Cremlingen in alten Ansichten

Cremlingen in alten Ansichten

Auteur
:   Otto Lüer
Gemeente
:   Cremlingen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5313-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Cremlingen in alten Ansichten'

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Otto Lüer

Europäische Bibliothek - ZaltbommellNiederlande

Zum Titelbild:

Die Wappert der zehn Ortschaften der Gemeinde Cremlingen, gezeichnet und überwiegend entworfen von Wilhelm Krieg.

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REIHE

rSBNlO: 90 288 53138 rSBNI3: 978 90 28853133

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© 1991 Europäische Bibliothek-Zaltbommel/Niederlande © 2010 Reproduktion des ursprünglichen Druckes aus 1991

Nachdruck und Vervielfä1tigung jeglicher Art von Bild und Text nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlegers.

VORWORT

Der vorliegende Bildband zeigt Ansichten einer Gemeinde, die, als die Bilder entstanden, noch keine kommunale Einheit war. Das ist erst seit 1974 der Fall. So sind es Aufnahmen aus einem viel weiter zurückliegenden Zeitraum, als die zehn Ortschaften Cremlingens noch selbständige Gemeinden waren. In jedem Fall Historie!

Doch diese alten Ansichten aus unseren Dörfern zeigen dem Betrachter, wie es früher war und in vielen Fällen auch heute noch oder wieder ist; dank des Bewußtseins, die dörfliche Bausubstanz zu erhalten oder zu erneuern, auch mit Hilfe staatlicher Förderungsmittel. Ein Vergleich damalsheute ist sicher interessant.

Ich wünsche diesem Bildband eine freundliche Aufnahme bei unseren Einwohnern und allen Interessierten. Er möge für viele Anregung sein, altes Bildmaterial sorgsam zu hüten, um künftigen Generationen einen Bliek in die Vergangenheit zu ermöglichen.

Dem Autor danke ich für die Initiative und die Arbeit, die die Herausgabe dieser Bild-Chronik ermöglicht haben.

Cremlingen, im Oktober 1991

Gerhard Seidenkranz Bürgermeister

Die zehn Dörfer unserer Gemeinde können auf eine lange, teilweise wechselvolle und individuelle Geschichte zurückblieken. Bislang wurde in verschiedenen Chroniken die Entwicklung der einzelnen Orte seit ihrer erstmaligen urkundlichen Erwähnung dokumentiert. Mit der Herausgabe des Buches 'Cremlingen in alten Ansichten' wird ein neuer Weg gegangen, über Ereignisse aus vergangenen Zeiten zu berichten: mit Bildern aus allen Ortschaften der Gemeinde Cremlingen wird die jüngere Vergangenheit, die unserer unmittelbaren Vorfahren, dargestellt.

Der Bildband wird bei jung und alt gleichermaßen Beachtung finden. Ältere Mitbürger werden an das Geschehen erinnert, das sie selbst miterleben konnten. Jüngeren Einwohnern wird das Buch einen lebendigen Eindruck von der 'guten alten Zeil' vermitteln, die sie oftmals nur aus Erzählungen kennen.

Ich begrüße die Initiative, die jüngere Geschichte unserer Gemeinde und ihrer Bürger anschaulich für jedermann darzustellen. Mein Dank gilt den Ortsheimatpflegern der Gemeinde, insbesondere Herrn Otto Lüer aus Destedt, der mit großem Engagement Material für dieses Buch zusammengestellt hat.

Ich hoffe, daß 'Cremlingen in alten Ansichten' das verdiente Interesse finden und dazu beitragen wird, Werte aus der Vergangenheit und Traditionen für uns und zukünftige Generationen zu erhalten.

Cremlingen, im Oktober 1991

Peter Ebert Gemeindedirektor

ZUMGELEIT

Die Gemeinde Cremlingen ist am 1. März 1974 als Einheitsgemeinde durch den gesetzlichen Zusammenschluß der Iolgenden zehn Ortschaften entstanden, die vorher selbständig waren und größtenteils auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken können. Am 1. Januar 1991 hatte die Gemeinde Cremlingen 11 739 Einwohner, davon kommen auf die einzelnen Orte: Abbenrode 533; Cremlingen 1 332; Destedt 1 261; Gardessen 589; Hemkenrode 346; Hordorf 1 043; Klein Schöppenstedt 817; Schandelah 1904; Schulenrode 325 und Weddel 3569 Einwohner. Die Gesamtfläche beträgt 59,25 km", davon sind 9,40 km2 Wald, 37,95 km2 Ackerland und Wiesen, 3,24 km2 bebaut und die sonstigen Flächen betragen 8,66 krrr'. Die Gemeinde Cremlingen liegt östlich der Großstadt Braunschweig. Die mittlere Entfernung zur Stadtmitte von Braunschweig beträgt 10 km und zur Kreisstadt Wolfenbüttel ca. 16 km. Die Höhenlage des Gemeindegebietes schwankt zwischen 310 m in Südosten (Elm) und 80 m im Westen und Norden. Der überwiegende Teil des Gebietes wird land- und forstwirtschaftlich genutzt. Große Industriebetriebe gibt es in der Gemeinde nicht. Dagegen sind zahlreiche kleinere und mittlere Gewerbetreibende angesiedelt.

Begunstigt durch die Nähe zur Großstadt, haben sich viele Ortschaften unserer Gemeinde immer mehr zu attraktiven Wohnsitzdörfern für die in den Städten Braunschweig und Wolfsburg arbeitenden Bevölkerung entwickelt. Trotz

zahlreicher Neubauten haben die Ortschaften überwiegend ihren dörflichen Charakter behalten.

Eine Vielzahl von Vereinen, Verbänden und Gruppen bieten den Bürgern ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm und fördern mit ihren Aktivitäten den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaften. Daneben werden auch mit Fastnachtsveranstaltungen, dem Abbrennen von Osterfeuern, Dorfgemeinschafts-, Schützen-, Sänger- und anderen Festen Traditionen und Brauchtümer in unseren Dörfern gepflegt.

Der vorliegende Bildband hat die Absicht, die Besonderheiten der einzelnen Dörfer aus älteren Tagen zu dokumentieren.

Mein persönlicher Dank gilt daher allen Ortsheimatpflegern und -vorstehern, die mir Bilder und Texte zur Verfügung gestellt und meiner Bitte entsprochen haben, ihre Dorfgeschichte in Kurzform dem Bildteil voranzustellen. Auch möchte ich Herrn Gemeindebürgermeister Gerhard Seidenkranz und Herrn Gemeindedirektor Peter Ebert für die freundliche Unterstützung zur Erstellung der Dokumentation und Herrn Wilhelm Krieg für das Entwerfen und Zeichnen der Wappen meinen herzlichen Dank aussprechen.

Cremlingen-Destedt, im Oktober 1991

Otto Lüer

ABBENRODE

Das Gebiet von Abbenrode reicht vom Waldgebiet des Klapperberges im Elm bis in die ebene Feldmark, bis in den Wohldenkamp bei Scheppau. Von einer Höhe von 278 Metern Ü. NN fällt die Gemarkung auf 91 Ü. NN ab, im Ort beträgt der Niveauunterschied 35 Meter. Auf dieser Hanglage hebt sich nahe der Bundesstraße 1 die Bockwindmühle in der Feldmark vor dem Elm ab. Sie kann als das Wahrzeichen Abbenrodes bezeichnet werden.

Im Jahre 1779 brannte die mit Gardessen gemeinsam betriebene Mühle ab und wurde nicht wieder aufgebaut. 1823 reichte der Bauer Ludwig Beese beim Kreisgericht Riddagshausen ein Gesuch ein, um eine Bockwindmühle bauen zu dürfen. Der Antrag wurde abgelehnt, ebenso erging es 1850 dem Gastwirt und Kotsaß Anton AIbrecht. Aus Schuldverschreibungen und Grundbucheintragungen läßt sich schließen, daß im Frühjahr 1880 Andreas August Kräker als Müller seine Arbeit aufnahm. Nach einhundert Jahren gewerblicher Nutzung der Mühle verstarb der letzte Müller Erich Röhl. Seit 1980 betreut der 'Verein zur Erhaltung der Bockwindmühle Abbenrode' die Mühle.

Mit Sanierungsmaßnahmen und durch Renovierung wertvoller Bausubstanz haben sich viele reizvolle Dorfbilder erhalten. Im Landeswettbewerb 'Unser Dorf soll schöner werden' war Abbenrode erfolgreich und wurde als Sieger ausgezeichnet.

Kulturelles Zentrum war die Dorfkirche und wurde das zweckmäßig gestaltete Dorfgemeinschaftshaus.

Günter Lamprecht

1. Über dem idyllisch wirkenden Weg 'Eichtwete' erhebt sich der im 12. Jahrhundert aus Elmkalksandstein erbaute Kirchturm. In der Zeit des Mittelalters war die Eichtwete der wichtige Handelsweg zwischen Rhein und Elbe. Erst im 16. Jahrhundert wurde die Ost-West-Handelsstraße als Ortsumgehung etwa auf die Trasse der jetzigen Bundesstraße gelegt. (Foto Grube.)

2. Das Bild zeigt die Innenansicht der Peter-Pauls-Kirche in Abbenrode. Aufgenommen im Jahre 1895, stellt dieses Foto das älteste Bilddokument unserer Kirche dar. Während der Kirchensanierung in den Jahren 1973 bis 1976 wurden der Altar und die Kircheneinrichtung zu Gunsten einer modernen Innenraumgestaltung aus der Kirche entfernt. Das farbig gestaltete Ostfenster befindet sich hinter dem Altarraum. Fertiggestellt wurde das Kirchenschiff im Jahr 1473, während der Kirchturm im 12. Jahrhundert erbaut wurde.

3. Die Abbenroder Bockwindmühle ist die letzte betriebsfähige Windmühle des Braunschweiger Landes. Am jetzigen Standort im Jahre 1880 errichtet, wurde die Mühle bis zum Tod des letzten WindrnülIers Erich Röhl im Jahre 1980 gewerbsrnäßig betrieben, Seit 1944 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. (Foto W. Birker.)

4. Die markanten jahrhundertealten Linden bildeten bis zum Bau der Straße 'An den Eichen' den Eingang zur Kirche. Bereits im Jahre 1846 planten die Abbenroder Bauern eine Verbindungsstraße zum Elm. Damals scheiterte dieses Vorhaben am Willen des Pastors, der seinen Wirtschaftsgarten nicht hergeben wollte. Beide Bäume waren sehr windbrüchig und hatten hohle Stämme, in denen die Kinder gerne spielten. Mit dem Bau der Straße im Jahr 1970 mußten die Linden gefällt werden. (Foto L. Floto.)

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