Herborn in alten Ansichten

Herborn in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Gerhard Schreiner und Monika Rheinganz-Schreiner
Gemeente
:   Herborn
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4651-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herborn in alten Ansichten'

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VORWORT

Als der Verlag uns vor einigen Jahren vorschlug 'Herbom in alten Ansichten' zu veröffentlichen, war der Vorstand des Geschichtsvereins Herbom e.V. von dieser Idee sehr angetan. Nur stieß die Verwirklichung auf unvermutete Schwierigkeiten, denn es stellte sich bei der nun erforderlichen Nachsuche heraus, daß es nicht möglich war, 76 Postkarten aus der Zeit zwischen 1880 und 1930 aufzutreiben. Die Sammlung des Vereins reichte nicht aus und es waren viele darunter, die aus Gründen ihrer Beschaffenheit nicht für die Reproduktion taugten. Wir hätten also auf andere bereits veröffentlichte Bilder aus dem alten Herbom zurückgreifen müssen, dann aber hätte die hübsche Idee, ausschließlich alte Ansichtskarten zu verwenden, nicht verwirklicht werden können.

Deswegen haben wir uns sehr gefreut, als wir feststellen konnten, daß ein Vereinsmitglied über eine eigene stattliche Ansichtskartensammlung verfügte und auch gleich bereit war, diese Sammlung nicht nur dem guten Zweck zu widmen, sondern auch zusammen mit seiner Ehefrau die gewünschte Bearbeitung vorzunehmen. Beiden sind wir dafür sehr zu Dank verpflichtet, denn was sie jetzt vorgelegt haben, ist eine eindrucksvolle Dokumentation. Zweierlei fällt auf: Die Qualität gerade der älteren

Ansichten vor dem Ersten Weltkrieg ist zum Teil bestechend, man wundert sich, daß dies vor Jahrzehnten möglich war. Aber auch die mit den Ansichten verbundene Werbung für die alte Stadt ist beeindruckend. Man spürt den Wunsch, das historisch Gewachsene mit den Möglichkeiten der neuen Zeit zu verbinden, man spürt den Stolz auf die Tradition und gleichzeitig auch auf den Fortschritt, was immer man dafür hielt.

Wir betrachten die Ansichtskarten jener Zeit vor dem Ersten Weltkrieg nicht ohne Rührung. Sie sind uns ans Herz gewachsen, auch wenn vieles von dem, was wir da sehen, bis heute erhalten blieb.

Unser Wunsch ist, daß auch dieser Bildband auf seine eigene Weise für Herbom werben möge, für die alte Stadt mit ihren touristischen Möglichkeiten, aber auch für die Geschichte der Bürger, die einst in ihren Mauem lebten und all dies gestalteten. Eben dies ist die Sache des Geschichtsvereins, der sich gern und freudig dieser Aufgabe unterzieht.

Herborn, im Februar 1988

Geschichtsverein Herborn e.V. J. Wienecke

Vorsitzender

EINLEITUNG

Der vorliegende Band umfaßt 76 Ansichtskarten, die hauptsächlich in den ersten beiden Jahrzehnten unseres Jahrhunderts entstanden sind. Die Fotografen bzw. Verleger der Karten wurden - soweit dies von uns feststellbar war - angegeben, sie dokumentieren ein Stück Geschichte Herborner Fotografen- und Druckereihandwerks.

Vergleicht man die Postkarten jener Zeit mit den heutigen bunten Urlaubsgrüßen, dann wird deutlich, daß in Ermangelung unserer modernen Möglichkeiten der Informationsübermittlung, die Karten damals einen sehr viel größeren Mitteilungswert besaßen. Wie wir anhand einiger 'Ereigniskarten' erkennen können, wurden neben festlichen Anlässen durchaus auch Katastrophen, technische Neuheiten und profane Verwaltungsgebäude als offensichtlich interessante Motive abgebildet.

Die Ansichtskarten eröffnen uns heute - gerade bei der Detailbetrachtung - Einsichtsmöglichkeiten in kleinstädtisches Leben aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Der Aufbau des Bändchens orientiert sich an einem Spaziergang durch Herborn, der nach einigen Gesamtansichten an der Obertorbrücke be-

ginnt, die Hauptstraße - mit einigen Nebengäßchen und Plätzen - durchwandert und schließlich über die Westerwaldstraße die markanten Gebäude des Schlosses und der evangelischen Stadtkirche streift. Der östliche Teil Herborns wird durch einen Gang durch die Bahnhofstraße und die DilIstraße erschlossen; eine Reihe von 'Ereigniskarten' schließt den Bildband ab.

Soweit die Kartentexte keine Hinweise auf die abgebildeten Gebäude oder Ereignisse liefern konnten, war Walther Baumanns 1980 erschienenes Buch 'Herborn - 425 Bilder aus 7 Jahrhunderten' eine überaus wertvolle Hilfe.

Herr Rüdiger Störkel, Stadtarchivarzu Herborn, hat die Texte dankenswerter Weise zur Korrektur gelesen und durch Informationen ergänzt.

Zehn der abgebildeten Karten stammen aus den Beständen des Herborner Geschichtsvereins Sammlung Dienstbach, die restlichen Karten aus der Sammlung der Verfasser.

ImFebruar1988

Die Verfasser

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1. Das Wappen der Stadt Herbom auf einer 1901 verschickten Postkarte zeigt die nassauisehen Grafen Walram und Otto, die 1251 von Kaiser Wilhelm I. von Holland die Stadtrechte für Herbom erlangten. (Vlg. Herbst, Charlottenburg / Sammlung Geschichtsverein. )

2. Die gebürtige Basler Matthäus Merian bildete um 1640 in seiner 'Topographia Hassiae' Herborn mit seiner Stadtbefestigung ab. Merians Kupferstich wurde 1902 als Motiv für eine Postkarte gewählt. (Vlg. M. Weidenbach, Dillenburg I Sammlung Rheinganz-Schreiner.)

3. Die Ende des 19. Jahrhunderts nach einer Federzeichnung von Krell gedruckte Karte 'Herborn um 1800' zeigt die Stadt, als sie noch in ihre mittelalterlichen Mauern eingebettet war. Ein interessantes Detail stellt die neben der Hintersandpforte ('Leonhardsturm') gelegene 'Begräbniskirche' dar, die im 19. Jahrhundert abgerissen wurde. (Vlg. Klement, Frankfurt / Sammlung Geschichtsverein.)

Gruss aus J7erborll

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4. Diese Neujahrskarte zum Jahresbeginn 1887 zeigt ein Panorama Herborns aus süd-östlicher Richtung. Die der Phantasie entsprungenen Türme könnten Anlehnungen an das Motiv des Stadtwappens darstellen. (Vlg. K. Daum, Herborn / Sammlung R-S.)

5. Diese Lithographie aus dem Jahr 1898 zeigt unter anderem eine interessante Ansicht Herborns aus nord-westlicher Richtung. Die Stadtkirche, der Bürgerturm und das Schloß bilden ein reizvolles Ensemble. Das Kriegerdenkmal ist noch ohne den später angebrachten Reichsadler abgebildet. (Vlg. Wilhelm Baumann, Herborn I Sammlung R-S.)

6. 'Winterfreuden auf der Dill' zeigt eine lithographische Karte aus dem Jahre 1899. Interessant sind die Darstellungen der Herborner 'Tempelchen' aus Gußeisen. (Vlg. Buchhandlung Schellenberg, Herborn / Sammlung R-S.)

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7. Diese Karte aus dem Jahr 1901 zeigt Herborn aus nord-westlicher Richtung. Die 'Burger Landstraße' stellte die Verbindung zur Nachbarstadt Dillenburg und dem nördlichen Dillkreis her. (Vlg. Buchhandlung Schellenberg, Herborn I Sammlung R-S.)

HER BOR N vom Dollenberg gesehen

8. Den östliche Teil Herborns - mit dem Homberg als Hintergrund - zeigt diese Aufnahme aus dem Jahr 1907. In der linken Bildmitte lassen sich die Bauarbeiten am neuen Bahnhofsgebäude ausmachen. Hinter dem Bahnhofsgebäude erkennt man das schloßartige Wohnhaus des Fabrikanten Hoffmann. (Vlg. Wilhelm Baumann, Herbom / Sammlung R-S.)

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