Heiligenhaus damals und heute Band 1

Heiligenhaus damals und heute Band 1

Auteur
:   August Steinbrink
Gemeente
:   Heiligenhaus
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4825-2
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Heiligenhaus damals und heute Band 1'

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Heiligenhaus damals und heute

Band 1

Geschichtsverein Heiligenhaus e.V,

Europäische Bibliothek - ZaltbommellNiederlande

Zum Titelbild:

Oben: Altes Rathaus und alte evangelische Schule. Unten: Neues Rathaus Heiligenhaus.

Fotos:

Foto Vogler, Foto Jürgen, Fritz Bangert, Ulrich Bangert, Erwin Eikermann, Kurt Kiene, Karlheinz Kohl, Carl-August Rudloff, August Steinbrink, Heimatkundliches Archiv der Stadt Heiligenhaus, Archiv des Geschichtsvereins Heiligenhaus e. V.

Autoren:

Erwin Eikermann, August Steinbrink, Hugo Weigel.

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REIHE

rSBNIO: 90 288 4825 8 rSBNI3: 978 90 28848252

© 1989 Europäische Bibliothek - Zaltbommel/Niederlande © 2010 Reproduktion des ursprünglichen Druckes aus 1989

Europäische Bibliothek Postfach 49

NL - 5300 AAZaltbommel/Niederlande Telefon: 0031418513144

Telefax: 0031418 515515

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EINLEITUNG

Vom Dorf zur Stadt,

auch so könnte der Titel für diesen Bildband 'Heiligenhaus, damals und heute' lauten. Aus verschiedenen Anlässen wurden in der Vergangenheit Festschriften, Bücher und Hefte mit Bildern sowie Bildbände über Heiligenhaus veröffentlicht, das am 1. April 1897 von Velbert abgetrennt und selbständige Landgemeinde geworden war und am 1. April 1947 zur Stadt erhoben wurde.

Diese Schriften hatten immer nur begrenzte Auflagen und standen meist einem bestimmten Leserkreis zur Verfügung. Neubürger unserer : als Schnellzuwachsgemeinde bezeichneten Stadt können sich oft nicht vorstellen, wie Heiligenhaus früher ausgesehen hat. Aber auch den alten Heiligenhauser Bürgern sind teilweise nur noch manche Stellen 'ern Dorp' (im Dorf) von früher in Erinnerung, die es wachzuhalten gilt.

Der Geschichtsverein Heiligenhaus e. V. hält es

für angebracht, Bilder von 'damals und heute' in Gegenüberstellung, und zwar erstmalig 'alt und neu', zu veröffentlichen. Auf der linken Seite werden alte Heiligenhauser Ansichten mit einer kurzen Erläuterung dargestellt; auf der gegenüberliegenden Seite sieht man dieselbe Stelle, meistens vom gleichen Standort aufgenommen, wie sie heute aussieht. Dabei ist deutlich zu erkennen, wie sich an vielen Stellen im Gemeindegebiet wesentliche Veränderungen ergeben haben. Geringe bauliche Verbesserungen wurden an vielen Gebäuden und Häusern vorgenommen. In manchen Fällen meint man: ' ... das ist noch so wie damals.' Aber Fassaden, Dächer, Fenster, Ornamente an den Hausfronten haben das Aussehen, wenn auch oft nur geringfügig, geändert.

Im Zuge des Ausbaues der Bundesstraße B 227, des Abrisses des alten Kirchplatzes, der an man-

chen Stellen erfolgten Neubauten, ergibt sich ein anderes Bild als vor fünfzig Jahren.

Der alteingesessene Bürger wird zu manchen Abbildungen sagen: 'Ja, so war es damals!' und die Erläuterungen rufen manche Erinnerungen wach. Die jüngere Generation und die Neubürger können in diesem Bildband erkennen, wie Heiligenhaus damals ausgesehen hat, wie sich die Stadtentwicklung gestaltete, und sie werden sehen und lesen, was aus den Erzählungen älterer Bürger, die oft noch die Geschehnisse aus eigenem Erleben kennen, bekannt ist.

Der geschichtlich interessierte Leser findet außer den Jahreszahlen in den Erklärungen am Schluß dieses Buches auch einen kurzen Überblick über die Geschichte unserer Stadt.

Was nicht durch Denkmalschutz und Denkmalspflege erhalten bleibt, geht unwiderbringlich verloren. Daher soll auch dieser Bildband dazu die-

nen, in unserer Stadt das Alte zu erhalten und mit dem Neuen sinnvoll zusammen zu gestalten. Heimat- und geschichtsbewußt zu bleiben, ist auch eine Aufgabe der heutigen Zeit.

Unser Dank gilt allen Mitbürgern unserer Stadt, die uns Fotografien von damals zur Verfügung stellten. Besonders bedanken möchten sich die Autoren aber auch bei den älteren Mitbürgern für hilfreiche Hinweise, die mit zum Gelingen dieses Bildbandes beigetragen haben. Verwendung fanden zu diesem Bildband Aufnahmen aus den Beständen des Heimatkundlichen Archivs sowie dem Archiv und der Tonbildreihe 'Heiligenhaus gestern, Heiligenhaus - heute' des Geschichtsvereins Heiligenhaus e. V.

Heiligenhaus, im November 1989.

Geschichtsverein Heiligenhaus e. V.

Die Bedeutung des Heiligenhauser Stadtwappens.

1. Der Bau der ersten kathoiischen Schule in Hetterscheidt erfolgte in den Jahren 1782 bis 1783 auf einern Gelände, welches der damalige Abt Bernhard Bierbaum des Klosters Werden aus dem Bestand des Hofes Abtsküche zur Verfügung stellte. Die dem Schulraum angebaute kleine Kapelle wurde am 1. Advent 1791 geweiht. Nach dem Umzug am 15. Juni 1908 in das neue Schulhaus wurde diese kleine Kapelle im Februar 1909 wegen Baufälligkeit abgerissen. Der alte Schulsaal wurde zu Wohnungen umgebaut, nachdem am 14. Februar 1909 die Einweihung der neue Kapelle 'St. Jakobus' erfolgte. Der Türbalken über der Eingangstür des Hauses Abtskücher Straße 41 hat die Inschrift: Gott zum Lobt haben wier Chatolisce Gemeine zu Hetterschit dieses Schulhas aufgeführet zu lehren die Christliche fugent und ein Pflantzung Götliche Tugendt. Amen den 29. April Anno 1783. Dieses alte Schulgebäude und die anderen Baulichkeiten dieses Bezirkes Hetterscheidt-Abtsküche bilden seit 1988 einen Denkmalschutzbereich.

2. Als abteilicher Oberhof des Klosters Werden wird der 'Hof zum Hofe' erwähnt. Hier mußte der Zehnte für das Kloster in Werden abgeliefert werden. Nach Auflösung der Reichsabtei Werden im Jahre 1806 gehen Hof und die Ländereien an den preußischen Staat; der 'Hof zum Hofe' wird preußische Domäne und kommt 1822 in den Besitz der Familie Einloos. Am 23. November 1973 kaufte die Stadt Heiligenhaus die Baulichkeiten. Pläne , diesen Hof zu einem Nobelhotel umzugestalten, wurden nicht realisiert. Seit 1983 sind Verwaltung und Werkstätten der Stadtwerke Heiligenhaus hier untergebracht. Die Gebäude haben Modernisierungen erfahren, blieben aber in der Grundsubstanz erhalten. Die zum Hof gehörenden Ländereien wurden schon vorher für Siedlungszwecke aufgeteilt.

3. Der aus Duisburg stammende Schmied Rütger Otterbeek errichtete 1721 auf einern Stück der ehemaligen Landwehr zwischen Heiligenhaus und Hetterscheidt eine sogenannte Pilgerhütte. Der Kirchenliederdichter Gerhard Tersteegen (1697-1769) hielt auf seinen Wegen ins Wuppertal hier stille Einkehr. Diese Tradition der späteren Brüdergemeinde wurde auf Jahresfesten weitergeführt. Die Pflege des Namens Tersteegen erfolgt durch das Tersteegenhaus als evangelisches Gemeindezentrum, Velberter Straße 89, durch die Gemeinschaftsgrundschule Gerhard Tersteegen, Hetterscheidt, und durch die Landeskirchliche Gerneinschaft e.V., Höseler Straße 19b. Bedingt durch den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 227 mußte das Tersteegenhaus 1966 abgerissen werden. Der hinter dem Tersteegenhaus vorbeiführende Bahndamm - am linken Bildrand - ist auf der neuen Aufnahme voll sichtbar.

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