Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Der Süden

Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Der Süden

Auteur
:   Dr. Ralf Busch
Gemeente
:   Hamburg / Der Süden
Provincie
:   Hamburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6111-4
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hamburg in alten Ansichten / Hamburg - Der Süden'

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Einleitung

Der Süden Hamburgs, das Gebiet südlich der Südereibe, gelangte erst 1937 an Hamburg. Bis dahin gehörte diese Region zur preußischen Provinz Hannover, besaß damit eine ganz andere Vergangenheit als die Hansestadt. Die welfische Zugehörigkeit ist längst in Vergessenheit geraten, wenn sich auch manch eigenständiges Denken in örtlichen Traditionen erhalten har, wie erwa im Vogelschießen in Harburg.

Dennoch haben die landschaftlichen Reize zwischen Elbmarsch und Geest Hamburger zu nutzen gewußt. Schon der berühmte Orgelbauer Arp Schnittger zog von Hamburg in das Alte Land. Später haben Hamburger Großbürger hier Villen und Landhäuser errichtet. Künstler fanden seit der Mitte des 19. Iahrhunderts Motive in der Heidelandschaft der Harburger Berge.

Harburger Industrielle haben in der zweiten Hälfte des 19. [ahrhunderts dagegen ihren Standort auch von hier nach Hamburg verlegt.

Wechselbeziehungen entstanden, die bis heute nachwirken. Dem ist nicht näher nachzugehen, denn hier soll kein Geschichtsbuch geschrieben werden, sondern es geht um die Ausbreitung alter Ansichten, mehrheitlich aus der Zeit um die [ahrhundertwende.

Wir wollen zeigen, wie diese Region einst aussah, bevorVeränderungen in unserem [ahrhundert grundsätzlichen Wandel brachten. Dieser lag in einen zunehmenden Prozeß der Techni-

sierung und Modernisierung begründet, mehr noch aber in den Zerstörungen, die der Zweite Weltkrieg mit sich brachte. Besonders Harburg war früh getroffen, der Bombenkrieg hat die Stadt seit 1940 schwer heimgesucht. Viele Monumente seiner Geschichte sind dabei verlorengegangen, das Gesicht der Stadt wurde zu mehr als 80 Prozent zerstört.

Ein Buch mit alten Ansichten beinhaltet damit zwangsläufig Blätter der Erinnerung. Viel Leid der Menschen, die hier wohnten, ist darin eingebunden. Daran muß man erinnern, wenn man idyllische Abbilder einer verlorenen Welt sieht.

Die Region, die wir betrachten, erschließen wir uns von Westen nach Osten. So beginnen wir im Alten Land, betrachten die Randzonen Harburgs und dann diese Stadt selbst bis hin nach Wilhelmsburg. Darüber hinaus greifen wir nicht, da die östlich davon gelegenen Vierlande nördlich der Elbe eine eigene Geschichte aufweisen.

Nicht Geschichte wollen wir darstellen, sondern Zustände und Lebensgewohnheiten, die sich in den ausgebreiteten Bildern widerspiegeln. Aber hier und da vermögen wir dennoch historische Zusammenhänge aufzuzeigen. Sie können uns verdeutlichen, daß die betrachtete Region eine unverwechselbare Identität besitzt, auf die zu besinnen sich lohnt.

Die Bilder entnahmen wir demArchiv des Hamburger Museums für Archäologie und die Geschichte Harburgs (HelmsMuseum), das in seiner nun annähernd hundertjährigen Geschichte reichhaltige Sammlungen angelegt hat, die aber nur durch Zuwendungen vieler hier ungenannter Spender gewachsen sind.

Inhalt

Neuenfelde Finkenwerder Altenwerder Neugraben Hausbruch Moorburg Eißendorf Marmstorf Sinstorf Rönneburg Harburg Wilhelmsburg

1-3 4-5

6-12 13- 25 26-32 33-38 39-41 42-43

44 45-47 48-100 100-108

Neuenfelde um 1900: Bis 1937 gehörte dieser östliche Teil des Alten Landes zur Provinz Hannover, der dann nach Hamburg eingemeindet wurde und nun zum Ortsamt Sûderelbe gehört. Die Postkarte zeigt Ansichten aus dem Ort, unter anderem die St.Pankratins- Kirche.

21mAlten Land und besonders in Neuenfelde finden wir die großräumigen Höfe von Obstbauern. Der Ortsteil Nincop entstand als holländische Siedlung um die Mitte des 12. [ahrhunderts. Die hier rypischen Prunkpforten sind im 17. und 18. [ahrhundert entstanden. Nur zwölf sind heute noch erhalten. Die Abbildung zeigt den Quast-Hofin Neuenfelde- N incop.

3 Der ehemalige Hafen, eine Schiffsanlegestelle für den Transport der Erzeugnisse der Obstbauern, hat längst seine Funktion verloren, da heute der Landtransport vorgezogen wird. Aber immer noch ist das Alte Land das größte geschlossene Obstanbaugebiet in Deutschland.

4 Finkenwerder kam ebenfalls erst 1937 zu Hamburg. Daß es erstmals eine Insel war, kann man seit der Abdeichung von 1962 nur noch erahnen. Einstmals war Finkenwerder ein bedeutender Fischerort rnit etlichen Werftbetrieben.

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5 Die Hochseefischereiflotte Finkenwerders bestand 1888 aus 186 Kuttern. Diese seltene Aufnahme zeigt zum Trocknen aufgehängte Schollen (Foto von 1 91 1 ) .

6 Die Elbinsel Altenwerder wurde am Ende des 13. Iahrhunderts eingedeicht und gelangte 1937 an Hamburg. Die Postkarte aus dem [ahr 1900 beleuchtet den damals regen Schiffsverkehr auf der Süderelbe,

7 Dieser Blick auf Altenwerder vom Wasserturm aus (im Iahre 1920) zeigt deutlich die Anlage als Deichhufendorf. das in den siebziger [ahren für Hafenerweiterungsflächen aufgegeben wurde, bisher aber dafür nicht in Anspruch genommen wurde,

8 Von der Dorfidylle (1906) ist nichts erhalten geblieben. So ist diese Postkarte für die ernst dort angesiedelten Familien nur eine Erinnerung.

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