Herzogenaurach in alten Ansichten

Herzogenaurach in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Fröba
Gemeente
:   Herzogenaurach
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5867-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Herzogenaurach in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Aus der Geschichte von Herzogenaurach

Zum ersten Mal erscheint eine Siedlung' U raha' - das heutige Herzogenaurach - in einer Urkunde Kaiser Heinrichs 11. aus dem Jahre 1002, in der er der Kirche Johannes des Täufers in Würzburg die Abtei Forchheim, die Orte Erlangen und Eggolsheim mit allem Zubehör schenkte.

Es ist klar, daß mit dem Namen 'Uraha' zuerst das Gewässer bezeichnet wurde, an dem später die Siedlung gleichen Namens entstand. Denn Ur (= Auerochs) und aha (= Fluß, Wasser) bezeichnet ein Gewasser, zu dem die Auerochsen zur Tränke kamen. Der Flußname ging dann einfach auf die Siedlung über, was sehr oft vorkam. Aus dem Vorkommen von Auerochsen können wir übrigens mit ziemlicherSicherheit auf eine dichte Bewaldung des Aurachgrundes schließen.

Wann die Verleihung der Stadtrechte an Herzogenaurach erfolgte, ist nicht genau bekannt, vermutlich aber im August 1349. Im Jahre 1409 erhielt die Stadt von Kaiser Rupprecht zwei Jahrmärkte zugesprochen. Markgrafenkriege, der Dreißigjährige Krieg und die napoleonische Zeit schadeten der Ortschaft sehr. 1802 kam die Stadt an die Krone Bayerns, dann

durch Staatsvergleich an Preußen und 1838 an den neugebildeten Bezirk Oberfranken. Mit der Gebietsreform des Jahres 1972 kam Herzogenaurach schließlich nach Mittelfranken.

Die Stadt Herzogenaurach zählte Anfang 1989 insgesamt 19 196 Einwohner. Bedingt durch die Eingemeindung der bis 1972 selbständigen Kommunen BurgstalI, Hammerbach, Haundorf, Zweifelsheim und Niederndorf (1978) erhöhte sich die Gebietsfiäche der Stadt aufrund 48 Quadratkilometer.1983 gab es im Stadtgebiet zehn Betriebe mit zwanzig und mehr Beschäftigten. Die Landwirtschaft ist mit 169 Höfen vertreten.

Die Herausgabe dieses Bandes erfolgte auf Anregung vieler Herzogenauraeher Bürger. Der Autor hat in vielen Jahren eine große Anzahl von Bildmaterial zusammengetragen und die anschaulichsten und interessantesten Fotos für dieses Büchlein ausgewählt. Der Bildband erhebt in keinem Fall Anspruch auf Vollständigkeit und will auch keine Stadtchronik ersetzen. Verlag und Autor wünschen sich, daß dieses Büchlein dem Betrachter Freude bereitet, ihn zum Nachdenken anregt und vielleicht manchen an seine Heimat noch herzlicher und inniger bindet.

1. Die amtliche Beschreibung des Herzogenauracher Stadtwappens: In Gold ein mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter, rot bewehrter schwarzer Löwe. Seit dem ersten Siegel mit Abdrucken von 1343 ab ist der Löwe aus dem Schild des Hochstifts Bamberg das einzige Wahrzeichen der Stadt, in den Siegeln mit und auch ohne Schild dargestellt. Nur von 1819 bis 1936 ließ man die Schrägleiste weg, um den Löwen als den bayerischen erscheinen zu lassen. Seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts kommt der Löwe in den Nachweisen in manierierter Form des volkstümlich 'Streckenreiter' genarmten Löwen vor, in dem man ihn gleichsam auf der Schrägleiste reitend wiedergab. In den Abbildungen der Vasallentafel von 1603, des Wappenbuches von Siebmacher (1609) und auf einer Plastik in der Stadtkirche um 1700 ist dem Löwenschild ein rotes Tatzenkreuz unterlegt, das mit der Erinnerung an den einstigen Besitz des Ternplerordens erklärt wird.

2. Flurkarte von Herzogenaurach aus dem Jahre 1826. Die Stadt zählte damals nur 1 671 Einwohner. Viele der alten Flurnamen wie 'Hans-Ottcnberg', 'Kapellgarten' oder 'Gensberg' sind längst in Vergessenheit geraten.

3. Die wohl älteste Ansicht (um 1780) zeigt Herzogenauraeh, umgeben mit Stadtmauer, von Süden her. 'Von Erlangen aus überquerten wir bei Bruck die Regnitz und kamen nach zwei Gehstunden in das einstmals bambergische Herzogenaurach. Die Stadt ist voller Katholiken, die gar sehr fromm sind, Die Einwohner ernähren sich teils von Ackerbau, teils von Handwerk' (Tagebucheintrag des Erlanger Studenten der Theologie Georg Käßler, 1861).

4. Stich um 1830. Der Kirchturrn und zwei Stadttürme (Fehn- und Türrnerstunn) prägen die Silhouette der sanft in das Aurachtal eingebetteten Stadt. Die Tore - das Nürnberger oder Sandtor, das Ansbacher oder Stegtor, das Bamberger oder Trempentor und das Würzburger oder Kalchgräbertor - sind inzwischen der Zeit zum Opfer gefallen. An der Stelle, wo sich heute das Schloß befindet, stand der 'curtis', der Königshof, dessen Entstehung wohl schon in die Zeit des 8. Jahrhunderts zurückreicht.

5. So sah Herzogenaurach im 16. Jahrhundert aus. Zeichnung um 1930. Für Malerpoeten ist die Aurachtalstadt immer wieder eine besondere Delikatesse. 'Herzogcnaurach, Stadt im Kreis Höchstadt/ Aisch, Oberfranken, mit 12 200 Einwohnern (1939 = 5 900), zu 77% Katholiken, 300 Meter über dern Meeresspiegel' (Brockhaus Enzyklopädie,1969).

6. Die Herzogenauracher Innenstadt aus der Vogelperspektive (Bildfreigabe: Regierung von Oberbayern G 4124279). In der linken Bildmitte das Schloßgebäude mit neuem Rathaus, 'Herzogen-Aurach. In Bischofflich Bambergisch Städtlein Schloß und Ampt an der Aurach zwischen Tennenlohe und Neustadt an der Aisch gelegen, so die Schwedischen Anno 1632 im Sommer eingenommen haben' (M. Merian. 1656, Topographia Franconiae ).

7. Ansichtskarte mit Ortschronik: 'Herzogenaurach. Benannt in der Reihe der wenigen Orte, die nach der Sage einen Kiliansbrunnen aus dem 7. Jahrhundert besitzen. 1002 als Uraha erstmals urkundlich erwähnt, schenkt dann am 13.11.1021 Kaiser Heinrich 11. dieses Herrschaftsgut im Rangau gelegen. dem Bamberger Bisturn. Die erste Benennung als Herzogenaurach (auracum ducis) erscheint 1158. Um 1300 zur Stadt erhoben, wurde die inriere Befestigung angelegt. der im 15. Jahrhundert die äußere Iolgte. Alte Grenzstadt des Bamberger Hochstiftes, die am 9.2.1804 preußisch, am 8.7.1807 französisch und am 30.6.1810 bayerisch wurde. Sehenswürdigkeiten: Das Schloß, dieses älteste, große Bauwerk der Stadt präsentiert sich heute in jener Gestalt, die es durch den Fürstbischof von Bamberg und Kurfürst von Mainz, Lothar Franz von Schönborn zu Beginn des 18. Jahrhunderts erhielt. Die gotische Ptarrkirche, mit einer sehenswerten Barockausstattung, der machtigen halbrunden, bunt bemalten Holzdecke und mehrere Einzelkunstwerke. Das rnalerische Spital und das Heimatmuseum. Modernes, großes Sportbad, schmuckes Hallenbad. privates ärztlich geleitetes Kurbad und Sauna. Weltbekannte Exportindustrie (Fußballschuh-Fabriken).'

8. Ansichtskarte 'Gruß aus Herzogenaurach'. 'Am Aurachstrand in Oberfranken I Liegst du, 0 Städtchen wunderschön I Wer dich gekannt, wird in Gedanken I Sich immerdar mit dir verstehn I Die alten Häuser und die Türrne I Sie sind die Wächter deiner Zier I 0 daß der Herrgott dich beschirme I Das wünsch ich - kleines Städtchen dir.'

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