Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 4

Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 4

Auteur
:   Klaus Matwijow
Gemeente
:   Herzberg am Harz
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5286-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herzberg am Harz in alten Ansichten Band 4'

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EINLEITUNG

Der hier vorliegende vierte Band in der Reihe 'Herzberg am Harz in alten Ansichten', soll wieder einmal die Zeit der Großeltern und Urgroßeltern anhand von alten Fotos in Erinnerung rufen. Ob es die gute alte Zeit war, wie sie immer genannt wird, darf bezweifelt werden. Der Alltag der Menschen war mit viel Mühe und Arbeit verbunden, das Leben war einfacher und bescheidener, viele lebten in Armut. Doch waren die Menschen, so kann man es in Gesprächen mit alten Herzbergern oft hören, zufriedener. Trotz des harten Alltags nahrnen sich unsere Vorfahren gentigend Zeit, urn Geselligkeit, insbesondere in den vielen Vereinen, zu pflegen. Feste , wie zum Beispiel das traditionelle Schützenfest, wurden ausgiebig gefeiert.

Früher gab es mehrere Gesangvereine, Sportvereine, Mütter- und Frauenvereine, Musikgruppen, Züchtervereinigungen um nur einige zu nen-

nen, Nur noch ein Bruchteil ist davon übriggeblieben. Ein Teil der Bilder gibt auch Einblick in Berufe, die es überhaupt nicht, oder nur noch vereinzelt, in Herzberg gibt. Zum Beispiel Schuhmachermeister, Hausschlachter und auch Landwirt. Auf zahlreichen Seiten kann man sehen wie sich die Stadt verändert hat. Ansichten von Herzberg aus der Luft wechseln sich ab mit Darstellungen der bekannten Sehenswürdigkeiten wie Schloß und Juessee. In dem Buch sind auch viele Häuser abgebilder. die sich im Laufe der Jahrzehnte völlig verändert haben oder überhaupt nicht mehr existieren. Gerade in den letzten dreißig Jahren sind viele alte und wertvolle Fachwerkgebäude aus verschiedentlichen Gründen entfernt worden. Von 1945 bis heute waren es weit über fünfzig Stück. Einige von ihnen unterlägen heute strengen Schutzmaßnahmen wie beispielsweise der alte Jä-

gerhof an der Schloßstraße, das Hotel Kronprinz, die Kupferschmiede, das 'Denffersche Haus', wahrscheinlich auch die 'Untere Mühle'. Von den meisten dieser Gebäude und Häuser gibt es noch Fotos.

Doch längst nicht alles wurde im Bild festgehalten. So gibt es keine Aufnahme vom Hotel 'Weißes Roß', existieren keine gescheiten Ansichten vom 'Ritterhof' in der Junkernstraße, der Anfang der siebziger Jahre abgerissen wurde.

Trotzdem kann man sagen, daß in vielen Herzberger Farnilien noch ausreichend Bildmaterial aufbewahrt wird, das es errnöglicht, den Alltag unserer Vorfahren zu rekonstruieren. Ein großer Teil von ihnen hat für diesen Band freundlicherweise ihre Fotoalben-Kisten geöffnet und Bilder zur Verfügung gestellt.

Der Dank dafür geht an: Inge Hassepaß, Gerhard

Nolte, Heinrich Füllgrabe, Willi Bischof, Rudolf Reuper , Gerhard Gärtner, Carl Dörrie (Fulda), Rüdiger Sause, Werner Stasiak, Margarethe Bagdatopulos, Theo Funk, Kurt Panknin, Kar! Füllgrabe, Marion Gollmert, Manfred Kirchner, Familie Lindig, Bernhard Geese, Familie Rohrmann, Theo Niederstadt, Irmgard Wolf, Walter Nachtweyh, Heinz Steinmann, Hannelore Nowack, Helmut Matschke , Willi Wehe, Else Fuchs, Heinz Müthing und Gerda Döring.

Ein besonderes Dankeschön geht an Willi Thiemann in der Fabrikstraße, der wieder unerrnüdlich alte Fotos aufstöberte und die nötigen Informationen dazu sammelte.

Herzberg im November 1991

Klaus Matwijow

1. Idyllisches Herzberg vor über 150 Jahren gezeichnet im Jahre 1838 von Ludwig Richter. Links das imposante, weithin sichtbare Welfenschloß. Rechts neben dem Baum der Turm der Bartholomäikirche. Im Vordergrund wohl eine besser gestellte Herzberger Familie mit ihren Kindern.

2. Ein Bliek auf Herzberg von der Grafenforst. Eine seltene Ansicht von 1745, festgehalten von einem unbekannten Künstler (signiert mit Grape fe). Rechts unten ist das Harzforsthaus mit den augrenzenden Eichenwäldern (heute Kurpark und Wohngebiet Knollenstraße) zu sehen. Darüber befinden sich Häuser der Lonauerhamrnerhütte , die Sieber mit Heidufer und der Schloßberg mit Welfenschloß. Links vom Schloß steht die Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissene Bartholomäikirche. Ganz links sind sogar die 'Gleichen' bei Göttingen auszumachen.

3. 'Pfingstanger' heißt das Gebiet zwischen der Sieber und dem sich südlich davon erstreekenden Schloßberg und Burghals. Hier ein seltenes Foto, das um die Jahrhundertwende entstand. Im Vordergrund das Sieberbett mit steinerner Uferbefestigung, dahinter Wohnhäuser, die einmal zur Gewehrfabrik gehörten und das Acetylen-Gaswerk. Dieses wurde 1913 umgebaut um Kohlengas erzeugen zu können. Im gleichen Jahr wurde Herzberg an die Eisdorfer Licht- und Kraftwerke angeschlossen.

4. Im Herzberger Stadtgebiet hat es früher mehrere Brunnen für die Wasserversorgung gegeben. Auf diesem sehr alten Foto (vor der Jahrhundertwende) ist der Brunnen zwischen Fabrik- und Sägemühlenstraße zu sehen.

5. Das Schwaffsche Haus mit Bäckerladen in der Sägemühlenstraße in den zwanziger Jahren. Heute befindet sich in dem modernisierten Haus die Bäckerei mit Lebensmittelabteilung von Bäckermeister Heinz Müthing. Die Lindenbäume links und rechts wurden im Zuge des Straßenausbaus in den siebziger Jahren entfernt. Dafür wurden später einzelne Ahornbäume gepflanzt.

6. Ein altes Foto vom Haus des Schlachtermeisters Adolf Schwaff am Markt. Erbaut wurde es 1666 von Hammerschmied Melchior Neusen zu Sieber und seiner Frau Elisabeth geborene Haverland. Es trägt die Inschrift: 'Wer Gott vertrawet Hadt wal gebawt. M.N .E.H.' (Melchior Neusen/Elisabeth Haverland). Unter den Schnitzereien befinden sich auch zwei Familienwappen, links: Berufswappen der Zimmerleute (Herkunft der Frau) und rechts Berufswappen 'Eisen und Schlägel' der Hammerschmiede. In dem Haus befinden sich heute (1991) die Geschäfte von Fatben-Bank und Schlachterei Döring (jetzt Bähr aus Wulf ten) .

7. Das Haus in der Junkernstraße 1 um 1900. Hier wirkte viele Jahre der bekannte Gewehrfabrikant G .Fr. Störmer, der im hinteren Bereich auch seine Fabrikationsräume eingerichtet hatte. Störmers Jagdund Scheibengewehre hatten weit über die Grenzen Deutschlands hinaus, einen besonders guten Ruf. Viele seiner produzierten Gewehre und Pistolen sind heute gesuchte Sammelobjekte und zum Teil sehr selten. Die Annonce von Störmer stammt aus dem Jahre 1888.

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8. Das Großkopfsehe Haus in der Langenstraße Anfang der zwanziger Jahre. Heute befindet sieh dort das B ürofaehgeschäft Robert Weiser.

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