Halle (Saale) in alten Ansichten

Halle (Saale) in alten Ansichten

Auteur
:   Detlef Scherer
Gemeente
:   Halle (Saale)
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6526-6
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Halle (Saale) in alten Ansichten'

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Einleitung

Etwas ungewöhnlich ist es, daß nach dem Erscheinen mehrerer tausend Bände der Reihe ' ... in alten Ansichten' erst jetzt die Stadt Halle ihre Betrachtung findet.Warum? Nun, sie ist immerhin die größte Stadt im jetzigen Bundesland SachsenAnhalt, sie hat beinahe 3 00 000 Einwohner, sie blickt auf eine über tausendjährige ereignisvolle Geschichte zurück und einiges mehr ... Zeit genug jedenfalls, auch unsere Stadt in diesem Rahmen zu würdigen.

Denn wo sonst im mitteleuropäischen Raum gibt es schon geschlossene, über lange Zeiträume gewachsene, urbane Gebilde, in deren Grenzen sich gleich drei Zwingfesten befanden und bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben sind: die Burg Giebichenstein, die Moritzburg und die Residenz.

Die Ansichten aus der Zeit des letzten Jahrzehnts vor der [ahrhundertwende bis etwa 193 0, die der vorliegende Band zeigt, haben über ihre meist direkte Zweckbestimmung hinaus einen ungeminderten regionalgeschichtlichen Wert.

In einer Phase der Geschichte der Stadt, wo zwangsläufige und zeitgemäße bauliche Eingriffe in deren Strukturen vorgenommen wurden, verschwand ebenso zwangsläufig die Erinnerung an das alte vergangene Stadtbild. Die hier gezeigtenAnsichten lassen uns heute wie schon damals Verschwundenes erkennen, sie offenbaren das Detail- Straßen, die es so oder gar nicht mehr gibt, Wohnhäuser und Zweckgebäude, Portale und

Denkmäler, Ornamente, noch unbebaute Flächen, Personen, vielleicht auch Persönlichkeiten, selbst ein Baum kann den Betrachter anregen.

Der fotografische oder drucktechnische Wert allein lohnt die Mühe des Aufbereitens und Bewahrens dieser Zeiger vergangener Zeit, lohnt die Aufwendungen des Suchens. Findet man sie in Beständen alter Sammelsurien, in Großmutters längst verstaubtem Erinnerungskästchen, ist es einfach, sie aufzubereiten - für jeden Interessierten. Schwieriger ist es schon, die charmanten, manchmal nostalgisch anmutenden Stücke, die trotz bisweilen etwas verklärender Darstellung kulturgeschichtlich nicht ohne Wert sind, aus der Feme zurückzuholen. Denn dorthin wurden sie eben vor achtzig, neunzig oder einhundertJahren gesandt. Mit verbalen Grüßen auf der einen und einem oder mehreren bildlichen auf der anderen Seite.

Die Gebote unserer Zeit verlangen denn längst nicht mehr nach bloßer Baukunst im Sinne von Quantität. Sie verlangen vielmehr die Wahrung des historischen Details, des Charakters von Straßen, Gebäuden, Plätzen.

Charakter und Detail zu erhalten, den Betrachter Erkenntnisse vermittelnd zu erfreuen, dazu tragen diese aufschlußreichen Ansichten bei. Da ist aber auch ein Stück Erinnerung an das Verschwundene, das uns über die natürlich versiegendeAussagekraft der Alten hinaus wachgehalten wird, von der wir zehren

und die wir bildlich wie sprachlich weitergeben können. Und das ist wahrlich keine Nostalgie, das sind keine nostalgischen Reize verstaubten Papiers.

Wieder ein Spiegel der Zeit, sind auf den hier gezeigten Ansichten auch Menschen zu sehen, Menschen, die vielleicht zufällig von der Kamera des Fotografen erfaßt wurden oder die das abgelichtete Umfeld prägen; Geschäftsleute, Polizisten, Studenten, Gelehrte, Ordensschwestern - all die Momente sind vielleicht kleine Psychogramme einer Epoche. Soziale Differenzierungen indes sind wohl nur dem geübten Betrachter zugänglich, eine gewisse Beschaulichkeit ist trügerisch. Die Motive, ganz gleich, welche, sollten für diese Stadt werben und zeigen doch immer auch Hintergründe auf Mit der Kermtnis historischer Zusammenhänge nimmt man den immensen baulichen Aufschwung wahr, der sich mit der Gründerperiode ankündigte und der seit eben dieser Zeit auch fotografisch dokumentierbar ist.

Zweck und Mittel sind freilich nicht zu trennen, so dienten die im vorliegenden Band zu sehendenAnsichten als Kommunikationsmittel und der Werbung. Nachrichten und Informationen konnten fortan übermittelt werden, gleichsam zeigte die Stadt in Nah und Fern ihr Gesicht.

Geografisch gesehen liegt Halle in einem weit ausgedehnten Gelände östlich der Saale, am Rande der Norddeutschen Tiefebene. Schon weit vor unserer Zeitrechnung dienten reiche Solequellen der Salzgewinnung im Stadtgebiet. Salzproduktion und Salzhandel waren dann auch die spätere Bestimmung der Stadt, Ursprung undWurzel des wirtschaftlichen Lebens.

Unwiderruflich in die Geschichte tritt Halle an der Saale im [ahre 806 ein; der Sohn Karls des Großen stieß mit einem fränkischen Heer in den Raum zwischen Elbe und Saale vor und legte hier ein Kastell bei der Siedlung 'Halla' an, am östlichen Ufer der Saale, bei dem Ort, welcher Halle heißt (' ... in orientalern partem Sala, ad locurn, qui vocatur Halla') . Das zumindest ist verbrieft in drei schriftlichen Quellen dieser Zeit, den Berichten Einhards, den Metzer Annalen und der Chronik des Klosters Moissac.

Geschützt werden sollten Furt und Salzquellen gegen Angriffe der Slawen, im 10. [ahrhundert änderte sich die Lage, denn König Heinrich 1. ließ den Giebichenstein als Reichsburg ausbauen. Eingegliedert in ein Grenzburgensystem, wurde die Burg in jenemJahrhundert der bestimmende Ort des Siedlungsgebietes. Im [ahre 961 schenkte König Otto 1. per Urkunde dem Kloster St. Moritz in Magdeburg den Gau Neletice, den Burgort Giebichenstein mit seiner Salzquelle mit dem Ziel, die Ostgrenze des deutschen Feudalstaates auszubauen und zu festigen und die Christianisierung voranzutreiben. Untermauert wurde die Schenkung durch die Gründung eines Erzbistums im [ahre 968, ebenfalls durch Otto 1., mit Sitz in Magdeburg; von dort wurde mithin Einfluß auf die ganze Region genommen, die Erzbischöfe residierten häufig auf dem Giebichenstein. Bis zum [ahre 1503, als ErzbischofErnst die Moritzburg bezog. Erst 1680 kam Halle zu Preußen, die Herrschaft der Erzbischöfe hier und mit dieser war die Zeit Halles als Regierungssitz beendet.

Zwischen all dem lag das Aufblühen der Stadt, ganz wesentlich

durch die mächtigen Solequellen begünstigt und nicht zuletzt durch ihre Lage im Kreuzungsbereich alter Fernhandelsstraßen. Man kann diese dann auch unschwer ausmachen, so den alten Markt mit der am Anfang des Jahrhunderts abgebrochenen Michaeliskapelle am uralten Handelsweg zwischen Lübeck und Süddeutschland. Im 12. [ahrhundert entstand zum Schutze der städtischen Gemeinschaft ein Mauerring, ein sicheres Bollwerk, mitinitiiert duch die aufblühende hallesche Bürgerschaft. Im Grunde wurde über das gesamte Mittelalter hinweg an dieser Stadtbefestigung mit etwa vierzig Wehrtürmen und sogenannten Schalen gebaut, doch allein der LeipzigerTunn ist als Relikt aus dieser Zeit übrig geblieben. Abgesehen davon existieren Reste der Wehranlagen am Waisenhausring, der Moritzkirche oder der Mühlpforte. Die moderne Stadt des ausgehenden Jahrhunderts hat als Referenz an die Vergangenheit den Verlauf der Stadtbefestigung in der Gestalt eines Promenadenringes weiterleben lassen: Hansering -Waisenhausring - Moritzzwinger - Hallorenring - Robert-Franz-Ring - MoritzburgringUniversitätsring. Und mitten im Zentrum der Umfassung - der Marktplatz; bereits in frühen Zeiten reger Handelsplatz, der den wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt durchaus mitbestimmen sollte. Aber auch Marktplatz als administrativer Sitz der halleschen Bürgerschaft gegen die erzbischöfliche Macht.

Im [ahre 1310 erhielt dieser Rat die Anerkennung vom Erzbischof in Magdeburg, nachdem bereits eine ökonomische und politische Stärke manifest war, die der Stadt schon um das [ahr 1280 den Beitritt zur Hanse einbrachte.

Immer einhergehend mit der Entwicklung der Salzproduktion,

der Herausbildung einer reichen Patrizierschicht und wachsenden Differenzen mit der erzbischöflichen Zentralgewalt. Äußeres Zeichen der gewachsenen Macht des Rates war das um 1312 entstandene Rathaus, das im 16. [ahrhundert durch Nickel Hoffmann seine prägende Gestalt erhielt: den Turm mit der kupferbedeckten Kuppel, eine steinerne Laubenkolonnade, den großen Holzgiebel darüber, der 1884 abgetragen wurde. Zerstört wurde dieses Kleinod deutscher Baukunst im März 1945 durch ein Bombardement.

Die Wahrzeichen der Stadt allerdings sind die im frühen 16. [ahrhundert zur viertünnigen Kirche 'Unser lieben Frauen' umgebauten romanischen Kirchen Sankt Gertrauden und Sankt Marien sowie der Rote Turm, der etwa von 1418 bis 1506 errichtet wurde.

Eine neue Zeitrechnung begann mit der schon angedeuteten Angliederung der Stadt und damit auch des Erzbistums an den kurbrandenburgischen Staat irn Iahre 1680.

Jetzt wurde sie wirtschaftlich wie wissenschaftlich gefördert, besonders durch die Schaffung einer neuen Saline und die Regulierung der Saaleschiffahrt; das Handwerk nahm spürbaren Aufschwung. Solches gleichsam durch die Ansiedlung andernorts ausgegrenzter Minderheiten; Pfälzer, Hugenotten, Juden. Die aufstrebende Wissenschaft erlebte eine Sternstunde, am 1. Juli 1694 wurde die hallesche Universität eröffnet. Klangvolle Namen sind mit deren Gründung undAufschwung verbunden, so der des Juristen Christian Thomasius, des Philosophen Christian Wolff, der Mediziner Friedrich Hoffmann und Georg Ernst Stahl.

Gleichzeitig wirkte zu jener Zeit in dieser Stadt der Vertreter des Pietismus, der Theologe und außerordentliche Pädagoge August Hermann Francke. Das von ihm gegründete Waisenhaus gelangte zu europäischem Ruhm, waren hier soziale Erziehung und höchste Bildung gleichermaßen zu erlangen. Der Geist dieser Anstalten, auch der mehrerer berühmter Gymnasien, machte Halle an der Saale zur Schulstadt, als solche von hoher wissenschaftlicher wie wirtschaftlicher Ausstrahlung für das 19. und lO.Jahrhundert.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verhelfen überaus reiche Braunkohlevorkommen der Stadt und ebenso der Region zu Reichtum, zur Möglichkeit, ein industrielles Zentrum zu werden. Dazu trug die Entstehung und Anbindung von Eisenbahnverbindungen bei, unter anderem durch das erfolgreiche Wirken des Stadtrates Ludwig Wucherer bedingt. Später, mit der Gründerzeit, gewannen chemische Industrie, Maschinenbau, Pumpenproduktion und Waggonbau an Bedeutung; Halle nahm zwangsläufig demographischen Aufschwung. So ist Halle an der Saale Stadt des Salzes, Schulstadt, Zentrum der Wissenschaft und Industrie - vielleicht etwas unterschätzt im Hinblick auf die Bedeutung für Deutschland überhaupt.

Der vorliegende Band soll nicht einfach die Kernstadt in seine Betrachtung einbeziehen, nicht bloß Einblicke entlang der Hauptstraßen gewähren, sondern auch in abgelegene und Nebenstraßen. Auch der Marktplatz wird hier nicht als Ausgangspunkt genommen, eine Stadtführung schlechthin findet so nicht statt. Hier wird versucht, mit dem Rundgang

durch die über tausendjährige Stadt exakt dem Werk eines bedeutenden Heimatforschers zu folgen. Gemeint ist die 'Topographie oder Häuser- und Straßengeschichte der Stadt Halle an der Saale' von Dr. Siegmar Schultze-Galléra, einem Mann mit außerordentlichen Verdiensten um die Regionalgeschichtsschreibung. Das mehrbändige umfangreiche Werk gab er Anfang der zwanziger [ahre im Ergebnis langjähriger intensiver Forschungen heraus. Es birgt eine einzigartige Darlegung der Geschichte der Stadt vermittels Beschreibungen von Straßen und Plätzen, vieler einzelner Häuser und exponierter Gebäude sowie bedeutender Ereignisse.

Dieses Buch aber gibt sich nicht den Anspruch, Stadtführer sein zu können, in dem auch ein Abriß der gesamten Historie enthalten ist.Was es können sollte, ist, dem Ortskundigen, dem Interessierten, beim Schließen von Erinnerungslücken helfen, Assoziationen herstellen, 'Aha-Effekte' auslösen. Gleichwohl darüber hinaus soll es dem nicht Ortskundigen, dem Wißbegierigen versuchen, den Weg zu weisen, ihn selbst Fragen stellen lassen.

Allen aber, Ortskundigen wie Ortsfremden, Wißbegierigen wie nur beiläufig Schauenden, sollte es Anregung geben, zum Hinschauen, zum Hinterfragen - zum Erkennen von Sehenswertem, der Schönheiten dieser Stadt, die zweifellos die Chance hat, bis zur Jahrtausendwende und darüber hinaus wieder zu einer der schönen in Deutschland zu avancieren.

DetIef Scherer

1 Am Hallmarkt nahm die Stadt augenscheinlich ihren Ursprung, auf dem Territorium des mittelalterlichen Salzwerkes. Die pfännerschaftliehe Saline arbeitete hier bis zum [ahre 1868, danach verfiel das Areal, bis 1885 die Bebauung begann. Wohnhäuser, Schulen, öffentliche Gebäude entstanden. Im Zentrum lag und liegt bis heute der große freie Platz der 'Halle', der Saline. Seit etwa 1888 wurden, wie im Bild sichtbar, große Wochenmärkte abgehalten; städtische wie auswärtige Händler nutzten dies ebenso wie Bauern aus dem Saalkreis. Dominiert wird der Platz durch die 'Blauen Türme' der Marktkirche.

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2 Zum Hallmarktviertel gehört die Dreyhauptstraße, die ihren Namen nach dem berühmten Verfasser der Geschichte des Saalkreises und der Stadt Halle (1 755) führt. Die Ansicht von 1909 läßt links am Bildrand die Moritzkirche erkennen und natürlich das im [ahre 1908 entstandene Polizeipräsidium, dessen vordere Front dem unteren Hallmarkt zugewandt ist. Flankiert wird es im Westen von der Hallorenstraße, heute Hallorenring. Auch jetzt noch ein Gebäude gleichen Zwecks.

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Neue; Poltzei~ Verwaltungs· Gebäude . a. d. Dreyhauprst-asse.

3 Wieder am Hallmarkt, am Eingang zur Oleariusstraße und Talamtstraße. Letztere wurde nach dem Gerichtsgebäude vom "Thal' benannt und liegt westlich der Marktkirche. Das Gebäude, welches die 'Spanische Weinhalle' und das 'Central-Hotel' beherbergte, bildet gewissermaßen einen nordöstlichen Abschluß des Hallmarktes. Der repräsentative Gründerzeitbau mit barocken Details und Ecktürmen wurde um 1890 errichtet und gab einen schönen Blick frei auf die Kirche, das Markttreiben und das westlich liegende Territorium des Strohhofes. Auch heute findet man in diesem Haus ein Restaurant.

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Spanische Weinhalle.

Inh.: Bergada y Rlfonso.

4 Bis zumJahre 1893 etwa hatte man, wie der Junge auf dem seltenen Bild, diesen idyllischen Blick vom unteren Teil des Hallmarktes in Richtung Moritzkirche (Hallorenring) ; in einer Zeit nämlich, als die Hallsaale oder Gerbersaale noch nicht reguliert und überbaut worden war. Die Moritzkirche auf der Ostseite der Hallsaale ist sehr alt, zwischen 1121 und 1140 wurde sie erbaut, später erst erhielt sie ihre heutige Gestalt. Das hier sichtbare Westwerk war in die Stadtbefestigung eingebunden. Der Hallorenring ist heute leider in hohem Maße vom Straßenverkerhr belastet.

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5 Zu Beginn des [ahrhunderts hatten private Lehrinstitute Konjunktur, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Entwicklung Halles als Industrie-, Wissenschafts- und Schulstadt. In der auf unserer Ansicht präsentierten Hackebornstraße Nr. 2 war die erste hallesche Kochschule ansässig. Auf der Ansichtskarte von 1900 sind denn auch offensichtlich Schülerinnen der beiden Lehrdamen Frost und Göring zu sehen. Etwa 1904 wechselte die Schule dann in die mondänere Poststraße (heute Hansering) . Die Hackebornstraße erhielt ihren Namen nach dem vierten Solbrunnen der halleschen Saline. Das Geländer faßt Häuser auf dem tiefer liegenden Niveau des Salinegeländes ein.

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6 Der Alte Markt zählt zu den frühesten Siedlungskernen der ältesten Stadt, er stellt eine Platzerweiterung verschiedener Handelsstraßen dar. Auch Salzkaufleute waren dort ansässig. Im Bild blickt man in nördliche Richtung in die Schmeerstraße, die zum Markt führt. Im Vordergrund ist der Renaissanceturm der Michaeliskapelle zu erkennen; sie stand auf der östlichen Seite des Platzes und wurde zu den ältesten Bauwerken der Stadt gezählt. Ihre Entstehung reicht in die ottonische Zeit zurück, nach der Reformation wurde sie in ein Bürgerhaus eingebaut. Um Platz für ein schmuckloses Geschäftshaus zu schaffen, wurde das wertvolle Bauwerk irn Iahre 1906 abgerissen. Die Bildmitte zeigt auch den 1868 geschaffe-

nen Brunnen aus Zink, der wiederum wurde 1906 durch den 'Eselsbrunnen' ersetzt, noch heute eines der hallesehen Wahrzeichen.

~'a~s.

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