu sehen ist, ist heute verschwunden bzw. zu einem Bürohaus umgebaut worden.

4. Die im Jahre 1892 von Mitgliedern des Landwirtschaftlichen Vereins gegründete Molkereigenossenschaft war ein wichtiges Bindeglied in den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Kreisstadt Burgdorf und der umliegenden Landwirtschaft. Bei Begründung der Molkereigenossenschaft betrug die tägliche Milchanlieferung 3 000 Liter. Diese stieg ständig an. Die für Milchlieferungen getätigten Zahlungen überschritten im Jahre 1929 erstmalig 1 Million Goldmark. Gegenüber der Molkerei war das Sägewerk Mühlhausen.

5. Vor dem früheren Eckhaus Am BrandendelWiJlersgasse (heute steht dort der in die Erde versenkte Hastra- Trafo) posieren hier die Eheleute Rosemeyer, die in den vorderen Räumen eine Schuhmacherei betrieben. Schwager und Hausbesitzer war Oskar Schepkowitz, der den ehrbaren Beruf eines Bürstenmachers im hinteren Teil des Hauses ausübte. Zur Unterscheidung des Klinge/rufes - früher hatte jedes Haus nur eine Schelle - prangte ein Schild mit folgender Aufschrift am Haus: Wer Bûrsten will, muß zweimal klingeln.

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6. So sah bis zum Zweiten Weltkrieg die Domfreiheit aus, wie die Burgdorfer stolz den Bezirk um St. Pankratius nannten. Damals sah die Stadtkirche noch etwas anders aus als heute. Zwar standen schon die alten Bäume, aber im Bereich der heutigen Zufahrt zum Spittaplatz befand sich ein Rondell mit einer Grünanlage. Der Platz wurde nach dem Dichter Spitta benannt. Im Hintergrund neben der Kirche erkennt man einen Teil des heute noch stehenden Kantorhauses und links das zweite Pastorenhaus, das mitten auf dem heutigen Spittaplatz stand und im Februar 1945 durch Fliegerbomben dem Erdboden gleichgemacht wurde.

7. Die Glocken der St.-Nikolaus-Kirche bei ihrer Ankunft in Burgdorf. Die größere der beiden Glocken schenkte der verstorbene Bischof Dr, Nikolaus Bares. Es wählte als Umschrift die Worte: Nicolao sancto - Nicolaus suplex (dem heiligen Nikolaus - der bittenden Nikolaus).

8. Auf diesem Foto ist die Marktstraße mit der Minnenstraße zu sehen. Das erste Haus gehörte Dörges, Heute befindet sich darin ein Miederwarengeschäft. Das Haus des Gerichtsvollziehers Voltmer dahinter gehört heute der Familie Rosenthal und ist zur Ratsapotheke umgebaut worden. Im dritten Haus ist heute Optiker Virkus. Die letzten Häuser wurden alle abgerissen. Hier entstanden das Schuhhaus Goslar und der AIdi-Markt.

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