Ebern damals und heute

Ebern damals und heute

Auteur
:   Rolf Feulner
Gemeente
:   Ebern
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6752-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ebern damals und heute'

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der Eberner Geschichte bei. Nach Meinung der Historiker siedelten sich zwischen dem 7. und dem 10. Jahrhundert die ersten Menschen in Ebern an. 1230 bezeichnete der Landesherr, BischofHermann von Lobdeburg zu Würzburg, Ebern als 'civitas' (Stadt im damaligen Sinne). Es ist davon auszugehen, dass sich seinerzeit die Straßenzüge bereits gebildet hatten und eine Palisadensicherung oder Ummauerung bestand. 1430 fiel dieses alte Ebern einem Stadtbrand zum Opfer. Beim Wiederaufbau wurde die frühere Grundstruktur beibehalten. Einen erneuten Substanzverlust erlitt die Stadt während des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) durch Militär-Einquartierungen, Plünderung und Hungersnot. Von den 215 Bürgerfamilien zu Beginn des Krieges lebten an dessen Ende nur noch 64 in Ebern. Vom erneuten Aufbau in der Barockzeit sind heute noch zahlreiche Häuser erhalten und auf den folgenden Fotos zu sehen. In der Zeit bis zum zweiten Weltkrieg (1939 bis 1945) änderte sich am Stadtbild wenig. 1939 lebten etwa 1300 Einwohner in Ebern. Während des Krieges und in den ersten Nachkriegsjahren stieg die Einwohnerzahl durch die Aufnahme von Evakuierten und Heimatvertriebenen auf etwa 3000 (heute etwa 4400, mit neu hinzugekommenen Stadtteilen 7500). Viele Neubürger fanden im aufstrebenden Kugelfischerwerk Arbeit und blieben in Ebern. Die allgemeine Wohnungsnot und die inzwischen gestiegenen Wohnansprüche waren Auslöser

für eine rege Siedlungstätigkeit in den Neubaugebieten um die Stadt. Um das Wohnen in der Altstadt ebenfalls attraktiv zu erhalten, betreibt der Stadtrat seit 1975 die umfassendeAltstadtsanierung. Seit diesem Zeitpunkt steht die gesamte Altstadt von Ebern auch unter Ensembleschutz.

Die folgenden Bildgegenüberstellungen zeigen die Veränderungen im Wandel der Zeit. Angegebene [ahreszahlen beziehen sich durchwegs auf die Fertigstellung der Objekte. Die Turmhöhen wurden vom Stadtbauamt bis zur Mitte der Kugeln über den Kuppeln ( ohne Wetterfahnen) ermittelt. Beurteilen Sie bitte selbst, wo Ebern schöner geworden ist und wo es an mittelalterlichem Charme verloren hat.

Wir danken allen Leihgebern - insbesondere Frau Hermine Gros und HerrnJosefSchmitt -Zehendner - für die Überlassung von Altaufnahmen sowie Herrn Elmar Liebender für die Neuaufnahmen und wünschen Ihnen bei der Durchsicht des Bändchens 'Ebern damals und heute' viel Freude.

Rolf Feulner Christian Frieß Erika Zucker

1 a. Nordostansicht

Der Holzstich nach Carl Dietrich von 1896 (Originalgröße 5 x 13 cm) zeigt Ebern in seiner Ausdehnung der vorangegangenen Jahrhunderte. Der ummauerten Altstadt waren 3 Vorstädte vorgelagert. Die Kapellen- oder Spitalvorstadt im Norden und die Neubrückentor- oder Mühlenvorstadt im Westen waren von äußeren Stadtmauern mit Eingangstoren geschützt. Die kleinere südliche Vorstadt wird als Klein-Nürnberg bezeichnet. Ebern hatte seinerzeit etwa 1100 Einwohner.

1 b.

Die Luftaufnahme vom Westen macht deutlich, wie Ebern nach dem 2. Weltkrieg gewachsen ist. Im Vordergrund sind die Bundeswehrkaserne und der kleine Stadtteil Sandhof mit dem dortigen Gewerbegebiet zu sehen. Dem Gewerbegebiet im Norden schließt sich die Wohnbebauung am Steinberg an. Diese ist durch die Grünzone im Angerbachtal von den östlich und südlich gelegenen Siedlungen am Losberg deutlich abgetrennt. Die Einwohnerzahl hat sich auf 4400 erhöht.

2a. Ostansicht

Die Fotografie zeigt von links die ehemalige Volksschule, den Sommerkindergarten, den Diebsturm, das Staatl. Ämtergebäude, dahinter die Kuppel des Grauturms, das Finanzamt, dahinter den Dachreiter des Rathauses, die Stadtpfarrkirche, davor den Pfarrgartenturm und rechts das Pfründnerspital. Vor der Stadt verläuft der Bahndamm. Auf der Baustelle im Vordergrund wird das Krankenhaus errichtet. (Aufnahme 1908)

2b.

Die Aufnahme von 1908 ist fotografisch nicht nachzuvollziehen. Spätere Bebauung und der größer gewordene Bewuchs des Anlagenringes verdecken die Silhouette der Altstadt. Der Dipl. GrafikDesigner Harald Schmaußer, Sulzfeld/Main hat die künstlerische Freiheit genutzt und 1992 diese hübsche Radierung geschaffen.

3a. Westansicht

Zwei Stadtmauertürme flankieren den Bildausschnitt. Links ragt der Storchenturm und rechts der Gänseturm empor. Neben dem Storchenturm erhebt sich derTurm der Stadtpfarrkirche. Links neben dem Gänseturm steigt der Grauturm über die Dächer Eberns hinaus. Rechts der Bildmitte ist das Rathaus mit seinem Dachreiter zu sehen. (Aufnahme 1925)

3b.

Der Altstadt sind nun neben verschiedenen Neubauten die hohen Kastanienbäume der FriedrichRückert - Anlage vorgelagert. In der Bildmitte hinten ist der spitze Turm der 1958 erbauten evangelisehen Christus-Kirche erkennbar.

4a. Südansicht

In der Bildmitte liegt die Altstadt. Die Eingrünung wird links vom Grauturm und rechts vom Turm der Stadtpfarrkirche Sankt Laurentius überragt. Im Vordergrund ist der Anfang der sogenannten Losberg-Siedlung zu sehen. Die Wohnhäuser wurden in den 3 Oer [ahren - großteils im Rahmen des Reichsheimstättenprogramms - errichtet. (Aufnahme 1940)

4b.

Im Süden, Osten und Norden der Altstadt sind weiträumige Wohnsiedlungen entstanden. Das größere Gebäude auf der rechten Bildseite wurde 1952 als Kreislandwirtschaftsschule errichtet, verlor infolge des Rückgangs der Landwirtschaft 1973 jedoch seine Zweckbestimmung. Nach Umbau und gründlicher Renovierung zog dort 1986 die Meisterschule für das Schreinerhandwerk ein.

Ebem

Eliek auf die Stadt

Sa. Ausschnitt einer Nordansicht

Vor dem Bürgerspital (rechts) sind Teile der ehemaligen Vorstadtmauer zu sehen, links daneben der Saalbau Forster (später Kino), der Pfarrgartenturm (19m hoch) und die Stadtpfarrkiche (Höhe des Kirchturms 43 m). Die Angerseewiese im Vordergrund, im Volksmund Seedammwiese genannt, wurde im Winter aus dem Angerbach geflutet und als Eislauff1äche genutzt. (Aufnahme 1920)

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