Ilsede in alten Ansichten

Ilsede in alten Ansichten

Auteur
:   Waatsack
Gemeente
:   Ilsede
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2335-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ilsede in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Um die kommunale Neuordnung in Niedersachsen selbstgestaltend zu unterstützen und eine optimale Versorgung der Bürger mit öffentlichen Einrichtungen zu erreichen, beschlossen die früheren Gemeinden Bülten, Groß Bülten, Groß Ilsede, Klein Ilsede, Ölsburg und Solschen im Jahre 1970, sich zu einer Gemeinde unter dem Namen lisede zusammenzuschließen.

Durch ein Landesgesetz vom 25. Januar 1971 wurde mit Wirkung vom 1. Februar 1971 die Gemeinde Ilsede gebildet.

Meilensteine auf dem Wege zur Gemeinde Ilsede waren die Zusammenschlüsse von Groß und Klein Solschen zu Solschen am 1. Januar 1964 sowie von Ölsburg und Neu-Ölsburg zu Ölsburg am 1. August 1964.

Prägend für das Gesicht der Gemeinde Ilsede war die Industrialisierung. Im Jahre 1858 wurde zur Gewin-

nung und Verhüttung der im Raum Bülten-Groß Bülten-Olsburg-Adenstedt anstehenden Erze ein Hochofenwerk unter dem Namen 'Ilseder Hütte' geschaffen, das heute zu den Stahlwerken Peine-Salzgitter AG gehört.

Der fruchtbare Lößboden mit seiner hohen Ertragsfähigkeit ließ schon früh eine relativ dichte Besiedlung des Raumes beiderseits der Fuhse zu. Durch die Industrialisierung wuchsen die vorher rein ländlichen Gemeinden immer enger zusammen und gewannen ein nahezu städtisches Gepräge.

Wie aus Chroniken und Urkunden hervorgeht, gab es bereits um 1000 nach Christus im Fuhsetal mehrere Siedlungen.

Ölsburg ist einer der ältesten Orte und wird erstmals 1003 nach Christus in einer Urkunde als Burg 'Alispure' erwähnt, in der der Besitz in ein weltliches Chorherrenstift umgewandelt wurde.

Groß Ilsede gelangte lOS 3 nach Christus in den Besitz der Kirche zu Hildesheim und bildet heute zusammen mit Ölsburg und Groß Bülten den Kernbereich.

In einer Urkunde von 1131 nach Christus wird Groß Bülten als Besitz des Klosters Riechenberg bei Goslar genannt.

Solsehen wird erstmals 1161 nach Christus erwähnt. Seit dem 13. Jahrhundert unterscheidet man zwischen Groß und Klein Solschen.

Bülten dagegen wird erst 1318 nach Christus in den Lehnbüchern der Herzoge von Braunschweig und Lüneburg genannt.

Klein Ilsede entwickelte sich aus 'Lütteken Ilsede', das zum erstenmal134S erwähnt wird.

Eine Urkunde aus dem Jahre 1321 im Staatsarchiv in Hannover, ausgestellt von Johann, Hugo und Ernestus de Ilsede, zeigt im anhängenden Siegel einen aufsteigenden, nach rechts gewandten Wolf. Das längst aus-

gestorbene Geschlecht besaß einen Edelhof in Klein lIsede. Dieses Wappen fand Aufnahme in den Wappen der ehemaligen Gemeinden Groß und Klein Ilsede. Das Wappen der heutigen Gemeinde Ilsede zeigt einen gelben Löwen auf gelben Zinnen. Darin sind auf rotem Grund Hammer und Schlägel eingeschlossen. Der Löwe macht die Zugehörigkeit zu Braunschweig deutlich, die für ölsburg bis 1941 bestand, während die übrigen Gemeinden Hannover zugeordnet waren. Das Gebiet der Gemeinde lIsede liegt verkehrsgünstig im Städtedreieck Braunschweig-Hannover-Hildesheim. Durch die Schließung des Hochofenwerkes im April 1983 geht eine große 'Industrie-Ara' zu Ende. Die günstige Verkehrslage wird hoffentlich dazu beitragen, die bestehende Infrastruktur zu halten.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all denen bedanken, die mir bei dem Zusammenstellen des Bildmaterials geholfen haben.

1. Die Entstehung der alten Kapelle geht bis ins 14. Jahrhundert zurück, Die Kapelle diente den Bültener Bürgern als Kirche. Nachdem am 23. Dezember 1956 die neue Kirche geweiht wurde, steht sie als Gemeinschaftsraum allen Ilsedern zur Verfügung,

JI.-

2. Die alte Schule wurde am 1. Juli 1880 eingeweiht. Sie erhielt den Standort an derselben Stelle, an der das 1803 erbaute Schulhaus stand.

3. Die spätere neue Schule konnte nur bis 1940 genutzt werden. Durch verstärkten Zuzug von Bergleuten aus dem Saargebiet war die Schule zu klein geworden. Heute ist hier eine Arztpraxis eingerichtet.

kapelle mit HriegerdenkmaJ

RLEIN-BOL TEN

Schule

4. Eine Schulklasse im Jahre 1930. Der Lehrer Heinrich Schulze (Mitte) kam 1893 als Junglehrer nach Bülten und blieb dort bis 1936 in der einklassigen Volksschule.

5. Vor dem Zweiten Weltkrieg fuhr - wie hier um 1930 - Heini Schoring mit dem Pferdewagen durch Groß Bülten um Milch zu verkaufen. Später errichtete er ein Lebensmittelgeschäft.

6. Ein Haus um 1920 im 'vornehmen Viertel' an der Peiner Straße.

7. Schützenfest um 1920. Die Einwohner nahmen regen Anteil am Umzug durch das Dorf. Diese Tradition konnte bis heute aufrechterhalten werden.

8.Konfirmation 1912. Die Konfirmanden stellten sich vor der neuen Kirche auf, Diese Kirche wurde 1910 geweiht und steht heute noch an der Solschener Straße.

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