Ettenheim in alten Ansichten

Ettenheim in alten Ansichten

Auteur
:   Hubert Machleid
Gemeente
:   Ettenheim
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1556-8
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ettenheim in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Der vorliegende Bildband 'Ettenheim in alten Ansichten' soll nicht nur Dokumentation einer bestimmten Zeit, und schon gar nicht vollständig, sein. Der Herausgeber will dem Leser und Betrachter dazu verhelfen, sich in frühere Zeiten zurückzuversetzen und alte Erinnerungen wachzurufen. Dem jungen Leser und den Zugezogenen möge es zum besseren Verständnis verhelfen, wenn ein so altes Städtchen wie Ettenh:eim sich heute noch an so manchem Alten orientiert.

Ettenheim wurde gegründet von Etto Il. aus dem alernannisch-elsässischen Geschlecht der Ettichonen. Er starb um das Jahr 712. Den Namen hat die Stadt von seinem Sohn, Etto von Straßburg. Um das Jahr 1100 kam Ettenheim zum Bistum Straßburg und war auch weltlicher Besitz deren Fürstbischöfe. Das Schicksal dieser Bischöfe war auch das Schicksal dieser Stadt für einige Jahrhunderte.

Im Dreißigjährigen Krieg war die ganze Stadt bis auf einige wenige Häuser niedergebrannt. Ende des 17. bis Anfang des 18. Jahrhunderts wurde Ettenheim aus dem neuen Lebensgefühl des Barock von den Bürgern wieder aufgebaut.

Nach der französischen Revolution war Ettenheim Zuflucht und Residenz des letzten Landesherrn und Fürstbischofs von Straßburg, des Kardinals Ludwig

Renatus Eduard, Prinz von Rohan Guémené, der hier im Jahre 1803 im Exil starb und im Chor der Stadtkirche beigesetzt wurde,

Ludwig Anton Heinrich aus dem Königsgeschlecht der Bourbonen, Herzog von Enghien, lebte ebenfalls als Emigrant in Ettenheim. Ihn ließ Napoleon im Jahre 1804 durch französische Truppen, völkerrechtswidrig festnehmen, so geriet in Ettenheim für kurze Zeit in das Blickfeld der Weltöffentlichkeit.

Im Jahre 1806 wurde Ettenheim badisch und ist es bis heute geblieben. Den Charakter einer Barockstadt hat es sich erhalten; und es wäre wünschenswert, daß auch in Zukunft dafür Verständnis dasein wird. Möge dieses Buch ein bescheidener Beitrag dazu sein.

An dieser Stelle sei allen gedankt, die mir Bilder leihweise zur Verfügung stellten und durch Information und Hinweise weitergeholfen haben. Ohne diese Hilfen wäre das Erscheinen des vorliegenden Buches nicht möglich gewesen. Besonders dankbar bin ich dem inzwischen verstorbenen Bürgerrneister Herbert König, über den ich den Auftrag erhielt, dieses Buch zusammenzustellen und der mich in allen Fragen bereitwillig unterstützte.

Der Herausgeber

1. Ettenheim von Norden, von der Brossmer-Höhe aus, irn Jahre 1920.

2. Nördlicher Eingang über die 'Dirnlebruck' (Ti.irmlebri.icke). Der kleine Turm ist hinter der Brücke und der Maurer noch zu sehen. Heute ist er abgebrochen. Diese Ansicht stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts.

3. Ansicht von der Altdorfer Straße etwa um das Jahr 1903. Im Vordergrund die evangelische Kirche, die in den Jahren 1900-1901 erbaut wurde.

4. Gruß aus Ettenheim aus dem Jahre 1907. Gesamtansicht von Norden. Außerdem sieht man den Marktplatz mit Kirche und Rathaus und das Gasthaus 'Zum Löwen' in der Ettikostraße.

5. Die katholische Stadtkirche und die Stadt von Westen gesehen, vom 'Finkenberg' aus, im Jahre 1926.

6. Die katholische Stadtkirche St. Bartholomäus von Süden, vom Friedhof aus. Eine Aufnahme aus dem Jahre 1928. Die Kirche wurde nach den Plänen von Budinger aus Straßburg und unter der Bauleitung von Franz Joseph Salzmann, Baumeister aus Donaueschingen, erbaut.

7. Das 'Heilige Grab' in der Stadtkirche. Gemalt von Johann Pfunner aus Insbruck im Jahre 1778; renoviert im Jahre 1913. Diese Aufnahme wurde 1929 gemacht. Das 'Heilige Grab' wurde bis in die dreißiger Jahre jeweils in der Karwoche vor dem Hochaltar im Chor der Stadtkirche aufgestellt, zum ersten Mal im Jahre 1778.

8. Die Kirchstraße mit Rathaus und Stadtpfarrkirche, im Jahre 1917. Rechts, vor dem Rathaus, das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/1871.

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