Fredenbeck in alten Ansichten Band 3

Fredenbeck in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Walter Holst
Gemeente
:   Fredenbeck
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6149-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Fredenbeck in alten Ansichten Band 3'

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Einleitung

Die von mir zusammengestellten Bildbände 'Fredenbeck in alten Ansichten' finden bei der Bevölkerung eine so freundliche Aufnahme, daß innerhalb kürzester Zeit alle Exemplare vergriffen waren. Das Interesse an der Geschichte unserer Heimat scheint größer zu sein, als zunächst von mir angenommen. Dies ermutigt, einen weiteren Fotoband vorzulegen, der konzeptionell den Bänden 1 und 2 gleicht.

Zur Übernahme der Druckkosten des nun vorliegenden dritten Bandes hat sich die Volksbank Fredenbeck bereit erklärt. Sie zeigt als Kreditinstitut im ländlichen Raum durch dieses Engagement ihre Verbundenheit mit der Geschichte und Kultur unserer Region. Dafür gebührt derVolksbank und ihren Mitarbeitern großer Dank. Sie fördert nicht nur meine heimatgeschichtliche Arbeit, sondern eröffnet mir gleichzeitig auch die Möglichkeit, einen größeren Personenkreis zu erreichen. Durch diese fotografischen Rückblicke werden nicht allein die zahlreichen Neubürger unserer schnell wachsenden Gemeinde für die Dorfgeschichte sensibilisiert, auch die jungen Menschen erhalten eine Vorstellung von dem, wie unser Ort früher aussah.

Lob und Anerkennung gebühren dem Vorstand der Volksbank auch für die Bereitschaft, die beiden bereits vergriffenen Bildbände in begrenzter Stückzahl neu aufzulegen. Somit können

nunmehr alle drei Bücher bei dem Kreditinstitut erworben werden.

Walter Holst

1

Noch bis in die Mitte der fünfziger jahre waren in den Dörfern auf der Geest Hand- und Spanndienste üblich. Zu diesen Tätigkeiten wurde jeder Haushalt herangezogen, wenn Arbeiten von allgemeinem Interesse zu erledigen waren. Vor allem handelte es sich dabei urn Verbesserungen des gemeindlichen Wegen etzes. Große Höfe stellten ein Gespann zum Fahren von Sand und Pflastersteinen, kleinere Haushalte einen Arbeitsmann mit Schaufel. Konnte jemand dieser Aufforderung nicht nachkommen, wurde ihm der entsprechende Dienst in Rechnung gestellt.

Das Foto aus der Zeit um 1930 zeigt Hand- und Spanndienste in Wedel an der Kreuzung am Dorfeingang. Der Blick am Dorfschild vorbei geht nach Klein Fredenbeck. Nach dem Kriege bauten dort an der Wedeler Hauptstraße mehrere Flüchtlinge ihr neues Eigenheim. Der Wegweiser zeigt links nach Mulsum und rechts nach Bargstedt. In dem kleinen Gehölz steht heute das Wartehäuschen für die Fahrschüler.

An den Arbeiten sind unter anderen beteiligt: links auf dem pferd Fritz Corleis aus Klein Fredenbeck, in der Mitte auf dem Wagen [ohann Dammann und rechts Heinrich Meyer, davor rechts mit der Schaufel [ohann Marrens aus dem Wedeler Bruch und ganz links Hermann Heitmann (Wedel).

2

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand neben dem Lagerschuppen der Stader Saatzucht, der von Iohann Martens aus dem Wedeler Bruch verwaltet wurde, das Gebäude von Klaus Burfeindt. Er handelte ebenfalls mit landwirtschaftlichen Produkten.

Ganz entspannt auf dem Kotflügel des Ford sitzend, schaut der Bahnhofsvorsteher Peter Alpers dem regen Treiben zu. Mit dem Beladen des Ackerwagens sind gerade Iohann Holst (Groß Fredenbeck), Klaus Burfeindt und Diedrich Klintworth (beide aus Wedel) beschäftigt. Den Lastwagen steuert Fritz Corleis.

Mitte der siebziger Iahre wurde links neben dem Schuppen

auch eine Fuhrwerkswaage gebaut, nachdem die Bahnhofsgaststätte Holst auf einen neuen Besitzer übergegangen war, der den Wiegebetrieb dort nicht mehr weiterführte. Der Schuppen von Burfeindt fiel einer Brandstiftung zum Opfer. Kurz zuvor hatte die Stader Saatzucht die neuen Lagerstätten für Dünger, Getreide und Kartoffeln auf dem Ohfeld errichtet.

3

Viele [ahrzelmte war der Saal der Bahnhofsgaststätte HolstTreffpunkt zahlreicher Geselligkeiten und Tanzveranstaltungen. Im Hintergrund sind einige der Landschaftsmalereien zu erkennen. mit denen seine Seitenwände dekoriert waren.

Auf dem Saal feierten am 3. Oktober 1948 die Eisenbahner das Süjährige Bestehen der Bahnlinie Stade-Bremervörde-Bremerhaven (früher Geestemünde). Die Strecke wurde all 1. Oktober 1898 in Betrieb genommen.

In der Mitte vorne sitzt Wilhelm Dietrich und hinten rechts all Pfeiler steht Peter Alpers. die beiden Vorsteher des Bahnhofs Fredenbeck.

4

Diese Winteraufnahme von Zahnarzt Dr. Grottschreiber aus dem jahre 1965 zeigt die Kreuzung Hauptstraße/Dinghorner Straße/Schwingestraße/Bahnhofstraße, die 1993 eineAmpelanlage erhielt. Rechts erkennt man die Geschäftshäuser von Bäcker Alfred Dormeyer und Schlachter Amandus Düwer (später Jagemann, heute LandscWachterei Kille).

Im Verlauf der Schwingestraße blickt man auf das bäuerliche Anwesen von Dittmann, dem auch das kleine Eichenwäldchen (links) gehörte. Seit 1976 steht dort das Rathaus der Samtgemeinde Fredenbeck, das 1988 modernisiert wurde.

5

Nach dem Ersten Weltkrieg baute Hans Oltmann an der Kreuzung Bahnhofstraße/Hauptstraße in Klein Fredenbeck eine Bäkkerei mitWohnung. Er verkaufte seine Backwaren in dem kleinen Laden links neben dem Eingang, fuhr aber auch mit einem einspännigen Brotwagen durch die Dörfer. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Anwesen in den Besitz von Alfred Dormeyer über, aus dieser Zeit stammt auch das Foto. Ende der sechziger [ahren gab er den Betrieb auf

Bis 1994 befanden sich hier Verkaufsräume der Bäckerei Stephanski. 1995 wurde das Erdgeschoß zu dem 'Eiscafé Piccolo' umgebaut.

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