Die Straßenbahnen Bayerns in alten Ansichten

Die Straßenbahnen Bayerns in alten Ansichten

Auteur
:   G. Klebes
Gemeente
:   Straßenbahnen Bayerns, Die
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1197-3
Pagina's
:   168
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Straßenbahnen Bayerns in alten Ansichten'

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van

Günther Klebes

Europäische Bibliothek - ZaltbommellNiederlande MCMLXXX

Zum Titelbild:

Diese Ansichtskarte eines Leipziger Verlages nimmt die Eröffnung der 'Elektrischen' in Bamberg ganz schön auf die Schippe. Leipziger Verhältnisse von 1896 werden dabei einfach auf Bamberger von 1897 übertragen. Die Gäule einer in Bamberg nie vorhandenen Pferdebahn gehen mit Tränen in den Augen in den Schlachthof und der Triebwagen, der im mittleren Bild von rechts kommt, trägt die Aufschrift 'Grosse L(eipziger Strassenbahn A.G.)'. Lediglich die beiden Bildausschnitte links unten und rechts oben lassen auf eine bäuerliche Kleinstadt, wie es Bamberg damals war, schließen. (Foto: Stadtarchiv Bamberg.)

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REIHE

rSBNIO: 90 288 11974 rSBNI3: 978 90 288 11973

© 1980 Europäische Bibliothek - Zaltbommel/Niederlande © 2011 Reproduktion des ursprünglichen Druckes aus 1980

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Verzeichnis der Fotolieferanten:

Foto Klebes: 156.

Sammlung Beerman: 14,15,16,65,67,69,70,71,73,75,78,81,82,83,84,85,87, 88,89,92,94,95,105,106,111,112, 117, 119, 143.

Samrnlung Bergsteiner: 48, S0, SI. Sammlung Gundermann: 141,147,148.

Sammlung Klebes: 1,2,3,5,6,7,8,9,10,11,12,13,19,20,49,58,59,99,100, 101, 102, 103, 113, 123, 124, 125, 126, 128, 130,131,133,146.

Sammlung Korsch: 52,54, SS, 57, 60, 61, 62, 64, 66, 68, 72, 74, 77, 79, 80, 86,90,91,93,96,97,98,107,118,121,149. Sammlung Margraf: 17, 18.

Sammlung Meinel: 56,63,76, 132.

Sammlung Schieferl: 47, 129, 134, 135, 136, 137, 138. Sammlung Walther (t): 4.

Stadtarchiv Bamberg: Titel, 22, 23, 24, 25, 26, 27,28,29,30,31,32. Stadtarchiv Hof: 41,43,44.

Stadtarchiv Fürth: 33,34,35,36,37,38.

StadtarchivWürzburg: 140,142,144,145,150,151,153,154,155. Stadtwerke Augsburg: 2I.

Stadtwerke Hof: 39,40,42,45,46.

Werksarchiv MAN: 122,127.

Werkfoto Krauss-Maffei: Seite 2.

Werner-von-Siemens-Institut: 53, 104, 108, 109, 110, 114, 115, 116, 120, 152.

In der Reihe 'Die Straßenbahnen ... in alten Ansichten' sind folgende Bände vorgesehen:

Berlin (anläßlich des 100jährigen Jubiläums der ersten 'Elektrischen' der Welt im Jahre 1981) - Schleswig-Holstein - Hamburg Bremen - Oldenburg - Schaumburg-Lippe - Provinz Hannover - Braunschweig - Westfalen - Lippe - Rheinprovinz - Württemberg Hohenzollerische Lande - Baden - Pfalz - Saarland - Elsaß - Lothringen - Österreich - Sudetenland - Böhmen und Mähren Brandenburg - Pommern - Mecklenburg - Ostpreußen - Danzig-Westpreußen - Wartheland - Niederschlesien - Oberschlesien Sachsen - Anhalt - Provinz Sachsen - Thüringen - Hessen-Nassau - Hessen.

Je nach Fülle des vorhandenen und eingehenden Materials wird die Reihenfolge und Anzahl der Bände möglicherweise noch geändert werden.

Sie, verehrter Leser und Sammler alter Ansichten, sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

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EINLEITUNG

Auf dem Gebiete des heutigen Bundeslandes 'Bayern' gab es insgesamt zwölf Straßenbahnbetriebe, die sich fast gleichmäßig auf die ehemals fünf Regierungsbezirke Mainfranken, Niederbayern-Oberpfalz , Oberbayern, Oberfranken-Mittelfranken sowie Schwaben verteilten.

Die bis 1945 zu Bayern gehörende Pfalz hatte vier Straßenbahnbetriebe und zwar in Ludwigshafen, Kaiserslautern und Pirmasens sowie die Linie Neustadt an der Weinstraße-Landau. Diese Bahnen sollen in einem anderen Band abgehandelt werden. Die Straßenbahn im bayerisch-schwäbischen Neu-Ulm wurde als Nachbarortslinie vom württembergischen Ulm aus bedient und wird daher im Band 'Württernberg' mit berücksichtigt, Heute existieren nur noch vier Betriebe in den Großstädten Augsburg, München, Nürnberg und Würzburg. Die Straßenbahn der Stadt Fürth wird von Nürnberg aus mitbetrieben.

Mit Pferdebahnen haben insgesamt sieben Betriebe begonnen: Augsburg (1881), Ingolstadt (1878), Landshut (1902), München (1876), Nürnberg (1881), Schweinfurt (1895) sowie Würzburg (1892). Auf elektrischen Betrieb wurden nach und nach umgestellt:

Augsburg, Landshut, München, Nürnberg und Würzburg. Ingolstadt und Schweinfurt verpaßten den Anschluß an die moderne Technik. Ihre Pferdebahnen wurden in der schweren Zeit nach dem Ersten Weltkrieg stillgelegt.

Neben Altötting, deren Bahn von Anfang bis zum Ende eine Dampfstraßenbahn war, verfügten zwei weitere Städte zeitweise über derartige Bahnen: Augsburg im Probebetrieb von 1886 bis 1897 und München die Dampftrambahn nach Nymphenburg von 1883 bis 1900.

Die erste elektrische Straßenbahn in Bayern überhaupt war die 'Elektrische Eisenbahn' zum UngererBad in Schwabing bei München, die 1886 gebaut wurde und neun Jahre lang fuhr, ehe sie wieder auf Pferdebahnbetrieb umgestellt wurde. Bamberg (1897), Hof (190 I) und Regensburg (1903) hatten von Beginn an sofort eine elektrische Bahn. Die beiden ersten wurden genau wie die Pferdebahnen in Ingolstadt und Schweinfurt ein Opfer der Nachkriegswirren, während sich der Betrieb in Regensburg noch bis 1964 halten konnte. Auch die Würzburger Straßenbahn wurde Anfang der zwanziger Jahre still-

gelegt, konnte aber Mitte des gleichen Jahrzehnts neu eröffnet werden. Neben Hanau, Hildesheim und Wilhelmshaven war Landshut eine der vier Städte Westdeutschlands, die nach Bombenangriffen (in Landshut im Dezember 1944 und März 1945) den Straßenbahnverkehr wegen der großen Zerstörung aufgeben mußten. In Landshut übernahm dann ab 1948 der Trolleybus den Verkehr.

Es ist bemerkenswert, daß Bayern, das im allgemeinen Eisenbahnnetz an und für sich wenige Schrnalspurbahnen zu verzeichnen hatte, einen hohen Prezentsatz an schmalspurigen Straßenbahnen aufweist. So sind lediglich die Bahnen von Augsburg, Ingolstadt, München sowie Nürnberg in Normalspur erbaut worden, wobei die elektrische Straßenbahn von Augsburg 1897/98 auf Meterspur umgespurt wurde. Naturgemäß hatte München das größte Streckennetz, gefolgt van Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Würzburg, Bamberg, Altötting, Ingolstadt, Hof, Landshut und zuletzt Schweinfurt.

Die genauen Daten der einzelnen Betriebe entnehmen sie bitte der Tabelle auf dem Deckblatt an der Rückseite. Genaue Karten der einzelnen Straßenbahn-

betriebe finden sie in den beiden im Quellenverzeichnis genarmten Büchern von Hendlmeier und Höltge. Stellvertretend für alle sind auf Seite 6 und 168 die Karten von Augsburg (1898) und Nürnberg (1906) wiedergegeben.

Es bleibt mir noch eine angenehme Pflicht allen denjenigen zu danken, die durch ihre rege Mitarbeit und durch bereitwilliges Ausleihen ihrer Ansichten und Fotos, zum Gelingen dieses Buches beitrugen. Besonderer Dank gilt: den Herren Beerrnann, Bergsteiner, Kick, Korsch, Marggraf, Meinel, Naumann, Schieferl und Walther (t), den Stadtarchiven von Bamberg, Fürth, Hof und Würzburg, den Stadtwerken in Augsburg und Hof, dem Werksarchiv der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg in Nürnberg sowie Frau Glaser vom Werner-vori-Siemens-Institut in München.

Ebenso Dank gebührt den Damen und Herren der Universitätsbibliothek in Erlangen, die mir bei der Beschaffung der zahlreichen Schriftquellen sehr behilflich waren.

Erlangen, 14. August 1980

ALTÖTTING

1. Die festlich geschmückte Dampfstraßenbahn Altötting-Neuötting bei der Eröff'nungsfahrt im Jahre 1906 in Neuötting. Im Hintergrund das Burghauser Tor. Diese idyllische Dampfstraßenbahn, die einzige Bayerns, die sich länger als zehn Jahre halten konnte und auch die einzige, die im Staatsbetrieb stand, wurde auf Wunsch der Stadtväter bereits 1930 stillgelegt. Die Fahrzeuge kamen zur Lokalbahn nach Eichstätt und eine der Lokomotiven verschlug es zur Kleinbahn Wallersdorf-Münchshöfen.

2. Nichts war eindrucksvoller als der Anblick, der sich in Neuötting am Burghauser Tor darbot, wenn aus enger, damals noch nicht erweiterter Tordurchfahrt plötzlich eine Dampflokomotive hervorstieß und eine Weile noch schwebende Rauchschwaden im Torgewölbe zurückließ. Mittelalter und Neuzeit bilderbuchmäßig miteinander konfrontiert!

3. Kein Wunder, daß die Hersteller von Ansichtspostkarten sich die Attraktion 'Dampfstraßenbahn' nicht entgehen ließen. Wie das Beispiel zeigt, wurde der 'Zug' auf Druckstöcken bereits bestehender Ansichtskarten sogar nachträglich einretuschiert. Die Aufnahme zeigt den im Jahre 1865 hergestellten neuen Stadtberg von Neuötting. In der Kurve (hinter den einfassenden Hecken) ein Zug der Bahn.

AUGSBURG

4. Die in Augsburg zuerst fertiggestellte Pferdebahnstrecke Perlach-Bahnhof konnte am 8. Mai 1881 in Betrieb genommen werden. Diese Linie führte vom Ludwigsplatz (Perlach) durch die Philippine-Welser-Straße und einen Teil der heutigen Annastraße zum Königsplatz und weiter zum Bahnhof. Unser Bild zeigt einen Pferdebahnwagen vor dem Hotel 'Kaiserhof" , aufgenommen um 1885.

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