Illingen-Saar in alten Ansichten

Illingen-Saar in alten Ansichten

Auteur
:   W. Lorenz
Gemeente
:   Illingen-Saar
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1920-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Illingen-Saar in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Der Ursprung von Illingen liegt im Dunkeln. Um 893 wird es zum ersten Mal in den Urkunden erwähnt. Der germanische Ortsname 'Letoldinges' verwandelte sich im Laufe der Jahrhunderte in 'Leteldingen', 'Eldingen' , 'Illdingen' und schließlich in 'Illingen' . Vorn Jahre 127 0 sind die Herren von Sierks als Besitzer der Ortes und als Erbauer der um 1333 errichteten Burg nachweisbar. Durch Heirat kam Illingen dann schließlich in Besitz der Familie von Kerpen. Der letzte Namensträger dieses Geschlechts,

Georg Ludwig von Kerpen, starb im Jahre 1808, nachdem die Familie mehr als dreihundertfünfzig Jahre in Illingen ansässig war. Die Nachkommen verkauften den Besitz an den Bergrat Sel1e aus Saarbrücken, Im Jahre 1913 schenkten dessen Nachkommen die Burg der Gemeinde Illingen.

Heute ist Illingen eine Stadt im Kreis Neunkirchen, an der Eisenbahnlinie Wernrnetsweiler-Nonnweiler gelegen. Durch einen bedeutenden Steinkohlenbergbau hat es an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen.

Mein Heimattal

Ich sehe dich, mein trautes Tal, von Hügeln rings umgeben,

Wie sehnt' ich mieh so manches Mal nach deinem stillen Leben

Durch deiner Felder Reichtum fließt die III mit klaren Wellen,

und schweifeziehend sie begrüßt des Tales viele Quellen.

Im grünen Paradiese dort ist friedlich schön gelegen,

des Tales Perl', mein Heimatort, ein wahrer Erdensegen.

Der alten Kirche Zwiebelturm, der Wasserburg Ruinen,

verwittert von der Zeit, den Sturm, sie woll'n als Zeugen dienen.

Als Zeugen der Vergangenheit von vielen hundert Jahren

da Ritter, Grafen, Fürstlichkeit die Herr'n des Landes waren.

Ein Ritter lebt' zu dieser Zeit aus Kerpen'schem Geschlechte,

beherrschte Länder weit und breit und schützte Kirchenrechte.

Er hat gar sehr auf Gott vertraut, wie uns die Sagen lehren.

Die Bergkapell' hat er erbaut

zu Gottesmutters Ehren.

Noch stehet die Kapelle dort den frommen Pilgern offen. Sie ist des Tales Wallfahrtsort, wo Gläub'ge Gnad' erhoffen.

So liegst du, schöner Illbachstrand, legendenreieh umgeben,

Du, mein geliebtes Heimatland, als Kleinod mir gegeben.

Ich will dich lieben immerfort, dich, Land der grünen Auen. Du, meines Lebens teurer Hort, dein Land will ich bebauen.

Auf deinem Boden will ich stehn, mein Tal, 0 sei gepriesen.

Wo immer meine Wege gehn,

will ich dich ehrend grüßenl

(Von Otto Nauhauser, Illingen-Saar.)

1. Bei diesem im Jahre 1867 aufgenommen Bild handelt es sich um eine der ältesten Aufnahmen der Burgruine Kerpen. Im Hintergrund rechts ist die katholische Pfarrkirche St. Stefanus, links die Apotheke und dahinter die Synagoge zu erkennen.

2. Diese Aufnahme aus dem gleichen Jahr zeigt ebenfalls die Burgruine. Im Hintergrund rechts befindet sich die 'Schmelze', in der früher Erz geschmolzen wurde. Später befand sich dort eine Tabakfabrik.

3. Der Stammsitz der Freiherrn von Kerpen war die Burg Kerpen im Kreise Daun in der Eifel. Nach dem Tode Heinrichs von Kerpen im Jahre 1557 wurde sein Standbild in der Illinger Kirche aufgestellt.

4. Das Wappen der Herren von Kerpen befindet sich auf vielen alten Grenzsteinen und Grabmälern, unter anderem auch in der Pfarrkirche von Lebach und in der Stiftskirche St. Arnual. Das aus diesem Bild gezeigte Wappen ist das heutige Illinger Gemeindewappen.

5. Diese Abbildung zeigt die renovierte Burg Kerpen mit dem Burgweiher , dem Illbach und der Allee um das Jahr 1900. Im Hintergrund ist die Zehntscheune mit denWappen der Familie von Kerpen zu erkennen.

6. Eine Aufnahme der Burg, in der damals der Burgwart Kessler wohnte, aus dem Jahre 1927. Im Hintergrund erheben sich einige Pappeln aus der napoleonischen Zeit.

7. Diese Aufnahme zeigt den Torbogen der Burg mit den zwölf Monatssteinen auf der Rückseite. Rechts befindet sich eine in den ersten Stock führende Wendeltreppe.

8. Am Torbogen ist das verwitterte Ehewappen von Hans von Kerpen und seiner dritten Gemahlin Anna von Cronberg aus dem Jahre 1605 zu erkennen. 1610 wurde die Burg von ihrem Besitzer wesentlich umgebaut.

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