Grimmen in alten Ansichten Band 2

Grimmen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Erhard Grohmann
Gemeente
:   Grimmen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6581-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Grimmen in alten Ansichten Band 2'

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Einleitung

Sammeln von Ansichtskarten und historischen Bildern ist ein schönes und interessantes Hobby. Ende des 19. Iahrhunderts kamen die ersten Lithografien (Steindrucke) von Grimmen auf den Markt. Die Motive der Künstler, die in den Steindrucken Verwendung finden, sind die Stadt, charakterisierende Bauwerke oder Straßen. Für Grimmen war es nicht alltäglich, wenn die Fotografen mit ihren unförmigen Kasten, der auf ein Stativ gestellt wurde, auf der Suche nach interessanten Motiven unterwegs waren. Häufig finden sich Kinder auf den alten Fotos, die sich beim Fotografieren dazustellten. Aus den Bildern, die aus verschiedenen Zeitepochen stammen, können wertvolle heimatgeschichtliche Aussagen getroffen werden. Es kommt auch vor, daß der Schreiber der Ansichtskarte ein wichtiges Ereignis nennt, was vorher nicht bekannt war. Grimmen hat in der Vergangenheit keine besondere Rolle gespielt. Berühmte große Männer, deren humanistische Taten im ganzen Land bekannt sind, hat Grimmen auch nicht hervorgebracht. Das recht spärliche Material über Grimmen hat noch große heimatgeschichtliche Lücken. Viele Dokumente sind nachweislich durch Kriege und Feuersbrünste vernichtet worden.

Es ist deshalb nur zu begrüßen, wenn sich Interessenten finden, die Freude am Sammeln von heimatgeschicht-

lichen Ansichtskarten, Fotos und Dokumente haben und ihre Familiengeschichte niederschreiben.

Die Geschichte von Grimmen ist die Geschichte von Menschen, die hier gelebt und gearbeitet haben. Jeder Bürger hat ein Stück Geschichte mitgeschrieben. Erwähnen möchte ich die Tagelöhner, die auf den Gütern oder bei den Bauern gearbeitet haben, Ackerbürger, die in der Stadt wohnten und eine Landwirtschaft betrieben, oder Kaufleute, die Wünsche der Bürger erfüllten, wenn das Geld dazu reichte. Die Gebäude der Ackerbürger erkannte man an derToreinfahrt, die sich am Haus befand.

Eine besondere Bedeutung kam den Handwerkern zu. Ihre Arbeit konnte man auf den alten Bildern bewundern. Das Handwerk war streng nach Gewerken eingeteilt. Wurde ein neues Fenster gebraucht, so machte derTischler den Rahmen, der Schlosser die Beschläge und der Glaser setzte das Glas ein. Eine entscheidende Rolle kam dem pfarrer zu, der mit dem Küster, den Organisten, dem Rektor und den Schulgesellen für die Erziehung der Jugendlichen und auch der Erwachsenen verantwortlich zeichnete. Schließlich auch die Bürgermeister, Landräte, Senatoren und Achtermänner, die die Geschicke der Stadt lenkten und leiteten. Diese Bilder spiegeln eine Zeit wieder, wo Pferdegespanne durch die Stadt rumpelten, Gaslaternen

die Straßen erleuchteten, der Nachtwächter seinen Rundgang machte und die Kinder beim Schein der Petroleumlampe den Erzählungen des Großvaters lauschten, wenn er von seinen ]ugend- oder Kriegserlebnissen erzählte.

Hinweise aufFoto/Verlage:

A. Bönki, Sassnitz

Reinicke und Rubin, Magdeburg, Ernst Hoffendahl, Grimmen,

E. Schnauer, Grimmen,

Max Braun, Berlin

Richard Schmidt, Grimmen Arthur Kraehmer, Grimmen

AnGrimmen

Einzig bist du - Kann ein Städtchen unsres Ländchens mehr begehren? Einzig bist du, nicht im Haben, sondern einzig im Entbehren.

Alle deine elf Geschwister sind dem Wasser anverwandt,

Sei 's ein Landsee, sei 's ein flüßchen, oder Strom und Meeresstrand.

Du allein in trockner Mitte hast nicht Lust am Nixensange. Dennoch bist du wohl gediehen, und die fünfte Stadt im Range. Kannst du nicht im Freien baden, holst du dir den Schnupfen nicht, Und vorüber, glaub ich, gehen Husten, Cholera und Gicht.

Sag' es mir, ich möcht' es wissen, um dich würdig zu erheben?

Hat Fürst Grim dir schon den Namen oder Arnold Grim gegeben? Doch wozu verlorne Fragen?Wer in Altertumesnacht

Einst dein Gründer auch gewesen, hat die Sache brav gemacht

Wenig kenn' ich deine Reize, und aus alten Chroniktöpfen,

Mag ich nicht vergelbten Schimmel mit gelehrter Kelle schöpfen. Deinen bessern Preis verweis'ich an den Sohn. der dir entsproß. Dieser zolle seiner EhrenAnteil dir als Schuld und Schoß!

Gedicht von Karl Lappe

1 Lithografie von Grimmen mit Poststempel 1900.

Die Aufnahme, die sicherlich noch älteren Datums ist, zeigt eine Ansicht vor dem Mühlentor. Der Damm wurde mit jungen Bäumen bepflanzt. Früher stand auf der linken Seite eine Wassermühle, die von dem Wasser der PoggendorferTrebel angetrieben wurde. Ein Wehr staute das Wasser und die Bürger wuschen in dem Teich ihre Wäsche.

2 Mehrbildfoto von Grimmen aus dern Iahre 1900.

Die Aufnahme zeigt das Rathaus mit dem Kolonialwarengeschäft Ludwig Brandt. Ein Blick aus der Langenstraße zum Marktplatz mit einem der städtischen Brunnen. Das Kreishaus und die Kaiserliche Post, die 1898 gebaut wurde und oft als Motiv für die Fotografen in der nachfolgenden Zeit gewählt wurde.

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3 Gruß aus Grimmen Schützenhaus, Lithografie aus dern Iahre 1901. Nicht nur Ansichtskarten wurden für die Übermittlung von Grüßen gewählt. Es gab auch eine große Anzahl von kleinen Klappkarten, die es zu jedemAnlaß gab und farbenfroh gestaltet waren.

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4 Mehrbildfoto mit einer Ansicht vor dem Mühlentor und der Brauerei-1901.

Brunner & Eichentopf sind die Besitzer des Grimmener Brauhauses in der Strohstraße, das am 12. Februar 190 1 mit dem Ausstoß von Bockbier beginnt. 1912 meldete die Brauerei, in der sich auch ein Getreidelager befand, Konkurs an. Eduard Eichentopf ist am 5. Juli 1912 im Alter von 56 Iahren verstorben. 1918 übernimmt die Raiffeisengenossenschaft die ehemalige Brauerei und errichtete dort eine Maschinenabteilung.

S Gruß aus Grimmen, Mehrbildfoto aus dem jahre 1902.

Die Bilder zeigen das Rathaus mit geschlossener Laube, Kaiserliches Postamt mit Zugang von der Straßenseite, Triebseeser Tor oder auch Mühlentor genannt und Sundische Straße mit Blick zum Rathaus. Auf dem letzten Bild sehen wir rechts das Gasthaus Zum Weißen Roß und daneben die Bäckerei Christaph Dieckermann.

6 Fotomontage mit einer Zeichnung des Marktplatzes von Grimmen von 1902.

Diese Ansichtskarte ist heimatgeschichtlich sehr interessant. Auf ihr schreibt Hans Plate an Familie Spierhake in Stassfurt folgendes: 'Lieber Schwager u. Schwester, besten Dank für gesandte Gratulation verbleibe mit besten Gruß Euer Willi; haben hier gestern großes Fest gehabt, denn es wurde hier das Bismarck-Denkmal enthüllt. . .'

7 Fotomontage 'GRIMMENVIELE GRÜSSE' von 1905.

Mit den Ansichten: Kaiserliche Post, GreifswalderTor, westlicher Blick zum Marktplatz, östlicher Blick zum Marktplatz, Bahnhof, Rathaus, Greifswalder Vorstadt, östlicher Blick zum Marktplatz, Bahnhofstraße, Blick zum Mühlentor und kleine Wäsche.

8 Fotomontage einer Paketkarte mit der Kaiserlichen Post und Postkutsche aus dem Iahre 1909. 1897 wurde die Beförderung der Post durch die Postkutsche eingestellt. Grimmen wurde an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Unter der Leitung von Oberpostmeister Heinrich Stephan wurden prachtvolle Postämter gebaut, die heute noch gut erhalten sind. Das Grimmener Gebäude der Kaiserlichen Post wurde 1898 gebaut.

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