Fredersdorf-Vogelsdorf in alten Ansichten

Fredersdorf-Vogelsdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Siegfried Groß
Gemeente
:   Fredersdorf-Vogelsdorf
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6702-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Fredersdorf-Vogelsdorf in alten Ansichten'

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Einleitung

Fredersdorf

Während in dem ersten Bildband 'Frcdersdorf in alten Ansichten' hauptsächlich der alte Ortskern unseres Dorfes betrachtet wurde, möchte ich nun, nach sechs [ahren, in diesem zweiten Büchlein auch unseren jetzigen Ortsteil Fredersdorf-Nord, früher Baufelde bezw. Altlandsberg-Süd, und auch die Zeit etwa bis vor fünfzig [ahren in unsere Erinnerung zurückrufen. Die Gemeinde Vogelsdorf wird in diesem Buch auch vertreten sein. Viele Leser werden durch die Jahreszahl 1375 als erste urkundliche Erwälmung unseres Ortes im ersten Band, sowie der noch vielen in Erinnerung befindliche 600-Jahrfeier im [ahre 1975 und der nun [etzt im [ahre 2001 von der Gemeinde gefeierten 625-Jahrfeier, irritiert worden sein. Ausgangspunkt für die [ahreszahlen ist das Karolinische Landbuch, das 1375 bis 1376 geschrieben wurde. Leider gibt es davon nur noch drei etwas unterschiedliche Abschriften, sodass eine genaue Teilung der Eintragungen zwischen 1375 und 1376 nicht mehr gezogen wer-

den kann. Bei der Jahreszahl 1375 habe ich mich auf die Richtigkeit der mir zur Verfügung gestandenen Literatur verlassen. Im Besonderen: 1. Fidicin, Berlin 1857 Seite 58 und 59. 2. Hosemann, Fredersdorf 1927. Ortsgeschichte der Dörler Fredersdorf'vogelsdorf und Bollensderf 3. Historisches Ortslexikon für Brandenburg 1980, Teil VI Barnim, Staatsarchiv Potsdam.

Doch nun wieder zu dem jetzigen Bildband. In den letzten sechs [ahren hat sich unser Ortsbild weiter verändert. Nicht nur, dass wir zum großen Teil Gas- und Abwasser-Anschluss bekommen haben und die Straßen der Zeit entsprechend erneuert wurden, auch durch die Errichtung der SB-Kaufhallen sind die früher das Ortsbild prägenden Kaufläden ganz verschwunden. Nur noch Fleischer und Bäcker konnten dem Konkurrenzkampf bis jetzt standhalten. Dass durch die Umgestaltung auch viele alte Bäume, die bis dahin den Ort geprägt haben, weichen mussten, ist eben der Lauf des Lebens. Auch wir mûssen einmal abtreten

und Jüngeren Platz machen. Während ich 1996 die Einwohnerzahl von Fredersdorfmit 7 500 angegeben habe, so hat sich die Zahl für den Ortsteil Fredersdorf jetzt auf 9 019 erhöht. Dazu Vogelsdorf mit 2 179 Einwohnern. Das ergibt für unsere Doppelgemeinde nun eine Einwohnerzahl von 11 198 Personen. Die gezeigten Bilder sollen wieder bei uns Älteren Erinnerungen zurückrufen und unseren Kindern und Enkeln nahebringen, wie es früher war. Wenn Sie die Bilder vom 18. November 1943 sehen, wünsche ich mir, dass Sie sagen werden: So eine Zeit möchten wir nicht erleben müssen.

Fredersdorl im März 2002 Siegfried Groß

1. Unser erster Weg soll uns nach Fredersdorf-Nord, früher Altlandsberg-Süd bezw. Baufelde führen. Bis 1956 ging die Gemarkung Fredersdorf bis zur Landstraße. Ab 1. [anuar 1957 wurde der damalige Ortsteil Altlandsberg-Süd von der Stadt Altlandsberg abgetrennt und unter die Verwaltung von Fredersdorf gestellt. Die Straße von Altlandsberg nach Fredersdorf ging einst bis zur Petershagener Straße. Durch den Bau der Ostbahnstrecke wurde ein kleines Stück abgetrennt und ist heute der Altlandsberger Weg (eigentlich Alter Landsberger Weg). Vom Bahnhof bis zur ehemaligen Fredersdorfer Ortsgrenze wurde es die Altlandsberger Chaussee und von da durchAltlandsberg-Süd (Baufelde) zur Fredersdorfer Chaussee. Auch nach der Eingemeindung 1957 wurden beide Straßennamen beibehalten.

2. Etwa 100 m hinter der alten Grenze zwischen FredersdorfundAltlandsberg-Süd steht auf der Ecke Fredersdorfer Chaussee-BruchmühIer Straße die Gaststätte Zum Sonnenwirt mit angebautem Saal. Diese Postkarte ließ der damalige Inhaber Herr Kurt Liedtke etwa um das [ahr 1929 anfertigen.

3. Die Gaststätte Zum Sonnenwirt von innen. Die Gaststube erwa um das Iahr 1927. Sicher derWirt mit der Frau Wirtin hinterm Tresen und einigen Stammkunden beim sonntäglichen Frühschoppen oder auch nur im geselligen Beisammensein bei einem Glas Bier. Na dann - Prost!

Alt-La.id ber -_ üd. Bruchrnül erstraße.

,-

4. Ein Blick in die Bruchmühler Straße (auch wenn auf der Karte Bruchmüllerstraße steht), um das Iahr 1927. Neben dem Sonnenwirt sind bereits weitere Häuser gebaut worden, obgleich ursprünglich eigentlich Baufelde nur eine Wochenendsiedlung werden sollte. Zu dieser Zeit wurde die Straße auch gepflastert.

Alt-La id berg- iid.

Freder dorfer Chausee.

5. Weiter geht es in Richtung Altlandsberg. Rechts und links zwischen den Baumreihen und den Grundstücken sind noch die Chausseegräben zu erkennen, die dem natürlichem Abfluss des Regenwassers dienten. Bebaut war die Fredersdorfer Chaussee erst nur auf einer Straßenseite. Diese Karte wurde im März 1925 geschrieben.

Alt-Landsberz-Süd.

chillerstraße.

6. Aus der gleichen Zeit stammt auch diese Postkarte von der Schillerstraße. Aufgenommen und hergestellt von dem Fredersdorfer Fotografen Herrn J. Kindt. Durch seine Arbeiten sind uns viele Ansichten unseres Ortes erhalten geblieben.

7. Wenn freies Land besiedelt wird, brauchen die Lauben- und Häuslebauer Gartengeräte und Werkzeuge. Da stand das Eisenwarenhaus von Martin Rieck in der Fredersdorfer Chaussee genau an der richtigen Stelle. Dazu kam, dass fast gegenüber die Firma Jakobi Holz und Baumaterialien anbot.

8. In den Iahren 1930/31 konnte in Altlandsberg-Süd dieser Schulneubau fertig gestellt werden. Ein Anlass, um auch gleich eine neue Postkarte in Umlauf zu bringen. Da noch keine weiteren Gebäude oder Sehenswürdigkeiten in der Nähe standen, und nur die beiden großen Birken, dazu der FuBweg über die Wiese, die Aufnahme belebten, war es halt eine 'Partie mit Schule'.

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