Halberstadt in alten Ansichten Band 3

Halberstadt in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Werner Hartmann
Gemeente
:   Halberstadt
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5779-7
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Halberstadt in alten Ansichten Band 3'

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EINLEITUNG

In einem Werbeprospekt von 1927 hieß es unter anderem:

Alter historischer Boden ist es, den der Wanderer in Halberstadt betriu. Reich an Naturschonheuen die Stadt selbst und ihre náhere und weitere Umgebung. Maleriseli am Fuße des Nordharzes gelegen, inmitten gesegneter Fluren, bietet sie dem Besucher neben den besten Verpflegungsmöglichkeiten Sehenswertes aus einer mehr aus tausendjährigen Vergangenheit und neuzeitlicher Entwicklung, Eine Stätte der geistigen Regsamkeit, bekannt durch Schulwesen, Sammlungen und Bibliotheken, steht Halberstadt mit in erster Reihe. Durch seine Lage im Eisenbahnnetz, als Hauptknotenpunkt bekannt, ist Halberstadt ein bedeutender Industrie- und Handelsplatz ...

Und so soll der vcrliegende dritte Band 'Halberstadt in alten Ansichten' eben dieses alte Halberstadt, das 1945 im Feuersturm des 8. April für immer versank, in Bildern auferstehen; sollen Erinnerungen wachgerufen und Versunkenes im Geist wiederbelebt werden. Wenn dann ältere Halberstädter sagen 'Ja

so war es!' oder 'Hier habe ich meine Kinder- und Jugendjahre verbracht!' oder gar 'Hier haben wir uns damals kennengelernt!' und wenn dann die längst verlorengeglaubten Reminiszenzen vor dem geistigen Auge wiedererscheinen, wäre zumindest ein Zweck dieses Bildbandes erreicht.

Aber auch der jüngeren Generation, die 'nur' das neue Halberstadt kennt, das unter großen Entbehrungen und unter ungeheuren Schwierigkeiten neu erstand, soll die alte Bischofsstadt, wie sie einmal war, nahegebracht werden.

Halberstadt als einstmals berühmte deutsche Fachwerkstadt hat ein völlig neues Antlitz erhalten nicht immer zum Vorteil- und manches wurde auch leider voreilig abgerissen, so daß ganze Straßenzüge noch viele Jahre nach dem Krieg - zuzeiten der DDR - rigoros beseitigt wurden.

Johann Paul Friedrich Richter, den man unter dem Namen Jean Paul kennt, und dessen Bildnis im Halberstädter Gleimhaus hängt, hat einmal gesagt: 'Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.' Und mit diesem bemerkenswerten Satz sei dieser Band dem geneigten Leser gewidmet.

Werner Hartmann

1. Grußkarte aus Halberstadt um 1905. Das Stadtpanorama ist vom Bullerberg aus dargestellt. Das Empfangsgebäude des Bahnhofes hat noch die alte Gestalt. Man beachte auch die legendäre Pferdebahn!

2. Rund um den Domplatz um 1930. Dom und Liebfrauenkirche, Martineum, Domgymnasium und Knabenmittelschule, Lichtengraben, Schmiedestraße und Westendorf sind unschwer zu erkennen. Wer genauer hinsieht, wird auch die Burgtreppe, das Nikolaikloster, den Domgang und Postamt, sowie die Oberrealschule im Westendorf und das Hallenbad wiederfinden. Die Flugzeugaufnahme ist aus etwa 500 m Höhe entstanden.

3. Stadtzentrum und Altstadt um 1930. Im Mittelpunkt des Bildes ist deutlich der Fischmarkt östlich der Stadtkirche St. Martini zu erkennen. Nach rechts unten zweigt die Straße hinter dem Richthaus, in Verlängerung die Kühlinger Straße, ab. Sehuhstraße, Breiter Weg, Martiniplan, der Hohe Weg sowie die Katharinenkirehe und darüber die Moritzkirehe (darüber die Zuckerfabrik und ganz oben am Bildrand das Elektrizitätswerk) sind ebenfalls deutlich auszumachen. Im Allgemeinen fällt die dichte Bebauung - im Gegensatz zu heute - auf.

4. Bliek vom Dach des ehemaligen Lehrerseminars (heute Polizeiverwaltung) au] die Stadtmitte um 1930. Von links nach rechts: Liebfrauenkirche, Glockenturm der Johanneskirche, Kirchendach der Johanneskirche und Dom mit Dachreiter. Direkt unter diesem Dachreiter erkennt man den Bareekgiebel der Hofapotheke unter dem Turm über dem Posteingang.

5. Bliek über Paulskirche, Martinikirche und Dom um 1930. Die Garnisonkirche am Paulsplan war eine der vier romanischen Kirchen der alten Bischofsstadt, ihre Ruine (1945 entstanden) wurde erst im Februar 1969 gesprengt. Der große Giebel links war das Gebäude der Loge arn Paulsplan (heute DRK). Rechts sehen wir in die Paulsstraße hinein.

6. Am Breiten Weg um 1930. Das klassizistische Haus links wurde nach einem Großfeuer des Vorgängerbaus 1830 erbaut. Der Kran im Giebel deutet auf ein Handelshaus hin, das es auch tatsächlich viele Jahrzehnte war. Es wurde 1931 abgerissen und machte dem Neubau der EPA Platz (heute Roland-Kaufhaus}. An der Ecke Kuhgasse stand das alte Haus 'Zur goldenen Sonne' (Nr. 20), in der vor dreihundert Jahren auch die Halberstädter Post untergebracht war. Älteren wird der Name 'Waffen-Piethe' noch ein Begriff sein.

7. Grußpostkarte vom Margeritentag 1911. Hier sehen wir unser schönes Rathaus mit Ratslaube und dem ältesten Bürger unserer Stadt, dem Roland, der 1433 hier als Symbol besonderer Rechte unserer Bürger aufgestellt wurde. Das Rathaus ist, wie so vieles in der traditionsreichen Stadt, nicht mehr vorhanden. Bestrebungen, es wieder aufzubauen, sind im Gange - ob sie Erfolg haben werden? Zu wünschen wäre es.

8. Detail des Rathauses 1930. Das Ziergitter im Halbrund über den Fenstern stammte aus der Renaissancezeit. Es war eine wertvolle Kunstschmiedearbeit eines unbekannten Meisters, geziert mit dem Halberstädter Wappen,

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