Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 2

Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Helga Walter
Gemeente
:   Kitzingen am Main
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4854-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kitzingen am Main in alten Ansichten Band 2'

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EINLEITUNG

Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger sind eingeladen, uns wiederum auf einen Streifzug durch das alte Kitzingen zu begleiten. Der erste Band dieser Reihe 'Kitzingen am Main in alten Ansichten', der 1983 erschienen ist, hatte soviel Anklang gefunden, daß sich der Verlag entschließen konnte, einen zweiten Band herauszugeben.

Kitzingen. wie es früher war: auf alten Fotos von Stadtansichten, Grußkarten, Karten von Jubiläen traditionsreicher Vereine , Festlichkeiten und nicht zu vergessen - von Menschen, die mit der Geschichte der Stadt eng verbunden sind. Es konnten auch für diese Zusammenstellung sehr interessante Motive ausgewählt werden, die zum Teil durch Gegenüberstellungen von verschierlenen historischen Aufnahrnen optisch besonders reizvoll sind.

Alte Ansichten zu erkennen, das fällt der älteren Generation nicht schwer. Für diese ist es ein - zum Teil sicherlich wehmütiger - Spaziergang durch Kitzingen und seine Gärtnervorstadt Etwashausen in alter Zeit. Der jüngeren wird deutlich gemacht, wie sich unsere Stadt in der modernen Zeit - nicht zuletzt als Folge des unseligen Weltkriegs

- verändert hat. Gerade in unseren Tagen erlebt

Kitzingen eine umfassende Restaurierung des mittelalterlichen Stadtkernes. Zum einen werden alte Baukomplexe - soweit es möglich ist - stilgerecht renoviert. Zum anderen herrscht aber auch wo nötig - eine rege Bautätigkeit zu weitreichender Neugestaltung. Auf einst von Reben geprägten Hügeln rings um die alte Wein- und Handelsstadt entstanden und entstehen noch immer neue Häuser, Straßen und Plätze. Zwei neue Brücken

werden den Main überqueren -die Südbrücke wurde am 20. Okt. 1989 eingeweiht, die Nordbrücke ist in der Planung.

Für den ersten Band hatten wir als Titelbild eine Ansicht des Mains gewählt, unseres Flusses, der das Entstehen und die Entwicklung der Stadt entscheidend geprägt hat. Den Umschlag dieses Bandes ziert nun Kitzingens weithin sichtbares und weithin berühmtes Wahrzeichen - der Falterturm. Es ist der in seiner imposanten Größe mit der recht weinselig anmutenden schiefen Haube unverändert erhaltene Wachtturm der äußeren Stadtmauer. Daß er heute eine Attraktion ersten Ranges enthält, nämlich das Deutsche Fastnachtmuseum, macht ihn umso interessanter.

Es ist sicherlich selbstverständlich und braucht nicht betont zu werden, daß sich Abbildungen und

Text weder in diesen beiden Bänden noch in anderen heimatkundlichen Veröffentlichungen der Verfasserin wiederholen.

Für das Entstehen dieses Bandes sei besonders dem Oberbürgermeister der Stadt Kitzingen, Herrn Rudolf Schardt, gedankt, der wiederum die Bestände des Archievs und Städtischen Museums zur Verfügung stellte. Freundlicherweise trug auch das Fotohaus Wolfarth zum Gelingen bei, welches die größte Sammlung von Reproduktionen alter Stadtansichten besitzt und sie ständig erweitert.

Nicht zuletzt möchte ich der Verlegerin, Frau hene ter Beek, für ihr unternehmerisches Engagement aufrichtig danken.

Or. Helga Walter

1. Eine im Original farbige, besonders hübsche Ansichtskarte vermittelt einen 'Gruss aus Kitzingen am Main'. Die vertraute Stadtsilhouette mit dem Main im Vordergrund wird umrahmt von Sehenswürdigkeiten der Stadt: Falterturm, Kriegerdenkmal von 1870/71, Königsplatz und Rathaus. Im Stil der Zeit sind rosa und weiße Blümchen dazwischen gestreut.

Der schletc Falterturm, Kitzingen.

2. Durch die niedrigen unbelaubten Bäume ist auf dieser Karte aus dem Jahre 1924/25 die ganze Höhe des Falterturms zu bewundern. 52 Meter ragen über die Erde, 19 Meter reicht das Fundament in die Tiefe. Die Aufnahme stammt von der Ecke Rosenstraße. Das historische Sander's Haus steht auch heute noch unversehrt.

3. Dies ist eine seltene und unwiederbringliche Aufnahme. Der Platz mit Bäumen im Vordergrund ist längst nicht mehr so beschaulich wie früher. Die schönen Fachwerkhäuser an der Ecke Stadtgraben und Falterstraße wurden alle beim Luftangriff am 23. Februar 1945 zerstört. Lediglich das Haus der 'Capitol-Lichtspiele', das auf dem Gartengelände links im Bild errichtet war, blieb verschont. Heute steht an dieser Stelle ein Kaufhaus.

4. Eine Detailaufnahme zeigt die Fachwerkhäuser der Weinstube Neeser und der Drukkerei Hissiger, Verleger der 'Kitzinger Zeitung', in der Falterstraße. Gegenüber an der Ecke zur Luitpoldstraße befand sich das Hadla-Café, ein beliebter Treffpunkt.

5. Auch dieses Gartengrundstück an der Ecke Ritterstraße zur Luitpoldstraße wurde bebaut. Rechts steht das Haus der ehemaligen Brauerei Heyd & Scheuernstuhl mit dem Brauhaus dahinter. Bild Nr. 3 wurde wohl aus einem der Fenster dieses Komplexes fotografiert.

6. Eine sehr alte Fotografie zeigt die Kaiserstraße mit Bliek auf die evangelische Stadtkirehe. Das zweite und vierte Haus von links in der linken Häuserzeile wurden durch Neubauten ersetzt, andere renoviert. Daß die 'Kaiser-Wilhelm-Straße' schon immer eine verkehrsreiche Durchgangsstraße war - nämlich die spätere Hauptstraße nach Würzburg - zeigen die Fuhrwerke.

7. Die gleiche Perspektive wie Bild Nr. 6 ist auf einer neueren, qualitativ besseren Fotografie zu sehen. Rechts im Bild ist ein Teil der Umfriedung des 1884 zu Ehren des bayerisehen Monarchen am ehemaligen Sixtenberglein und der Schäfer's Insel errichteten Königsplatzes.

8. Wer kann sich noch an den 'Hadla-Tempel' erinnern? Er stand im Glacis zwischenFalterturm und Luitpoldbad. In der Tat, er stand ein bißehen unnütz herum - wir Kinder wußten nicht, daß er einst für Platzkonzerte im zukünftigen 'Heilbad Kitzingen' bestimmtwar.

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