Hoheneggelsen in alten Ansichten Band 1

Hoheneggelsen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Franz Algermissen
Gemeente
:   Hoheneggelsen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1636-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Hoheneggelsen in alten Ansichten Band 1'

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VORWORT

Unsere Dörfer sind die Edelsteine unserer Heimat. Lange waren sie verstaubt und vergessen. Jetzt besinnen wir uns wieder auf die Bedeutung unserer Dörfer. Sie dürfen nicht zur Nummer werden. Unter den Dörfern des Ostkreises von Hildesheim hat Hoheneggelsen seine besondere geschichtliche Bedeutung. Es war Mittelpunkt der Go-Eggelsen und dann des Amtes Steinbrück. Daran erinnert so manches Haus und so mancher Winkel des Dorfes. In der Gegenwart ist er auch wieder kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt. Wir begrüßen es, daß der Bildband von der Geschichte eindrucksvoll Zeugnis gibt.

Meyer-Roscher Superintendent i. R. 1. Vorsitzender des Kreisheimatbundes Hildesheim

'Hoheneggelsen in alten Ansichten', das ist ein Gruß an alle Hoheneggelser nah und fern. Wir freuen uns, daß unser Dorf im Kreiswettbewerb 'Unser Dorf soll schöner werden' in diesem Jahr den ersten Preis bekommen hat und somit schönster Ort des Landkreises Hildesheim wurde. Nun möchte dieser Bildband allen Hoheneggelser von alter Zeit erzählen.

Georg Wulfes Ortsbürgermeister Hoheneggelsen

EINLEITUNG

Bildaussagen über vergangene Zeiten in einer sich schnell und ständig veränderten Welt haben heute wieder einen größeren Stellenwert erhalten. Sie sind soweit sie die Entwicklung einer Ortschaft dokumentieren von geschichtlicher Bedeutung. Gerade in den letzten Jahren ist einer breiten Öffentlichkeit im besonderen Maße bewußt geworden, wie wichtig das Verständnis des Geschichtlichen für die Orientierung und Gestaltung des Lebens in Gegenwart und Zukunft ist. In vielen Ortschaften hat man dies auch erkannt und richtete Heimatstuben ein, um das Vergangene darin aufzubewahren und zu erhalten. Jüngere Generationen können sich gar nicht mehr vorstellen, wie zum Beispiel unsere Ortschaft Hoheneggelsen um die Jahrhundertwende und in den ersten Jahrzehnten danach aussah, wie man im Ort lebte und was sich durch die unvergleichliche Bautätigkeit der letzten Jahrzehnte veränderte.

Dieser Band mit seiner Bildauswahl aus dem Zeitraum von etwa 1880 bis 1930 möchte deshalb all denjenigen, die zu unserer Ortschaft Hoheneggelsen ein besonderes Verhältnis haben, mehr als ein liebes Buch der Erinnerung an Persönlichkeiten, Ereignisse und Veränderungen unseres Ortsbildes in die Hand geben. Dieses kleine Dokument möchte dazu beitragen, Vergangenes in bewußten Zusammenhang mit unserer Gegenwart zu sehen, zu überprüfen und zu verstehen. Möglich wurde die Herausgabe dieses Buches vor allem durch die bedeutende Archivsamrnlung des Heimatbundes Hoheneggelsen. Danken möchte ich auch all denjenigen, die mich bei der Arbeit an diesem Buch durch die Bereitstellung von alten Fotografien und Postkartenansichten unterstützt haben.

Hoheneggelsen

1. Eine Grußkarte aus Hoheneggelsen mit Bildern vom Schloß - auch Burg genannt -, Bahnhof, der am 16. August 1888 eröffnet wurde, Apotheke und Postamt Hoheneggelsen. Das Gebäude wurde von der Post bis zum Jahre 1904 benutzt und dann erfolgte die Verlegung in den Neubau an der Bahnhofstraße. Das ehemalige Postgebäude wird heute noch bezeichnet mit 'Alte Post' und wird auch im Busfahrplan so genannt, da hier eine Bushaltestelle ist. Auch ein Teilansicht des Ortes, Gasthaus 'Pages' (jetzt Aschemann) und das Kriegerdenkmal von 1870/71.

2. Wohnhaus mit Tischlereibetrieb des Tischlermeisters Wilhelm Eschernann sen., Bettrumer Straße 145. Auf dem Bild Wilhelm Eschemann sen., Wilhelm Eschernann jun. und Tochter Magdalene. Aufgenommen im Jahre 1910.

3. Das im Jahre 1821 erbaute Haus gehörte früher Heinrich und Christian Brandes. Christian Brandes ist später nach Amerika ausgewandert, Die Söhne hatten das Grundstück von ihrem Vater geerbt. Fräulein Rosa Brandes berichtet, daß die Bauzeit des Hauses lange gedauert habe, weil das nötige Geld fehlte. Man hatte einen Spottvers gemacht: Diiit Huis steit in Gottes Hand, vom keine Tüer und hinnen keine Wand. Das Haus steht in der Hauptstraße NI. 122, jetzt NI. 6. Die Hauptstraße hatte früher die Bezeichnung 'Alte Straße'.

4. Das Haus des Stellmachermeisters Karl Leinius erwarb im Jahre 1930 der Kaufmann Hans Koch. Aufgenommen im Jahre 1930, es fehlt auf dem Bild die große Kastanie.

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5. Das Bild wurde aufgenommen im Jahre 1917 und zeigt links den Teich vor dem Wohnhaus Ohlendorff, 1m Winkel 7. Heutiger Eigentümer ist Landwirt Wilhelm Schultze.

6. Die Hauptstraße, nach früheren Berichten 'Alte Straße' genannt, im Winter 1913. Links das Haus ist berelts abgerissen. Es war ein Doppelhaus und wurde bewohnt von den Familien Karl Hartmann und Berthold Schrnidt, später Wilhelm Koch. An dieser Stelle steht heute das Haus von Frau H. Bergmann. Das nächste im Jahre 1821 erbaute Haus gehörte damals dem Schlosser Heinrich Ahrberg. Das große Haus gehörte damals dem Maler Albert Bolm. Es folgt dann das Haus des Heinrich Borsum, der mit Bier und Sand handelte. Die Zimmer wurden zu dieser Zeit noch mit weißen Sand bestreut. Auf der rechten Seite befand sich ein tiefer Graben und hinter der Hecke waren Gärten. Das Bild wurde aufgenommen im Jahre 1913 und zeigt den Westausgang (Richtung Hildesheim).

7. Im Jahre 1925 entstand diese Aufnahme. Sie zeigt das Wohnhaus Laue, Hauptstraße 195,jetzt NI. 9. Auf dem Bild der Eigentümer Alfred Laue mit Ehefrau. Das Haus ist inzwischen umgebaut und verandert und mit dieser Aufnahme nicht mehr zu vergleichen.

8. Dieses Haus wurde von Christian Miehe erbaut. Die Witwe Miehe zog nach dem Tode ihres Mannes zu ihrer Tochter nach Klein Lafferde. Das Haus erwarb dann Friedrich Eschemann und wurde später umgebaut. Der heutige Eigentümer ist Werner Seidler. Auf dem Bild Fräulein Minna Eschemann (links) und Mutter Eschemann. Aufnahme aus dem Jahre 1910.

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