Gmund am Tegernsee in alten Ansichten

Gmund am Tegernsee in alten Ansichten

Auteur
:   Waldemar Rausch
Gemeente
:   Gmund am Tegernsee
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5330-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Gmund am Tegernsee in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Das Gmund vom Jahre 1850 als Teil der politischen Gemeinde Ostin bildete ein Gerneinwesen, das durch die Mangfall (Abfluß des Tegernsees) bedingt, kleinere Industriebetriebe beherbergte. Haupterwerbsquelle war die Landwirtschaft. Gmund hat sich von allen Ortsteilen als aktivstes Dorf erwiesen: 1926 wurde das politische Gerneinwesen Ostin in 'Gmund am Tegernsee' urnbenannt. Die Gebietsreform 1978 brachte Zuwachs durch die Gemeinde Dürnbach mit den Dörfern Dürnbach, Festenbach, Finsterwaid und Moosrain. Heute hat Gmund rund 6 000 Einwohner (dazu kommen noch die 520 Zweitwohnungsbesitzer) auf einer Gesamtfläche von 34,8 qkm. Neben verschiedenen kleineren Gewerbebetrieben zählen zwei Papierfabriken zu den einträglichsten Steuerzahlern der Gemeinde. Der Fremdenverkehr mit rund 84000 Übernachtungen (1990)

trägt zur Steuerkraft der Gemeinde nur einen geringen Teil bei.

Alle Ortsteile weisen auch heute noch einen dörflichen Charakter auf, was zur Lieblichkeit der Landschaft beiträgt. Die Bebauung entlang den Hauptstraßen erfolgte mit Augenmaß, so daß Wiesen- und Waldflächen noch überwiegen. Auch das Ufer des Tegernsees ist im gesamten Gemeindebereich für die Öffentlichkeit zugänglich.

Das vorliegende Büchlein will dem Betrachter zeigen. wie sich Gmund und seine Ortsteile einstmals darboten und wie seine Bewohner lebten. Vorwiegend Ansichtskarten aus der Zeit vor 1930 dokumentieren die dörflichen Ansichten und Ereignisse.

Heimatfreunde Gmund

1. Übersicht über den Tegernsee auf einer gezeichneten Karte um 1900. Am nördlichen Ufer liegt Gmund am Abfluß des Sees, der Mangfall. Westlich davon zeigt sich Kaltenbrunn, östlich das Neureuthaus auf dem Hausberg Gmunds. Am Ostufer liegen die Orte St. Quirin und Tegernsee, im Süden Egern. Wiessee nimmt das gesanite Westufer ein. Der 'Bauer in der Au' und der Finnerhof weisen sich als beliebte Einkehrstätten aus. Gmund ist seit 1883 durch eine Privatbahn an die Reichsbahn, heute Bundesbahn, angeschlossen,

2. Totalansicht von Gmund um 1930. Der Ort wurde damals schon als 'Luftkurort' gepriesen. Auf dem See tummeln sich Segelboote, auch ein Schiff der damals Privaten, heute Staattichen Schiffahrt kreuzt auf dem See. Die 'Somrnerfrische' ist das Angebot der Zeit.

3. Eine Prägepostkarte von 1912 zeigt den Bliek auf die Kirche und das neue Schulhaus. Rechts daneben liegt der neue Friedhof. Den Bildrahmen schmückt das große bayerische Staatswappen mit Briefmarken vom Prinzregenten (anläßlich seines 90. Geburtstages).

4. Diese bunte Postkarte wurde am 20. August 1917 zur Post gegeben. Ein bayerischer Postillion fährt nach Gmund. Links oben thront das 'Haus Wittelsbach', bayerische Briefmarken säumen die Karte. Rechts unten stehen die bayerischen Regierungsbezirkswappen, in der Obhut des großen bayerischen Staatswappens.

5. Das ist eine der ältesten Ansichtspostkarten von Gmund. Sie zeigt Gmund um 1892. Vor der Kirche sieht man das Stumböcksche Anwesen, das später zum Schulhaus umgebaut wurde. Links daneben steht der Pfarrhof mit Stadl. Im linken Bild der Karte ist die Ansicht von Gmund vom 'Röhrensteig' aus zu sehen. Der 'Röhrensteig' führte an der ersten hölzernen Wasserleitung entlang und ist längst verfallen.

6. Bliek in die Tölzer Straße und auf die Kirche um 1912. Ein Bretterzaun bildet die Begrenzung der Straße. Rechts steht die ehemalige Wagnerei Kern, links das Haus des ehemaligen Schusters Diepold.

7. Bliek vom Gasthof Köck auf Gmund. Fotokarte von 1898. Die Einwohnerzahl des Dorfes Gmund stieg sehr schnell. Waren es 1867 278 Personen, 1900764 Personen, so registrierte die Gemeindekanzlei 1925 schon 996 Personen in 254 Haushaltungen und 84 Hausnummern.

8. Bliek auf den See vom Gasteig um 1930. In den zwanziger Jahren wurde Gmund als Sommerfrische immer beliebter. Dem Fußgänger gehörte noch die Straße. Fahrzeuge kamen selten vorbei. Rechts im Bild: beim Moar am Gasteig, heutiges Haus Hopf. Links im Bild: Gasthof Köck.

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