Geesthacht in alten Ansichten

Geesthacht in alten Ansichten

Auteur
:   Werner Hinzmann
Gemeente
:   Geesthacht
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1706-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Geesthacht in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

EINLEITUNG

'Geesthacht in alten Ansichten' aus der Zeit zwischen 1880 und 1930 ist ein Versuch, allen Bewohnern unserer Stadt und ihren Freunden einen Eindruck vom Leben und Treiben, dem Ortsbild und der sie umgebenden Landschaft in diesem genarmten Zeitabschnitt zu vermitteln. Heute mit 25 000 Einwohnern die größte Stadt des Kreises Herzogtum Lauenburg ist sie zugleich eine der jüngsten, denn erst am 2. Januar 1924 erhielt Geesthacht Stadtrechte.

Im Jahre 1880 zählte Geesthacht mit 2250 Einwohnern knapp ein Zehntel der heutigen Bevölkerung. Alfred Nobel hatte 1867 im benachbarten Krümmel die erste Sprengstoffabrik der Welt errichtet. Sie brachte der überwiegend aus Arbeiterfamilien bestehenden Bevölkerung Beschäftigung. 1877 folgte der Bau der Pulverfabrik im ebenfalls angrenzenden Düneberg. Beide Gemeinden wurden inzwischen nach Geesthacht eingemeindet. Die Bevölkerung lebte um diese Zeit vorwiegend von der Glasindustrie, der Korbflechterei, den beiden genannten Pulver- und Sprengstoffabriken, ferner von der Landwirtschaft und der Schiffahrt. Bis 1867 noch den beiden Hansestädten Hamburg und Lübeck gehörend, erwarb Hamburg die Besitzrechte Lübecks für 200 000 Taler. Von dieser Zeit bis zum Inkrafttreten

des Groß-Hamburg-Gesetzes im Jahre 1937 gehörte Geesthacht zum hamburgischen Staatsverband und von da an zur Provinz Preußen und damit zum Kreis Herzogtum Lauenburg.

Erst 1906 erhielt Geesthacht eine Eisenbahnverbindung nach Hamburg-Bergederf wobei noch zu erwähnen ist, daß unser Ort schon einmal 1842 beim Bau der Eisenbahnverbindung Hamburg-Berlin im Gespräch war. Leider hat sich die Streckenführung über Geesthacht dann aber zerschlagen, womit sicher erhebliche Nachteile in der wirtschaftlichen Entwieklung verbunden waren.

Der Ausgang des Ersten Weltkrieges brachte auch Geesthacht große Not und wirtschaftlichen Zusammenbruch, von dem es sich zwei Jahrzehnte nicht wieder erholte. Erst mit der völligen Umstellung unserer heimisehen Industrie und dem Zuzug von Zehntausend Deutschen aus Ost- und Westpreußen, Pommern und Schlesien nach 1945 begann ab 1960 sich die Wirtschaftskraft langsam zu heben.

Wenn es mit diesem kleinen Bildband gelingt, dem Betrachter die Vergangenheit Geesthachts nahe zu bringen und damit eine Brücke zur Gegenwart zu schlagen, dann ist der Zweck erfüllt.

Markt

1. Hier sehen wir den Marktplatz von Geesthacht um 1905. Die Gemeinde hatte um diese Zeit 4 811 Bewohner. Sie gehörte damals zur Freien und Hansestadt Hamburg. Die Bevölkerung lebte vorwiegend von der G1as- und Weidenindustrie. den beiden Pulver- und Sprengstoffabriken Krümmel und Düneberg, ferner von der Landwirtschaft und der Schiffahrt. Eine Eisenbahnverbindung nach Bergedorf wurde erst 1906 eingerichtet.

6eesthacht.

Hotel Geeslhöchler 'iof u Gesellscnaftshaus.

Inh.: '.villy Hensen.

2. Der 'Geesthachter Hof', das spätere Stadthaus, wurde 1890 nach dem Brand von 1887 errichtet.

3. Anfang der zwanziger Jahre wurde im 'Geesthachter Hof' ein Kino eingerichtet unter der Bezeichnung 'Geesthachter Lichtspiele'. 1922 mietete die Gemeinde Geesthacht das Gebäude an und zog mit ihrer Verwaltung vom ehemaligen Pastorat im Stadtpark in dieses Gebäude um.

4. Auf diesem Foto sehen wir das erste 'Deutsche Haus' um 1880 am Marktplatz. Auch der Dorfteich fehlte nicht.

5. Ebenfals am Marktplatz gelegen und heute noch vorhanden das Polizeigebäude, Markt 28. Es wurde inzwischen erheblich umgebaut.

aus

Totalansicht

..

VCl"b~ eon J. UoU ader, Gccsth&.:bt. !.):e

6. Grundstücksmangel gab es in Geesthacht um 1900 offenbar nicht, wie diese Gesamtansicht des Ortes zeigt. Jeder Bauherr nahm sich ursprünglich so viel Gelände, wie es seinen Bedürfnissen entsprach. Daraus erklärt sich auch teilweise die ausgedehnte Lage des Ortes. Bebauungspläne existierten nicht, jeder baute, wie er wollte.

Gruss aus Geesthacht a. d. Elbe.

7. Das erste offizielle Postgebäude in Geesthacht an der Elbstraße. Am 1. April 1904 zog die Post dann in das Gebäude Bergedorfer Straße 7 urn, das der Grundstückseigentümer Babel eigens für die Post bauen ließ. Bis zum Jahre 1884 hatte Geesthacht zwei Briefkästen, 1907 stieg die Zahl auf sieben und bis 1928 auf zwölf. Eine Telegrafenstation wurde 1878 eröffriet, ein Orts- und Fernsprechnetz 1899, das sich von anfänglich 9 auf 418 Sprechstellen im Jahre 1928 vermehrte.

8. In diesem Gebäude an der Bergedorfer Straße verblieb die Post rund fünfzig Jahre, bevor sie ihren eigenen Neubau 'An der Post' bezog. Während des Ersten Weltkrieges wuchs der Postverkehr so stark an, daß in Krümmel und Düneberg Postagenturen errichtet werden mußten. Am 1. April 1926 wurde der ununterbrochene Fernsprechdienst eingeführt und am 1. Mai 1928 eine Schließfachanlage in der Post eingerichtet. Um diese Zeit hatte Geesthacht bereits dreihundert Rundfunkhörer.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2017 Uitgeverij Europese Bibliotheek