Krefeld in alten Ansichten Band 2

Krefeld in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   E. Köppen
Gemeente
:   Krefeld
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4750-7
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Krefeld in alten Ansichten Band 2'

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VIER JAHRZEHNTE

Die älteste Ansichtskarte in diesem Buch ist von 1897, die jüngste von 1937. Nach heutigen Maßstäben sind vierzig Jahre kaum eines Menschen Zeit. Wer aber die Krefelder Geschichte nach ihrem Wohl und Wehe durchforscht, muß zu dem Schluß kommen, daß ihr bedeutsamstes Kapitel diesem kurzen Zeitraum zuzuschreiben ist. Machen wir uns klar: 1897 bedeckte die Stadt 2 079 Hektar Grund und Boden. Nach vierzig Jahren hatte Krefeld seine Fläche auf die fünffache Größe ausgedehnt.

Eine so ausgreifende Entwicklung ist an einer Folge von Ansichtskarten nicht ohne weiteres ablesbar. Ansichtskarten sind Dokumente des Alltags. Am liebsten geben sie sich gelassen. Sie bevorzugen vertraute Straßenbilder und präsentieren, was die Leute für sehenswert halten. Sie empfehlen Gasthäuser , erinnern an Jubilàen, werben für Ausstellungen. Ansichtskarten illustrieren das lokale Geschehen, aber sie deuten es nicht. Es mag deshalb hilfreich sein, die im Bild vorgestellten vier Jahrzehnte auf ihren geschichtlichen Gehalt zu prüfen. Blättert man in der Stadtchronik des Jahres 1897, so liegt der Schluß nahe, unsere Väter hätten keine andere Sorge gekannt, als vaterländische Feste zu feiern. Zum hundertsten Geburtstag des 'Hochseligen Kaisers Wilhelm des Großen' notiert der Chronist: Triumphbögen mit elektrischer Beleuchtung, Choräle, Fackelzug, Illumination der Straßen, Festzug 'mit fliegenden Bannern'. Den 27. Januar - Kaisers Geburtstag - beging man wie eh und je mit Großem Zapfenstreich, mit Promenadenkonzerten und Festbanketten in Stadthalle, Ölmuhle und Königsburg. Vom Sedanstag bis zum Wiegenfest der Königin Luise hielten patriotische Gedenktage den Kalender besetzt. Die Kaiserbesuche 1902 und 1906, bei denen die Seidenstadt der Prunkliebe des Herrscherhauses den Rang abzulaufen suchte, hielten Krefeld Wochen und Monate in Atem. Mit dem Frühesten strömten Schaulustige in Sonderzugen herbei, und jeder schien auf einer Ansichtskarte kundtun zu wollen, er sei dabei gewesen. Jahrfür Jahr feierten 'Vaterländische Festspiele' die zweihundertjährige Verbindung der Rheinlande mit Preußen. Die Telegramme, die nach einem Kaisergruß 'unbe-

schreiblichen Jubel der Bürgerschaft' nach Berlin meldeten, sind nicht zu zählen.

Der Schein trügt. Nicht vaterlandischer Uberschwang war das entscheidende Merkmal der Zeit vor dem Ersten Wcltkrieg, sondern kommunalpolitischer Wagemut, der einer großstadtischen Zukunft die Weichen stellte. Anfang der neunziger Jahre war die Stadt infolge ihrer Abhángigkeit von der Seidenindustrie in eine lebensbedrohende Krise geraten. Man bernühte sich um neue Wirtschaftszweige. Mit geringem Erfolg. Also besann man sich auf die alte Weisheit 'Hilf dir selbst, so hilft dir Gott!' und beschloß- eine Woche vor Ablauf des Jahrhunderts - einen Rheinhafen zu bauen.

Nach einigem Widerstreben bequemte sich das Stadtchen Linn, welches über geeignetes Gelände verfugte , mit Krefeld zusammen zu gehen. Die am Weg liegenden Gemeinden Bockurn, Oppum und Verberg schlossen sich an. Der Sprung an den Fluß war gelungen. Auch im Weichbild wandte Krefeld sich entschlossen neuen Ufern zu. Die Straßenbahn ersetzte Pferde- und Dampfkraft durch Elektrizität, eine Schnellbahn nahm den Verkehr nach Düsseldorf auf, an die SteJle kleinerer Märkte trat eine kühn konstruierte Halle. Die Gleise der Staatsbahn verschwanden aus der Straßenebene , ein wilhelminischer Prachtbau löste den unzulanglich gewordenen Bahnhof ab. Mit dem Crefelder Hof legte die Stadt sich das erste großstädtische Hotel zu. Den gegenüberliegende Block raumten die Bagger ab, um Platz fur ein monumentales Bauwerk zu schaffen. Die Ansichtskarte hatte ihre große Zeit. AJles was an neuen Bauwerken das Wohlgefallen des Publikums fand Handelskamrncr, Hansahaus, Realgyrnnasium , Lyzeum -, alle stadtebaulichen Schrnuckstucke , zu denen Stadt oder Verschönerungsverein den Anstoß gaben - Stadtwald und Pferderennbahn, Kaiser-Friedrich-Hain, Hohenzollernviertel. Marchenbrunnen, Weberdenkmal- fanden sich in den Sammelalben unserer Großväter zusammen.

1914 verwandelte sich die Szene. Kommunalpolitik fand jetzt nur noch insoweit statt, als es galt, des Lebens Notdurft zu sichern und das Stadtschiff vor drohenden Havanen zu bewah-

ren. Das erste Kriegsjahr war noch nicht vergangen, als Gymnasiasten begannen, auf dem Platz vor dem erefelder Hof Schützengräben auszuheben und Sturmangriffzu proben. Gegen einen Obolus schlugen Passanten auf dem Ostwall zum Besten der Kriegsopfer Tausende von Nägeln in das Standbild eines Drachentöters, der als Eiserner Georg zur Legende wurde. Bald bestimmte die Kriegswirtschaft jedermanns Alltag. Es gab ein Einquartierungs- und ein Bekleidungsamt, ein Wohnungs-, ein Mieteinigungs-, ein Getreide-, ein Kohlenund ein Lebensmittelamt. Zu Beginn des vierten Kriegswinters teilte der Oberburgerrneister mit: 'Die Verwaltung hat dreihundert Doppelwagen Steckrüben angekauft, deren Abnahme bei dem Kauf von Kartoffeln zur Bedingung gemacht werden soll. Weihnachten und Neujahr wird eine Sonderzulage von einem halben Pfund Zucker und einem halben Pfund Mehl ausgegeben. Mit der Belieferung von Äpfeln steht es sehr schlecht; das Reich hat alles verfügbare Obst aufgekauft, um Marmelade herzustellen.'

Die wenigsten Krefelder nahmen die Revolution wahr. Einige auswärtige Matrosen waren durch die Stadt marschiert, hatten in Unterkünften Offiziere degradiert, anschließend Gefängnisse aufgeschlossen und waren wieder abgezogen. Am 7. November 1918 zog ein belgisches Bcsatzungsbataillon in Krefeld ein. Die Beschlagnahme von Quartieren und die Requisition von Lebensmitteln setzten die vom Krieg ausgemergelte Bevölkerung schmerzlichen Entbehrungen aus. Die Zahl der Erwerbslosen stieg infolge der Abschnürung der Wirtschaft vom Reich ins Ungemessene. Es kam zu Tumulten, Plünderungen und Angriffen auf die Polizei. Die Bilanz eines turbulenten Monats: dreihundert ausgeraubte Laden. Der Verfall der Währung überstieg alle Begriffe. 1917 hatte die Stadt das erste Notgeld gedruckt. Auf der Höhe der Inflation verausgabte Krefeld Zwanzig-Billionen-Scheine. In diesem Tohuwabohu suchten zweifelhafte politische Existenzen im Truben zu fischen. Sie riefen eine Rheinische Republik aus, versuchten Krefeld zum Aktionszentrum zu machen, beschossen das Rathaus und hißten auf dem Dach eine grünweißrote Fahne. Nach

vierzehn Tagen mußten sie mit Schimpf und Schande das Feld räumen.

Innerhalb eines Dezenniums war eine Welt aus den Fugen gegangen. Verständlich, wenn die Menschen sich von der Zukunft nichts Gutes versahen. Doch ist nicht zu übersehen, daß der unselige Geldverfall einen Silberstreifen am Krefelder Horizont hinterließ. Dank einer klugen Finanzpolitik war die Stadt mit einem hübschen Kapitalzuwachs aus der Inflation hervorgegangen. Sie fand sich jetzt in die Lage versetzt, die einstigen Landsitze des Seidenadels mit Wäldern und Gewässern zu einer einzigartigen Parklandschaft zu verbinden.

So wirkungsvoll diese Grünpolitik Rang und Namen der Seidenstadt unterstrich - ihre Bedeutung wurde von dem Zugewinn aus der kommunalen Neuordnung des Jahres 1929 weit übertroffen. Uerdingen, Hohenbudberg, Fischeln, Traar und Gellep-Stratum traten jetzt unter das gemeinsame Dach. Randgebiete, darunter Forstwald, Benrader Feld und Hülser Berg, gesellten sich hinzu. Mit einem Flächenzuwachs von 6 500 Hektar ging Krefeld aus der Reform hervor. Das Rheinufer war fünf Kilometer länger geworden. Bliebe zu verrnerken, daß sich in den siebziger Jahren auch die Nachbargerneinde Hüls der Seidenstadt anschloß.

In den Kriegs- und Inflationsjahren waren die Menschen vorzugsweise mit existentiellen Sorgen befaßt. Das Verlegen und Schreiben von Ansichtskarten gehörte nicht dazu. So finden sich auf den folgenden Blättern nur wenige Bilddokumente aus der Zeit von 1914 bis 1923. Das wurde mit der Rückkehr geordneter Lebensverhältnisse anders. Die jetzt allgemein zugänglichen Gärten der ehemaligen Rittersitze steekten voller Motive. Ansichten von Burg Linn, vom Forstwald und vom Hülser Berg entstanden zuhauf und hatten sich bald abgenutzt, so daß darauf verzichtet werden konnte, sie in die vorliegende Sammlung aufzunehmen. Reizvoller ist die Beschäftigung mit den lithographierten Bildcollagen, die mit den angegliederten Orten in den Krefelder Fundus Eingang fanden.

Ernst Köppen

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1. Maskenfeste und aufgeräumtes Karnevalstreiben wanderten erst mit den Franzosen nach Krefeld ein. Doch dauerte es noch hundert Jahre, bis ein zünftiger Fastnachtszug daraus wurde. Das geschah 1897, als Schützen, Sänger und Bürgergesellschaften sich zusammentaten und für das nötige Geld sorgten. Mit 13 Wagen und dem braven Motto 'Krefelder Zukunftshafen' zog man gegen Griesgram und NieseIregen zu Felde. Die Krefelder bekamen Spaß an der Freud' und steigerten sich in den folgenden Jahren in einen wahren Rosenmontagsrausch. 1899 ging unter dem phantastischen Motto 'Der seidenfreundliche König von Siam besucht den Prinzen Karneval in Krefeld und läßt sich von ihm die Herrlichkeiten der Stadt zeigen' der prächtigste Zug, den die Seidenstadt je erlebte, auf die Reise. - Auf unserer Karte hebt Prinz Anton I., seines Zeichens Wirt im Restaurant Brueren, das Glas auf die Losung 'Verkehr ist Trumpf'.

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2. Wieviel Kunstfertigkeit und Liebe zum Detail brauchte es in Zeiten, als die Fotografie sich noch nicht der Ansichtskarte bernächtigt hatte, um so einen Kartengruß ins Bild zu setzen! Was mußten Zeichner, Lithographen und Drucker an Sorgfalt aufwenden, bis die Miniaturen sich schön zum Bild fügten: die unvergessene alte Webeschule, der Brunnen auf dem Albrechtsplatz, der Renaissancebau des Rathauses mit dem hohen Gartengitter und dem Tritonenbrunnen auf dem Westwall. Wichtig auch die Schmuckelernente, die den Entwurf zusammenhalten: rundum eine Leiste und inmitten das Stadtwappen mit dem heiligen Dionysius. Nicht zu vergessen ein Plätzchen, auf dem ein herzlicher Gruß unterzubringen war, der in unseremFalle (1902) den Verkäuferinnen der Firma Feltmann in Düsseldorf galt.

3. Zwölf Jahre bevor Frau C. Sch. diese Karte am 12. Mai 1899 nach Berlin schrieb, war Krefeld in den Kreis der deutschen Großstädte eingetreten, Doch hat großstädtisches Gehabe nie zu den Krefelder Wesensmerkmalen gehört. 1973 schrieb der Schriftsteller Rudolf Pörtner: 'Erstaunlich und respektabel, daß die Stadt trotz so vieler und divergierender Einflüsse ihrer Wesensart immer treu geblieben ist. Das heutige Krefeld erscheint als eine Stadt des Goldenen Schnitts, als eine Stadt des rechten Maßes, als eine wohltemperierte, wohlproportionierte Stadt, deren solide bürgerliche Traditionen bisher jeder Anfechtung widerstanden haben und gleichsam noch immer die Mitte ihres Daseins ausmachen.'

4. Wo sich heute rollschuhlaufende Kinder tummeln und im Dezember der Weihnachtsmarkt die Kerzen anzündet, stand einstmals ein vergammelter Häuserblock. 1927 begann die Stadt mit dem Abbruch. Als die Jugend die Ruinen zum Abenteuerspielplatz umfunktionierte, beeilte man sich, das Gemäuer verschwinden zu lassen. Ein Architektenwettbewerb sollte über die Verwendung der Fläche entscheiden. Man glaubte, den Platz für ein Heimathaus gefunden zu haben. Die eingehenden Vorschläge waren wenig überzeugend. So blieb der Platz leer. Die meisten Passanten fanden. der altehrwürdige Kirchturm trete erst jetzt so recht in Erscheinung. Doch war auch Bedauern zu hören, daß es mit dem ehemals stillen Kirchbezirk nun vorbei sei.

acobslrasse (Altstadt)

5. Die Jakobstraße gehört der Vergangenheit an. Das einzige Relikt sind einige Placken aus Pflastersteinen. Die linke Flucht mit dem bis zur Wiedenhofstraße reichenden Baublock mußte dem Parkplatz am Bröcksken das Feld überlassen. Die rechte Straßenseite ist erhalten, aber die Häuser haben sich der Zeit angepaßt und sind fremd geworden. Über den Dächern der Marktstraße hebt die Alte Kirche jetzt ihren kantigen neuen Turm ins Bild. Auch ihren Namen hat die Straße quittieren müssen. Sie heißt jetzt Scheutenstraße. Jakob, Graf von Moers aus dem Haus Saarwerden, war von 1507 bis 1510 Landesherr von Krefeld. Der TabakhändIer Adam Scheuten stiftete die Höhere Stadtschule, das spätere Realgymnasium.

6. Das Rathaus, früheres Stadtpalais der Familie von der Leyen, hieß im alten Krefeld 'das SchloB' . Nicht ganz unberechtigt, wenn der Bliek von der WilhelmstraBe auf den Portikus mit den sechs Säulen gemeint war. Unsere Karte gibt sich nüchterner. Die zwanziger Jahre waren von Alltagssorgen überschattet, und die enge Bebauung der WeststraBe tat ein Übriges, die Würde des Hauses vergessen zu machen. 1859 verkauften die von der Leyen den 1794 von Martin Leydel geschaffenen Bau an die Stadt, die darin ihr Rathaus einrichtete; Kaufpreis 25 000 Taler. Zwei preußische Adler auf dem Gesims bekundeten fortan die obrigkeitliche Zweckbestimmung. Schwere Stunden erlebte das Haus 1923, als es sich gegen bewaffnete separatistische Umtriebe zu wehren hatte. Zwei Jahrzehnte später schlug der Luftkrieg das Gebäude grausam in Trümmer. Die sechs Leydelschen Säulen ragten wie eine Tempelruine in den Himmel.

7. Als die städtische Obrigkeit sich 1860 im Stadtschloß niederließ, war das Meublement für den Sitzungssaal bald beschafft. Wo aber einen dem Ort angemessenen künstlerischen Schmuck hernehmen? 1867 berief der Kunstverein für die Rheinlande einen Wettbewerb zur Ausmalung des Saales ein. Die Darstellungen sollten in Öl auf Leinwand gearbeitet sein. Stadtväter und Juryentschieden sich für den Arrninius-Zyklus des Düsseldorfer Historienmalers Peter Janssen (1844-1908). Die Themen der beiden Wandbilder aufunserer Karte heißen 'Der Legionen Untergang' und 'Thusnelda im Triumphzug des Germanicus'. Am 5. August 1874 versammelte sich der Rat vor der Hermannsschlacht. Der junge Künstler erläuterte sein monumentales Werk und übergab es dem Oberbürgermeister. Anschließend begoß man das denkwürdige Ereignis in der Ölmühle.

8. Das hier von der Rückseite gezeigte Kloster wäre nicht leicht zu lokalisieren, wenn nicht der Turm der Dionysiuskirche ins Bild schaute. Man sieht das Kloster an der Poststraße, im Volksmund als 'dat Klösterke' bekannt. Hier, im nordwestlichen Winkel der Stadtmauer, stand schon in alter Zeit ein Nonnenkloster, das 1430 aus dem Dunkel des Mittelalters auftauchte, und dessen fromme Frauen jahrhundertelang aus dem karitativen Leben der Stadt nicht fortzudenken waren. Die Säkularisation trieb sie aus dem Land. 1826 verlegte Pfarrer Reinarz das Katholische Armenhaus von der Rheinstraße in die Postgasse, wo um die Mitte des Jahrhunderts Franziskusschwestern Tradition und Segenstätigkeit ihrer Vorgängerinnen wieder aufnahmen. Seit 1970 ist der klösterliche Grund und Boden in den Schwanenmarkt einbezogen.

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