Eschenburg in alten Ansichten Band 1

Eschenburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heinz Rudolph
Gemeente
:   Eschenburg
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5321-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eschenburg in alten Ansichten Band 1'

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VORWORT

Am 1. Oktober 1971 schlossen sich die Ortschaften Eibelshausen, Eiershausen und Wisseribach zu einer Großgemeinde zusammen. Im Juli 1974 folgte Hirzenhain sowie Roth und Simmersbach, die sich vom ehemaligen Landkreis Biedenkopf lösten. Mit der Fusion war die Gemeinde Eschenburg in der heute bestehenden Form geschaffen. Ortsübergreifende Einrichtungen und eine zentrale Verwaltung fördern das Zusammenwachsen der ehemals selbständigen Ortschaften. Trotzdem behielten sie weitgehend ihr Identität, was vorwiegend der aktiven Arbeit der Vereine zu verdanken ist.

Der vorliegende Bildband versucht, Ansichten, Begebenheiten und Persönlichkeiten Eschenburgs vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis ins Jahr 1930 festzuhalten. Diese Aera wird oft als 'schöne, alte Zeit' bezeichnet. Das Büchlein könnte dazu beitragen. sich ein Urteil darüber zu bilden, ob sie es wirklich war. Bald können wir mit keinem mehr sprechen, der sie erlebt hat, auch deswegen ist es notwendig, die Vergangenheit dokumentarisch festzuhalten. Schon heute ist es nicht mehr leicht, manches Geschehen nach zu vollziehen, jeder von uns hat schon erfahren, daß Vergangenheit vergessen ist, wenn man sie nicht festhält. Ohne sie würden die Wurzeln fehlen, sie gehört zum Menschen wie Gegenwart und Zukunft.

Absichtlich wurde mit dem Text sparsam umgegangen, soll doch beim Betrachten die eigene Phantasie angeregt werden und manches Gespräch in Gang kommen. Und noch eines sei betont: Weder die Anzahl noch die Auswahl der Bilder aus den Ortsteilen soll eine Wertung dar-

stellen. Die Gestaltung ist einfach eine Frage des vorhandenen Materials. Ich habe versucht, eine integrierende Darstellung zu geben , treffen doch viele Überlieferungen für ganz Eschenburg zu. Es würde mich jedoch freuen, wenn durch das vorliegende Buch das Interesse heimatgeschichtlicher Vorgänge geweckt wird.

Vielleicht sieht der eine oder andere in alten Zigarrenkistehen oder vergilbten Farnilienalben nach, da kärne so mancher Schatz ans Tageslicht.

Unsere Heimat kann auf eine lange Tradition zurückblieken. Vor kurzem feierte Wissenbach sein 700jähriges Bestehen. in diesem Jahr sind es 650 Jahre her, daß Eiershausen erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Lassen Sie mich den Bildband auf den Geburtstagstisch dieses mir zum Zuhause geworden en Ortsteiles Eschenburgs legen.

Herzlich danken möchte ich allen, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen und uneigennützig in ihre eigenen, mühsam gesammelten Bestände griffen. Bei dem gemeinsamen Bemühen entstanden neue Freundschaften.

Schließen möchte ich mit zwei Grüßen und Wünschen, die sich bis heute erhalten haben und die viel über die Bewohner unseres Landstrichs aussagen, über ihre Einstellung zum Leben und zur Religion: 'Glück aut' und 'Gott befohlen'.

Eschenburg-Eiershausen, Anfang 1992 Heinz Rudolph

1. Das Anfang der dreißiger Jahre errichtete Wahrzeichen, der Eschenburgturm. Er wurde zu Ehren des Bergmannsberufs gebaut und am Ende des Zweiten Weltkriegs durch einen Luftangriff zerstört. Im Sockel befanden sich eine Gaststätte und ein Museum. Der vorgelagerte Sportplatz war ein beliebter Treffpunkt für jung und alt. Eine Wiedererrichtung gelang bis heute nicht, im Jahre 1991 entstand lediglich eine verkleinerte Nachbildung auf dem alten Fundament.

2. Um das Jahr 1930 entstand diese Aufnahme rnit dem Bliek vom Holderberg auf die Ortschaft Eibelshausen. Vom gleichen Standort aus gesehen vermittelt dieser Ortsteil Eschenburgs mit dem Sitz der Verwaltung heute einen tast schon kleinstädtischen Eindruck.

3. Bliek auf Eiershausen Anfang der dreißiger Jahre. Im Vordergrund lugt das Dach der Mühle hervor, am linken Bildrand ist die Schule zu sehen. Wo sich auf der Arthel die Felder ausbreiten, steht heute das Neubaugebiet des Ortsteils.

4. Bliek auf Hirzenhain um 1930. Deutlich ist die volle Sehutzheeke zu erkennen, angelegt gegen die UnbilIen des Nordwestwindes und der Schneeverwehungen. Der schützende Waldstreifen war an manchen Stellen bis zu 50 m breit. Der Windmotor trieb ab 1906, als die Wasserleitungen verlegt wurden, Pumpen an, die das lebenswichtige Naß in den Hochbehälter drückten. Im Zweiten Weltkrieg wurde dieser Windmotor abmontiert, weil man das Metall zu Rüstungszwecken benötigte. Im Hintergrund der Kurz Beul, an höchster Stelle 590 m über dem Meeresspiegel.

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5. Bliek vom Süden auf Roth mit Stiete im Hintergrund, der mit 545 m höchsten Erhebung des OrtsteiIs. Das Dorf wurde ]232 erstmalig erwähnt, als Heinrich de Rode als Sechszehnjähriger am Grabe der Heiligen Elisabeth in Marburg um Heilung bat. Um 1320 bis 1325 erfolgte die Erbauung der Burg Hessenwald. In der reichen Geschichte findet man Hinweise auf Stadtrechte, eigene Pfarrei, Märkte und Gerichtsbarkeit.

6. Sicht auf Simmersbach um 1930 vom Nordwesten. Die Freifläche im Vordergrund ist längst verschwunden: Ein Baugebiet hat sich ausgebreitet und wird durch die Umgehungsstraße begrenzt. Der Bliek fällt auf den bewaldeten Hornberg.

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7. Diese alte Postkarte zeigt den Ortsteil Wisse nb ach zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im kleinen Bild ist das Kolonialwaren- und Textilgeschäft von Kar! Lückoff zu sehen, einem Sohn des Steigers Fritz Lückoff. Im Vordergrund der großen Aufnahme verläuft die um 1890 erbaute Bahnstrecke Dillenburg-Ewersbach.

8. Eine Idylle ist das Schwarzbachtal geblieben. Nur am Wachstum der Bäume und an der Modernisierung der Straße erkennt man den Flug der Jahrzehnte zwischen 1920, dem Zeitpunkt der Aufnahme, und heute. Der Wald war immer Ziel erholungssuchendender Spaziergänger. Im Zeitalter der Motorisierung bleibt manch Durchreisender stehen, um den Bliek über diese herrliche Landschaft schweifen zu lassen.

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