Darmstadt in alten Ansichten

Darmstadt in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Volker Illgen
Gemeente
:   Darmstadt
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5408-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Darmstadt in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Das Selbstverständnis der Darmstädter war bis 1933 geprägt von dem Bewußtsein, Bürger einer Landeshauptstadt zu sein. Landgraf Georg 1., der Begründer der hessendarmstädtischen Landgrafenlinie. hatte nach der hessischen Erbteilung von 1567 Darmstadt als sein Erbe in Besitz genommen und diese Stadt mit Energie für sich und seine Nachkommen zu einer dauerhaften Residenz ausgebaut. Sein Herrschaftsgebiet, welches Darmstadt umschloß, umfaßte nur einige wenige Quadratmeilen. Die älteren Brüder Georgs hatten sich mit den zu Kassel und Marburg gehörenden Ländereien damals den Löwenanteil am väterlichen Besitz gesichert. Durch verschiedene Erbschaften, die in den folgenden Jahrhunderten anfielen, durch Zukäufe und nicht zuletzt durch die von Napoleon betriebene Säkularisierung und Mediatisierung wuchs die 1806 zum Großherzogtum arrivierte Landgrafschaft der Darmstädter Linie zu einern respektablen Kleinstaat heran, der schließlich auf dem Wiener Kongreß 1816 seine endgültigen Grenzen und seine Anerkennung als souveräner Bundesstaat erfuhr. Dieses Großherzogtum, dessen Haupt- und Residenzstadt Darmstadt war, umfaßte etwa die heutige Region Starkenburg, Oberhessen und das linksrheinische Rheinhessen. 1918 ging aus diesem Großherzogturn der Volksstaat Hessen hervor, der mit der sogenannten Machtübernahme von 1933 zunächst seine politischen Organe verlor und schließlich bei der Nachkriegsordnung seine Selbständigkeit einbüßte und zusammen rnit Kurhessen, Waldeck, Nassau und Frankfurt das neue Bundesland Hessen bildete.

Bis es aber soweit karn, lebte Darmstadt über vierhundert Jahre von seinem Residenz- und Hauptstadtcharakter. Bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges war es mit der Entwicklung der bereits 1280 gegründeten Stadt, die bis

1567 nur eine nachgeordnete provinziale Verwaltungsfunktion innehatte, stetig bergauf gegangen. Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges sowie die französischen Reunionskriege und schließlich die Ausgabenfreude des ba uund jagdwütigen Landgrafen Ernst Ludwig (reg. 16781739) ruinierten die Finanzkraft der Landgrafschaft so über alle Maßen, daß selbst für die Residenz nichts mehr blieb. Landgraf Ernst Ludwig hinterließ der Stadt in der rnächtigen Bauruine des Neu-Schlosses ein recht unattraktives Vermächtnis. Die Mauerspiegel waren unverputzt geblieben, die Fenster mit rohen Brettern verschalt , die vorn Brand von 1715 verschonten Alt-Schloßflügel nur notdürftig bewohnbar, da sie dem gewaltigen Schloßneubau über kurz oder lang sowieso weichen sollten. Ernst Ludwig entfloh 1725 diesem Dilemma, indern er sich für den Rest seines Lebens auf seine umliegenden Jagdschlösser zurückzog. Sein Sohn, Ludwig VIII., der am Niedergang Darmstadts ebenfalls wenig Freude fand, regierte zeitlebens vom Jagdschloß Kranichstein aus. In seine Residenz karn er selten.

Die finanzielle Misere hatte sich unter seiner Regentschaft (1739-1768) so ausgeweitet, daß bei Barauszahlungen die Hofkasse durch Militär bewacht werden mußte, wollte man nicht, daß die entnervten Gläubiger sich kurzerhand der Kasse bemächtigten. Landgraf Ludwig IX. (reg. 17681790) gelang es zwar, die Staatsverschuldung durch einen Vergleich, für den der Kaiser in Wien bürgte , zu verringem, er aber residierte lieber in Pirrnasens, seiner Garnisonsstadt à la Potsdam. und steckte die Staatseinnahmen eher in seine langen Kerls, anstatt etwas für die heruntergekommene Residenz seiner Väter auszugeben.

Darrnstadt, dessen Infrastrukturen seit 1567 im wesenlichen auf die Bedürfnisse des landgräflichen Hofes zugeschnit-

ten waren, hatte keine eigene Wirtschaftskraft von Range, die den Ausfall des Hofs als Auftrags- und Arbeitgeber hätte kompensieren können. Die Besten wanderten ab, Darmstadt verkam wirtschaftlich und kulturell zu einer Provinzstadt. 1790, beim Tod des Landgrafen Ludwig IX. hatte Pirmasens Darmstadt in seiner Einwohnerzahl beinahe schon überflügelt.

Bessere Zeiten sah Darmstadt erst unter Großherzog Ludwig I. Sein erzwungener Beitritt zum Rheinbund 1806 zahlte sich für die Landeshauptstadt aus. Die im Zuge der Säkularisierung und Mediatisierung hinzugekommenen Ländereien mit ihren vielfach unterschiedlichen Verwaltungen, Rechten, Rechtsprechungen, Steuergesetzen usw. mußten unter eine einheitliche zentrale Landesverwaltung nach französichern Vorbild gebracht werden. Dies schuf an den Ministerien in Darmstadt viele neue Arbeitsplätze. Hinzu kam, daß der Hof jetzt wieder in größerem Maße in die Residenz investierte. Nach und nach entstanden neue Regierungs- und Verwaltungsgebäude, neue Wohnquartiere, neue Repräsentativbauten. Die Bevölkerung verdoppelte, verdreifachte sich schnell. In Georg Moller, einem Schüler Weinbrenners, den man 1810 nach Darmstadt berief, fand Großherzog Ludwig I. einen geeigneten Baumeister, dem es gelang, der vernachlässigten Fürstenresidenz neuen Glanz zu geben.

Jener 1806 eingeleitete Aufwärtstrend setzte sich im 19. Jahrhundert, wenn auch in einer abgeflachten Kurve, stetig fort. Hatte Darmstadt um 1790 etwa 7 000 und 1820 etwa 19000 Einwohner, so erhöhte sich diese Zahl bis 1900 auf ca. 72 000. Trotz dieses Zuwachses veränderte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts die soziale Struktur der Bevölkerung kaum. Der Hof mit seinen Repräsentanten und sei-

nen zahllosen Bediensteten, die Beamten und Angestellten der Ministerien sowie die hier in Garnisen liegenden Militärs, der großherzoglich-hessische Generalstab und das Offizierschor der Garderegimenter, stellten bis 1918 die bestimmenden gesellschaftlichen Faktoren. Nahezu jeder fünfte erwachsene männliche Einwohner war verbeamtet, fast jeder vierte Haushaltsvorstand bestritt bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Darmstadt seinen Lebensunterhalt als Rentier oder als Staatspensionär. Darmstadt bot Letzteren, die aus allen Teilen des Großherzogturns hierher zuzogen, moderne, ruhige und bequeme Wohnquartiere und ferner uneingeschränkten Zugriff auf vielfältige kulturelle Einrichtungen, die sich andernorts kaum in dieser Fülle fanden: abwechslungsreiches Theater, öffentliche Kunst- und Naturaliensammlungen von Range, Bibliotheken, darunter die Hofbibliothek rnit mehr als 20 000 Bänden, Konzerte, Literatur- und Geselligkeitsvereine, Militärparaden, öffentliche Gärten, einen parkähnlich erschlossenen Naherholungswald und schließlich einen Bahnknotenpunkt, von dem aus man alle Landesteile schnell und bequem erreichen konnte.

Eine Beamtenstadt wurde Darmstadt früher gelegentlich wegen ihres überaus hohen Anteils an aktiven und pensionierten Staatsdienern genannt. In dieser Stadt lebte man gemächlich. Jeder kannte jeden, gegenüber Fremden wurde höfliche Zurückhaltung geübt.

Großindustrie gab es in Darmstadt nie. Die Besitzer der wenigen mittelständischen Industriebetriebe und ihre leitenden Angestellten waren im gesellschaftlichen Leben der Stadt vollintegriert und ebenso die Professoren der höheren Lehranstalten oder die wenigen selbständigen akademischen Berufsgruppen. Darmstadt war viel zu klein, wirt-

schaftlich viel zu abhängig vom Hof und von den Ministerien der Landesregierung, als daß sich Eigenständiges hätte entwickeln können. Auch gab es hier nie ein wirkliches, geseIlschaftrelevantes Proletariat. Die unteren Berufe oder die Berufslosen waren vorwiegend im Dienstgewerbe, im Handwerk und im Einzelhandel tätig.

In den letzten dreißig Jahren vor dem Ersten Weltkrieg erlebte Darmstadt als Residenz- und Landeshauptstadt seine höchsten Glanzzeiten. In diesen drei Jahrzehnten wurden alle wesentlichen Infrastrukturen geschaffen, die Darmstadt zu einer modernen Großstadt machten. Kanalisation, Wasser- und Energieversorgungsleitungen entstanden flächendeckend, ein moderner Hauptbahnhof und ein leistungsstarker Güterbahnhof wurden angelegt, das erste Industriegebiet mit Gleisanschlüssen ausgewiesen, die Technische Hochschule mit ihrer zukunftsweisenden Fächerkombination eingerichtet, Darmstadt zum fortbildenden Schulzentrum der Region ausgebaut. Man schuf die ersten öffentlichen Badeanstalten, ein neues großes Landesmuseum und erweiterte die Stadt um den neuen Teil des Martinsviertels, des Paulus- bzw. des Tintenviertels, des Gervinusviertels, der Mathildenhöhe sowie um die sogenannte Gartenstadt am Richard-Wagner-Weg.

Durch die Förderung vieler Leistungsschauen der unterschiedlichsten Wirtschaftsbranchen entwickelte sich ein reges Ausstellungswesen. Die von der Darmstädter Künstlerkolonie zwischen 1901 und 1914 ausgerichteten vier Ausstellungen auf der Mathildenhöhe standen sogar im internationalen Rampenlicht.

Die enge Verwandtschaft des damaligen Großherzogs Ernst Ludwig zum englischen Königshaus, zum preußischen und zum russischen Kaiserhaus, den damals mächtigsten Für-

stendynastien der Welt, bescherte Darmstadt in jenen Jahren vielen hohen Besuch, der den höfischen Glanz der Residenz mehrte.

Mit der Weimarer Republik und der Umwandlung des Großherzogtums in einen Volksstaat flachte die Entwicklung in Darmstadt ab. Schuld war nicht die Republik, sondern die durch die Folgen des Ersten Weltkriegs hervorgerufene Wirtschaftsmisere. Die Landesregierung saß zwar immer noch in Darmstadt und stellte hier immer noch den größten Arbeitgeber, sie hatte aber andere Sorgen, als die Landeshauptstadt zu verschönern. Der nie übermäßig gefüllte Stadtsäckel war ebenfalls leer. Das Flair der alten Residenz mit seinen hochentwickelten sozialen und kulturellen Einrichtungen blieb aber erhalten und konnte trotz der schlechten Zeiten noch ausgebaut werden. Die Technische Hochschule wurde erweitert, das Schauspiel erfuhr neue Glanzpunkte und spielte jetzt auf zwei Bühnen, die Sezession begann ihre Arbeit, die Schule der Weisheit kam nach Darmstadt. Vor allem in den Wohnungsbau für Arbeiterwohnungen wurde investiert.

Die sogenannte Machtergreifung von 1933 und ihre Folgen waren für Darmstadt sowohl politisch als auch kulturell verheerend. An ihrem Ende stand die Zerstörung der Stadt durch Fliegerbomben, mit mehr als 70 000 Obdachlosen. Ihr Wiederaufbau scheint jetzt , nach mehr als 45 Jahren, nahezu abgeschlossen. Aus Darmstadt ist zwischenzeitlich eine moderne Großstadt mit zukunftsträchtiger Industrieansiedtung geworden. Verwaltungsmäßig übt die Stadt nur noch eine Mittelpunktfunktion für die urnliegende Region Starkenburg aus.

Luisenp1atz mïï Luà.WigSSäule

L Im Jahre 1820 gab Großherzog Ludwig 1. von Hessen und bei Rhein seinem Großherzogtum eine Verfassung, in der die Rechte und Pflichten des Bürgers und des Souveräns erstmals verbindlich festgeschrieben waren. Diese Verfassung war relativ liberal ausgefallen und deswegen Metternich und den Seinen, die gerade ihre Karlsbader Beschlüsse zur Bekämpfung aller liberalen Regungen gefaßt hatten, ein Dorn im Auge und beinahe wäre es zu einer bewaffneten Intervention jener Kräfte gekommen. Aus Dankbarkeit für diese Verfassung erbauten die Darmstädter dem Großherzog 1844 auf dem Luisenplatz ein Denkmal. Der Entwurf zur Säule des Denkmals stammte vom damaligen Hofbaumeister Georg Moller; die auf der Säule stehende Bronzefigur des Großherzogs schuf der Münchener Bildhauer Ludwig von Schwanenthaler. Der nach der Gemahlin des Großherzogs Ludwig 1. benannte Platz ist heute eine verkehrsberuhigte Fußgängerzone. Noch bis in die siebziger Jahre lag hier der Hauptverkehrsknotenpunkt Darmstadts.

DARMSTADT

Schloss, Nordwestseile

2. Einen romantischen Anblick bot das Darmstädter Residenzschloß schon immer von Norden. Von hier wird der Bliek frei auf die vielfach verschachtelte Bausubstanz der Jahrhunderte. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es einmal den Plan, die im Krieg zerstörten Renaissanceteile des Schlosses abzutragen und durch einen modernen Bibliotheksturm zu ersetzen. Massive Bürgerproteste verhinderten dies und führten schließlich zum Wiederaufbau dieser alteren Schloßteile. Im Schloßgraben, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts trockengelegt worden war, spielten in der Mitte des vorigen Jahrhunderts einmal für mehrere Jahre zwei Bären zum Vergnügen der Darmstädter. Zarewitsch Alexander Il. von Rußland hatte sie Großherzog Ludwig Il. mitgebracht, als er 1841 dessen Tochter Maria heiratete. Nach dem Ableben der Bären hielt man im Schloßgraben noch einige Jahrzehnte Darnhirsche, deren Geweihe noch heute im Schloßmuseum hängen.

DARMSTADT

Kath. Kirene

3. 'Käsglock' nennen die Darmstädter scherzhaft die katholische Kirche St. Ludwig wegen ihrer äußeren Form. Sie wurde zwischen 1822 und 1827 durch den Darmstädter Hofbaumeister Georg Moller in architektonischer Anlehnung an das Pantheon in Rom errichtet. Die Wahl des Schutzheiligen, St. Ludwig, sollte als Huldigung an Großherzog Ludwig I. von Hessen und bei Rhein verstanden werden, der bereits 1790 der katholischen Gemeinde Darmstadts das Recht auf öffentliche Religionsausübung eingeräumt hatte. Mit der Wahl des Bauplatzes für dieses repräsentative Kirchengebäude, das auf dem ehemaligen Riedeselber über der Stadt zu liegen kam, wurde damals ein städtebaulich weithin sichtbarer Akzent für die in der großherzoglichen Residenz geübte Glaubenstoleranz gesetzt.

4. Vor den beiden Weltkriegen hatte der Wilhelminenplatz für die Darmstädter einen anderen Stellenwert als heute. Hier lag das 1863-1866 durch Thaddäus Kraus errichtete Neue Palais. der Wohnsitz der letzten beiden hessischen Großherzöge. Das Gebäude wurde 1944 durch Fliegerbomben zerstört und später abgetragen. Heute erhebt sich im ehemaligen Palaisgarten das neugebaute Hessische Staatstheater. Vor dem Palais weihten die Darrnstädter Burger 1902 der 1878 verstorbenen Großherzogin Alice in Anerkennung ihres sozialen Engagements ein Denkmal in Form eines Obelisken. Großherzogin Alice gründete zahlreiche noch heute betriebene soziale Einrichtungen, auch widmete sie sich persönlich der Krankenfürsorge , wobei sie sich nicht scheute auch die Häuser der Ärmsten aufzusuchen. Das ihr gewidmete Denkmal schuf der Darmstädter Bildhauer Ludwig Habich.

5. Im Jahre 1905 heiratete Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein in zweiter Ehe die oberhessische Prinzessin Eleonore von Solrns-Hohensolrns-Lich. Der feierliche Einzug in Darmstadt erfolgte in einer à la Daumont bespannten Kalesche. Ein solches vierspänniges Gefährt. bei dem die Funktion des Kutschers durch zwei Reiter. die auf den Zugpferden saßen, ersetzt wurde, galt vor Einführung des Automobils als letzter Schick bei Hofe. Jene Kutsche hat sich erhalten und steht heute im Darmstädter Schloßmuseum. Der Ehe des Paares entsprangen zwei Kinder: Prinz Georg Donatus, der 1937 mit seiner Familie bei einem Flugzeugabsturz nahe Ostende ums Leben kam, und Prinz Ludwig, der 1968 auf Schloß Wolfsgarten bei Langen verstarb.

6. Die Familie des Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein im Jahre 1908. im Garten des Neuen Palais zu Darmstadt. Der Großherzog zeigt seinem erstgeborenen Sohn, Prinz Georg Donatus, ein weißes Kaninchen. Die Großherzogin, eine geborene Prinzessin von Solrns-Hohensolrns-Lich, im Darmstädter Volksmund liebevoll das 'Oberhesser Lorchc' genannt, schaut beiden zu. Die Familienidylle des Großherzogs Ernst Ludwig war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs öfter Gegenstand diverser Darmstädter Bildpostkarten. Das großherzoglichc Paar erfreute sich auch nach der Revolution von 1918 eines hohen Ansehens in der Darmstädter Bevölkerung.

7. Der Weiße Turrn, ein Relikt der rnittelalterlichen Stadtmauer, ist heute ein markantes Wahrzeichen des Stadtzentrums. Die umliegenden Gebäude gerieten nach ihrem Wiederaufbau in den fünfziger Jahren um einiges höher als ursprünglich und schnüren dadurch heute den Turm bedeutend mehr ein, als dies zur Zeit unserer Aufnahrne, vor dem Zweiten Weltkrieg, der Fall war. Links vom Weißen Turm befindet sich das ehemalige Kaufhaus Schwab, heute Henschel und Ropertz, und rechts das alte Kaufhaus Faix, jetzt Kaufhof. Im Vordergrund des Bildes werden der Sockel und die ehemalige Eingrünung des Reiterdenkmals von Großherzog Ludwig IV. angeschnitten.

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