Freital in alten Ansichten Band 3

Freital in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Siegfried Huth
Gemeente
:   Freital
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6588-4
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freital in alten Ansichten Band 3'

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Einleitung

Als 1992 der erste Band von 'Freital in alten Ansichten' erschien, ahnte niemand, daß es in kurzer Zeit zu weiteren Auflagen und neuen Bänden kommen würde. Band 1 erfuhr seine 4. Auflage 1997 und Band 2 seine 2. Auflage im Iahre 1998.

Die Zusammenstellung eines dritten Bandes war für den Autor eine Herausforderung. In den ersten beiden Bänden sind doch bereits die wichtigen und repräsentativen Dinge enthalten. Aber die Heimatgeschichte besteht auch aus liebenswerten Randbemerkungen, die der Erinnerung wert sein sollten. Zwar ergänzen sich die Bände gegenseitig, doch ging trotzdem das Bemühen dahin, jeden Band auch als eine in sich geschlossene Sache zu gestalten.

Das Suchen nach bislang unbekannten Abbildungen war zeitaufwendig, und nur durch freundliche Unterstützung und Mithilfe anderer ist dies gelungen. Dem kam auch entgegen, daß der Begriff'alt' seitens des Herausgebers jetzt bis etwa 1950 erweitert wurde. Man sollte auch den Begriff' Ansicht' nicht nur auf gedruckte Ansichtskarten reduzieren, sondern vielmehr auch Originalfotos (Unikate) einbeziehen. Ebenso ist es legitim, aufBilder zurückzugreifen, die als grafische Blätter von Künstlern vorliegen.

Bei der Zusammenstellung der Texte half, wie immer, der Blick in die zuverlässige Chronik von Leßke, die leider 1903 endet. Zahlen und Fakten wurden aus sehr vielen Quellen entnommen oder durch Befragungen ermittelt. Wenn die Texte unsere heutige Zeit einbeziehen, kann es passieren, daß nach dem Erscheinen des Buches sich bereits mancher Name, Begriff oder manches Besitzverhältnis geändert haben. Dies ist unserer schnellebigen Zeit zuzurechnen und der Autor bittet hierfür um Nachsicht. Fixiert ist jeweils der Zeitpunkt der Manuskriptzusammenstellung.

Angesichts der Schwierigkeit, Bilder vergangener Tage aufzufinden, kann man nur hoffen, daß in Zukunft keine großen Lücken bei der Dokumentation unserer heutigen Zeit auftreten, zumal die Fotografie im Berufs- und Privatbereich wesentlich mehr verbreitet ist.

Die Abfolge der Abbildungen in den ersten Bänden war einmal eine Abwicklung des Territoriums zwischen dem Eingang des Plauenschen Grundes und dem Backofenfelsen, zum anderen eine Einordnung der Stadtteile nach dem Zeitpunkt der Stadtzugehörigkeit der früheren Gemeinden. Der dritte Band ist nicht so straff durchgehend

geordnet. Das Gestaltungselement war der inhaltliche oder formale Bezug der jeweils gegenüberliegenden Seiten.

Begonnen wird diesmal, nicht ohne Absicht, mit Burgk. Hier übernahm 1819, vor 180 Iahren, der bürgerliche Offizier Karl Friedrich August Krebß den Burgker Grundbesitz mit einigen bereits vorhandenen Schächten; als Freiherr Dathe von Burgk sollte er dann entscheidende Impulse in Bergbau und Hüttenwesen geben, die für die industrielle Entwicklung des Plauenschen Grundes von Bedeutung waren, wie auch für das spätere Entstehen der Stadt Freital.

Der Autor dankt nachstehend genannten Bürgerinnen und Bürgern für Leihgaben, Mithilfe, Auskünfte und Manuskriptkorrekturen - in alphabetischer Reihenfolge:

Frau Gisela Bandel, Düsseldorf Herrn Volkmar Fischer, Freital Herrn Frank Gliemann, Freital Frau Anita Göhler, Freital

Herrn Eberhard Gürtler, Freital Herrn Roland Hanusch, Freital Herrn Reinhard Hille, Freital Herrn Jörg Hubrig, Freital

Frau Margarethe Kaden, Freital Herrn Fritz Mank, Freital

Frau Ursula Müller, Freital

Herrn RudolfPalme, Freital Herrn Heinz pfretzschner, Freital Herrn Matthias Priebs, Freital Herrn Eberhard Werkner, Kehl

1 Blick zum 352,3 Meter hohen Windberg, dem Wahrzeichen und Symbol der Stadt Freital.

Vom Aussichtspunkt am Steinbruch oberhalb des Eisenhammers schweift der Blick in Richtung Süden

über den Stadtteil Potschappel nach Döhlen und Deuben. Bei dieser Aufnahme hatte der Fotograf

einen günstigen klaren Tag, denn das 'Tal der Arbeit' zeigte sich hier malohne Industriedunst.

2 Der hintere Teil des Burgker Schloßparks mit dem Teich um 1 9 10. Vor

dem Schloßturm das Seitengebäude, worin sich damals die Verwaltung der

Freiherrlich v. Burgker Werke unter Leitung von Direktor Gustav Barth be-

fand. Im Gebäude war unter anderem auch der Pferdestall untergebracht.

3 Über und über mit wildem Wein bewachsen war einmal die Schloßfassade hier die Südseite. Das Bild ist 1941 von Gisela von Boxberg, Urenkelin van Arthur Freiherr Dathe v. Burgk, aufgenommen worden, als sie mit Eltern und Geschwistern im Schloß wohnte, das sie am 16.Januar 1946 verließen. Der Weinbewuchs mußte Anfang der fünfziger Iahre wegen Abputzarbeiten beseitigt werden.

4 Die 'Kleine Gasse' in Burgk. Zusammen mit dem Weg' Am Schloßgarten' wird das Gebiet im Volksmund 'Schieferhaufen' genannt. Diese Bezeichnung geht auf den frühen Abbau der dort nicht sehr tief liegenden Steinkohle zurück, wobei man Berge (Haufen) von Schieferkohle aufgeschüttet hatte. In den letzten Iahren sind leider einige der kleinen Bergarbeiterhäuser wegen Baufälligkeit abgebrochen worden.

5 In der engen Kurve der Burgker Straße am Abzweig des Gemeindeweges. Das Bild stammt aus den vierziger Iahren.

Die Teichschänke (links) verfiel 1963 wegen Bergschäden dem Abbruch. Trafohäuschen und Baum existieren seit den fünfziger

Iahren nicht mehr. Rechts beginnt der Gemeindeweg, das Gebäude gehört zum Haus Nr. 1.

6 MittlererTeil von Großburgk um 1905. Rechts Schloß- und Gutskomplex,

links das Haus Damms Weg Nr. 2, daneben das sogenannte Beamtenwohnhaus,

Bergerschachtweg Nr. 8. Beide Häuser stehen nicht mehr.

7 An der Burgker Straße, oberhalb der Villa von Bergdirektor Hoyer. Hier

stand das Spritzenhaus der Burgker Feuerwehr. Eine erste sogenannte Feuerbe-

reitschaft war durch Freiherrn von Burgk bereits 1855 organisiert worden;

daraus ging 1863 die Burgker Feuerwehr hervor. (Foto etwa 1930.)

8 Burgker Straße 52. In diesem Haus befand sich früher das Kolonialwarengeschäft von Robert Langbein. Nach 1945 wurde der Laden unter anderen von Herrn Mierska geführt. Seit den fünfziger Iahren bis nach der Wende war das Geschäft eine Verkaufsstelle der Konsumgenossenschaft, zuletzt auch eine Filiale vom Getränkemarkt Pfeifer. Die am Haus stehende Linde fällte man beim Bau der elektrischen Hochspannungs- Freilei tung von Birkigt zur Rotkopf-GÖrg-Straße.

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