Kettwig in alten Ansichten Band 3

Kettwig in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Theo Basten
Gemeente
:   Kettwig
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5696-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Kettwig in alten Ansichten Band 3'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

EINLEITUNG

Wenn heute danach gefragt wird, wie denn Kettwig zu Großvaters Zeiten ausgesehen hat, dann kann der Chronist seinen Bildbericht im Jahre 1993 nicht mit Bildern um 1930 beenden. Das gelang ihm bei der Gestaltung des ersten Bandes und mit Mühen bei der Herausgabe des zweiten Bandes.

Aber jetzt reicht 'Großvaters Zeit' bis in die fünfziger Jahre hinein, und dadurch läßt sich wieder vieles berichten.

Kettwig ist nach wie vor ein Anziehungspunkt am südlichsten Ruhrbogen, hat seine wertvolle Altstadtbebauung erhalten und teilweise sogar verbessert. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken, allerdings sind auch durch die Erweiterungen der Wohn- und Gewerbegebiete einschneidende Veränderungen vor sich gegangen. Aber trotzdem ist Kettwig das bevorzugte Erholungsgebiet im ehemaligen 'Revier' geblieben, in dem sich seine Bürger und die vielen Gäste stets wohlfühlen.

Um diese Tatsache zu unterstreichen, habe ich einen dritten Band 'Kettwig in alten Ansichten' zusammengestellt. 76 Bilder sagen das aus, was der Kettwiger denkt: 'Wir lieben unser Kettwig!'

Ich wünsche viel Freude beim Betrachten dieses neuen Heimatbuches.

Theo Basten

1. Kettwig im Winter 1955. Die Stadt hat seit Jahrzehnten ein vorzügliches Wandernetz in und um Kettwig, mit Aussichtspunkten an den hervorragendsten Stellen, ausgebaut. Der Aussichtspunkt 'Rötsch' auf den vor-der-Brücker Ruhrhöhen zählt zu den schönsten.

2. Schloß Landsberg im Morgennebel. Durch die Wiesen zwischen der August-Thyssen-Straße und der Ruhr floß von den Berghöhen herab, bis Anfang der fünfziger Jahre ein romantischer Bach. Später wurde das Gelände einer gewerblichen Bebauung zugeführt.

3. Kettwig ist umgeben von Schlössern und Burgen, und das bekannteste Anwesen ist das Schloß Hugenpoet in der Ruhraue, seit 1831 im Besitz der Familie von Fürstenberg. Die Gebäudeanlage wird heute als Schloßhotel genutzt und ist unter dieser Verwendung weltweit bekannt. Unser Bild zeigt nicht die Hauptansicht, sondern die ruhrseitig des Schlosses angebaute Sonnenterrasse .

4. Die Straße von Kettwig nach Hösel führt ab Schloß Hugenpoet in steilen Serpentinen bergan. Zur Überwindung der Höhe mit größeren Lasten hatte der Wirt des unten an der Straße liegenden Gasthauses Pack- und Reitesei bereitgestellt. Vor dem Ersten Weltkrieg ging es hier sehr geruhsam zu. Links führt der Weg nach Hösel hinauf und rechts, parallel zur Ruhr, nach Mülheim. Das Bild, eine Aufnahme um 1910, zeigt die Gastwirtsfamilie mit ihren Eseln. Die Tiere standen auch für Ausritte der Gäste zur Verfügung. Heute ist die Gaststätte 'Am Esel' nach wie vor beliebt, aber die Straßen haben ein sehr hohes Verkehrsaufkommen.

5. Oben: Im Jahre 1873 wurde mit den Bauarbeiten der Bahnlinie Styrum-Broich-Saarn-Mintard-Kettwig begonnen. Für die damalige Zeit war der Ausbau ziemlich schnell beendet, so daß der Personenverkehr bereits am 15. März 1876 aufgenommen werden konnte. Auf dem Foto ist eine Dampflok von Mülheim kommend zu sehen, die gemächlich am Schloß Hugenpoet vorbeifährt.

Unten: Nachdem das Schloß zu einer Hotelanlage umgebaut und ein Haus von überregionaler Bedeutung geworden war, wurde hier der EisenbahnHaltepunkt 'Schloßhotel Hugenpoet' eingerichtet. Die Deutsche Bundesbahn hat den Bahnverkehr 1967 leider eingestellt.

6. Kettwig vor der Brücke hatte bis 1967 auch seinen eigenen Bahnhof, und selbstverständlich gab es auch hier wie überall neben der Bahnanlage einen Gasthof 'Zum Bahnhof'. Die Gaststätte ist heute, unter anderem Namen, noch vorhanden. Das Stadtbild von Kettwig vor der Brücke hat sich nur wenig verändert.

7. Ein Bliek von der Werdener Straße auf 'Schloß Oefte' um 1910, als hier noch die Familie der Reichsfreiherren von der Schulenburg wohnte. Der botanisch bemerkenswerte Baumbestand von 1870 hat sich inzwischen zu einer herrlichen Parkanlage entwickelt. Die Familie hat das Schloß mit dem Oefter Gebiet 1939 verkauft.

8. Das Schloß Oef te hat eine lange Geschichte, die eng mit Kettwig verbunden ist. Heute beherbergt das Haus den Essener Golfclub, und dadurch ist der Zutritt zu den Sch!oßanlagen im allgemeinen verwehrt. Die ehemaligen Eigentümer, die Reichsgrafen von der Schulenburg. haben auf dem Schloßgelände ihre Familiengrabstätte behalten. Der letzte Namensträger dieser Linie, der Reiehsgraf Gunther von der Schulenburg, wurde hier am 12. April 1971 beigesetzt.

9. Der Kattenturm ist am Ruhrufer auf dem Weg von Kettwig nach Werden zu finden. Die geheimnisumwitterte Ruine, ein Rest der Burg 'Lütteinau', steht heute unter Denkmalschutz. Das Geschlecht der Ritter von Lüttelnau läßt sich von 1260 bis 1417 nachweisen. Es gibt viele Sagen und Geschichten um den Kattenturm , die auch oft mit dem auf der anderen Ruhrseite liegenden Schloß Oefte in Verbindung gebracht werden.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2017 Uitgeverij Europese Bibliotheek