Kennt Ihr sie noch... die von Rositz

Kennt Ihr sie noch... die von Rositz

Auteur
:   Andreas Günther
Gemeente
:   Rositz,
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5683-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kennt Ihr sie noch... die von Rositz'

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EINLEITUNG

Dieses Buch stellt einen weiteren Beitrag dar, die Geschichte des Ortes Rositz anhand zahlreicher seltener und größtenteils unveröffentlicher Fotos nachzuvollziehen. Wie der Titel des Buches schon verrät, werden hierin Personen und keine Ortsansichten vorgestellt. Besonders bei den Porträts wurde auf bekannte Rositzer Einwohner zurückgegriffen, wobei sich diese Zusammenstellung nur auf vorhandenes Bildmaterial bezog, das in anderen Veröffentlichungen nicht enthalten war. Die Zusammenstellung der Fotos erfolgte vorwiegend unter dem Aspekt, die Einwohner aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen der Rositzer Gemeinde vorzustellen.

Der Titel des Buches stellt daher auch die Frage: 'Kennt ihr sie noch .. .'. Mit diesem Buch soll nicht nur an den Einen oder Anderen erinnert werden, es soll auch die Auseinandersetzung mit der schöpferischen Tätigkeit der Rositzer aufzeigen. Mehr noch setzt dieses Werk jenen Rositzern ein Denkmal, die selbst einen nicht geringen Anteil an der kulturgeschichtlichen Entwicklung hatten, von denen nicht wenige gleichfalls dazu beitrugen, wertvolle Kulturdenkmäler in der Rositzer Gemeinde entstehen zu

lassen. Daher darf auch nicht vergessen werden, daß diese Kulturdenkmäler auf umfassender Weise die geschichtliche Entwicklung der Rositzer dokurnentieren und gar als Zeitzeugen des Lebens diesen Werdegang veranschaulicht.

Rositz hat seine eigene unverwechselbare Geschichte, und dieses Buch soll helfen, diese Geschichte zu bewahren. Unsere Vorväter schufen eine Gemeinde in der wir heute leben und es ist unsere Aufgabe, dieses Aufbauwerk, das unsere Gemeinde darstellt, weiter zu entwickeln und es zu vervollkommnen.

Nicht wenige Abbildungen werden uns vermitteln, in welcher Breite das kulturelle Leben in der Rositzer Gemeinde pulsierte, wovon heute an uns Nachkommen nur noch die Aufforderung bleibt, diese Identität der Rositzer zu bewahren. Als jüngstes Beispiel dafür gelten die Rositzer Markttage, die jedoch nicht Gegenstand dieses vorliegenden Albums sein werden. Verwiesen sei auch auf den Rositzer Sportverein e.V., der es auch in der schwierigen gegenwärtigen Zeit sehr gut versteht, die Traditionen des Vereins fortzusetzen und die Rositzer Sporttage ins Leben rief. Positiv möchte ich daher auch die Bil-

dung des Chores werten, der, und so sollte man es auch sehen, an den Traditionen des früheren Gesangsvereins anknüpft. So fällt doch bei dieser Betrachtung unverkennbar auf, daß es besonders und gerade den Vereinen auch in Zukunft gelingen wird, das kulturelle Erbe der Rositzer zu bewahren. Hierin sollten auch die vielen nichtgenannten Vereine eine wichtige Aufgabe sehen, eine Aufgabe, die sie in ihrem unterschiedlichen Tätigkeitsbereich vereinen wird. Vergegenwärtigen wir uns, daß wir Rositzer vor allem nur deswegen auf eine weit zurückliegende Geschichte blieken können, weil uns diese Geschichte unsere Vorfahren überlieferten. Ein großer Verdienst kommt daher dem Lehrer Ernst Frauendorf zu, der es in seiner Eigenschaft als Ortschronist hervorragend verstand, nicht nur all diese Überlieferung zu sammeln, sondern überhaupt damit begann, die Rositzer Ortsgeschichte zusammenzutragen und fotografisch umfassend zu dokumentieren.

Heute befinden sich in unserem Ort nicht wenige Gebäude, die mit einigen Generationen von Rositzern alterten und daher als Zeitzeugen des Lebens dieser Rositzer einen bedeutungsvollen Stellenwert

in unserer Gemeinde eingenommen haben. Sie wurden zu Baudenkmäler, wie die evangelische oder katholische Kirche, das Kino oder das Kulturhaus 'Völkerfreundschaft', das Bernsteinsche Bauerngut um nur einige zu nennen. Diese Baudenkmäler verkörpern das Ewige, das Beständige, in denen schon unterschiedliche Generationen zeitliche Epochen durchlebten. Sie fordern von uns, daß wir sie erhalten, denn nur sie haben die Möglichkeit, unser Leben nicht nur zu überdauern, sondern gleichzeitig in sich einzuschließen, um es unseren Nachkommen zu offenbaren.

Nicht wenigen Gebäuden stehen wir schon heute mit Bewunderung gegenüber, die uns Zugang zur Lebensweise unserer Vorfahren verschaffen. Somit gewährt dieses Buch einen Einblick in die Vergangenheit zu jenen Einwohnern, die sich für die Entwicklung unseres Ortes besonders hervorgetan haben, wobei nicht alle vorgestellt werden können, zumal von vielen Rositzern, die es verdient hätten, kein Fotomaterial auffindbar war.

Andreas Günther

1. Michael Kratzseh, Gasthofsbesitzer des alten und des neuen Gasthofes in Rositz in der Zeit von 1819 bis 1851. 1841 hatte er schon den neuen Gasthof bis zur Bedachung errichtet und am 25. Oktober 1842 erfolgte um 13.00 die Einweihung des Hauses. Zwei Jahre nach der Einweihung des Gasthofes errichtete Michael Kratzsch in dessen Nähe eine neue Scheune. 1853 erweiterte er sein Braugeschäft und baute deshalb eine Wohnung für den Brauer. Am 1. August 1856 starb Michael Kratzseh. Die Witwe Sophie verw. Kratzsch führte das Geschäft weiter und schenkte der Kirche zum Andenken an ihren Mann eine schwarzgrüne Verkleidung für Altar, Kanzel und Taufstein im Werte von 60 Reichstalern und ein Kapital von 150 Reichstalern mit der Bestimmung, daß Zinsen von den ersten 100 Reichstalern jedes Jahr hilfsbedürftigen Konfirmanden in der Kirchfahrt Rositz zu teil werden, die anderen 50 Reichstaler aber als Fond zum Bau einer künftig etwas nötig werdenden neuen Orgel angelegt werden sollen.

2. Altbauer Arno Robert Mälzer um 1900. 'Mälzers Vater' - wie ihn die Rositzer Einwohner bis zu seinem Lebensende nannten - war nicht nur in Rositz allgemein geachtet und geehrt, sondern als tüchtiger Bauer, früherer Gemeindevorsteher und langjähriger Amtsvorsteher des Amtsbezirks Rositz in weitesten Kreisen des Altenburger Landes bekannt. Am 6. Februar 1936 starb er im Alter von 91 Jahren.

3. Vor dem Bauerngut Hertsch in Fichtenhainichen unter anderen der Geschirrführer Albert Peitsch. Im Garten des Bauerngutes stehen, von links nach rechts, Ernestine Hertsch (geb. Naumann), Olga Müller (geb. Hertzsch), Albin Hertzsch und Julius Hertzsch. Das Foto stammt aus der Zeit um 1900. Dieses Gut, das die NT. 13 trug, wurde im 17. Jahrhundert gebaut und 1867 von den Gutsbesitzer Gerth und Anspanner Melchior Noritzsch erneuert. Albin Hertschs Vater hat es 1875 gekauft und am 1. Juli 1902 übernommen.

4. Fleischer Oswald Körner vor seiner Meisterprüfung im Jahre 1902. Er führte seine Fleischerei, die sich in Rositz an der Hauptstraße befand, bis 1925.

5. Heilige Erstkommunion im Jahre 1906. Die Gruppenaufnahme erfolgte vor der katholischen Kirche, die vier Jahre zuvor eingeweiht wurde. Die Kommunion führte Pfarrer Große durch, der die katholische Gemeinde bis 1923 betreute.

6. Zapfenstreich zum 25jährigen Vereinsjubiläum des Militärvereins Rositz im Jahre 1908. Im linken Gebäude, das noch in diesem Jahr abgerissen wurde, befand sich eine Getreideund Futtermittelhandlung.

7. Gutsbesitzer Hugo Starke. Am 4. April 1914 hatte Herr Oskar Pohle, Besitzer des kleinsten Bauerngutes in Rositz, das Gut seines Nachbarn, des Herrn Hugo Starke, käuflich erworben und legte beide Besitzungen zusammen. 1969 mußte der Forderung nachgekommen werden, das Gut der KarlMarx-Straße 4 abzureißen, um eine bessere Verkehrsübersicht zu gewährleisten.

8. Kollektivaufnahme der Belegschaft des Rositzer Bahnhofes im Jahr 1916 vor dem Bahnhofsgebäude. Von links nach rechts: 1. Friedrich Bauer, 2. Franz Hesse, 3. Hermann Diehlemann, 4. Hermann Wolf, 5. Richard Kertscher, 6. Alfred Prüfer, 7. Hugo Streckenbach, 8. Kurt Meinhard, 9. Felix Schönfelder, 10. Oswin Heinke, 11. Gertrud Hartmann, 12. LydiaMeischke, 13. Bruno Lorenz, 14. Wolf Hartmann, 15. FritzNickler, 16. Paul Beßler, 17. Max Obst, 18. Emil Thurm, 19. Iwan Prüfer, 20. Florus, 21. Reinhold Ackermann und 22. Paul Biller.

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