Destedt, das Dorf, in dem wir leben

Destedt, das Dorf, in dem wir leben

Auteur
:   Otto Lüer
Gemeente
:   Destedt
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4963-1
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Destedt, das Dorf, in dem wir leben'

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VORWORTDES DESTEDTER ORTSBÜRGERMEISTERS

Liebe Freunde des alten und neuen Destedt,

Zum zweiten Male während meiner Amtszeit habe ich mit großer Freude vernommen, daß unser Ortsheimatpfleger sich wiederum bemüht, unsere Dorfgeschichte Interessierten in Bilddokumenten zu veranschaulichen.

Bereits sein erster Bildband, der uns zeigte, wie unser Dorf vor 50 und mehr Jahren aussah, fand guten Absatz und rief viel Begeisterung hervor. Nun aber wendet er sich an das 'neue Destedt' und versucht, alle Bereiche des örtlichen Lebens der Jetztzeit darzustellen.

Ihnen allen, die Sie dieses Buch in die Hand nehmen und damit zu Destedts Freunden gehören, wünsche ich bei der Betrachtung der Aufnahmen zahlreiche unterhaltsame Stunden.

Ihr Ortsbürgermeister

Im Auftrag des Ortsrates

ZUMGELEIT

Nachdem im Jahre 1986 der erste Bildband 'Destedt in alten Ansichten' über unser Elmdorf herausgekommen und bis auf wenige Exemplare verkauft worden ist, hat mich der Destedter Ortsrat beauftragt, einen zweiten Bildband zu erstellen. Nach meinem Vorschlag lautet der Titel: 'Destedt, das Dorf, in dem wir leben'.

Im Gegensatz zum ersten Band, der sich vorwiegend mit der älteren Dorfgeschichte befaßt, soll der zweite die Entwicklung der letzten Jahrzehnte dokumentieren und bis nahe an die Gegenwart heranreichen.

Wie sich unser Ort entwiekelt hat, ist wahrscheinlich am besten mit der Zu- und Abnahme der Bevölkerungszahlen zu belegen.

Beginnen wir diese Betrachtung mit dem Jahre 1938, dem letzten der Friedensjahre vor dem Zweiten Weltkrieg. Damals hatte Destedt 488 Einwohner. Diese Zahl stieg bis 1945 auf 766 und erreichte 1946 mit 1 026 einen vorläufigen Höchststand. Bis 1958 aber ging die Einwohnerzahl wieder auf 862zurück.

Danach begann eine Rückwanderung in unser Dorf, nicht zuletzt wegen der Großstadtnähe und der nach und nach neu ausgewiesenen Siedlungsgebiete in der Schäferbreite, an der Ohestraße, der Wasserfurche, dem Vorlingen, dem Broeken-

bliek, der Elmstraße, dem alten Sportplatz und hinter dem Park. Demzufolge stieg die Einwohnerzahl bis 1962 auf 962, bis 1965 auf 1 041 und 1989 auf1159.

Da der Destedter Ortsrat auch weiter bemüht ist, Bauland auszuweisen, wird unser Dorf wahrscheinlich auch in der Zukunft eine ansteigende Bevölkerungszahl zu verzeichnen haben.

Eine weitere Maßnahme, die unsere Gemeinde sehr vorangebracht hat, war der Bau der Vollkanalisation, der zur Folge hatte, daß Destedt jetzt gut ausgebaute Straßen mit Bürgersteigen aufweisen kann.

Weiterhin hat der Bildband die Absicht, Auskünfte über das Vereins- und Geschäftsleben unseres Dorfes zu erteilen. So wurden zum Beispiel die örtlichen Musikgruppen, die Feuerwehr, der Sportverein und die Kinderspielkreise dargestellt, ebenfalls alle örtlichen Betriebe, die mir Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben. Aber auch besondere Ereignisse dieser Zeit, wie zum Beispiel die Prinzenhochzeit 1952, das Fahnenjagen 1949, die Reit- und Springturniere und das Fastnachtsgeschehen werden berücksichtigt. Ebenfalls finden die Denkmäler in unserem Ort, das kirchliche Leben, die Partnerschaft mit Netzschkau und die Gemeindeschwester Erika

Müller eine Erwähnung. Ferner wird auch der Entwicklung der Schule Rechnung getragen. Selbstverständlich kann der vorliegende Bildband keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, da einmal die Bildauswahl begrenzt werden mußte, andererseits aber mir auch nicht alle gewünschten Aufnahmen zugänglich waren. Außerdem soll er nicht einer Ortschronik, an der bereits gearbeitet und die zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen wird, vorgreifen oder diese gar ersetzen.

Abschließend möchte ich all denen, die mir bei der Erstellung des Bandes behilflich waren, recht herzlich danken, besonders aber dem Destedter Ortsrat und Bürgermeister Gerhard Schwartinsky für die Bereitstellung der finanziellen Mittel, und Christian Altenburg, Cremlingen, für die Überlassung zahlreicher Aufnahmen.

OttoLüer

1. Im Jahre 1984 wurde der Ortschaft Destedt ein Wappen zuerkannt, entworfen von Wilhelm Krieg, Braunschweig. Der sechsblätterige Buchenzweig wurde gewählt, weil Destedt am Fuße des Elms liegt und die Buche der charakteristische Baum dieses Waldgebiets ist. Im Elmkalk kommt das Ammonshorn als eine allen bekannte Versteinerung vor und ist häufig zu finden.

2. Die Luftaufnahme (um 1980) zeigt deutlich, daß Destedt ein Haufendorf ist. Auch sind die Siedlungsgebiete an der Schäferbreite (Vordergrund links) der ühestraße und der Wasserfurche (rechter Bildrand) , dem Vorlingen und dem Steinberg (oberer Dorfteil), und hinter dem Park und die Elmnähe deutlich zu erkennen.

3. Im Jahre 1972 wurde Destedts Selbständigkeit bei der Gründung der Einheitsgemeinde Cremlingen aufgehoben. Die Aufnahme zeigt denletzten Destedter Gemeinderat. Günter Marsel (zweiter von rechts) war damals Bürgermeister.

4. Anläßlich der Gründung der Einheitsgemeinde Cremlingen und der Aufhebung der Selbständigkeit unserer Ortschaft hatte der letzte Gemeinderat alle ehemaligen Destedter Ratsmitglieder zu einem geselligen Abend in die Gastwirtschaft Krökel eingeladen.

5. Günter Marsel, (Destedter Bürgermeister von 1972 bis 1974) dankt seinem Vorgänger und Nachfolger Ludolf von Veltheim (Destedter Bürgermeister von 1966 bis 1972 und von 1974 bis 1982) für seine Bemühungen um unser Heimatdorf anläßlich der Auflösung der Destedter Selbständigkeit mit der Überreichung eines Zinnbechers. Im Vordergrund sitzt der ehemalige Ratsherr der Gemeinde Destedt, Bernhard Lingnau.

6. Der wahrscheinliche Ursprung unseres Dorfs, der Jödebrunnen (de Stidde - die Stätte - wo das Wasser quoll), erhielt im Jahre 1982 ein würdiges Aussehen. Im Hintergrund in der Mauer zum Französischen Garten ist die Tür der Pumpstation zu sehen, denn von 1929 bis zur Gründung des Wasserverbands versorgte der Jödebrunnen mit Hilfe des Wasserbassins auf dem Steinberg unser Dorf mit Wasser.

7. Zwischen der Epiphaniaskirche und der Oberburg steht das Destedter Ehrenmal für die Kriegsopfer. Im Obelisk im Vordergrund sind unten rechts, links und hinten die Namen der 33 Gefallenen und Vermißten des Ersten Weltkriegs eingerneißelt, die Gedenktafeln der runden Mauer im Hintergrund enthalten die Namen der 56 Opfer des Zweiten Weltkriegs.

8. Auf dem Destedter Friedhof wurde um 1950 ein Gedenkstein für die Heimatvertriebenen aufgestellt. Bei der Erweiterung des Friedhofes im Jahre 1989 mußte der Gedenkstein umgesetzt werden.

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