Die Zeche Dahlbusch in alten Ansichten

Die Zeche Dahlbusch in alten Ansichten

Auteur
:   Karlheinz Rabas
Gemeente
:   Dahlbusch, Die Zeche
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6178-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Die Zeche Dahlbusch in alten Ansichten'

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Einleitung

Aus den Grubenfeldern Eigen, Eigen Il, König Leopold und Königin von England entstand durch Konsolidation das Gesamtfeld Dahlbusch mit einer Größe von 3,7 km2 in dem DorfRotthausen im Landkreis Essen, heute Gelsenkirchen-Rotthausen. Am 26. Juli 1 859 wird nach Beginn des Abteufens von Schacht 1 bei 84 Lachtern (168 m) die erste Sohle angesetzt. Die Förderung beginnt 1860. In diesemjahr werden 184338 preußische Tonnen (34 013 t) Kohle gefördert. 1865 wird 500 m nördlich Schacht 1 der Wetterschacht abgeteuft, der 1867 in Betrieb genommen wird.

Das Abteufen von Schacht 2 beginnt 1866 850 m nördlich von Schacht 1, der Schacht erreicht bei 50~ Lachtern (102 m) das Karbon, die Kohle,

650 m südlich von Schacht 1 beginnt man 1874 mit dem Abteufen von Schacht 3, der ab 1 876 Kohle fördert. 1 875 sind

1 028 Bergleute auf der Zeche beschäftigt. 1 877 wird aus Schacht 4 gefördert. In den [ahren 1880 und 1881 ist Dahlbusch die größte Zeche im Ruhrgebiet. 1890 beginnt man neben Schacht 2 mit dem Abteufen von Schacht 5, aus dem 1894 gefördert wird. Neben den Schächten 3 und 4 beginnt man 1895 mit dem Abteufen von Schacht 6. Bei 80 m erreicht man an dieser Stelle das Karbon.

In diesem [ahr fördert Dahlbusch 81 7 933 t Kohle bei einer Belegschaft von 2.588 Bergleuten.

Zur Iahrhundertwende setzt man auf den Schachten 4 und 6 bei 630 m die 7. Sohle an. In diesem [ahr betrug die Förderung

957 523 t und die Belegschaft 3 20 1 Mann.

Im [ahre 1911 wird auf Schacht 1 die Förderung eingestellt. 1912 beginnt man in der Nähe von Schacht 1 mit dem Abteufen des Wetterschachtes Berger (Schacht 7), der 1914 in Betrieb genommen wird.

Im gleichen [ahr wird neben den Schachten 2 und 5 mit dem Abteufen eines neuen Förderschachtes 8 begonnen. 1915 wird das Karbon bei 112m erreicht. 959 467 t werden gefördert bei einer Belegschaft von 3 151 Mann.

Am 16. Dezember 1918 ereignet sich eine Schlagwetterexplosion, die fünfTote fordert.

1925 wird die Förderung auf Schacht 2 eingestellt. 192 7 werden Schacht 1 und der Wetterschacht bei Schacht 1 verfüllt. 1929 wird Schacht 3, 1930 Schacht 2 und 1933 Schacht 4 verfüllt.

1942 wird das Pachtfeld Hibernia erworben.Am 23.August 1943 ereignet sich im Ostfeld eine Schlagwetter-/Kohlenstaubexplosion, die 34 Tote fordert.

Im Sommer 1944 werden die Tagesanlagen der Zeche Dahlbusch durch Bomben schwer beschädigt, was letztlich dazu führt, von März bis Juni 1945 den Betrieb einzustellen. Ab Juli 1945 wird wieder gefördert. 1947 wird bei einerTeufe von

898 m die 11. Sohle als Hauptfördersohle eingerichtet.

Am 20. Mai 1950 fordert eine Schlagwetter-/Kohlenstaubexplosion 78 Tote.

Nach dem Tieferteufen von Schacht 8 wird 1954 bei 1 050 m die 12. Sohle angesetzt. Im gleichen jahr wird Schacht 6 aufgegeben.

Am 3. August 1 955 ereignet sich eine Schlagwetterexplosion, die 42 Tote fordert.

1960 fördert die Zeche Dahlbusch 945044 t mit einer Belegschaft von 3 346 Mann.

Am 31. März 1966 wird die Zeche Dahlbusch stillgelegt. Die Tagesanlagen werden weitgehend abgebrochen.

Das Bildmaterial entstammt der Sammlung im Stadtteilarchiv Rotthausen e. V., einer privaten Initiative, die 1976 begonnen wurde.

An der Erstellung dieses Buches mitgewirkt hatThomas Gepp, dem mein besonderer Dank gilt.

Karlheinz Rahas

1 Auszug aus der Karte der Bauerschaft Rotthausen um 1800.

Der Kartenauszug zeigt die Senke 'Im Dael' in dem Bereich Dahlbusch, in der nach Kohle gebohrt und der erste Schacht abgeteuft wurde.

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2 Karte von Rotthausen.

Lageplan der Zeche Dahlbusch,

Die Karte zeigt den heutigen Stadtteil Rotthausen der Stadt Gelsenkirchen mit dem eingezeichneten Grubenfeld der Zeche Dahlbusch und den Flächen der Schachtanlagen im [ahre 1902.

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3 Lageskizze Schacht 1.

Die Zeiclmung zeigt das Gelände von Schacht 1 und des spateren Schachtes Berger (Schacht 7) mit dem Schacht 1 und der Lage der Betriebsgebäude in Rotthausen.

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4 Schacht 1.

Der Schacht 1 wurde östlich der heutigen Steeler Straße in der Senke 'Im Dael' abgeteuft. Der Name Dahlbusch wurde daraus abgeleitet. Das Foto zeigt den Malakow- Turm von Schacht 1. Das auf der linken Bildseite stehende Gebäude grenzt noch heute an die Steeler Straße.

5 Schacht 1.

Das Foto zeigt den MalakowTurm von Schacht 1 mit den angebauten Betriebsgebäuden.

6 Schacht 1.

Der Malakow- Turm von Schacht 1 war später stark mit Pflanzen bewachsen.

7 Schacht 1.

Das Foto zeigt die Ansichten von Schacht 1 und Schacht Berger (später Schacht 7) van der Steeier Straße aus. Das Gebäude rechts im Vordergrund steht noch heute an der SteeIer Straße.

Schacht 1 wurde im Iahre 1927 verfüllt, der MalakowTurm später abgebrochen.

8 Wetterschacht.

Ein altes Foto (um 1880) vom Wetterschacht, der an der Ecke der heutigen Zechenstraße und Rotthauser Straße gestanden hat und im Iahre 1865 abgeteuft wurde.

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