Fredenbeck in alten Ansichten Band 1

Fredenbeck in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Walter Holst
Gemeente
:   Fredenbeck
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5373-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Fredenbeck in alten Ansichten Band 1'

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EINLEITUNG

Die Fotografien dieses Bildbandes sollen verdeutlichen, wie der Ort Fredenbeck zu 'Großvaters Zeiten' ausgesehen hat. Seine inhaltliche Ausgestaltung wird im wesentlichen durch die Vorstellungen des Verlages und die Thematik der Buchreihe vorgegeben. Sie bestimmen die Auswahl der Abbildungen.

Im Jahre 1250 wird in Urkunden erstmals eine Siedlung 'Vreddebeke.' erwähnt. Seit 1364 ist die Eigenständigkeit der beiden Dörfer Klein und Groß Fredenbeck belegt. Im Zuge einer Gebiets- und Verwaltungsreform geben sie 1972 jedoch diese Selbständigkeit auf und vereinigen sich zu einem Ortsteil innerhalb der neugeschaffenen Gemeinde Fredenbeck. Die Festlegung auf die Beinamen 'Klein' und 'Groß' im ausgehenden Mittelalter kann sich nur auf die damalige Einwohner- oder Höfezahl beziehen, da die Gemarkung von 'Klein' Fredenbeck fast doppelt so groß ist wie die der Nachbargemeinde. Doch Veränderungen in der Bevölkerungsentwicklung beider Siedlungen führten dazu, daß in den letzten 200 Jahren der anfänglich kleinere Ort stets der größere war. Heute leben in den beiden ehemals selbständigen Gemeinden jeweils etwa 1 600 Einwohner.

Mit der Gründung der Meiereigenossenschaft im Jahre 1891 und dem sich anschließenden Bau der Molkerei wird die erste gemeinsame Institution beider Dörfer geschaffen, der auch die Nachbargemeinden beitreten. Es folgen die Ein- und Verkaufsgenossenschaft und im Jahre 1920 der Turn - und der Reitverein. Maßgeblich begünstigt wird das Zusammenwachsen beider Orte nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Gründung der Kirchengemeinde Fredenbeck im Jahre 1956 und den Bau einer Mittelpunktschule sieben Jahre später. 1972 findet dieser Entwicklungsprozeß mit der Bildung der Gemeinde Fredenbeek seinen Abschluß.

Das Leben und Arbeiten in Klein und Groß Fredenbeck wird in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts noch sehr stark von der Landwirtschaft geprägt. Es unterscheidet sich nur unwesentlich von dem anderer Orte auf der Stad er Geest. Das schlichte dörfliche Leben ist überschaubar und vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und Ruhe. Die bäuerliche Großfamilie wohnt in reetgedeckten Fachwerkhäusern und bietet ihren Angehörigen sozialen Schutz. Die Menschen bilden noch eine Lebensgemeinschaft mit dem Vieh. Als jedoch die alten Gebäude nach 1960 durch die Zielsetzungen einer neuen Agrarpolitik funktionslos werden, verfallen viele von ihnen innerhalb kurzer Zeit, werden oftmals abgebrochen und durch Neubauten ersetzt.

Handel und Handwerk beginnen sich zu 'Großvaters Zeiten' erst allmählich auszubilden, in Klein Fredenbeek stärker als in der Nachbargemeinde , da dieser Ort 1898 einen Anschluß an das Eisenbahnnetz erhält. Der Zustand der übrigen Verkehrswege genügt durehans den Bedürfnissen der Landbewohner, die mit Pferdegespannen oder zu Fuß über gepflasterte Kopfsteinstraßen ihr Ziel erreichen. Erst die rapide Zunahme des Autoverkehrs zwingt zu tiefgreifenden Veränderungen, die beim Betrachten der nachfolgenden Fotos deutlich werden.

1. Dieser eindrucksvolle Giebel gehört zu dem Anwesen des Mühlenbesitzers Wilhelm Neumann, um 1920. Das Gebäude wurde im Jahre 1749 erbaut und zählt heute zu den ältesten Bauernhäusern.

2. Die Wassermühle der Familie Neumann ist das älteste in Urkunden belegte Gebäude in Fredenbeek. Das im angrenzenden Mühlenteich aufgestaute Wasser diente nicht nur zum Antrieb von drei Wasserrädern, sondern auch dem Vieh als Tränke. Der Mühlenbetriebwurde 1985 eingestellt.

Das Foto entstand um 1920.

3. Der Bliek des Fotografen fällt vom Friedhof in Klein Fredenbeck auf den Kaufladen von Julius EhIers, um 1908. Von ihm erwirbt Georg Gotthard bereits vor dem Ersten Weltkrieg das Geschäft.

4. Von der Straße 'Am Friedhof' schaut man auf die Allee der Hauptstraße, um 1955. Links ist der Friedhof von Klein Fredenbeck, dahinter das Geschäft von Kaufmann Gotthard zu erkennen.

5. Das riesige Bauernhaus von Klaus Schulte stand zwischen den Straßen 'Am Friedhof' und 'Im Dorfe'. Es soll das größte Fachwerkhaus im Kirchspiel Mulsum gewesen sein. Auf seiner Diele konnte ein Pferdegespann mit Ackerwagen bequem drehen.

In den siebziger Jahren verfiel das Hauszusehends und wurde schließlich um 1975 abgebrochen. Das Foto entstand 1950.

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