Düsseldorf damals und heute

Düsseldorf damals und heute

Auteur
:   Alexander Fils
Gemeente
:   Düsseldorf
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2398-3
Pagina's
:   192
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Düsseldorf damals und heute'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Düsseldorf damals und heute

van

Alexander Fils

Europäische Bibliothek - ZaltbommellNiederlande MCMLXXXII

Zum Titelbild:

Das Fischerhaus am Schwanenspiegel wurde ursprünglich von Hermann vom Endt gestaltet. Der Fachwerkbau wurde nach dem Kriege von einem von Hans Schwippert gezeichneten Haus abgelöst. 1981 folgte dann noch ein kleiner Umbau mit der Anlage einer glasüberdachten Terrasse.

W .... IE "MÄMALS REIHE

rSBNlO: 90 288 2398 0 rSBN13: 978 90 288 2398 3

© 1982 Europäische Bibliothek - Zaltbommel/Niederlande © 2010 Reproduktion des ursprünglichen Druckes aus 1982

Europäische Bibliothek Postfach 49

NL - 5300 AA Zaltbommel/Niederlande Telefon: 0031418 513144

Telefax: 0031418515515

E-mail: publisher@eurobib.nl

Nachdruck und Vervielfältigung jeglicher Art von Bild und Text nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlegers.

EINLEITUNG

Dieses Buch präsentiert Ihnen meistenteils auf den linken Seiten alte Düsseldorfer Ansichtskarten. Auf den gegenüberstehenden rechten Seiten erfahren Sie, wie diesselbe Stelle, möglichst vom gleichen Standort aufgenommen, heute aussieht.

Finden Sie ein Beispiel, wo és keine baulichen Veränderungen gegeben hat! Es ist nicht möglich. Auch bei so vielen Gebäuden, bei denen man sonst beim Davorstehen denkt: 'Ah, das ist ein original alter Bau', stimmt es fast nie. Das Dach, die Fenster, das Zierwerk, Anbauten, neue Fassaden, ein fehlender Turm, es ist fast immer etwas geändert worden. Das ist schade. Historische Versatzstücke gauckeln nur eine heile Welt vor, die Gegenwart wird verleugnet und Zuflucht in eine angeblich problemlosen Vergangenheit gesucht.

Zu diesem Versteeken vor der realen Situation gehört die Nostalgiewelle der letzten Jahre, die unter anderem die massenhafte Reproduktion von alten Bildern brachte. Auch dieses Buch zeigt alte Fotos, aber sie sind kontrastiert mit aktuellen Fotos desselben Ge· bäudes. Durch diesen bildlichen Vergleich kann jeder Leser dieses Buches leicht und gut verständlich die Wandlungen der Stadt nachvollziehen. Da gibt es viele

Verschlechterungen, die einmal bewußt geworden, auch wieder ausgemerzt werden können; es gibt aber auch viele hervorragende Lösungen, ebenso wie noch ganz offenen Aufgaben. Dieser Band kann und soll also ein bißchen Stadtgeschichte bieten, Spaß machen und eine Grundlage zu Stadtplanungsdiskussionen bieten.

Der knapp gefaßte Text führt nach Möglichkeit die Architektennamen und die Baudaten auf. Es fällt schnell auf, daß einige Namen immer wieder auftauchen. In den letzten 30 Jahren ist die Düsseldorfer Architektur von Harald Deilmann, Hans Heuser, Helmut Hentrich, Heinz Kalenborn, Hubert Petschnigg, Paul Schneider-Esleben, Hans Schwippert und Heinz Wilke bestimmt worden. Von der Gründerzeit bis zur Periode des Expressionismus hießen die in Düsseldorf stark vertretenen Architekten: Caspar Clemens Pickel (1847-1939), Josef Kleesattel (1852-1926), Johannes Radke (1853-1938), Hermann vom Endt (1861-1929) und Wilhelm Kreis (1873-1955). Andere in Deutschland berühmte Architekten, von denen nur einzelne Projekte in Düsseldorf realisiert wurden, waren: Julius Raschdorff (1823-1914), Josef Maria Olbrich (1867-1908), Peter

Behrens (1868-1940), Paul Bonatz (1877-1956) und EmU Fahrenkamp (1885-1966).

Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß Düsseldorf nach einem großartigen Rokoko-Monurnent, dem Benrather Schloß, einigen klassizistischen Meisterwerken von Adolf Vagedes als nächstes mit einer großen Anzahl neogotischer Gebäude ausgestattet wurde, die auch in dieser Sammlung umfangreich vertreten sind. Weniger zahlreich waren die neeromanischen Anlagen und fast schon selten die neobarocken. Parallel zu Jugendstilhäusern, meistens Geschäftsgebäude vom Architekten P.P. Fuchs, wurden einige große neoklassizistische Bauwerke errichtet. Es folgt der in Düsseldorf enorm stark vertretene Expressicnismus. Von nationalsozialistischen Kunstwerken verschont, kommt das Bauhaus und der Curtain Wall nach dem Zweiten Weltkrieg zum Zuge. Nach wenigen technischen und flexiblen Architekturschätzen, wie der inzwischen leider abgebrannten Kirche in Eller (Am Schabernack), scheintjetzt auch in Düsseldorf der Neohistorismus Fuß zu fassen, zu dem auch einst so 'moderne' Architekten wie HPP Hentrich & Petschnigg, sowie Wolf gang Döring umschwenken.

Düsselàorf

1. Der Kern des Düsseldorfer Schlosses stammt aus dem 13. Jahrhundert. Alexander Maximilian Pasqualini führte 1549 eine Erneuerung durch. 1845 wurde auf den Schloßturm das achteckige mit Doppelarkaden geschmückte Obergeschoß nach Plänen von Rudolph Wiegmann hinzugefügt. 1872 brannte das Schloß ab und nur der Schloßturm wurde erhalten, obwohl nach dem Brand auch noch die Außenmauern des Schlosses stehen geblieben waren. Die Bedachung des Turmes wurde mehrfach gewechselt, von der geschweiften Kuppel über ein Flachdach bis zur aktuellen Spitzhaube. Das dem Schloßturm gegenüber liegende Düsselschlösschen, mit einem Leuchtfeuer und einem Restaurant, entstand 1902 nach einem Plan von Johannes Radke.

uussercorrer Lager5ierbrauerel des. Schlösser.

I/JlJtere .?? Rest a uracionseimmer.

~ ?.?. -é'~ i""'~~_ /.4.L' ~'- _ 4'

2. In der Altestadt 1-5 befinden sich heute der Brauereiausschank Schlösser und das Vereinslokal der Düsseldorfer Jonges, deren Vorsitzender Hermann H. Raths 1957 die Heimatglocke über dem Eingang stiftete. Ursprünglich befand sich hier das Weinhaus 'Rosenkränzchen' in einem 1842 erbauten Haus. Das Haus gehörte dem Kaufmann Franz Hohmann und wurde später von der Familie Achenbach bewohnt. 1933 wurde das 'Rosenkränzchen' teilweise abgerissen und mit der Brauerei Schlösser zusammengelegt. Der Teil rechts neben dem Eingang ist noch mit dem Altbau identisch.

NIEOERRHEINISCHE BACKSTEINHAtJSER. ALT OOSSELOORF.

J'ü_,_ .?.. M.tM&&IMUa..

3. An der Flingerstraße 21/Ecke Mittelstraße lag einst das Rittergut Düsselstein. Der Kern des jetzigen Gebäudes stammt aus dem 18. Jahrhundert. Um 1900 wurde die Fassade verändert und bekam den neubarocken gesprengten Volutengiebel. Der Nachkriegsumbau der Geschäftsräume zerstört in brutaler Weise das ganze Haus,

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2017 Uitgeverij Europese Bibliotheek