Kreiensen in alten Ansichten

Kreiensen in alten Ansichten

Auteur
:   Jochen Prochnow
Gemeente
:   Kreiensen
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4696-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Kreiensen in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Seit einiger Zeit bin ich mit der Europäischen Bibliothek in Holland im Schriftverkehr, um für diesen Verlag einen 'Bildband-Kreiensen' zu erstellen. Da ich vor drei Jahren einen Bildband über Kreiensen mit allen 15 Ortsteilen zusammengesteilt habe, wird es in diesem Jahr der 'Kernort' Kreiensen sein.

Kreiensen wurde 1318 erstmals erwähnt, Im Jahre 1988 hat der Ort etwa 2 900 Einwohner.

Bekannt ist Kreiensen durch seinen Eisenbahnknotenpunkt geworden. Im August 1854 hielt der erste Zug in Kreiensen.

Ich aber möchte ihnen im Auftrag der Europäischen Bibliothek die jüngere Vergangenheit (1880-1930) unseres Ortes etwas näher bringen. Gleichzeitig auch der Jugend in Wort und Bild zeigen, wie sich ihr 'Heimatort Kreiensen' im Laufe der Zeit verändert hat, Freuen würde ich mich, wenn auch Sie aus der 'schönen alten Zeit' etwas zum schmunzeln entdecken.

Der größte Teil der Fotos stammt aus meinem Archiv. Aber bedanken möchte ich mich bei den Kreiensener Einwohnern, die mir aus ihrem Familienbesitz Fotos ausliehen.

Ich wünsche Ihnen beim Anschauen der Bilder viel Freude.

Im Dezember 1988

Joachim Prochnow

1. Eine der ältesten Kreiensener Aufnahmen mit damaliger Dorfstraße (jetzt Wilhelmstraße) die noch nicht befestigt war, und eine Landstraße gleicht. Rechts ist das ehemalige Frickesche Haus, die 1864 erbaute Schule mit Garten-Pavillon und Erker über dem Eingang. Dahinter steht die alte Kapelle. Diese wurde 1934 abgerissen, und die jetzige evangelische Kirche steht an diesem Platz. In dem hellen Fachwerkhaus, was bis 1956 stand, befand sich Kreiensens erste Schule. Jetzt ist es Bäckerei und Café der Firma K. Friedhoff. (Aufnahme 1894.)

2. Anfang der dreißiger Jahre entstand diese Ansichtskarte von Kreiensen, Auf der 'Höhe' sind das Haus Meyer und Hotel 'Zur Sonne' zu erkennen. Am Hainberg sind noch keine Häuser -nur ein Feldweg. Auch hat der 'Turm' von Firma Burgsmüller noch seinen schönen Fachwerk-Aufbau. Die Kuppel des ehemaligen Wasserturmes im Mittelpunkt des Ortes ist gut zu erkennen.

3. Der damalige Brunstein mit seiner Hauptverkehrsstraße (Eikestraße) 1912. Sogar Bürgersteige waren seit der damaligen Bauzeit schon vorhanden. In mühevoller Arbeit wurde das 'Klein-Mosaik' verlegt. An dem Haus Schmidtmann ist die Werbung von der Schlosserei Heinrich Blanke gut zu sehen. Die Kinder konnten noch auf der Straße spielen. Es gab im Ort nur eine Hand voll Autos! Man sieht hier auch ein Pferdegespann voll beladen die Eikestraße hochfahren!

Kr~iensen a. Barz. Biebelstrasse ud Gante

4. Zwischen der 'Gande' und der Biebelstraße sind 1904 ca. 40 Lindenbäume gepflanzt worden. Die Gande schlängelt sich noch im 'alten' Flußbett. Bei Hoenwasser kann sie aber zu einem reißenden Fluß werden. Die Biebelstraße stand 1909, 1946 und 1956 unter Wasser. (Aufnahme 1910.)

5. Die linke Doppelhaus-Hälfte von Bismarckstraße 132 im Jahre 1905. Alle Mieter und Untermieter wurden Sonntagmorgen zum Gruppenfoto an die Fenster und vor das Haus gebeten. Links der Verkaufsladen von Schuhmacher Hirschfeld. Später war hier der Friseur Erich Washausen drin.

6. Ehemaliges Wohnhaus/Geschäftshaus in der Bismarckstraße 132 im Jahre 1910. Hier steht jetzt das Wohnhaus NoltelRitterbusch (seit 1956). In der rechten Haushälfte war die Bau und Möbeltischlerei von Georg Wille. Rechts unten sind einige Gehilfen zu erkennen. Mit Schlägermütze im Fenster ist der Chef Georg Wille. Darunter der kleine Junge ist sein Sohn Herrmann (Männe), der spätere Tischlermeister. Das Haus wurde am 22. Februar 1945 beim Luftangriff auf Kreiensen total zerstört.

Totalansicèt

7. Ein Bliek vom Hainberg über Kreiensen zum 'Brunstein' , 1913. Rechts ist die Firma Burgsmüller mit ihrem ehemaligen Fachwerkhaus (Tischlerei) zu sehen. Am 'Brunstein' stehen die ersten Wohnhäuser. Links das Fachwerkhaus war der ehemalige Saal- Weiberg. Davor ist der Friedhof zu erkennen.

8. Der Stellmachermeister August Heger 1894 vor seinem Wohnhaus und Stellmacherei in der damaligen Dorfstraße (jetzt Ringstraße 10 - Nr. ass 30. Auch die Glaserei eh. Wünsch war hier tätig. Dieses Gebäude wurde 1910 von der - 'Bswg-Landes-Brand- Versicherungs-Anstalt' - mit 7 700 Mark in das 'Brandversicherungs-Kataster' eingetragen. Hierfür hatte man 6,15 Mark an die Gemeindekasse Kreiensen zu zahlen (halbjährlich). Für die Stellmacherei wurden zwei Hobelbänke und eine Drehbank mit Handbetrieb mitversichert. Das Haus war aus Steinfachwerk mit Holzbeschalung.

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