Hofheim in alten Ansichten Band 1

Hofheim in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Günter Rühl
Gemeente
:   Hofheim
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3371-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hofheim in alten Ansichten Band 1'

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EINLEITUNG

Anläßlich meiner Lichtbildervorträge über das alte Hofheim wurde wiederholt die Anregung an mich herangetragen, einen Bildband des alten Hofheim herauszubringen. Die Möglichkeit ergab sich dann, als die Europäische Bibliothek in Zaltbommel sich bereit erklärte, einen solchen Bildband zu drucken. So bot es sich an, sechsundsiebzig der schönsten und ältesten Ansichten von Hofheim, aus dem Zeitraum von 1876 bis etwa 1940, in einem Bildband zusammenzufassen und den Bürgern, Freunden und Gästen der Stadt als Buch vorzulegen.

Die älteste Aufnahme stammt aus dem Jahre 1876. Damals hatte Hofheim etwa 2 000 Einwohner, die von der Landwirtschaft und dem Handwerk lebten. Durch die Industriealisierung des Rhein-MainGebietes seit der Jahrhundertwende wurde Hofheim ein begehrter Wohnort. Die Einwohnerzahl (ohne die dazugekommenen heutigen Stadtteile Marxheim, Diedenbergen. Langenhain und Lorsbach) hat sich versechsfacht.

Wo einst Wiesen, Gärten und Weinberge waren, sind moderne Wohnviertel entstanden. Wie Hofheim vor einhundert Jahren und danach aussah und wie die Entwicklung zur heutigen Stadt ihren Verlauf nahm, veranschaulicht dieser Bildband. Viele der alten

Gassen und Häuser haben heute ein anderes Aussehen oder sind nicht mehr. So wird ein Stück des alten Hofheim den alten Hofheimern in Erinnerung gebracht und den jungen Menschen und Neubürgern dieser Stadt gezeigt, wie es damals war.

Hofheim, die Schulstadt oder die Stadt im Grünen wie sie gerne genannt wird, hat eine alte Geschichte die bis in die Römerzeit zurückreicht. 1352 erhielt Hofheim Stadtrechte und viele Landesherren nahmen im Laufe der Jahrhunderte Besitz von dieser Stadt. Aber auch in vorgeschichtlicher Zeit war der Kapellenberg, das Hochfeld und die Niederung am Schwarzbach von Menschen besiedelt, wie durch Funde immer wieder dokumentiert wurde. Gute und schlechte Zeiten hat diese Stadt erlebt und haben ihr heutiges Antlitz geprägt. So sollten wir bei allem Vorwärtsstreben den Bliek in die Vergangenheit nicht vergessen und das Erhaltenswerte unseren N achkommen erhalten.

Zu danken habe ich allen Bürgern, die mir Bildmaterial zur Verfügung stellten. Ein besonderes Gedenken gilt dem Hofheimer Herrn Otto Engelhard (* 1853, t 1918), dem wir die ältesten Aufnahmen zu verdanken haben.

1. Luftaufnahme von Hofheim 1914

Alter Stadtkern mit Kellereigebäude, Katholische Kirche (rechts) und die neue Evangelische Kirche (links); im Hintergrund der Kapellenberg. Das Haus am Waldrand ist das Atelier der Malerin Ottilie Wilhelmine Röderstein. 1910 hatte Hofheim 4 039 Einwohner.

2. Krebsgasse etwa 1930

Die Häuser wurden im Mittelalter an die dort stehende Stadtmauer angebaut. Hier liegt der tiefste Punkt der Stadt. Das vordere Eckhaus wurde 1589 gebaut.

3. Das alte Rathaus mit Turm der Katholischen Pfarrkirche

Das Rathaus wurde 1529 unter der Dynastie des Grafen Eberhard IV von Eppenstein-Königstein erbaut. Sein Wappen und Wahlspruch sind in einern der Fensterbögen verewigt. V D M JE:: Verbum Dei manet in Eternum (Gottes Wort bleibt in Ewigkeit).

Hofheim (Taunus)

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4. Mühlgasse mit Mühlgraben

Heute Straße Am alten Bach und Wochenmarktplatz. Im Hintergrund die Rindenscheune des Lohgerbers Conradt Caspar Mergenbaum, in l724 mit fünf Gerbergesellen arbeitend. Rechts das 1975 abgebrochene Barockhaus, das bis Ausbruch des Zweiten Weltkrieges der Familie Eleasar Strahlheim gehörte.

5. Torbau der Untermühle mit altem Brückengeländer des Mühlgrabens, in der unteren Hauptstraße. Heute Parkplatz Neumannsches Gelände rnit der Straßenkreuzung: Hauptstraße, Am Untertor, Am alten Bach. Eine der ältesten Aufnahmen aus dem Jahre 1876.

6. Bliek zum Hofheimer Bahnhof 1900

Katholische Kirche rechts und Evangelische Kirche links im Bild. Bahnüberführung noch nicht gebaut. Pappelallee an der Bahnstraße heute Hattersheirner Straße.

7. 1913 Bahnüberführung gebaut

Im Vordergrund Auffahrt zur Brücke mit Bäckerei Staab und links im Bild Saalbau des Rheingauer Hofes. Rechts oben im Bild das Marienheim.

8. Gasthaus Schützenhof an der Langenhainer Straße (links)

Im Vordergrund der Bahnkörper der eingleisigen Ludwigsbahn, Aufnahme von 1891. Das Gebäude des Schützenhofes wurde 1976 abgebrochen. Im Schützenhof verkehrten bis zum Ersten Weltkrieg Hofheims Schützen, die hier ihren Schießstand hatten. Die erste urkundliche Erwähnung der Hofheimer Schützen datiert vom Jahre 1422.

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