Freital in alten Ansichten Band 2

Freital in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Siegfried Huth
Gemeente
:   Freital
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6314-9
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freital in alten Ansichten Band 2'

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Einleitung

Band zwei von 'Freital in alten Ansichten' erscheint im 75. [ahr des Bestehens der Stadt Freital. Die rege Nachfrage nach dem ersten Band, der schon eine dritte Auflage erlebte, ermutigte den Herausgeber zu einer Fortsetzung. Weitere, bisher nicht veröffentlichte Bilder, sollen hier Aufnahme finden. Der Zeitbogen wird bis in die vierziger [ahre gespannt. Die Bilder sind diesmal in der Reihenfolge des Zusammenschlusses der Gemeinden geordnet, beginnend mit Deuben, Döhlen und Potschappel, die sich 1921 als erste vereinigt haben. Mit ihrem Beitritt vergrößerten dann Zauckerode 1922, Birkigt 1923 und Burgk 1924 das neue Gemeinwesen. Am Ende kamen Hainsberg 1964, Saalhausen und Somsdorf 1973 sowie Kleinnaundorf, Weißig und Wurgwitz 1974hinzu.

Das Buch schließt mit Bildern des engeren Plauenschen Grundes ab, der Freital mit der Landeshauptstadt verbindet. In den vergangenen ISO [ahren hat sich das Tal vom romantischen Grund zum 'Tal der Arbeit' entwickelt, wobei Eingriffe in die Natursubstanz nicht immer glücklich waren. Für die Zukunft erwarten wir einen behutsameren Umgang mit der Umwelt sowie Pflege und Erhaltung lokaler Gegebenheiten und Traditionen.

Nachdem das heimische Gebiet bereits seit Ende des 18. [ahrhunderts von vielen Künstlern in Zeichnungen und Stichen festgehalten wurde, setzt sich dies mit frühen Fotos fort. Als erster Berufsfotografließ sich Emil Krauße 1880 in Deuben nieder, seine Kollegen Winzer und Berger folgten bald. Sie hinterließen uns, neben den meist anonymen Fotografen der Postkartenverlage, die frühen Ansichten.

Aber auch der Amateure muß gedacht werden, die aus Liebe zur Heimat ihr Hobby in den Dienst der heimatgeschichtlichen Dokumentation stellten. Unter den Heimatfreunden wurden sehr oft Bilder ausgetauscht, die nun, ungestempelt und ohne Autorenangabe, in den verschiedensten Nachlässen und Sammlungen auftauchen. Deshalb sollen hier, unabhängig davon, ob sie im Buch vertreten sind und ohne Anspruch aufVollständigkeit, die Namen einiger Heimatfotografen genannt werden: Ewald Basel, Hans BresIer, Reinhard Gnausch, Hellmuth Heinz, Richard Mäde, Arthur Oertelt, Paul Süßmilch, Hans Werner, Fritz Zimmermann und Kurt Zuchold.

Das Auffinden und Zusammenstellen der Abbildungen war noch vergleichsweise einfach, das Abfassen der Bildunterschriften hingegen wesentlich aufwendiger. Es wurde die gleiche Literatur wie beim ersten Band verwendet, wobei Textwiederholungen möglichst vermieden werden. Als Quellen fanden auch alte Zeitungen und Prospekte ihre Nutzung. Manche Einzelheiten sind freundlichen Auskunftgebern zu danken. Auch weiterhin werden Ergänzungen und Hinweise gern entgegengenommen.

Der Autor dankt folgenden Leihgebern von Bildmaterial: Herrn Roland Hanusch, Herrn Prof. Dr. sc. phil. Alfons Wätzig, Frau EIfriede Schindler und insbesondere Herrn ]örg Hubrig.

1 Das erste Wappen der Stadt Freital. Es wurde 1922 aus über dreißig Entwürfen eines Wettbewerbes ausgewählt und stammte von dem aus Deuben gebürtigen Dresdner Gebrauchsgrafiker Kurt Börnig. Ein zweites Wappen, 1938 bis 1944 in Gebrauch, war von dem Dresdner Kunstmaler Carl Böhmert entworfen. Das dritte, noch heute gebräuchliche Wappen von 1945 (EntwurfKurt Beer) mit Zahnrad, Fichte, Ähre sowie Schlägel und Eisen entsprach in seiner Abstraktion am besten den heraldischen Kriterien.

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2 Zwischen dem Collmberg und dem Backofenfelsen treten die Höhen zurück, der Talkessel weitet sich, und der Blick schweift über ein weites und freiesTal. Diese Gegebenheit könnte bei der Namensgebung der jungen Stadt mit Pate gestanden haben. Als der Bergmannssohn und spätere SPD-Stadtrat Hermann Henker den Namen Freital vorschlug, hatte er dabei aber auch an die Freiheiten seiner Bürger im politischen Sinne gedacht.

3 Ein Blick von der Schweinsdorfer Höhe in die Talweitung. Links die Halde

des Carolaschachtes, davor das Gußstahlwerk, dann der Burgwartsberg, am Rande auf

der Höhe das ]ochhöhschlößchen, darunter die Deubener Kirche. Rechts Egermühle

und Lederfabrik, vor dem Windberg das Poisental.

4 Deuben - heute Dresdner Straße/Ecke Güterstraße. Ein Foto aus der Zeit zwischen 1896 und 1902. Das linke Gebäude existiert noch fast unverändert. Es beherbergte früher eine Wein- und Spirituosenhandlung, seit 1987 ist hier 'Starkes Grillbar' . Vor dem dritten Gebäude (Nr. 238) entstanden ab 1904 die Häuser Dresdner Straße Nr. 244 bis 240.

5 Fast das gleiche Motiv fünfzig [ahre später. Die Straßenbahnhaltestelle an der Güterstraße in der Nachkriegszeit, als Ansichtskarte ein wenig repräsentatives Abbild aus Deuben. Die elektrischen Masten scheinen noch die gleichen zu sein, sie müssen jetzt aber die Straßenbahnoberleitung mit tragen.

6 Der 'Sáchsische Wolf' von der Poisentalstraße gesehen. Ein Foto nach 1896. Bezeichnenderweise heißt hier das Lokal 'Gasthof zu Deuben'. Der Gasthofhat eine wechselvolle Geschichte: 1850 eingeweiht, erbaut von [ohann Gottfried August Wolf - Besitzer des Niederhäslicher Kalkwerkes. Er besaß und verpachtete den Gasthof mehrmals (bis 1877 sechzehn Besitzer), 1919 in der Hand von Valentin Wolf. Nach dem Zweiten Weltkrieg auch 'Klub der Bergarbeiter' , ab 1. [anuar 1961 'Club der Edelstahlwerker'. Heute befinden sich im Gebäude drei Gaststätten.

7 Das erste Elektrizitätswerk im Plauenschen Grunde, Betriebseröffnung am 15. August 1896. Zuerst wurden Rabenau und acht Gemeinden im Umkreis von 10 km versorgt. Bereits in den ersten Monaten waren über 500 Grundstücke mit 6 000 Lampen und etwa 31 Motoren angeschlossen. Die Kosten für die Brennstunde einer 16 kerzigen Glühlampe betrugen damals drei Pfennige. Das Werk entstand auf dem vorherigen Gelände der Kohlenexpedition vom Augustusschacht. Links hinten das Gebäude desWelta-Kamerawerkes (später Prüfgerätewerk).

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. Elektrizitätswerk

8 Der kleine Giebel neben dem linken großen Gebäude zeigt den Eingang zu einem früheren Kino, dem 'Imperi al-Theater' - später 'Deuli' (Deubener Lichtspiele). Begründer war 1908 Franz Thiemer, ab 19. November 1908 besaß es Friedrich August Wache; 1917-1920 Katz und Menge. Letztere waren dafür bekannt, daß sie aus Geschäftsgründen nur alte, mordsmäßig abgespielte Kopien ins Programm nahmen.

Deuben - lxmqesirasse

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